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Deutsche Industrie diskutiert härteren Kurs gegenüber China

31.08.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

BYD-Sealion-7

Bild: BYD (Symbolbild)

Die deutsche Wirtschaft befindet sich offenbar in einem Prozess der Neupositionierung gegenüber China. Im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wird derzeit intensiv über ein härteres handelspolitisches Vorgehen diskutiert, berichtet die Welt am Sonntag. Im Fokus stehen dabei demnach die Weiterentwicklung der handelspolitischen Schutzinstrumente der EU sowie Fragen zur Ausgestaltung, Geschwindigkeit und Beweisführung in Antidumping- und Antisubventionsverfahren.

Friedolin Strack, Co-Bereichsleiter Internationales beim BDI, plädiert für den Einsatz vieler kleinerer Maßnahmen, anstatt auf ein einzelnes großes Instrument zu warten – China mache das ähnlich. Während die EU bisher nur in wenigen Branchen wie bei Elektroautos Zölle verhängt hat, fordern Länder wie Frankreich, Italien und Spanien ein schärferes Vorgehen gegen unfaire Handelspraktiken. Bisher gilt Deutschland als bremsender Faktor.

Der deutsche Export in die Volksrepublik ist nach einer langen Phase des Booms eingebrochen. Gleichzeitig entwickeln sich chinesische Unternehmen auf dem Weltmarkt sowie in Europa und Deutschland zu Wettbewerbern. Die europäische Industrie wirft China dabei künstliche Währungsabwertungen und staatliche Subventionen für Exportfirmen vor. Gleichzeitig wurde der technologische Fortschritt chinesischer Produkte durch den Abgang deutschen Know-hows in Gemeinschaftsunternehmen beschleunigt.

Auch bedeutende Verbände wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Maschinenbauverband VDMA überdenken ihre China-Politik. Der VDMA fordert laut der Welt am Sonntag schnelles Handeln ohne Furcht vor Vergeltungsmaßnahmen. Oliver Richtberg, Abteilungsleiter Außenwirtschaft des Verbands, warnt vor einer zunehmenden Deindustrialisierung durch unfaire Maßnahmen.

„Wenn wir aus Angst vor der Abhängigkeit bei Seltenen Erden nun jahrelang nicht handeln, geraten wir in einen Teufelskreis“, so Richtberg. Zudem könnten durch Untätigkeit künftige Abhängigkeiten von chinesischen Maschinen entstehen, da europäische Hersteller unter Druck geraten. Für Unternehmen sei das China-Geschäft oft ein Spiel auf Zeit. Letztlich wolle die Volksrepublik in immer mehr Branchen von ausländischer Technologie unabhängig werden.

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Tags: China, EuropaAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    01.09.2026 um 07:40

    Ist eigentlich ganz einfach:
    Niedrigere löhne, energie, subventionen in china müssen durch zölle ausgeglichen werden.
    Was durch produktion in europa nicht wegfällt, durch steuern.

    Antworten
    • Future meint

      02.09.2026 um 11:05

      Warum so kompliziert, wenn es auch ganz einfach ginge, so wie es Trump in USA macht: Ab dem 1. Januar 2027 wird der Einsatz chinesischer Software in vernetzten Autos verboten. Ab dem 1. Januar 2030 folgt auch ein Verbot für entsprechende Hardwarekomponenten. Das gilt auch für Hersteller mit mehr als 15 Prozent chinesicher Anteilseigner. Der Marktausschluss der chinesischen Hersteller untersagt damit sowohl den Verkauf und die Einfuhr direkt in China produzierter Autos, als auch Fahrzeuge, die aus Drittländern wie Mexiko in die USA gelangen sollen. Europa sollte es einfach wie Trump machen und alles wäre bestimmt so schön wie früher.

      Antworten
  2. Eichhörnchen meint

    31.08.2026 um 17:17

    Ich dachte VW hätte die Lufthoheit. Warum dann Zölle?

