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Cupra meldet starken Verkaufsstart für Elektro-Kleinwagen Raval

21.07.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

Cupra-Raval

Bild: Cupra

Der Cupra Raval sorgt für einen unerwartet starken Marktstart. Laut Vertriebsvorstand Sven Schuwirth übertreffen die aktuellen Bestelleingänge die Erwartungen deutlich. Der Manager, der seit fast 30 Jahren im Volkswagen-Konzern tätig ist, bezeichnet den offiziellen Start im gemeinsamen Interview mit dem Magazin Electrified und der Autogazette als außergewöhnlich.

Das neue elektrische Einstiegsmodell soll die Absatzzahlen der Seat-Schwestermarke nachhaltig stärken. Das Ziel von Cupra ist es, bis zum Jahr 2030 einen relevanten Marktanteil von drei Prozent in Europa zu erreichen. Der Raval soll bis 2028 zum meistverkauften Modell der Spanier aufsteigen und damit den derzeitigen, mit Verbrennungsmotor ausgestatteten Spitzenreiter Formentor ablösen.

Für 2026 plant Cupra die Auslieferung von über 30.000 Raval, weshalb bereits zusätzliche Produktionskapazitäten angefragt wurden. Bei der Batterieausstattung setzt man primär auf die größere 52-kWh-Variante für bis zu 446 Kilometer pro Ladung, da die Reichweite Schuwirth zufolge unabhängig der Nutzung als Erst-, Zwei- oder Drittwagen für Kunden eine zentrale Rolle spielt. Alternativ gibt es neben der großen Batterie für mindestens 34.790 Euro auch noch ein günstigeres 37-kWh-Akkupack für 328 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm zum Preis von 29.850 Euro. Noch nicht bestellbar ist die für 25.950 Euro angekündigte 37-kWh-Basisversion. Die Antriebsleistung liegt nach Ausführung zwischen 99 kW/135 PS und 166 kW (226 PS).

Im letzten Jahr lag der Anteil der Elektromobilität bei Cupra global bei 24 Prozent. Für 2026 erwartet man einen Wert von etwa 30 Prozent. Von den verbleibenden Verbrennern sollen dann noch einmal ungefähr die Hälfte Plug-in-Hybride sein. Das führt Schuwirth auch auf die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise zurück. „Der Mindset vieler Menschen hat sich zudem geändert: Sie fragen sich nicht mehr, ob Elektromobilität richtig oder falsch ist. Diese Frage hat sich erübrigt. Elektromobilität ist die Zukunft, es gibt kein Zurück mehr.“

Doch Spritpreise seien volatil – man wisse nicht, wie sie morgen sind. Hinsichtlich der Rahmenbedingungen in Europa fordert der Cupra-Vertriebsvorstand daher politische Konstanz und harmonisierte Regeln. Er warnt vor dem plötzlichen Aussetzen von Förderprämien und wünscht sich eine stabile Fiskalpolitik zur Unterstützung der Transformation sowie faire Handelsbedingungen. „Wir brauchen Stabilität im gesamten europäischen Kontext“, so Schuwirth.

Das Elektroauto-Portfolio von Cupra besteht noch aus dem Kompaktwagen Born und dem mittelgroßen Crossover Tavascan. Eine Kannibalisierung der bisherigen Modelle durch den neuen Raval sieht der Vertriebschef aktuell nicht, da die Fahrzeuge unterschiedliche Zielgruppen ansprächen.

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Via: Electrified
Tags: Cupra RavalUnternehmen: Cupra
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Alleygator meint

    23.07.2026 um 11:19

    Bin immer noch der Meinung das E Autos, da sie aus viel weniger Teilen als ein Verbrenner bestehen, auch viel preiswerter als ein Verbrenner sein müssten. Die Batteriespeicher sind allerdings immer noch sehr teuer. Dadurch steigt der reale Preis dann doch letztendlich auf ca. 3/4 eines Verbrenners. Somit könnte ein E-Kleinwagen mit Gewinn gleich oder günstiger einem Verbrenner kommen (die Chinesen machen es uns vor). Damit kann der Normalverbraucher für ca. 15 K€ einen Klein \ Kompakt – Wagen kaufen. Bräuchte keine Subventionen und der Anteil an E-Fahrzeugen würde drastisch steigen wie von der Politik gefordert. Das darf in der EU aber nicht sein. Deshalb kostet ein abgespeckter Cupra Reval hier 30 K€ und ist somit absolut nicht akzeptabel.

    Antworten
  2. Future meint

    22.07.2026 um 18:29

    Na ja, zu viele Elektroautos will man ja auch nicht verkaufen im Konzern. Der Verkäufer des Vertrauens wird natürlich zu einem Verbrenner raten, der immer schnell lieferbar ist, wenn der Raval länger braucht. 90 Prozent müssen ja auch in 2026 wieder Verbrenner sein. Wie lange wird man sich das noch leisten können?

