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Pkw-Neuzulassungen in den ersten 7 Monaten 2026 nach Marken und alternativen Antrieben

19.08.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 17 Kommentare

VW-ID.7-Tourer-Pro-S-

Bild: VW

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine Auswertung zu den Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach den ersten sieben Zulassungsmonaten des Jahres 2026 veröffentlicht.

Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 1.752.461 Pkw erreichte mit 1.151.686 Neuwagen insgesamt einen Anteil von 65,7 Prozent. Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen (Elektro/BEV, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg das Niveau des Vorjahres nach Ablauf der ersten sieben Zulassungsmonate 2026 somit um +21,7 Prozent.

KBA-1
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: KBA

Von den insgesamt neu zugelassenen Fahrzeugen waren 641.028 mit einem Elektroantrieb (Elektro/BEV, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einem Anteil von 36,6 Prozent entsprach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Neuzulassungen mit dieser Antriebsart damit um +38,3 Prozent.

KBA-2
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: KBA

446.615 Elektro/BEV-Pkw wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entsprach einem Anteil von 25,5 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Plus von 50,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Via: KBA
Tags: ZulassungszahlenAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Daniel S meint

    20.08.2026 um 07:31

    Jeder vierte Neuwagen ein BEV. Weiter so!

    Antworten
  2. Jörg2 meint

    19.08.2026 um 18:53

    VW minus 3,3% bei einem wachsenden Markt.
    Warum kann VW der Marktentwicklung im eigenen Land nicht folgen?

    Antworten
    • MK meint

      21.08.2026 um 10:16

      @Jörg2:
      Vielleicht, weil man grade mitten im Generationenwechsel von MEB auf MEB+ ist? Im Vergleich zum Einbruch bei Tesla letztes Jahr sind 3,3% doch echt harmlos. Grade läuft z.B. die Auslieferung des neuen ID.3 Neo an, der ID.Polo wird ab nächsten Monat ausgeliefert und in den nächsten Monaten löst dann noch der ID.Tiguan den ID.4 ab.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        21.08.2026 um 11:53

        Hier hat man doch lang und breit erklärt, dass VW beim „Generationenwechsel“ keine Ausfälle haben wird…
        Die alternativen Persönlichkeiten müssen sich schon einig werden.

        Antworten
        • MK meint

          21.08.2026 um 14:44

          @MichaelEV:
          Es gibt ja einen Unterschied zwischen Produktionszahlen und Verkaufszahlen: Produktionsbeginn des ID.Polo z.B. war im Juni, Auslieferungsbeginn ist aber erst im September.
          Beim ID.3 fand die Umstellung auf den ID.3 NEO mitten in der laufenden Produktion am 12.06. statt. Aber Auslieferungsbeginn ist halt erst jetzt im August gewesen (im Juli gab es nur ein paar wenige medienwirksame Übergaben für Leute, die das Auto in der „Autostadt“ Wolfsburg abgeholt haben…am 17.07. waren es ganze drei Fahrzeuge): Damit man eine gewisse Stückzahl erreicht, wurden die Fahrzeuge erst einige Wochen zurück gehalten (zumal Zwickau ja auch die unabhängig vom Modellwechsel notwendige Produktionspause für Wartungen im Juli/August hatte). Tatsächlich habe ich heute morgen erst gesehen, wie ein Autohaus hier in der Region seine ersten ID.3 Neo erhalten hat (bisher hatten die nicht Mal einen als Vorführwagen für Probefahrten)…dafür dann heute aber gleich zwei volle LKW-Ladungen. Und wenn ich meine Erfahrung mit dem Zulassungsservice ins Boot werfe, werden die meisten dieser heute ausgelieferten Fahrzeuge wohl erst in die September-Statistik einfließen.

          Und ansonsten betrachten Sie ja eine Marke, was aber keinen Sinn macht. So werden z.B. ID.3 und Cupra Born von den selben Leuten auf dem selben Montageband gebaut. Da kann es auch mal zu Verschiebungen zwischen den Marken kommen ohne, dass dies Auswirkungen auf den Konzern bzw. die Produktionszahl des Werkes hätte.