    Antworten
  3. Thomas meint

    31.08.2026 um 15:22

    Kann man fordern. Dann muss einem aber auch klar sein, dass das dem EU Raum persistente, hohe Inflation bringen wird und wie sich die EU Mitglieder dann ihre Schulden finanzieren wollen … man sieht’s derzeit an den USA sehr gut, dass das nicht funktioniert. So wie man uns dann bitte auch erklärt, warum man die Zoll Politik des Orangen aus dem Oval Office gar nicht gut findet, ihm das gegen China aber 1:1 nach macht.
    Also bitte. Wir sind mit Freihandelt immer gut gefahren und Handel hilft allen. Ich habe kein Problem, wenn China billige Autos zu uns liefert. Ich fahre gerne günstig Auto. Volkswagen hat sich die Suppe selbst eingebrockt. Volkswagen hätte sich locker die Technologieführerschaft in Hardware, Software und Batterietechnik finanzieren können: Wollte man halt nicht. Dafür hat man gerne den Mitarbeitern allerhand Geldgeschenke gemacht.

    Antworten
    • M. meint

      01.09.2026 um 12:18

      Das meiste hier ist faktisch falsch.
      In den USA finden die Chinesen faktisch nicht statt, und mit Trump-Methoden wäre das hier auch so.
      Die sonstige Analyse ist auch falsch.
      Wir haben ein hohes Handelsdefizit mit China, wir überweisen ständig Geld dort hin. Solange man das über andere Länder ausgleichen kann – ok. Wenn nicht, muss man Geld drucken, um Geld zu haben, und das bedeutet Inflation.
      China liefert uns nicht einfach günstige Autos. Das ist ein System zum Export unserer Wirtschaftsleistung. Alles, was nicht mehr hier gemacht wird, erfordert hier keine Arbeitssplätze mehr. Die Menschen, die dann arbeitslos werden, sind aber nicht weg, sondern bestenfalls in Sozialsystemen, die die Gesellschaft finanieren muss. Das macht die Gesellschaft nicht reicher, stärkt keinen Zusammenhalt, im Gegenteil.
      Und das, damit du etwas günstiger Auto fahren kannst? Dann könntest du doch viel besser zur Hö…. fahren.
      Oder nach China. Dann kannst du so lange mit billigen Autos rumfahren, wie du dir das von deinem Lohn dort leisten kannst.

      Antworten
      • Thomas Vigl meint

        01.09.2026 um 14:11

        Na na na. Volkswirtschaft ist schon etwas komplexer.
        Natürlich besteht gegenüber China ein Handelsbilanzdefizit. Warum wohl?
        China kann eben viele Dinge besser.
        Wenn Sie Wettbewerb komplett aus ihrer Volkswirtschaft streichen wollen, dann gute Nacht. Wenn China Autos besser und billiger baut, muss Deutschland eben mal in die Gänge kommen und sich diesem Wettbewerb stellen, anstatt auf Protektionismus zu setzen. Und genau das machen die USA und nun soll die EU denselben Fehler machen?
        USA kauf nach wie vor jedes Jahr um Mrd Beträge in China ein. Würde China seinen Export in die USA morgen einstellen, würde das die USA sofort in eine unerreichte Wirtschaftskrise stürzen. Übrigens, wenn wir quasi Geld nach China überweisen, was denken Sie denn, was China mit diesem Geld macht? Vielleicht Deutsche Staatsanleihen kaufen?
        Im Gegensatz zu den Jammersusen aus der Deutschen Automobilindustrie muss sich meine Branche seit jeher dem globalen Wettbewerb stellen und ich kann nicht sagen, dass ihr das geschadet hätte. Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands basierte zwischen 2000 und 2020 einzig und allein auf Freihandel.