    Antworten
  3. Dunkel-O meint

    21.07.2026 um 17:33

    Der Wagen sieht schnittig aus.
    Würde meinen Sohn bestimmt auch gefallen. Aber ich persönlich finde 35.000 € für einen Kleinwagen jetzt nicht gerade wenig.

    Antworten
    • M. meint

      22.07.2026 um 11:05

      Ich finde 5 Euro für ein Mischbrot auch nicht günstig.
      Aber so ist das halt mit der Inflation.
      Die Preise von „früher“ sind zum Vergleich nutzlos.

      Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      22.07.2026 um 15:24

      „Aber so ist das halt mit der Inflation.“ Neuwagen haben sich in den letzten zehn Jahren erheblich stärker verteuert, als es die allgemeine Inflationsrate erwarten ließe.
      Vor 10 Jahren hat ein VW Polo 12.450 Euro gekostet, heute liegt er bei 21.590 €. Das ist ein Mehrpreis von ca. 73 %. Die Inflation betrug ca. 27 %…So viel zu den Fakten.

      Antworten
      • M. meint

        22.07.2026 um 16:50

        Wenn man schon Statistiken fälscht, muss man aber auch aufpassen, dass es weniger offensichtlich ist.
        Also mach mal noch einen genauen Vergleich dieser beiden Modelle.
        Das fängt schon beim Antrieb an.
        Das aktuelle Modell fängt übrigens bei 20.380,00 Euro an. Nicht mal das hast du geschafft.

        Die anderen können ja mal rausfinden, wie es dazu kam, dass tatsächlich das 155 kW Modell hier gegenübergestellt wurde. DAS ist natürlich nicht günstig i.S. eines Kleinwagens. Aber braucht der 155 kW?

        Antworten
      • M. meint

        22.07.2026 um 16:59

        Kleiner Nachtrag:
        Weil ich’s gerade mal gesehen hatte, habe ich mal den Dacia Sandero verglichen (genauso platt wie Fred):
        2016: 7.990 Euro
        2026: 13.590 Euro (+70%)

        den Polo dann nochmal zum Vergleich
        2016: 12.450 Euro
        2026: 20.380 Euro (+63%)

        Mag jemand weitermachen?
        Vielleicht mit Ford, Opel, Kia, Toyota?

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        22.07.2026 um 19:09

        Danke dass du auch bestätigst dass die Autos teurer geworden sind als es durch die Inflation zu erklären ist.
        Hättest du auch weniger polemisch hinbekommen können, na ja, du leider nicht.

        Antworten
        • M. meint

          25.07.2026 um 16:48

          Danke, dass du gar nicht erst versucht hast, deine mangelhaften Recherchefähigkeiten zu verteidigen.
          Was dir allerdings noch fehlt, ist die Ableitung, dass die Preisentwicklung in verschiedenen Bereichen unterschiedlich verläuft, was – worauf ich hingewiesen habe – die Ausstattung sich auch unterscheidet. Im Grunde haben die jeweiligen Autos nichts gemein außer den Modellnamen.
          Dazu hast natürlich nichts, aber schwer zu ermitteln wäre das nicht.

        • Fred Feuerstein meint

          27.07.2026 um 00:40

          „Im Grunde haben die jeweiligen Autos nichts gemein außer den Modellnamen.“ Und genau hier erzählst du totalen Blödsinn. In dem Polo vor 10 Jahren ist beispielsweise exakt der gleiche Motor (EA211) verbaut. Aber auch hier ist es wie bei dir üblich: Nur Polemik und keinerlei Sachlichkeit. Dann erzähl doch mal was den Mehrpreis im Vergleich zur Inflation ausmacht. Inflation betrug ca. 27 %. Den Mehrpreis hast du ja selbst evaluiert und festgestellt, dass er erheblich höher als die Inflation war. Somit ist dein Kommentar mit: „Ich finde 5 Euro für ein Mischbrot auch nicht günstig.
          Aber so ist das halt mit der Inflation“ völlig nutzlos.

      • Kokopelli meint

        22.07.2026 um 22:47

        Es ist doch erstaunlich, dass hier Fred Feuerstein mit dem Kern seiner Aussage richtig liegt und dass es Kommentatoren wie M. gibt, die an dieser Stelle persönlich werden.
        Soweit ich das erkennen kann, liegt Fred Feuerstein mit seiner Aussage richtig, dass der Mehrpreis bei Fahrzeugen nicht (nur) mit der Inflation erklärt werden kann. Da interessiert auch die Differenz von rund 1.000 Euro nicht. Ob nun 63 %, 70 % oder 73 %, das ist nun erheblich mehr als es durch die Inflation zu erklären wäre.

