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Leapmotor B03X: Kleines Elektro-SUV kostet ab 24.900 Euro

07.07.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 17 Kommentare

leapmotor-b03x-3

Bild: Leapmotor

Der 4,27 Meter lange und 1,64 Meter hohe Leapmotor B03X ist nun offenbar bestellbar. Die Orderbücher für das kleine Elektro-SUV aus China werden Anfang Juli bei den europäischen Händlern geöffnet, so die internationale Presseabteilung. Auf der deutschen Leapmotor-Website gibt es nun auch einen Preis, der Start hierzulande steht demnach ebenfalls bevor. Los geht es bei 24.900 Euro, die gehobene Version kostet 29.400 Euro.

Konkret wird der B03X in zwei Ausführungen angeboten: als B03X Pro und als B03X ProMax. Beide Varianten setzen auf Heckantrieb und einen permanentmagneterregten Synchronmotor. In der Pro-Version leistet der Antrieb 130 kW/174 PS, beim ProMax sind es 145 kW/195 PS. Die Höchstgeschwindigkeit ist stets auf 160 km/h begrenzt, den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigen beide Versionen in 8,6 Sekunden.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt bei Batterie und Reichweite. Der B03X Pro verfügt über einen Lithium-Eisenphosphat-Energiespeicher (LFP) mit 39,8 kWh Kapazität und kommt nach WLTP-Norm auf 292 Kilometer. Der ProMax nutzt eine 53,0-kWh-LFP-Batterie und soll damit 382 Kilometer nach WLTP schaffen. Beim Verbrauch liegen die beiden Versionen nah beieinander: Leapmotor nennt für den B03X Pro 15,5 kWh je 100 Kilometer nach WLTP, für den ProMax 15,7 kWh.

Geladen wird serienmäßig mit bis zu 11 kW Wechselstrom (AC). An einer 11-kW-Wallbox dauert der Ladehub von 30 auf 80 Prozent beim Pro 2 Stunden und 30 Minuten, beim ProMax 3 Stunden und 10 Minuten. Beim Gleichstrom-Schnellladen (DC) kann der B03X Pro mit bis zu 100 kW Strom ziehen, der ProMax mit bis zu 133 kW. Von 30 auf 80 Prozent soll das kleinere Akkupack in 16 Minuten kommen, das größere in 17 Minuten. Für den Ladehub von 10 auf 80 Prozent gibt der Hersteller in beiden Fällen 21 Minuten an.

Innen finden sich laut der Preisliste ein 8,8 Zoll großes Instrumentendisplay und ein 14,6-Zoll-Touchscreen. Bildern des Cockpits des chinesischen Schwestermodells A10 zufolge bekommt der B03X ein ähnliches Interieur wie die Kompaktmodelle B05 und B10.

Der B03X richte sich an Kunden, die ein erschwingliches und dennoch hochwertiges Zweitfahrzeug suchen, wirbt Leapmotor. Im Visier habe man insbesondere auch Einsteiger in die Elektromobilität, die von einem Kompaktwagen mit Verbrennungsmotor zu einem E-Auto wechseln – „ohne Kompromisse bei Sicherheit, Platzangebot oder intelligenter Technologie eingehen zu wollen“.

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Via: Leapmotor
Tags: Leapmotor B03X, PreiseUnternehmen: Leapmotor
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    08.07.2026 um 09:10

    Konkurrent ist hier der skoda epic bzw. ID.cross
    Ähnliche grösse, akku und preis.
    Ich weiss jetzt schon, wer sich besser verkaufen wird !

    Antworten
  2. South meint

    07.07.2026 um 15:19

    Also ehrlich von den technischen Daten her ist das Modell von Leapmotor kein Reißer. Der Accu klein, die Effizienz/Reichweite dürftig. Natürlich reden wir hier von einem Kleinwagen und man wird sehen, was denn tatsächlich an Preisen und Ausstattungen aufgerufen werden… ich persönlich würde aktuelle eher raten lieber ein Klasse höher zu steigen, wenn’s der Geldbeutel nicht für ein Neues her gibt, dann sogar lieber gebraucht eine andere Klasse ….
    Bei mir wird ein älterer ID.3 den Zweitwagenbereich abdecken ….