        Antworten
      • Future meint

        02.09.2026 um 11:14

        Warum jammern die Akteure aus der deutschen Autoindustrie? Auch viele andere Industrien sind doch längst ganz oder teilweise in andere Länder verlagert worden. Das ist also etwas ganz normales und es liegt auch daran, dass Manager und Entwickler versagen. In betroffenen Regionen führt das natürlich zu Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Das war auch schon immer so. Man nennt das Strukturwandel. Man kann doch auch nicht die Konsumenten dazu zwingen, heimische überteuerte Produkte von schlechterer Qualität zu kaufen. Das hat doch nichts mehr mit Wettbewerb zu tun. Die Realität sieht anders aus und Handelsbarrieren schaden nur der eigenen Exportwirtschaft. Deutschland muss sich auf das konzentrieren, was es besser kann als andere. Beim Automobil ist das jetzt halt so wie es ist.

        Antworten
  4. Jörg2 meint

    31.08.2026 um 14:32

    Sind das die, die den Chinesen das erst beigebracht haben?
    Wird der ehemalige Lehrmeister nun vom Lehrling überflügelt und findet das irgendwie so garnicht toll?

    Ich hätte es besser gefunden, die deutsche Industrie hätte nicht, profitgierig und moralvergessen, die KP China technologisch in den Stand gehoben, dass diese nun die Basis unseres Gemeinwohl angreifen kann. Profitgier halt…

    Antworten
  5. A.Hörmann meint

    31.08.2026 um 12:54

    Während die deutsche Industrie nachdenkt und grübelt, haben die Chinesen schon längst ihre Werke in Europa fertig zur Produktion.
    Wann will man endlich aufwachen in Europa ?
    Macht doch die Augen auf !

    Antworten
    • M. meint

      31.08.2026 um 17:03

      Die Deutschen haben ja auch Werke in China.
      Und diese Werke arbeiten zu den Bedingungen, die die Regierung dort festlegt.
      Welche das sind – falls da Unklarheit besteht, können wir das durchgehen.
      Jedenfalls werden Werke in der EU auch zu den Bedingungen arbeiten, die die Politik hier vorgibt. Heute, morgen, übermorgen.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        31.08.2026 um 20:41

        Es wäre schon schön, wenn „Moral“ wenigstens teilweise „Profit“ schlagen würde.
        Man muss als westliches Unternehmen nicht zwingend in Ebenen absteigen, die z.B. in China beim Thema Uiguren bestehen. Oder südamerikanischen Militärdiktaturen beim Thema „Opposition“.

        Antworten
        • M. meint

          01.09.2026 um 12:34

          Es gibt keinen Grund, beim Thema China immer nur die Uiguren rauszustellen, und die nur in Verbindung mit westlichen Herstellern. Wenn man aufrichtig wäre, würde man anerkennen, dass jedes staatlich akzeptiertes Unternehmen das in China macht, und mit vielen Minderheiten, nicht nur mit den Uiguren.
          https://www.tagesschau.de/ausland/china-minderheiten-101.html

          Bei deiner Kapatalismus-Kritik bin ich bei dir. Mir liegt nichts an Unternehmen wie VW oder BMW, erst recht nicht in dieser Eigentümerstruktur. Ich habe auch schon gesagt, dass denen die aktuelle Rosskur schon mal gegönnt werden kann.
          Aber das heißt nicht, dass wir unsere Arbeitsplätze an eine Diktatur verscherbeln müssen, unsere Daten und dann unser Vermögen, bis wir nicht mehr zu verkaufen haben.

  6. M. meint

    31.08.2026 um 12:35

    Überfällig.

    Antworten
  7. Futureman meint

    31.08.2026 um 11:52

    Als einer der wichtigsten Exportnationen der Welt macht es natürlich Sinn, anderen Nationen vorzuschreiben, was sie zu exportieren haben. Es gibt nun einmal einen Weltmarkt, von dem können einige Nationen gut profitieren. Dazu gehört nun einmal Deutschland. Und auch wenn einige es i Ostdeutschland nicht wahr haben wollen, wir sind immer noch eine der reichsten Nationen der Welt. Evtl. ist allerdings das Problem, dass einige ganz Reiche in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Vermögen aus dem System ziehen wollen. Der Erfolg kommt aber von den vielen Unternehmen, die in Deutschland langfristig gute Arbeit machen. Die Autohersteller gehören anscheinend nicht dazu.