        Antworten
        • MK meint

          24.07.2026 um 16:06

          @Kokopelli:
          Persönliche Beleidigungen finde ich auch unmöglich und gebe Ihnen in dem Hinblick vollkommen recht.
          Was ich anders sehe: Fred Feuerstein hat eben mit seiner Aussage nicht recht. Z.B. ein Polo von 2026 ist länger und breiter als einer von 2016. Er hat auch mehr PS und die Klimaanlage, die 2016 noch ein extra war und beim Kaufpreis auf den Einstiegspreis oben drauf gerechnet werden musste, ist heute Serie. USB-Ladeanschlüsse, ein größerer Touchscreen, DAB+-Radio: Alles neu in der Serienausstattung des Basisfahrzeugs. Gleiches gilt für Sensoren und Warnsysteme vorne und hinten beim einparken. LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten sind heute genauso Serie wie elektrische Fensterheber auch hinten. Dazu kommen natürlich gesetzlich vorgeschriebene Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Verkehrszeichenerkennung, eCall oder Notbremsassistent.

          Ob man das persönlich gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Aber Fakt ist nun Mal, dass Fred Feuerstein hier zwei Fahrzeuge vergleicht, die ausstattungsmäßig in vollkommen unterschiedlichen Klassen unterwegs sind. Was heute an technischen Gimmicks in der Basisversion schon inklusive ist, hat man damals teilweise nicht mal in der sehr viel teureren Vollausstattung bekommen.

        • Fred Feuerstein meint

          25.07.2026 um 15:50

          Ob das Auto nun etwas länger und breiter ist, ändert erstmal nichts substantiell an den Herstellkosten. Der Motor ist heute noch der gleiche wie vor 10 Jahren, es ist der EA211 ohne Turbo. Und ob er nun in der Basis 60 PS oder 80 PS hat, macht bei den Herstellkosten auch keinen Unterschied.
          Gleichzeitig ist es so, dass viele Teile die noch vor 10 Jahren richtig Geld gekostet haben (Kameras, Bildschirme etc.), heute sehr billig geworden sind. Gleichzeitig ist der Automatisierungsgrad bei der Herstellung größer geworden. Teile die früher in der Serie recht teuer waren wie eine hydraulisch betriebene Servolenkung (hatte der Polo vor 10 Jahren schon nicht mehr) oder ein zeigerbasiertes Cockpit gibt es heute nicht mehr. Die ganze Elektronik die du ansprichst, ist spottbillig. Verkehrszeichenerkennung und Spurhaltung beispielsweise erfolgt über eine billige Kamera, die im Einkauf nicht mal 5 € kostet. Die Software für die Erkennung kostet lediglich einmal in der Entwicklung Geld, danach sind es maximal kleinere Fehlerbehebungen und Anpassungen. Ein 8 oder 10“ Cockpitdisplay ist wesentlich billiger als ein zeigerbasiertes Instrumentendisplay. LED Scheinwerfer sind ebenfalls billiger als kompliziertere Halogen oder gar Xenonscheinwerfer.
          Oder was kostet ein USB Anschluss? Oder ein DAB+ Radio? eCall? Das ist spottbilliger Kram. Gerade Elektronik ist so unfassbar günstig geworden. Da kommt kein relevanter Mehrpreis zusammen, der rechtfertigen würde warum Autos so viel teurer geworden sind.
          Die Hersteller bieten bewusst keine günstigeren Fahrzeuge mehr an, da im Beispiel von Volkswagen der Konzern ohnehin ein Problem mit den Margen hat und viel Geld in die Entwicklung der eModelle fließt.

        • M. meint

          25.07.2026 um 16:52

          Es ist doch erstaunlich, dass Fred Feuerstein trotz deiner Unterstützung wie so oft daneben liegt, und dann, wenn er persönlich wird, von dir dafür nicht kritisiert wird.
          Wobei, so erstaunlich ist das nicht, wenn man bedenkt, dass er wie du halt ein Vertreter der Spezies Teslafan ist, die es mit der Wahrheit insgesamt nicht so genau nimmt, sondern sich alles zurechtbiegt, was ihr unterkommt.
          Das darfst du nun gerne persönlich nehmen. ;-)

        • Kokopelli meint

          26.07.2026 um 19:30

          Ich finde es erstaunlich, woher du die Kenntnis nimmst, dass ich ein Tesla Fan wäre? Ist das wie üblich bei dir zu lesen, dass eine automatische Einsortierung erfolgt, sobald man zu Meldungen zu deinen Lieblingskonzernen keine Jubelkommentare formuliert?
          Ansonsten ist das ähnlich platt wie der obige Kommentar zu Fred Feuerstein. Getreu dem Motto: Bist du nicht mein Freund, kannst du nur mein Feind sein. So machen das eigentlich nur Populisten, die du aber regelmäßig kritisierst.
          Mein Anspruch ist ein sachlicher Austausch und zurück zu der Sache: Fred hat meines Erachtens sachlich ausgeführt, dass die Autos erheblich teurer geworden sind als es die Inflation erklären würde. Das war hingegen deine Ausgangsthese, von der nun nicht mehr viel übrig. Aber statt einer sachlichen Auseinandersetzung gehst du direkt in einen polemischen Angriff.
          Wenn du es so gut weißt warum Autos teurer geworden sind, dann erkläre es doch einfach. Dann kann das jeder nachvollziehen. Aber so ist dein Niveau aus meiner Sicht nicht akzeptabel.

