Mit dem neuen Mazda CX-6e baut die Marke ihr vollelektrisches Modellportfolio in Europa weiter aus. Das 4,85 Meter lange SUV interpretiert die Designsprache „Kodo – Soul of Motion“ neu und richtet sich laut den Japanern an Kunden, die Individualität, Komfort und Fahrdynamik schätzen. Der CX-6e soll im Sommer in die Ausstellungsräume der deutschen Partner rollen und ab 49.900 Euro kosten.
Im CX-6e versorgt eine 78-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) einen Elektromotor an der Hinterachse. Mit 190 kW/258 PS geht es in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 185 km/h. Die Reichweite beträgt bis zu 484 Kilometer nach WLTP-Norm. Die DC-Schnellladeleistung von bis zu 195 kW ermöglicht das Aufladen der Batterie von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten. Für das Laden zu Hause oder unterwegs steht ein 11-kW-Bordladegerät für dreiphasiges AC-Laden zur Verfügung. Eine Wärmepumpe gehört ebenfalls zum Serienumfang.
Die Fahrwerksabstimmung, Lenkung, Bremsen und das gesamte Fahrverhalten des CX-6e wurden Mazda zufolge maßgeblich vom europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens in Oberursel für die Anforderungen europäischer Straßen optimiert. Das Ergebnis sei ein ausgewogenes, komfortables und zugleich agiles Fahrerlebnis, das Vertrauen vermittele und Fahrspaß in den Mittelpunkt stelle. Drei Fahrmodi Normal, Sport und Individual ermöglichen es dem Fahrer, Beschleunigungscharakteristik, Rekuperation und Lenkunterstützung anzupassen.
„Der Innenraum des Mazda CX-6e bietet eine ruhige, aufgeräumte Atmosphäre und großzügige Platzverhältnisse für alle Insassen“, heißt es. „Das intelligente Cockpit wird von einem ultrabreiten 26,45-Zoll-Touchscreen im 32:9-Format geprägt, der Fahrer und Beifahrer mit personalisierten Informationen versorgt. Ergänzt wird er durch ein großes Head-up-Display, das unter anderem Navigationshinweise direkt in das Sichtfeld des Fahrers projiziert.“
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Mit Spracherkennung lassen sich beispielsweise Klimatisierungsfunktion steuern, die Fenster öffnen und schließen oder Navigationsziele anweisen. Zusätzlich bietet der neue CX-6e eine Gestensteuerung, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie eine 256-farbige Ambientebeleuchtung. Serienmäßige Bluetooth-Lautsprecher in den vorderen Kopfstützen ermöglichen es Fahrer und Beifahrer, Medien oder Navigationsansagen zu nutzen, ohne andere Passagiere zu stören. Vier intelligente Fahrzeugmodi – Pet Comfort, Rest, Relax und Car Wash – passen mehrere Fahrzeugfunktionen automatisch an unterschiedliche Nutzungssituationen an.
Der CX-6e ist ab Werk mit einer Palette moderner Fahrerassistenzsysteme ausgestattet. Jedes Modell verfügt über neun Airbags sowie ein Netzwerk aus hochauflösenden Kameras, Millimeterwellenradar und Ultraschallsensoren, die die Sichtbarkeit und Wahrnehmung verbessern sollen. Eine Palette an Fahrerassistenzsystemen, darunter Smart Brake Support, Spurhalteassistent und Blind Spot Monitoring, soll für Sicherheit auf jeder Fahrt sorgen. Ein Occupancy Monitoring System warnt zudem, wenn Kinder oder Haustiere im Fahrzeug zurückgelassen werden.
