Mazda erweitert sein Angebot in der Mittelklasse um den vollelektrischen CX-6e. Der SUV-Crossover soll das markentypische „Jinba-Ittai“-Fahrgefühl der Japaner mit Konnektivitätslösungen, umfangreicher Serienausstattung sowie Sicherheits- und Assistenzsystemen verbinden. Der Marktstart ist für den „Spätsommer“ vorgesehen, bisher war von Sommer die Rede gewesen. Der Preis soll weiterhin bei 49.990 Euro beginnen.
Ein Elektromotor an der Hinterachse leistet 190 kW beziehungsweise 258 PS und entwickelt 290 Nm Drehmoment. Die 78-kWh-Lithium-Ionen-Batterie mit LFP-Technologie ermöglicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 484 Kilometern. An Gleichstrom-Schnellladern (DC) mit bis zu 200 kW lässt sich der Ladestand in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent erhöhen.
Die drei Fahrmodi Normal, Sport und Individual verändern Beschleunigung, regenerative Bremswirkung und Lenkunterstützung. Normal ist auf ausgewogenen Alltagskomfort und eine sanftere Beschleunigung ausgelegt. Im Individual-Modus lassen sich die drei Parameter nach persönlichen Vorlieben konfigurieren.
Im Cockpit befindet sich ein 26,45 Zoll großer Touchscreen, der sich über die Mittelkonsole bis zur Beifahrerseite erstreckt. Das anpassbare Dual-Split-Layout stellt Fahrer und Beifahrer personalisierte Informationen bereit. Ergänzend projiziert ein Head-up-Display Geschwindigkeit, Navigationshinweise und Sicherheitswarnungen auf die Windschutzscheibe.
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Die Sprachsteuerung versteht natürliche Befehle in neun Sprachen und steuert unter anderem Klimatisierung, Fenster und Navigation. Hinzu kommen Gestensteuerung sowie kabelloses Apple CarPlay und Android Auto. Vier Fahrzeugmodi umfassen unter anderem den „Pet Comfort Mode“, der bei kurzzeitiger Abwesenheit des Fahrers die Innenraumtemperatur konstant hält, und den „Wash Mode“, der Scheibenwischer deaktiviert, Außenspiegel anklappt und Fenster schließt.
Für die zweite Sitzreihe gibt es ein separates Touchdisplay zur Bedienung von Klimatisierung, Panorama-Glasdach-Sonnenrollo und Beifahrersitz. Das serienmäßige Audiosystem verfügt über 23 Lautsprecher sowie Bluetooth-fähige Lautsprecher in den vorderen Kopfstützen. Damit können Fahrer und Beifahrer Medien, Telefonate oder Navigationsanweisungen hören, ohne die übrigen Lautsprecher zu nutzen.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem Notbrems-, Spurhalte-, Spurwechsel-, Geschwindigkeits- und Ausstiegsassistenten. Ein kamerabasiertes Occupancy Monitoring System warnt den Fahrer, wenn ein Kind oder Haustier unbemerkt im Fahrzeug zurückgelassen wird. Jede Ausstattungsvariante verfügt serienmäßig über neun Airbags, darunter einen Airbag zwischen den Vordersitzen.
Die „Mazda6e & CX-6e App“ ermöglicht die Fernsteuerung des Fahrzeugs und die Freigabe eines digitalen Fahrzeugschlüssels an bis zu drei weitere Nutzer. Über die App „Mazda Charging“ erhalten Kunden Zugang zu einem europaweiten Ladenetzwerk mit Bezahlfunktion.

M. meint
78 kWh LFP, 200 kW Laden – ok.
Aber 484 km Reichweite mit dieser Batterie – eigentlich nicht.
Das ist knapp mehr, als ein ID.5 (wegen der Form) mit 58 kWh hinbekommt, und dann muss man schon genauer auf den Endkundenpreis achten. Ein „ID.5 Energy Pro“ mit 54,5 k€ Listenpreis bekommt man ab 46,5 k€, dann braucht man vermutlich noch ein, zwei Optionen für den Ausstattungsvergleich und landet dann in etwa beim gleichen Endpreis. Aber dann hat man nicht nur den potenteren Antrieb, sondern auch deutlich mehr Reichweite bei gleichzeitig geringeren Stromkosten.
Der Mazda ist allerdings das hübschere Auto, zugegeben.