        • MK meint

          27.07.2026 um 10:04

          @Fred Feuerstein:
          Nur hatte der Polo in der Serie weder Xenon- noch Halogen-Scheinwerfer, sondern einfache Glühbirnen…und die sind nun Mal deutlich billiger als LED (ich selber hatte vor dem Elroq einen Rapid, der die gleichen Lampen hatte: ein kompletter Satz hat bei ATU für mich als Privatkunde in 2025 14,90 € gekostet).
          Und natürlich sind bei Spurhalteassistent etc. nicht die Kamera das teure (und auch nicht die von Ihnen unterschlagene notwendige Verkabelung), sondern der Bordrechner, der die Bilder auswertet und die Möglichkeit hat, auf die Lenkung und die Bremsen einzuwirken…auch die Möglichkeit, elektrisch den Einschlagwinkel der Räder zu ändern oder zu Bremsen hatte der alte Polo nicht. Da war das alles rein mechanisch.

          Und auch ja: USB-Anschlüsse, größeres Display etc. sind alle nicht der Kostenfaktor…die insgesamt notwendige Verkabelung, die stärkere Batterie, die zur Versorgung all dieser Verbraucher benötigt wird und die stärkere Lichtmaschine aber halt schon.

          Fazit: Das, was Sie nennen, sind tatsächlich alles keine relevanten Kostenfaktoren. Die Komponenten, die Sie nicht nennen, aber sehr wohl.

        • Fred Feuerstein meint

          27.07.2026 um 12:53

          Diese wie du es nennst, Glühbirnen, sind Halogenscheinwerfer. Das sind H7 Leuchtkörper. Und nein, es geht nicht nur um das Leuchtmittel, sondern um den gesamten Scheinwerfers. Ein LED Scheinwerfer ist im Einkauf günstiger als ein früherer Halogenscheinwerfer und erst Recht als ein Bi-Xenonscheinwerfer. Ich habe einen Bekannten bei Hella im Produktmanagement, der mir genau das bestätigt hat.
          Daran erkennt man, dass du nun wirklich keine Ahnung von Technik hast, aber dafür sehr viel Meinung.
          Und der Polo vor 10 Jahren hatte bereits eine elektromechanische Lenkung, da war nichts rein mechanisch. Auch hier zeigt sich, dass du keine Ahnung hast. Der Motor an der serienmäßigen elektromechanischen Lenkung war zu dem Zeitpunkt schon vorhanden und die Ansteuerung entsprechend auch.
          Der Bordrechner um die Bilder auszuwerten? Ernsthaft? Der kostet im Einkauf fast nichts. Wenn der 100 € kostet ist das schon viel.
          Du vergisst dass die Automatisierung bei allen möglichen Produkten dazu führt, dass diese günstiger werden. Nur bei Fahrzeugen passiert das nicht.
          All das was du aufgezählt hast, rechtfertigt nicht im entferntesten, dass ein Auto heute 63 %, 70 oder 73 % mehr als 2016 kostet. Die Inflation wie M. es anmerkte ist es offensichtlich nicht nur, dann wären es rund 27 %,
          Aber ich bin nicht der einzige der das anzweifelt, selbst Matthias Malmedie als Autofan, Influencer und Automobiljournalist hat es kürzlich bei dem Polo und dem id. Polo angemerkt, dass die Fahrzeugpreise mittlerweile zu krass sind.

        • MK meint

          27.07.2026 um 19:24

          @Fred Feuerstein:
          Wenn VW die Preise unangemessen erhöht hätte, müsste man ja Rekordgewinne einfahren ;)
          Und wie ein Scheinwerfer mit dutzenden LED-Elementen, getrennten Bereichen für Tagfahrlicht und Abblendlicht (Tagfahrlicht war bei dem damaligen Polo auch noch nicht Serie) soll also billiger sein als ein Birnchen, dass einen Privatkunden 7 € kostet in Kombination mit 2 Kunststoffteilen (einmal Rückteil, einmal durchsichtiges Frontelement), Rückteil quasi mit Alufolie beschichtet und einem (beim LED-Abblendlicht ebenfalls vorgeschriebenen) Mini-Elektromotor für die Lichteinstellung.
          Übrigens auch da wieder: Einen Original-VW-Scheinwerfer für den damals gebauten VW Polo V habe ich als Privatkunde spontan online neu für 57,49 € gefunden, den Voll-LED-Scheinwerfer als billigstes für 479,99 €. Aber wen interessieren schon Fakten ;)

          PS: Erst hat der Spurhalteassistent Ihrer Behauptung nach nur eine „5€-Kamera“ benötigt, jetzt sind wir schon beim 100 € Bordrechner, also dem 20fachen an Mehrkosten…fällt Ihnen was auf?

          Also: Natürlich ist es nicht nur die Inflation oder nur die Mehrausstattung, sondern die Kombination aus beidem.

        • Fred Feuerstein meint

          28.07.2026 um 18:28

          Im übrigen hat der Polo auf dem der aktuelle Polo basiert 2017 genau 12975 € gekostet und hatte serienmäßig die Frontkamera und den Notbremsassistent. Das Model war also nur unwesentlich teurer. Soviel dazu.
          Und klar, Volkswagen hat ein riesiges Kostenproblem, die ganze Entwicklung des MEB muss durch die Verbrenner quer finanziert werden. Das hat Milliarden gekostet.

