Der schwedisch-chinesische Elektroautobauer Polestar erweitert sein öffentliches Ladeangebot Polestar Charge und ermöglicht nun Zugang zu mehr als 1,25 Millionen Ladepunkten in Europa. Der Service ist beim Kauf eines Polestar einschließlich Fahrzeugen aus dem Gebrauchtwagenprogramm enthalten und lässt sich über App und Ladekarte nutzen. Für kompatible Fahrzeuge steht zudem Plug & Charge zur Verfügung, während sich Ladepunkte des Polestar-Charge-Netzwerks bei der Routenplanung in Google Maps anzeigen lassen.
Neben dem Standardtarif ohne Abonnement bietet Polestar die neuen Abonnementoptionen Plus und Pro an. Plus kostet 7,99 Euro pro Monat und gewährt 15 Prozent Rabatt bei EnBW, Shell Recharge, Vattenfall, Mer und Fastned. Pro kostet 14,99 Euro monatlich und bietet 30 Prozent Rabatt bei allen enthaltenen Schnellladenetzwerken, darunter zusätzlich Ionity und Allego.
Mit Plus erhalten Nutzer den Angaben zufolge Zugang zu mehr als 104.000 rabattierten Ladepunkten in Europa, mit Pro sind es mehr als 118.000. Gegenüber dem bisherigen Abonnementtarif entspricht dies einem Anstieg um 26 beziehungsweise 43 Prozent. In Deutschland stehen mit Plus mehr als 14.000 und mit Pro mehr als 17.000 rabattierte Ladepunkte zur Verfügung, was einem Anstieg von 32 beziehungsweise 64 Prozent gegenüber dem bisherigen Angebot entspricht.
Olivier Loedel, Head of Product Software Management bei Polestar, bezeichnet Polestar Charge als „eines der größten und komfortabelsten Ladeökosysteme Europas“. Mit den neuen Abonnementoptionen sollen Kunden beim Schnellladen sparen können. Die Tarife richten sich dabei nach unterschiedlichem Schnellladebedarf: Plus an gelegentlich Schnellladende, Pro an Fahrer mit regelmäßigem Schnellladebedarf.
Das Polestar-Charge-Netzwerk umfasst inzwischen mehr als 1,25 Millionen Ladepunkte in Europa, einschließlich des Tesla-Supercharger-Netzwerks. Der Zugang steht sowohl Kunden ohne Abonnement als auch Abonnenten zur Verfügung. Im Sommer wurden 161.000 Ladevorgänge durch Polestar-Fahrer registriert, womit ein neuer Nutzungsrekord erreicht wurde.
Michael Lohscheller, CEO von Polestar, verweist auf einen Anteil von mehr als 20 Prozent für Elektrofahrzeuge an den Neuwagenverkäufen in der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2026. Polestar Charge solle Fahrern Zugang zu öffentlichen Lademöglichkeiten und Laderabatten bieten. „Mit Polestar Charge stellen wir sicher, dass unsere Fahrerinnen und Fahrer komfortablen Zugang zu öffentlichen Lademöglichkeiten und attraktiven Laderabatten haben“, so Lohscheller.

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