  3. Powerwall Thorsten meint

    19.08.2026 um 14:04

    Das sind doch ermutigende die Zahlen.
    Jetzt wäre es doch noch wünschenswert, dass die großen Hersteller ihren Anteil an BEV deutlich erhöhen und die PlugIns weiter senken.
    Da hat Toyota sicherlich den längsten und steinigsten Weg vor sich und Škoda ist mit wohl 70 % BE V Anteil ganz weit vorne – Applaus hierfür.

    Mit etwa 1/3 BEV Anteil der alternativen Antriebe darf der VW da auch gerne noch etwas zulegen.

    Die fast 30.000 zugelassenen BEV meines Lieblingsherstellers gefallen mir verglichen zu den 10.000 aus 2025 auch wieder sehr gut – der Bürogemeinschaft wohl eher nicht.

    Damit scheint die wirklich dumme Aussage von Herrn Musk vom 20. Dezember 2024 wohl zunehmend in Vergessenheit zu geraten.

    Manchmal ist die Klappe halten zwar die feigere, aber wirtschaftlich gesehen ganz offensichtlich immer die bessere Strategie für einen CEO –
    Vor allem, weil er (wirklich uninformiert) hier in Deutschland damit sehr vielen Anhängern der Marke wirklich vor den Kopf gestoßen hat.
    Wie sich das in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird:
    Time Will Tell

    Antworten
    • hu.ms meint

      19.08.2026 um 17:27

      Na Thorsten: Das mit den stückzahlen ist ja ganz nett. Aber der anteil der gesamten neu zugelassenen BEV ist ja auch gestiegen.
      Folglich ist nur der marktanteil ein realistischer vergleichswert:
      6,5% der bisher in D zugelassnen BEV waren teslas.

      Antworten
  4. MK meint

    19.08.2026 um 12:45

    Spannend finde ich hier, dass Porsche grade die deutsche Automarke ist, die am meisten darüber jammert, dass man die Umsellung auf BEV bremsen müsse, weil die Zielgruppe das nicht haben wolle, mit über 33% BEV Anteil aber den höchsten BEV-Anteil unter den wirklich deutschen Marken hat (Mini sehe ich immer noch eher als britisch und Smart ist längst chinesisch).

    Antworten
  5. Mäx meint

    19.08.2026 um 11:40

    Wow, YTD 25% BEV Anteil und 50% Wachstum.
    Da der Juli 30% hatte ist davon auszugehen, dass man sich Ende des Jahres an 35% Monate heranbewegt und der 30% Marke für das Gesamtjahr annähert.
    Um mal die Projektion aufzumachen:
    Um 2030 50% zu erhalten wären durchschnittlich 14% Zuwachs pro Jahr nötig.
    Mit 10% Wachstum ab 2030 wäre man dann 2035 bei 80% BEV Anteil.

    Antworten
    • eBikerin meint

      19.08.2026 um 12:06

      Eigentlich gar nichts besonderes. Es gibt einfach immer mehr Autos in allen Klassen und mittlerweile in (fast) allen Preisklassen. Mehr Auswahl und zum Teil bessere Technik und zum Teil günstiger Preise führen einfach zu mehr Nachfrage.
      Ich denke die 50% in 2030 sind kein Problem mehr.

      Antworten
    • David meint

      19.08.2026 um 12:11

      Suzuki 84.600 % Zuwachs und Togg immerhin 23.200 %. Da wird also jetzt die Republik geflutet von Suzuki und Togg, oder?

      Antworten
      • Futureman meint

        19.08.2026 um 17:06

        Da wird da Minus von VW stückzahlenmäßig wesentlich mehr sein. Aber nächsten Monat oder übernächsten oder irgendwann wird VW auch an die Steigerungszahlen heran kommen.

        Antworten
    • MichaelEV meint

      19.08.2026 um 14:40

      Glaub da geht noch mehr beim BEV-Anteil. Der BEV-Boom ist noch gar nicht richtig angekommen (mangels Lieferfähigkeit) und ob es noch so einen großen schmerzresistenten Anteil an Neuwagenkäufer gibt, die in der jetzigen Situation bei einem Verbrenner zuschlagen, wage ich zu bezweifeln (aber die Verbrennerhersteller geben natürlich alles, um das Produkt noch loszuwerden).