        • MK meint

          29.07.2026 um 15:41

          @Fred Feuerstein:
          Schön, wie Sie die von mir genannten Fakten wie z.B. Scheinwerfer-Preise einfach komplett ignorieren und dafür irgendwas anderes behaupten, was wieder vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist:
          Ja, den Polo „Trendline“ gab es damals ab dem von Ihnen genannten preis. Da war aber z.B. Klimaanlage noch ein aufpreispflichtiges extra (serienmäßig erst ab der „Comfortline“). Fenster wurden hinten noch gekurbelt und es gab ein 6,5 Zoll Display mit Knöpfen rechts und links daneben, 8 Zoll Touchsreen war ebenfalls Aufpreispflichtig. Selbst die Mittelarmlehne war damals noch ein Extra.
          Auch der damalige einstiegsmotor mit 65 PS ist längst aus dem Programm geflogen und es geht heute erst bei 80 PS los.
          Und die LED-Scheinwerfer, über die ich in meinem vorherigen Kommentar geredet habe, sind auch erst 2021 ins Basismodell gekommen.

        • Fred Feuerstein meint

          29.07.2026 um 22:14

          Ich denke die Diskussion macht keinen Sinn mehr. Ob der gleiche Motor EA211 nun 60, 65 oder 80 PS ist für die Herstellkosten vollkommen irrelevant.
          Nun ist auch dein angeführtes Argument „ein Polo von 2026 ist länger und breiter als einer von 2016“ wertlos. Der 2017 eingeführte Nachfolger ist baugleich und kostete keine 13.000 €. Die von dir angeführte Kamera mit Rechner für den Notbremsassistant war ebenfalls Serie. Ob jetzt die Bildschirme 6,5 Zoll in Serie oder heute 8 Zoll oder gar 10 Zoll kosten, sorgt für keinen Mehrpreis. Da sind die Preise stark gefallen. Die Spurhaltung nutzt die gleichen Komponenten wie die im Facelift 2017 in Serie waren und sorgt auch für keinen Mehrpreis.
          Und ganz ehrlich, die Klimaanlage, zwei kleine Motöchen für die Fensterheber und meinetwegen noch die LED Scheinwerfer (die der Hersteller billiger einkauft als die H7 Halogen Scheinwerfer) rechtfertigen keinen Mehrpreis in Höhe von 7000 €. Das kannst du weder mit Inflation noch mit Kostensteigerungen durch die etwas bessere Serienausstattung begründen. Wo bleiben die Kosteneinsparungen durch den steigenden Automatisierungsgrad. Oder die Kosteneinsparungen durch die Verwendung eines 10 Jahre alten Motors. Ganz ehrlich die Betriebsmittel sind abgeschrieben. Oder dass es einen regelrechten Preisverfall der Elektronikkomponenten in der Zeit gab.
          Jetzt kannst du natürlich noch anführen, aber der USB Anschluss und das DAB+ Radio ist nun auch serienmäßig. Oder die billige Mittelarmlehne…
          Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, wirst du feststellen, dass das damit nicht zu erklären ist. Und das was M. gerne als Inflation abtun wollte, ist es nun wirklich nicht. Selbst wenn man das neue Modell von 2017 anführt, das nur 12.975 € gekostet hat. Das sind binnen 9 Jahre eine Preissteigerung von 63 %. Die Inflation im gleichen Zeitraum keine 30 %…

        • MK meint

          30.07.2026 um 13:55

          @Fred Feuerstein:
          Es beginnt ja schon damit, dass der Motor zwar gleich heißt, aber eben nicht der gleiche ist, da er eine viel strengere Abgasnorm erfüllt.
          Und nein: Eine Klimaanlage, ein Touchscreen, LED-Scheinwerfer (auf die tatsächlichen Kaufpreise bei Ersatzteilhändlern auch von Nachbaufirmen sind Sie irgendwie immer noch nicht eingegangen…), eCall-System (das 10 Jahre Handyanschluss per Gesetz vorschreibt) sind halt eben keine irrelevanten Kleinteile. Ich bin mir doch sehr sicher, dass ein Polo mit vergleichbarer Ausstattung zur heutigen Serie auch damals schon über 20.000 € gekostet hat.

          Übrigens sind auch die Reallöhne seit 2017 gewachsen…anders gesagt: Lohn- und auch Energiekosten sind deutlich stärker gestiegen als die Inflation…und damit auch die Herstellkosten.