    Antworten
  3. Mark Müller meint

    07.07.2026 um 15:11

    Ein vernünftig grosses SUV mit 427m Länge, 180 Breite und 160 Höhe taugt nicht nur zum Zweitwagen. Das ist in allen Dimensionen deutlich mehr als der ursprüngliche VW Golf. In Europa, wo die Leute weniger breit sind als in den USA und inzwischen auch in China, ist das eigentlich eine ganz brauchbare Familienkutsche.
    Wenn sie jetzt noch in Europa gefertigt würde, könnte man sie glatt kaufen.

    Antworten
  4. FrankyAC meint

    07.07.2026 um 13:16

    4500€ für 15kWh – und das, wo 1kWh LFP aktuell rund 50-70$ kosten.
    Selbst als Endverbraucher bekomme ich 10 kWh PV-Batteriespeicher für 1800€.
    So groß kann der Kostendruck bei der E-Auto-Herstellung also noch nicht sein.

    Antworten
  5. Volker meint

    07.07.2026 um 10:46

    39,8 kWh Kapazität und kommt nach WLTP-Norm auf 292 Kilometer

    Mit so etwas heutzutage auf den Markt zu gehen, finde ich sehr fraglich. Auch, wenn die Chinesen bei der Ladeleistung den Europäern weit voraus sind (dieses Modell ausgenommen), aber mein fast 10 Jahre alter ZOE übertrumpft dieses Modell sogar knapp.

    Antworten
    • Peter meint

      07.07.2026 um 12:52

      Viele chinesische Modelle hinken bei der Ladeleistung hinterher. Viele andere chinesische Modelle sind genauso schnell oder langsam wie die europäischen 400V-Modelle. Einzelne Ausnahmemodelle aus China sind mega-schnell und werden dann von der Dramatisierungsmaschine immer stumpf als „die Chinesen“ pauschalisiert.

      Antworten
    • Tesla-Fan meint

      07.07.2026 um 14:58

      Das nennt man Preis-Innovation.

      Was hat deine 10 Jahre alte Zoe damals gekostet? Würde schätzen knapp 50k.

      Antworten
    • hu.ms meint

      07.07.2026 um 14:58

      Als zweitwagen (18% der HH) ausreichende reichweite.

      Antworten
    • Jeff Healey meint

      07.07.2026 um 17:19

      Hallo,
      Leapmotor spricht ja explizit von einem günstigen E-Zweitwagen, da sind nach meiner Erfahrung Schnellladefähigkeit oder Rekordreichweiten sekundär. Ich konnte vor kurzem ein gebrauchtes E-Fahrzeug sehr ähnlicher Preislage und Reichweiten-Klasse ergattern, und kann das Nutzungsprofil für diese Art von E-Zweitwagen, nämlich hauptsächlich im regional Umfeld, nur vollstens bestätigen.
      Diese Fahrzeuge machen in einem bestimmten Nutzungsprofil absolut Sinn, und vor allem wenn noch als I-Tüpfelchen hinzu kommt, dass man sein Zweitfahrzeug „vom Dach“ laden kann.

      Antworten
    • South meint

      08.07.2026 um 09:33

      Also ich kann Volker nur Recht geben. Der Accu ist wirklich klein und die Reichweite sehr überschaubar. Da können sehr alte Modelle mithalten…
      Gut. Natürlich reden wir hier von einem Kleinwagen und da sind naturgemäß keine High End Werte in Accu und Ladeleistung unbedingt notwendig, aber der Reisser sind solche Werte nicht, bleibt abzuwarten was der Preis- und die Ausstattung da bieten.
      In den Klassen darüber sieht das aber ganz anders aus. Mit dem BYD IM5/IM6 gehen wirklich sehr gute Modelle ins Rennen. Hier gibts nen 100er Accu und 800V mit bis zu 400KW Ladeleistung. Und während VW da sogar bei Modellen, die überhaupt erst noch kommen sollen, weit dahinter liegt, tritt BYD damit gerade in den Markt ein.
      Faireshalber bleibt abzuwarten wie der tatsächliche Preis und die Ausstattung aussehen werden. Auch wenn ich wirklich nicht den Chinesen die Daumen drücke, aber da kommt endlich wieder Bewegung in den Markt…