      Antworten
      • hu.ms meint

        19.08.2026 um 17:31

        Die entscheidung für ein BEV steigt und fällt mit der günstigen (HH-stromtarif) und keinen mehrzeitaufwand erforderlichen ladevorgang.
        Sprich: wer nicht am wohngrundstück oder firmenparkplatz laden kann, entscheidet sich kaum für ein BEV. Und petrol-heads, deren zahl nicht zu unterschätzen ist, ohnehin nie. Die sind auch bei 3 € für kraftstoff noch resistent.

        Antworten
        • MK meint

          20.08.2026 um 11:08

          @hu.ms:
          Genau solche Behauptungen reden Leuten ein, dass ein BEV für sie keinen Sinn macht. Ich fahre 45.000 km im Jahr und habe mich bewusst gegen eine Wallbox daheim entschieden. Es gibt mittlerweile so viele Lademöglichkeiten überall, dass es für fast jeden gegenüber zur Tankstelle fahren auch mit nur öffentlichem Laden schon heute eine Zeitersparnis ist.

          Und bei den aktuellen Spritpreisen wäre ich sogar wenn ich nur bei EWE für 52 ct/kWh laden würde so viel billiger als mit einem Verbrenner, dass auch die Forderung nach „günstigen“ Strompreisen eher vorgeschoben ist: Ja, der Strom am Schnelllader ist teurer als daheim. Das ist aber egal. Relevant ist nur, ob es billiger ist als ein Verbrenner und das ist der Fall.

        • MichaelEV meint

          21.08.2026 um 12:16

          Danke MK, ähnlich wollte ich auch antworten. Das geht von hu.ms immer in Richtung Anti-BEV-Populismus (die Leute wollen keine BEVs, BEV gehen nur wenn..)

          Für viele muss sich die Preisschere beim Kauf schließen. Und dann ist die Entscheidung pro BEV überhaupt nicht davon abhängig, ob man eine eigene Lademöglichkeit hat. Passende öffentliche Ladeinfrastruktur in der Nähe und dem BEV steht nichts im Wege.

          Bisher geraten BEVs vorrangig zu Kunden mit eigener Wallbox, weil die eigene Wallbox die TCO drückt und Mehrkosten beim Kauf kompensiert. Bei einer Preisparität beim Fahrzeugkauf braucht es nicht mehr als eine Preisparität zwischen Laden/Tanken. Und die Vorteile einer eigenen Wallbox sind nicht selten mehr Schein als Sein: Kosten werden ausgeblendet, Kosten werden in der Übergangszeit ggf. bisher einfach nicht richtig verrechnet (Lastprofil, Gleichzeitigkeit). Wer z.B. am Feierabend lädt und bisher angenommene 30 Cent/kWh mit 0815-Stromtarif zahlt, verliert schnell den Schein eines Wallbox-Vorteils, wenn der Strom mit einem dynamischen Tarif zukünftig häufig 50 Cent/kWh kostet.

        • MK meint

          21.08.2026 um 16:46

          @MichaelEV:
          Als ich meinen Skoda Elroq 85 gekauft habe (also größter Akku), habe ich mir auch den Karoq Benziner anbieten lassen mit vergleichbarer Ausstattung. Ergebnis: Der Preisunterschied betrug irgendwas zwischen 1% und 2%. Der Fehler, den viele machen, ist, Einstiegspreise zu vergleichen. Da ist dann beim BEV die Navigationsfunktion Serie, beim Verbrenner aufpreispflichtig, beim BEV die Sitzheizung Serie, beim Verbrenner aufpreispflichtiges Extra usw…und beim Verbrenner Karoq bekomme ich 115 PS/200 Nm und Schaltgetriebe, während ich beim Elektroauto 286 PS/550 Nm bekomme ohne schalten zu müssen. Will ich beim Karoq wenigstens 190 PS/320 Nm und ein Automatikgetriebe, macht alleine das fast 10.000 € Aufpreis aus.

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