        • Fred Feuerstein meint

          30.07.2026 um 17:36

          Es wird immer absurder. Ja, es gab Lohnsteigerungen, aber abzüglich der Inflation ist nur eine Steigerung der Reallöhne von 2 % (Quelle: destatis) zu verzeichnen. Des Weiteren ist dein Argument mit den Abgaswerten absurd, denn der EA211 (ohne Turbo, MPI Saugrohreinspritzung) erfüllte ohne Anpassungen die strengeren Euro 6e Norm. Es ist defacto der gleiche Antriebsstrang wie bei der Einführung des Modells (kein Partikelfilter etc.)
          Jetzt kommst du nochmal mit dem eCall. Du möchtest also ernsthaft erzählen, dass das ein wesentlicher Kostentreiber ist? Klar…Ein LTE Modul kostet 15 € für mich als Endkunde und ein Vertrag fast nichts, da pro eCall nur wenige KB übertragen werden.
          Und auf den abstrusen Vergleich eines Aftersales Teil eines nicht mehr verfügbaren Modells (kein Markenschutz etc.) auf die Herstellkosten und Einkaufskonditionen zu schließen, macht absolut keinen Sinn…Demnach könnte man ein Auto wie den Polo nicht einmal zum Angebotspreis verkaufen.
          Für mich endet die Diskussion an dieser Stelle, da du weder technische Expertise noch BWL Kenntnisse zu haben scheinst.

        • MK meint

          31.07.2026 um 08:53

          @Fred Feuerstein:
          Ah ja…schön, dass Sie wieder ignorieren, was Ihnen nicht in den Kram passt und mir Dinge in den Mund legen, die ich nie geschrieben habe…
          Also noch mal zum Inhalt: ich habe nie gesagt, dass der Einbau des eCall-Moduls Kosten verursacht, sondern die permanente Bereitstellung (Anbieter verlangen nämlich Geld für die Bereitstellung eines Netzzugangs…deswegen werden z.B. Prepaid-„Verträge“ vom anbieter gekündigt und man verliert seine Nummer, wenn man nicht regelmäßig Guthaben auflädt. Es geht also nicht um das Datenvolumen, sondern um die belegte Nummer. Was glauben Sie, weshalb Ihnen Anbieter Geld zahlen, wenn Sie eine Nummer von einem anderen Anbieter mitbringen? Durch das deutsche System und solche neuen Anforderungen sind Handynummern in Deutschland tatsächlich ein knappes Gut). Außerdem war es explizit nur ein Beispiel als eine von dutzenden Themen, die seit 2017 auf Grund rechtlicher Anforderungen hinzugekommen sind.
          Und auch der Voll-LED Scheinwerfer für den aktuellen Polo, den ich genannt habe, hat übrigens keinerlei Markenschutz und der Preis bezog sich nicht auf ein VW-Originalteil, sondern auf einen Billig-Nachbau aus China.
          Außerdem: Ja, der HEUTIGE EA211 erfüllt die aktuellste Abgasnorm, der damalige tat es nicht. Generell ist EA 211 nicht die Bezeichnung eines Motortyps, sondern einer Motorenfamilie, die auch aktuell in mehr als 100 verschiedenen Varianten gebaut wird. So gibt es auch aktuell Varianten, die die Euronorm 6 nicht erfüllen, dafür kein Problem mit „E85“ haben (also einem 85%igen Bio-Ethanol-Anteil, während die Mehrheit der deutschen Kunden selbst E10 noch verweigert)…und zwar, weil das z.B. für Südamerika benötigt wird. Der 150 PS-Vierzylinder-Motor mit 1,5 l Hubraum (375 ccm pro Zylinder) im aktuellen Passat ist übrigens genauso wie der damalige 60-PS-Dreizylinder mit 1 Liter Hubraum (333 ccm pro Zylinder) im Polo auch ein „EA211″…baugleich sind die dadurch offensichtlich nicht.

        • Fred Feuerstein meint

          31.07.2026 um 15:46

          Ich habe dich lediglich zitiert. Und ja, ein Vertrag für ein eCall System ist wirklich nicht teuer, das ist bei Interesse auch nachzulesen. Und auch hier: Die Kosten sind nicht relevant.
          Ansonsten ist das eine Binse, dass es mehrere Varianten eines Motors gibt. Was aber Fakt ist, der EA211 in der untersten Leistungsklasse 48 – 59 kW eine Saugrohreinspritzung, keinen Partikelfilter, keinen Turbo und konnte ohne relevante Mehrkosten auf Euro 6e homologiert werden. Auch das ist nachzulesen.
          Also die von dir genannten Punkte (Auto länger/breiter; Kollisionsverhinderungssystem etc.) sorgen nicht für relevante Kostensteigerungen, sonst wäre der Polo bei Einführung 2017 bereits wesentlich teurer geworden, da der aktuelle darauf basiert.
          Für mich ist damit die Diskussion beendet, wenn für dich die Kostensteigerungen (+7000 €) für das gleiche Modell in Ordnung geht, dann ist das doch schön. Ich finde es nicht erklärbar, die Inflation ist es allein offenbar nicht. Aber das hatten wir bereits.

  4. Beat Sporri meint

    21.07.2026 um 14:45

    Schade, dass bei Seat/Cupra die „Lichtgestalt“ Wayne Griffiths 2025 Knall auf Fall hingeschmissen und Reiß aus genommen hat.
    Der Gute repräsentierte nach außen jedenfalls perfekt die Marke Cupra und ihr Image, sozusagen wie der Affe bei Trigema oder Ernst Prost bei Liqui Moly. Kann man nicht hoch genug bewerten.

