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Fiat erwägt Abarth-Version des Topolino

10.07.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Bild: Fiat (Symbolbild)

Fiat prüft die Einführung einer leistungsstärkeren Version des Leichtfahrzeugs Topolino der sportlichen Tochter Abarth. Ziel dieser Maßnahme soll es sein, das Interesse jüngerer Käufergruppen zu wecken. Das kleine zweisitzige Elektroauto gehört zum Bereich der Mikromobilität, den die italienische Stellantis-Tochter gezielt ausbauen möchte.

Der Topolino ist als Leichtkraftfahrzeug der Klasse L6e zugehörig. Fahrzeuge dieser Kategorie dürfen in Deutschland bereits von 15-Jährigen im Straßenverkehr bewegt werden. Dennoch liegt das Durchschnittsalter der aktuellen Käufer bei etwa Mitte 40, berichtet Autocar. Eine Priorität von Fiat bestehe darin, diese Altersstruktur zu verändern.

Um die Attraktivität zu steigern, hat das Unternehmen in Italien bereits den neuen Topolino Sport (Artikelbild) auf den Markt gebracht. Dieses Modell verfügt über neue Außenfarben mit Rennstreifen sowie ein schwarzes Interieur. Ein besonderes Merkmal ist der abnehmbare Bluetooth-Lautsprecher namens Monsterlino.

Zukünftig plant das Unternehmen weitere Varianten des Modells. CEO Olivier François bezeichnete eine mögliche Abarth-Version gegenüber Autocar als „einen Traum“. Er fügte hinzu: „Wir arbeiten daran und es könnte kommen. Es wäre ein totaler Erfolg.“

Aufgrund der regulatorischen Vorgaben für Fahrzeuge wie den Topolino sind Leistung und Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Eine Abarth-Version werde daher voraussichtlich keine zusätzliche Performance bieten, könnte jedoch durch individuelle Styling-Elemente auffallen, schreibt Autocar.

Gaetano Thorel, der europäische Leiter von Fiat, möchte ein „Abarth-Gefühl“ für den Topolino schaffen. Er erklärte gegenüber dem Portal, dass man weiterhin versuche, die Verkäufe bei jungen Menschen zu fördern. Da der Topolino in Italien bereits das erfolgreichste Leichtfahrzeug sei, suche man nach Wegen, auch 16- und 17-Jährige zu erreichen.

Thorel nannte als Grund für die aktuelle Käuferschicht auch den Sicherheitsaspekt. In Rom würden oft vierrädrige Fahrzeuge wie die von Ligier bevorzugt, da diese als sicherer gelten als Zweiräder. Zudem besäße ein Ligier mit 50ccm-Benzinmotor eine sportlichere Wirkung und Klangcharakteristik. „Es ist so eine Art Statussymbol“, meinte Thorel. „Der Ligier wirkt mit dem Motor, dem Sound und so weiter sportlicher, während der Topolino eher sanft ist.“

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Via: Autocar
Tags: Fiat TopolinoUnternehmen: Abarth, Fiat
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. McGybrush meint

    10.07.2026 um 10:14

    40 Jährige statt 15 Jährige?

    Komm. Lass eine noch teurere Variante bauen.
    Ich glaube es liegt am Preis und der Sichtbarkeit das es diese Autos gibt.

    Cool(er) wird das Auto in dem Kontext nicht. Es ist ein 6Le und bleibt es auch. Aber mit 15 Jahren hat man selten so viel Kohle wenn man für den 4000Eur Führerschein schon Bank und Oma anbetteln muss.

    Antworten

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