Im zweiten Quartal 2026 hat der Stromer-Riese BYD aus China den US-Hersteller Tesla erneut bei den Verkaufszahlen von rein batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs) übertroffen. Dies gelang trotz einer deutlichen Erholung der Auslieferungen seitens Tesla.
Tesla gab bekannt, in den Monaten April, Mai und Juni weltweit 480.126 Elektroautos ausgeliefert zu haben. Die Auslieferungszahlen stiegen im Vergleich zum ersten Quartal um 34,10 Prozent von zuvor 358.023 Einheiten an.
Die Daten von BYD zeigen den Verkauf von 557.090 Pkw-BEVs im zweiten Quartal 2026. Das entspricht einem Anstieg von 79,48 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2026, aber einem Rückgang von 8,22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Damit übertrafen die Verkaufszahlen von BYD jene von Tesla um 76.964 Vollstromer, was einem Vorsprung von 16,03 Prozent entspricht. Im ersten Quartal hatte Tesla die BEV-Verkäufe von BYD noch um 47.634 Einheiten übertroffen.
Die Wachstumsraten der beiden Elektroauto-Konkurrenten entwickelten sich im zweiten Quartal unterschiedlich. Während Teslas Auslieferungen gegenüber dem zweiten Quartal 2025 um 24,99 Prozent stiegen, gingen BYDs Pkw-BEV-Verkäufe um 8,22 Prozent zurück.
Tesla produzierte im zweiten Quartal 451.758 Fahrzeuge. Da die Auslieferungen die Produktion um 28.368 Einheiten überstiegen, konnte das Unternehmen zuvor angesammelte Lagerbestände abbauen. Dies stellte eine Umkehr zum ersten Quartal dar, als ein Überschuss von rund 50.000 Fahrzeugen entstand.
Bereits im Jahr 2025 hatte BYD mit 2.256.714 verkauften BEVs die Marke von Teslas 1.636.129 Einheiten überschritten und damit erstmals den jährlichen Weltmarktführer-Status beansprucht. Zusätzlich zu reinen Stromern vertreibt BYD auch Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEVs). In der ersten Hälfte dieses Jahres beliefen sich die kumulierten Verkäufe von BEV im Pkw-Format bei BYD auf 867.479 Einheiten und lagen damit weiterhin vor den 838.149 E-Autos von Tesla.

Tt07 meint
Ein schlechter Tag für den Tesla-Hasser, da ihm sehr wohl bewusst ist, dass VW bei den EV bestenfalls 50-60% der Tesla Zahlen erreichen wird. Und BYD ist für VW so weit weg, wie Deutschland vom WM-Titel 2026.
brainDotExe meint
Thema verfehlt, sechs setzen.
Im Artikel geht es um BYD und Tesla, nicht VW.
Johann meint
In einigen Jahren wird BYD in Deutschland E-Autos produzieren.
David meint
Gut, Tesla wird überall durchgereicht. Aber das spricht ja noch lange nicht für BYD. Der BEV-Markt ist in deutscher Hand. Gut, immerhin 44 % ausländische Hersteller. Dazu muss man aber wissen, wenn man die von VW aus taktischen Gründen erfundenen Pseudo-Ausländer Seat und Skoda abrechnet, sind es nur noch 30%. Mit Mini und Smart..
MichaelEV meint
Platz 1 und 2 willst du schlecht reden und kommst dann mit dieser Irrelevanz von VW, die rund um die Welt bei BEVs keinen Fuß auf den Boden bekommen und nur in Europa aufgrund von Regulation scheinbar funktionieren (in Wirklichkeit mehr Schein als Sein)!?
Gunnar meint
Zweiter Platz weltweit ist bei dir also „überall durchgereicht“. Du hast einen schrägen Humor. Jeder, der hier regelmäßig mitliest, weiß zum Glück, dass deine Einlassungen ziemlicher Humbug sind.
Powerwall Thorsten meint
Glückwunsch an BYD – jedes BEV zählt.
Für die Menschen wird mit jedem verkauften BEV die Luft besser und die „Luft“ wird für die Verbrenner OEMs zunehmend dünner – gut so
hu.ms meint
Due luft wird erst besser, wenn gleichzeitig ein stinker verschrottet wird.
Miro meint
Die verkaufen halt auch kleine EV’s. Von daher wundert mich das nicht. Tesla hätte das auch schon längst machen können aber sie sind ja der Meinung, dass bald keiner mehr ein Auto besitzen wollen wird. Wann auch immer dieses „bald“ sein soll.
Man muss zu Ihrer Verteidigung dann aber auch sagen, dass sie dann mehr Werkstätten usw. bräuchten. Wäre ne ganz andere Kategorie von Herausforderung. Evtl. haben sie keinen Bock darauf.
brainDotExe meint
Applaus Applaus!
Glückwunsch BYD!
Paule meint
David meint
06.07.2026 um 12:32
…bisher konnte der chinesische Hersteller seine Fahrzeuge fast ausschließlich in Mietflotten, Kurzzeitleasing und CarSharing unterbringen. Es fehlt immer noch komplett der solvente Privatkunde und User-Chooser Flotten….
Na, dann gnade VW und Co, wenn dieses Kunden-Klientel noch hinzu kommt.
Obwohl mir einfach nicht klar ist, warum man für den Kauf eines BYD Dolphin Surf nennenswert solvent sein muss.
MK meint
@Paule:
Ich denke David ging es mit dem „solvent“ eher darum, dass ein Flottenkunde, der 100 baugleiche Fahrzeuge bestellt, sicher pro Fahrzeug weniger bezahlt als ein Privatkunde, der eines kauft. Die Herstellkosten sind aber die gleichen und damit ist die Marge im Privatkundengeschäft einfach besser.
Paule meint
Nein, darum ging es ihm mit Sicherheit nicht. Außerdem ist das Murks was du schreibst.
MK meint
@Paule:
Was genau ist daran „Murks“? Mir wäre neu, dass z.B. Autovermietungen genauso viel pro Neufahrzeug bezahlen wie ein Privatkunde und da es aber für die Kosten egal ist, ob Europcar ein rotes Fahrzeug bestellt und nur 600 € Aufpreis gegenüber der Basis bezahlt oder ein Privatkunde, der dafür 800 € Aufpreis bezahlt, steigt halt nun Mal die Marge.
Und gut, dass Sie sich absolut sicher sind, was David beim Schreiben seines Kommentars wohl gedacht haben mag während ich es auf gar keinen Fall wissen kann…