Das Mercedes-Benz-Werk in Bremen befindet sich laut dem Premiumhersteller mitten im erfolgreichen Produktionshochlauf des neuen elektrischen GLC, der im September 2025 seine Weltpremiere feierte. Die Resonanz der Kunden sei „hervorragend“. Die erste rein batteriebetriebene Variante des Mittelklasse-SUV sei in den ersten drei Monaten häufiger bestellt worden als jedes andere Elektrofahrzeug in der Geschichte des Unternehmens.
„Die Bremer Kolleginnen und Kollegen haben wieder einmal erfolgreich abgeliefert. Mit dem Hochlauf des neuen elektrischen GLC meistern sie eine komplexe Integration in die laufende Produktion mit höchster Professionalität – und dank unserer konsequenten digitalen Transformation. Damit stärkt Bremen seine Rolle als Kompetenzzentrum für Modelle des Core-Segments und setzt abermals neue Maßstäbe im Automobilbau“, so Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe.
Der neue elektrische GLC wird in Halle 9 des Mercedes-Werks Bremen gefertigt. Dort rollt er gemeinsam mit den GLC-Modellen mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb sowie der rein elektrischen Obere-Mittelklasse-Limousine EQE antriebsflexibel vom Band. Halle 9 ist die größte Produktionshalle des Werks und läuft den Angaben zufolge seit über einem Jahrzehnt im Drei-Schicht-Betrieb.
Das Werk Bremen gilt innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks als Pionier im Bereich Elektromobilität. 2019 wurde hier der EQC als erster Vollstromer von Mercedes-Benz in die Großserienfertigung integriert. Seitdem decke die Bremer Produktion die gesamte Bandbreite an modernen Antriebstechnologien ab, erklärt Mercedes. Mit dem elektrischen GLC produziere Bremen sein inzwischen drittes vollelektrisches Serienmodell.
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Die Komponenten für den Antriebsstrang des neuen Elektro-GLC stammen aus einem Produktionsverbund innerhalb von Mercedes-Benz. Seit 2026 beliefert die Tochter Accumotive in Kamenz das Werk Bremen mit der neuen Batteriegeneration. Diese basiert auf einer laut den Entwicklern „hocheffizienten“ 800-Volt-Elektroarchitektur sowie einer weiterentwickelten Zellchemie und ermöglicht deutlich verkürzte Ladezeiten.
Die elektrischen Antriebseinheiten werden im Werk Sebeș in Rumänien gefertigt. Der Standort hat sein Produktionsportfolio um Komponenten für Elektrofahrzeuge erweitert und ist nach Untertürkheim der zweite Standort im globalen Produktionsnetzwerk, der Fahrzeugwerke mit elektrischen Antriebseinheiten versorgt.
Das Mercedes-Werk Hamburg übernimmt eine zentrale Rolle bei der Fertigung elektrischer Achsen und weiterer Schlüsselkomponenten für den Antriebsstrang. Bereits seit 2022 beliefert Hamburg das Werk Bremen mit elektrischen Achsen für den EQE und fertigt nun auch Komponenten für den elektrischen GLC.

MrBlueEyes meint
Warum werden keine Zahlen genannt?
Der Artikel sagt somit leider rein gar nichts aus…
eBikerin meint
Ja und wie viele Einheiten wurden nun bestellt?
M. meint
Dabei ist der doch viel zu teuer…. ts. Können die Kunden alle nicht rechnen?
Glückwunsch an Mercedes. Endlich habt ihr mal ein brauchbares BEV gebaut. Hat ja auch lange genug gedauert. :-p
eBikerin meint
Nicht vergessen – wenn man da nur das nötigste rein Konfiguriert dann ist der ganz schnell 6 stellig. Ach sorry das war ja ein anderer MB – aber das Kommentar kommt ja auch bestimmt noch ;-)
South meint
Mja, warten wir mal ab :-)
Wäre ne ja ne Katastrope, wenn sich ein neues Modell schon in den ersten Monaten nicht ordentlich verkauft. Und technisch und ich finde auch optisch ist jetzt kein schlechtes eAuto, fraglich ist, ob Mercedes den Preis auf Dauer halten kann.
Und persönlich ist mir das sowieso egal, denn für mich kommt für den Preis überhaupt nicht infrage. Vermutlich auch ein Generationending, Mercedes hab ich mir noch nicht einmal angeschaut… da kost nur der Stern und das is es mir nicht Wert…
Thorsten 0711 meint
Ich tippe auf 90%+ Dienstwagen bzw. Flottenfahrzeuge.
Mit etwas Ausstattung kommt man ganz schnell auf 80T. Da wird der Kreis der solventen Privatkunden sehr schnell sehr klein.
M. meint
Mit „etwas“ Ausstattung?
Ich kam für mich komplett nur auf 76k, aber ich dachte mir auch: „vielleicht braucht man das AMG-Plus-Paket nicht unbedingt, wenn man sowas bei anderen Herstellern gar nicht erst bestellen kann“. Sowas sollte man bei „Vergleichen“ vielleicht im Hinterkopf haben.
Flottenfahrzeuge werden fertig ausgestattet deutlich unter 70k€ Endpreis haben. Aber da kommt der eigentliche Run noch mit den normaleren Motorisierungen, 360 kW / 490 PS und Allrad sind nicht zwingend notwendig, um fleißig Autobahn-km zu sammeln. RWD mit 220 kW / 300 PS hat dazu bisher immer gut gereicht.
Und schon ist man mitten in den 60ern.
(mit Rabatt)
M. meint
Ah, sorry, mein Fehler.
Ich war gedanklich bei der C-Klasse.
Rechne überall 3 oder 4k drauf. ;-)
ID.alist meint
Doch, die können alle Rechnen. Aber wir leben in einem Land wo viele Menschen mehr als genug haben, und deswegen ist der Preis für viele kein so wichtiger USP.
Übrigens bei Mercedes war der Preis nie das Hauptargument für den Autokauf.