Fiat präsentiert eine Reihe neuer elektrisch angetriebener Leichtfahrzeuge und beschreibt sie als Mikromobilitäts-Ökosystem für Städte und ländliche Gebiete. Olivier François, CEO von Fiat und Global CMO der Stellantis-Gruppe, sagt: „Fiat hat die Mikromobilität geprägt, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab.“ Mit den Modellen Fiat Topolino, Fiat Tris und dem Konzeptfahrzeug Multiplina solle ein Angebot für die Städte von morgen entstehen.
Der Topolino ist seit 2025 laut dem Hersteller europäischer Marktführer im Segment der elektrischen Leichtfahrzeuge der Klasse L6e. Wegen seiner technisch bedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h darf der Zweisitzer mit entsprechendem AM-Führerschein von Jugendlichen ab 15 Jahren gefahren werden. Für das zweite Quartal 2026 erwartet Fiat bei den Auftragseingängen ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 und damit einen neuen Rekord.
Das Sondermodell Topolino Sport nimmt Designelemente des historischen 500 Sport aus den 1950er-Jahren auf. Genannt werden Streifen in Kontrastfarbe zur Karosserie. Zusätzlich hat Fiat gemeinsam mit dem Audio-Spezialisten Monster ein spezielles Soundsystem entwickelt. Die „Monsterlino“ genannten Stereolautsprecher lassen sich per Bluetooth mit Smartphones koppeln. Sie werden magnetisch befestigt und können aus dem Fahrzeug entfernt werden. Dadurch kann das Musikerlebnis außerhalb des Topolino fortgesetzt werden.
Der Tris ist das erste Dreirad der Marke und wurde für Transportlösungen auf der sogenannten letzten Meile konstruiert. Die Studie Tris Dolcevita zeigt eine Variante für Personentransport auf kurzer Strecke. Sie richtet sich an den Gastgewerbe- und Freizeitbereich, vor allem in Urlaubsregionen.
Der Tris Dolcevita entstand in Zusammenarbeit mit Caffè Vergnano, der ältesten italienischen Kaffeerösterei. Als Erweiterung des Projekts „Caffè Vergnano 1882“ soll das Dreirad italienisches Flair und den Geist des „Dolce Vita“ in die Innenstädte bringen. Als Vorbild werden Open-Air-Shuttlefahrzeuge genannt, die in den 1960er-Jahren an der italienischen Riviera von Luxushotels eingesetzt wurden.
Das Konzeptfahrzeug Multiplina verdoppelt im Vergleich zum Topolino die Passagierkapazität durch eine Vier-Sitzer-Anordnung. Das elektrisch angetriebene Leichtfahrzeug der Klasse L7e ist mit erweiterter Reichweite und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h auch für Einsätze über Stadtgrenzen hinaus ausgelegt. Sein Design basiert auf der DNA des 600 Multipla von 1956, die kompakten Abmessungen entsprechen denen des historischen 500 von 1957.
„Die Modelle Topolino und Tris sowie die Studie Multiplina bilden die drei sich ergänzenden Säulen des umfassenden Mikromobilitäts-Ökosystems von Fiat“, so das Unternehmen. „Von der privaten Nutzung bis hin zu gewerblichen Anwendungen, vom täglichen Pendeln bis hin zu Lifestyle-Erlebnissen: Fiat bietet eine zugängliche Palette elektrisch angetriebener Leichtfahrzeuge, die Einfachheit, Einfallsreichtum und unverwechselbaren italienischen Stil miteinander kombinieren.“






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