    Antworten
    • Harald Vogr meint

      21.07.2026 um 15:38

      Tja, die Zeiten ändern sich. Der Trigema-Affe ist nun schon lange virtuell und Herr Prost sieht als Privatier nun ebenfalls sehr anders aus als z. B. 2020:)

      Antworten
  5. Achim Schoel meint

    21.07.2026 um 14:20

    „… übertreffen die aktuellen Bestelleingänge die Erwartungen deutlich“.
    Solche Aussagen hört und liest man bei Produkteinführungen ständig, Land auf, Land ab. Stimmt gelegentlich. Meistens stimmt‘s nicht. In der konjunkturellen Lage der letzten Jahre gilt meistens letzteres.

    Antworten
  6. David meint

    21.07.2026 um 12:32

    Die Zielgröße ist im Originalinterview umrissen worden – über 100.000 pro Jahr. 2026 hat man ja nur ein halbes Jahr Produktion und den Serienanlauf, daher sind 30.000 ein vernünftiger Plan. Zumal man solche Planungen ja mit Vorlauf machen muss und 2024 war ja die Nachfrage noch eher mau. Jetzt haben wir in der Förderung und die Straße von Hormus. Und vier sparsame, gut aussehende, fair bepreiste Modellreihen.

    Daher scheint man in Bestellungen zu baden. Und das sind bisher noch alles Blindbesteller für das teuerste Modell. Der Sven sagte: „So einen Ansturm haben wir uns nicht träumen lassen. Ich bin jetzt fast 30 Jahre im Volkswagen Konzern tätig, doch so einen Launchstart habe ich noch nicht gesehen.“.

    Wie war das doch gleich bei Tesla nach das neue Modell auf den Markt kam. Richtig, sowohl bei Highland als auch bei Juniper sanken die Absätze um 50%. Das ist eben der Unterschied, ob man Autos mit Enthusiasmus entwickelt, die den Kunden begeistern oder schon lange das Interesse an Elektroautos verloren hat…

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      21.07.2026 um 15:54

      Ja, um Himmels willen, wenn das wahr wäre, wie konnte dann das Model 3 und das Model Y weltweit mehrfach in Folge zu den meistverkauften BVS werden?
      Erzähl doch mal – FUD David
      Warum sind denn die BEV Verkäufe im ersten Halbjahr weltweit gesehen von VW im Minusbereich und die von Tesla nicht??
      Fragen über Fragen

      Antworten
  7. ID.alist meint

    21.07.2026 um 10:05

    Der Raval und der ID.Polo hat man bis vor kurzem nur in den etwas teureren Ausstattungen bestellen können, und trotzdem haben beide Autos die Erwartungen der Bestelleingänge beim Management in der Volkswagen Gruppe übertroffen.
    Glaubt das Management nicht an deren Produkten, oder an der E-Mobilität oder waren die Marktstudien so schlecht?
    Auf jeden Fall müssen jetzt Sonderschichten gefahren werden…….. wahrend woanders fast nur über Werkschließungen gesprochen wird.

    Antworten
    • Peter meint

      21.07.2026 um 11:55

      Nein, keine Sonderschichten, sondern Wartezeiten für die Kundschaft. Man will ja noch genug Verbrenner losschlagen, da dürfen die eMobile nicht zu attraktiv werden.

      Antworten
    • MK meint

      21.07.2026 um 16:13

      @ID.Alist:
      Das Problem ist doch: Auch bei ID.3 (neo) und Cupra Born sind die Lieferzeiten ewig. Und gibt es im Werk Zwickau Sonderschichten? Nein, es gibt Stellenstreichungen, weil man die Beschaffung von Bauteilen nicht auf die Kette bekommt. Das Schicksal droht bei den neuen Kleinwagen durchaus auch.

      Antworten
      • Peter meint

        22.07.2026 um 09:20

        Ich unterstelle dem gewinnorientierten Großkonzern VW, der jahrzehntelange Erfahrung mit der Beschaffung von Teilen hat und durch den Corona-Ausfall der Lieferketten durchaus viel gelernt hat und weil ich Einblicke ins Automotive-Beschaffungswesen hatte, dass die Beschaffung von Bauteilen nicht das Problem ist, als das es kommuniziert wird.
        Andererseits unterstelle ich, dass das Kommunizieren von „Beschaffungsproblemen“ bei vergleichsweise (!) umweltfreundlicher Technologie gesamtgesellschaftlich weniger imageschädlich ist, als das Kommunizieren von „Gewinnmaximierung“ durch vergleichsweise umweltschädliche Technologie.