„Der neue Mazda CX-6e bringt unseren menschenzentrierten Ansatz ins Elektrozeitalter und kombiniert großartiges Design, Fahrspaß und fortschrittliche Technologie für unsere Kunden in Europa“, sagt Martijn ten Brink, Präsident und CEO von Mazda Motor Europe. „Unser neuestes Elektrofahrzeug bietet die Effizienz und Leistung, die unsere Kunden erwarten und unterstützt gleichzeitig das übergeordnete Ziel von Mazda, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und unser vollelektrisches Fahrzeugportfolio zu erweitern. Zusammen mit dem kürzlich vorgestellten Mazda6e beschleunigt er unsere Elektrifizierungsstrategie und stärkt unseren Multi-Solution-Ansatz.“













CJuser meint
Mich stört an dem Fahrzeug am meisten, dass der Wagen ganze 4,85m misst und für die Maße dazu noch einen mikrigen Kofferraum hat.
Futureman meint
Andere Hersteller kommen zum gleichen Preis rund 200km weiter. Da wird es schwer für Mazda. Aber alle Hersteller werden es sowieso nicht in Europa schaffen.
M. meint
Ist das wieder ein Changan-Abklatsch?
78 kWh, 484 km Papier-Reichweite… für 50k€… puh.
„Ein Occupancy Monitoring System warnt zudem, wenn Kinder oder Haustiere im Fahrzeug zurückgelassen werden.“
Ernst gemeinte Frage: wer braucht sowas? Wer sich beim Aussteigen nicht an seine Kinder erinnert, will man den auf öffentliche Straßen loslassen? Da läuft doch was falsch…
mipu meint
Wer jedes Jahr die Meldungen liest, dass Eltern ihre Kinder im Auto vergessen haben und diese dort im Sommer elendig gestorben sind, wird so eine Funktion zu schätzen wissen. Es kommt vor, leider öfter als man denkt. Manchen sind auch die Haustiere im Auto scheißegal, die Stunde im Auto in der prallen Sonne werden die schon überleben, oder?
Tarkon meint
Werden die Haustiere dort vergessen oder aus Absicht eine Stunde allein gelassen?
Was würde dann ein Monitoring System bringen?
mipu meint
Die Kinder versehentlich, die Tiere absichtlich. So ein Modus erinnert, dass das jemand oder etwas auf der Rückbank ist, und normalerweise bietet das System dann an, die Lüftung und Kühlung eingeschaltet zu lassen. Außerdem zeigt es Außenstehenden an, dass der Innenraum gekühlt/belüftet wird, damit keiner die Feuerwehr/Polizei ruft oder das Auto aufbricht.
M. meint
Nix gegen den Dogmode / Childmode. Es gibt ja Situationen, wo jemand im Auto bleiben muss – und kann.
Aber nicht bei 35°C, und ganz sicher nicht aus Versehen! Sorry, man kann nicht jede Doofheit absichern. So ein System kann auch mal etwas nicht erkennen – wer ist hinterher schuld? Manches muss einfach Konsequenzen haben.
M. meint
Menschen, die ihre Kinder im Auto vergessen, würde ich im „Rettungsfall“ beim ersten Mal, und ohne Gefahr beim zweiten Mal gerichtlich die Eignung zur Kindererziehung absprechen.
Wer weiß, wo man die sonst noch überall vergessen kann – soll man nun überall Kameras und Software installieren, weil manche Leute nicht bis 3 zählen können?
Vielleicht mal 5 Minuten die kleine Flimmerkiste aus der Hand legen…
Irgendwann ist’s mal gut.
mipu meint
Wow, wie unfehlbar ihr alle seid :top: Unbestritten ist das Vergessen der Kinder auf der Rückbank etwas, was nicht passieren sollte. Allerdings: better safe than sorry! Diese immer mal wieder passierenden Tragödien müssen nicht sein, und es tut mir jedes Mal in der Seele weh daran zu denken, wie sich dieser kleine Mensch da gefüllt haben muss … Aber wie gesagt, schön dass ihr perfekt seid, dann braucht ihr/man ja auch keinen Totwinkelwarner, Parksensoren, Notbremsassistenten usw. Schließlich sollte man sein Auto und sein Umfeld immer selber im Griff haben …
ratta meint
was gut wäre wenn das fahrzeug dann einfach selbstständig das klima regelt egal bei welchem akkustand. aber vielleicht ist das eh so.