Die neuen Mercedes-AMG GLE 53 4Matic+ und GLE 53 Hybrid 4Matic+ sind bestellbar. Während die 48-Volt-Mildhybrid-Version ab 120.047,20 Euro für das SUV und ab 126.372,05 Euro für das Coupé angeboten wird, startet der Plug-in-Hybrid Mercedes-AMG GLE 53 Hybrid 4Matic+ bei 128.781,80 Euro (Coupé: 135.106,65 Euro. Beide Antriebsversionen erhalten ein optisches Update, einen weiterentwickelten 3,0-Liter-Reihensechszylinder und ein neu abgestimmtes Fahrwerk.
Der GLE 53 Hybrid 4Matic+ bietet die Kombination aus dem weiterentwickelten 3,0-Liter-Reihensechszylinder und einem 135 kW (184 PS) starken Elektromotor. Der 400-Volt-Plug-in-Hybrid erreicht eine Systemleistung von 430 kW (585 PS) sowie ein maximales Systemdrehmoment von 750 Nm. Mercedes-AMG bewirbt den Antrieb als „noch drehfreudiger, noch spontaner im Ansprechverhalten“.
Der weiterentwickelte Sechszylinder verfügt unter anderem über einen neuen Zylinderkopf mit verbesserten Ein- und Auslasskanälen, eine neue Einlassnockenwelle, eine neue Ansauganlage sowie einen neuen Ladeluftkühler. Diese Änderungen steigern Ansprechverhalten und Drehfreude. Das Turbo-Triebwerk leistet 330 kW (449 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 600 Nm bereit.
Bei den Fahrleistungen beschleunigt der Mercedes-AMG GLE 53 Hybrid 4Matic+ in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist damit 0,2 Sekunden schneller als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch abgeregelte 250 km/h. Elektrisch sind Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h möglich.
Die rein elektrische Reichweite nach WLTP liegt beim SUV bei 88 bis 91 Kilometern und beim Coupé bei 90 bis 93 Kilometern. Für den kombinierten Energieverbrauch werden 4,2 bis 3,8 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer sowie 22,6 bis 22,1 kWh Strom je 100 Kilometer angegeben. Die gewichteten CO₂-Emissionen liegen zwischen 96 und 86 g/km.
Auch optisch erhält die neue GLE-53-Generation Änderungen. Die Frontpartie verfügt über eine modifizierte AMG-spezifische Kühlerverkleidung, neu gestaltete Lufteinlässe und eine charakteristische LED-Beleuchtung. Am Heck kommen neu geformte Rückleuchten im Stern-Design sowie die AMG-typische Abgasanlage mit Doppel-Endrohrblenden zum Einsatz.
Zur Serienausstattung zählt das Luftfeder-Fahrwerk AMG Ride Control+ mit adaptiver Verstelldämpfung. Zudem arbeitet das neu entwickelte ESP-System mit präziseren Regelstrategien eng mit dem vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4Matic+ zusammen. „Die variable Drehmomentverteilung sorgt für optimale Traktion in jeder Fahrsituation“, heißt es.









Daniel S meint
Ob das die letzte Generation mit Hybridantrieb ist? BEV sind weltweit stark am Marktanteile gewinnen. Bald lohnt dle Entwicklung von Verbrennungsmotoren nicht mehr. Hoffentlich verpassen die Traditionshersteller den Ausstiegszeitpunkt nicht. Sonst wird es teuer.
Franz Peter meint
120.000 Euro sind schon ein Wort.Leider können es sich nur die Menschen leisten, die das 20fache im Jahr verdienen. Man muss also das Auto nicht so hoch jubeln.
NeutralMatters meint
Das passt doch hervorragend zum hiesigen Artikel der ICCT-Studie, der nichtmal ganz zwei Tage alt ist „PHEV stoßen fünfmal mehr CO2 aus, als angegeben“.
Rechnen wir das auf das vorgestellte Modell um, müssen real von mindestens 430g CO2/km ausgegangen werden, geht man vom höchst genannten WLTP-Wert aus (96g CO2/km), wäre man bei 480g CO2/km – ein halbes Kilogram.
Das ist kein PKW den irgendwer bräuchte und wenn, müssten die Abgaben für den Kauf und Betrieb dies wiederspiegeln.
Matze meint
Tun sie aber nicht, wenn es dir nicht passt engagiert dich politisch für einen Kurswechsel und lass ansonsten die Leute in Ruhe.
NeutralMatters meint
Wie soll man sich für Nachhaltigkeit einsetzen und gleichzeitig „die Leute in Ruhe lassen“?
Beides geht nicht, entweder ist man für Nachhaltigkeit in Raum, Material und Energie und spricht sich im öffentlichen Diskurs (wie hier) für gute oder gegen schlechte Lösungen aus – schweigend ist noch nie etwas geändert worden.
Frank Peters meint
Ähm ja klar nee 480g, das wären ~20,5L/100km. Die ICCT-Studie ist einfach Müll.
NeutralMatters meint
Frank Peters – die 20l/100km sind nicht perse unrealistisch für diese Art von PKW aber eher am oberen Ende des Spektrums.
Zudem verbrennt 1l E10 zu ca. 2,18kg CO2 und 1l B7 Diesel zu ca. 2,56kg CO2, mit Vorkettenmeissionen Faktor 1,2 (gem. EU JEC report v5), ergeben sich realistische 2,62kg/l E10 Benzin und 3,07kg/l B7 Diesel.
430 bis 480g CO2 übersetzen sich dann zu etwa:
16,4l…18,3l/100km Benzin E10
14,0l…15,6l/100km Diesel B7
7-13l/100km ohne geladene Batterie sind in der überwiegenden Verbrauchsbandbreite für vergleichbare Fahrzeuge – im Mittel sprechen wir dann von realitätsnahen 300g CO2/km (ca. 10l/100km).
Weit weit über dem, was als CO2-sparend zu beschreiben wäre.