      Antworten
      • hu.ms meint

        08.07.2026 um 20:08

        South:
        wieder mal die zielgruppe für kleinwagen mit kleineren akkus nicht erkannt.
        Hatten wir doch schon bei den neue VW-group-vierlingen.

        Antworten
  6. MrBlueEyes meint

    07.07.2026 um 09:54

    Oha… ladet euch mal die Broschüre runter… da werden sich die Deutschen ganz schön strecken müssen… gerade in der Variante mit dem großen Akku ist einfach mal alles drin, und zwar richtig viel… Aufpreis kostet nur die Farbe… und das alles für dann nur 30K…

    LeapMotor spricht mich persönlich nicht an, aber das muss andere ja nicht interessieren :)

    Krasses Package auf jeden Fall… gerade auch die Schnellladezeiten in der Preisklasse…

    Antworten
    • eBikerin meint

      07.07.2026 um 11:28

      „Krasses Package auf jeden Fall… gerade auch die Schnellladezeiten in der Preisklasse…“
      Hm – also schauen wir mal:
      Leapmotor 53 kWh – 382 KM WLTP
      ID.Polo 52 kWh – 454 Km WLTP
      Ladezeit Leapmotor 30 -80% 17 Minuten
      ID.Polo: 10-80% 24 Minuten
      Gut Leapmotor gibt 21 Minuten für 10-80% an – das wären dann ganze 3 Minuten weniger – dafür muss man aber auch öfters laden.
      So und nun vergleichen wir mal die „kleinen“ Ausführungen – der „kleine“ ID.Polo kommt ja bald und kostet dann auch ab 25K – mit mehr WLTP als der Leapmotor dafür läd der aber 2 Minuten langsamer.
      Also so krass finde ich das jetzt nicht – auch nicht die Schnellladezeiten

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        07.07.2026 um 12:43

        Du vergleichst einen kleinen kompakten flachen ID.Polo mit einem kleinen „hochbeinigen“ SUV… das ist schon einmal der erste Fehler…

        Und dann stattest du einfach mal den Polo so aus, dass er mit dem B03X Max gleichwertig ist… dann reden wir weiter ;-) …da bist mindestens bei 8.000€ ca. mehr…

        Das Schönreden von den Deutschen Herstellern klappt auf der Preisebene NICHT… da kannst du noch so hin und her springen…

        Antworten
        • eBikerin meint

          07.07.2026 um 13:18

          Ich springe nicht hin und her – ich bin nur nicht so super euphorisch wenn ich irgend ein chinesisches Auto sehe dass ich sofort Freundentänze aufführe so wie du.
          Ach zu den super Ladezeiten sagst du nun nix mehr?

        • Eugen meint

          07.07.2026 um 14:47

          Ich habe mal ID.Polo angeschaut, weil meine Schwester neues Fahrzeug gebraucht hat. Winterpaket (Sitzheizung) ~700€ Aufpreis. Navi noch mal ~700€ Aufpreis usw.
          Im Endeffekt haben wir MG4 Urban Comfort 54kWh für 22k bestellt. ID.Polo in ähnlicher Ausstattung: ~33k

          B03X ist eher mit ID.Cross vergleichbar, ich erwarte, dass ID.Cross ~2000 mehr kosten wird. Und da ist B03X eine echte Alternative, vor allem wenn man größere Batterie braucht.

        • hu.ms meint

          08.07.2026 um 20:11

          Welch wunder, in china wird ja auch nur 1/3 an löhnen gezahlt.
          Wer so ein china-auto kauft sollte auch mal ein jahr zu 1/3 gehalt arbeiten, damit ihm das klar wird !

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