        Antworten
        • MK meint

          22.07.2026 um 16:28

          @Peter:
          Dann können Sie mir doch sicher sagen, wo auf der Welt es grade Kapazitäten gibt, mal schnell Akkuzellen für mehrere hunderttausend BEV pro Jahr zusätzlich herzustellen?
          Das Problem ist doch: Alleine in Deutschland wurden rund um das Jahr 2020 locker ein dutzend sogenannter „Gigafactories“ für Akkuzellen angekündigt, die aber alle auf VERBINDLICHE Bestellungen der Hersteller warteten. Da es diese Verbindlichkeiten der Hersteller nicht gab, wurde letztlich keine einzige gebaut. Ähnlich sieht es in ganz Europa, den USA und teilweise auch in China aus. Und nun ist man halt in der Situation, dass man die Akkus braucht, Aufbau und Hochlauf so einer Fabrik aber mehrere Jahre dauert. Das Ding ist doch: Natürlich sind die Einkäufer bei deutschen Autokonzernen nicht doof. Da wird eine Menge vereinbart und man sichert sich Verträge, dass auch alles gut ist, wenn man 20% weniger bestellt und dass der Lieferant gleichzeitig in der Lage sein muss, 20% mehr als die Vertragsmenge zu liefern. Im endeffekt gibt es also drei relevante Zahlen:
          100%: die Menge, die man seitens VW hofft zu erreichen (und im Idealfall die, die man auch öffentlich kommuniziert)
          80%: Die Menge, mit der man als Zulieferer in seiner Business-Case-Berechnung planen kann.
          120%: Die Menge, die der Lieferant eigentlich zusichert…normalerweise pendelt sich das aus: einer ruft mehr ab als geplant, ein anderer weniger. Kein Zulieferer hält also 50% mehr Kapazität vor als verbindlich bestellt, alle verlassen sich darauf, dass das sowieso niemals kommt, um das billgste Angebot machen zu können. Wenn aber BMW und VW z.B. gleichzeitig mehr Akkus anfragen, wird die Marge bei BMW höher sein…BMW z.B. kann also auch mal mehr Zahlen, so dass der Zulieferer vielleicht bewusst Schadensersatzzahlungen an VW in Kauf nimmt.

          Der einzige Anbieter, der eventuell Überkapazitäten in relevantem Maßstab haben könnte, ist BYD nachdem deren BEV-Verkaufszahlen in China stark eingebrochen sind. Nur verbaut man einerseits selber immer größere Akkus, braucht also auch bei weniger Autos weiterhin mehr Kapazitäten, andererseits wächst man grade insbesondere in Europa mit Modellen wie Dolphin, Dolphin Surf und Atto 3…also den direkten Konkurrenzmodellen von ID.3, ID.Polo und ID.4/Skoda Elroq. Dem VW-Konzern durch den Verkauf von Akkus aus der Klemme zu helfen und so die eigenen Marktchancen einzuschränken, ist da sicher das letzte, was man bei BYD will…und da man trotz gesunkener Zahlen Gewinne einfährt, hat man auch keinen wirtschaftlichen Zwang dazu.

  8. MK meint

    21.07.2026 um 09:56

    Zitat: „Für 2026 plant Cupra die Auslieferung von über 30.000 Raval, weshalb bereits zusätzliche Produktionskapazitäten angefragt wurden.“
    Heißt das, dass die aktuellen Produktionskapazitäten nicht mal für 30.000 Stück reichen und man kurzfristig hofft, noch was zu bekommen? Oder heißt das, dass man darauf abzielt, mehr als die bisher geplanten 30.000 Stück ausgeliefert zu bekommen?

    Antworten
    • FH meint

      21.07.2026 um 17:52

      Das Werk in Martorell hat eine Kapazität von ~500.000 Einheiten pro Jahr auf 3 Linien.
      Also ~150.000 pro Linie in etwa…

      Dort werden Raval und ID Polo, Formentor, Leon, Ibiza und Arona gebaut.

      In 8 Monaten und Hochlauf in diesem Jahr, dürfte die Zielsetzung sicher bei ~70-80.000 Einheiten liegen….
      Da VW „höher“ gestellt ist, dürften die Wohl ein Volumen von 40-50.000 Stück für den Polo und 30.000 für den Raval geplant haben.

      Aktuelle VW ID Polo Bestellungen, ohne aus dem Vorlauf bedient zu werden, liegen schon in 04/05 2027…..

      Zurück zu deiner Frage:
      Man plant zum einen die Produktion nun schneller hochzufahren, also den Takt zu erhöhen und die Hochlaufphase zu verkürzen. Damit können mehr Einheiten produziert werden ;)
      Dazu muss aber mehr passen als einfach nur das Band schneller laufen zu lassen….
      Von teile Lieferungen, Batterien bis hin zu Mitarbeitern von anderen Bändern zu bekommen, zählt alles zu „Produktionskapazitäten“

      Antworten
      • MK meint

        22.07.2026 um 16:30

        @FH:
        Darauf zielte meine Frage, ob man „hofft noch etwas zu bekommen“ ab…fehlende Teile, insbesondere Akkus haben die MEB Fahrzeuge ja schon das komplette Jahr 2025 begleitet…ich habe auch nachträglich Rabatt statt des von mir bestellten Akkus bekommen.

        Antworten

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