    Antworten
    • eBikerin meint

      31.08.2026 um 15:20

      wir sind immer noch eine der reichsten Nationen der Welt.
      Platz 17 im Länderranking und werden weiter durchgereicht. Ach und weil Deutschland so reich ist, brauchts für den Bundeshaushalt ja auch nur ne Neuverschuldung von 98 Milliarden. Ach und weil Deutschland so reich ist, müssen die Krankenkassen auch die Beiträge erhöhen, weil Deutschland viel zu wenig für die Menschen in Grundsicherung bezahlt. Deutschland ist Pleite – nur die Menschen haben noch was auf der Kante , darum der Platz 17. Vielleicht mal die Diskussionen um den Bundeshaushalt etc verfolgen.

      Antworten
  8. Jensen meint

    31.08.2026 um 11:50

    Es hängt nun mal Alles mit Allem zusammen. Von daher ist es nicht so einfach und eher unklug, sich abzuschotten oder übertriebene Handelshemmnisse aufzubauen, weil man ja selbst auch umfangreiche Interessen für den Einkauf von Rohstoffen und den Verkauf eigener Produkte hat.
    Wer den Handel einschränken oder erschweren will, muß auch darauf vorbereitet sein, an anderer Stelle selbst mit Nachteilen konfrontiert zu werden. Gerade Deutschland als klassische Exportnation sollte sich da nicht an der falschen Stelle aus dem Fenster lehnen.

    Antworten
  9. South meint

    31.08.2026 um 11:39

    Das Erstarken der Chinesen liegt natürlich zu einem guten Teil an unfairer Industriepolitik und das müssen wir uns nicht gefallen lassen. Die BRD alleine würden die Chinesen sofort abschütteln, aber die EU ist Gegengewicht genug.
    (Und hier an der Stelle mal deutlich angemerkt. Der Abstieg für Deutschland, die AFD, will Europa deutlich schwächen, sogar aus dem Euro austreten, obwohl der meiste Export genau nach Europa geht. Der Schaden wäre enorm….)
    Zu einem guten Teil ist aber die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit aber der Behäbigkeit der eigenen Autoindustrie geschuldet. Und genau hier muss man sehr gut aufpassen. Sollte die heimische Industrie technisch nicht mehr mithalten können/wollen, dann liegt die Sache anders. In dem Fall würden wir uns dann einen unbezahlbaren Luxus leisten, eine Zombieindustrie. Es gilt Hilfe zur Selbsthilfe und es gibt keine heiligen Kühe. Wenn ein Hersteller nicht mehr mithalten kann, dann darf Schrumpfen oder sogar ein Ausscheiden aus dem Markt kein Tabu sein…

    Antworten
  10. David meint

    31.08.2026 um 11:02

    Das kann man nur empfehlen und das schreibe ich hier schon seit einiger Zeit. Wir sind in einem Handelskrieg. Das ist nicht mehr der offene Wettbewerb. China kauft einmal und baute es dann nach. Patente und Urheberrechtsschutz gibt’s nicht. Nicht wirksam, genauer gesagt. Die USA und China sind unsere Handelsfeinde. Ich freue mich aber, dass dieser Gedanke hier öffentlich formuliert wird. Richtiges auch, nicht auf den großen Schlag zu warten. Sondern in Salamitaktik unseren Handelsfeinden zu schaden. Denn kleinere Maßnahmen können auch in kleinerem Rahmen beschlossen werden.

    Antworten
    • Future meint

      31.08.2026 um 12:36

      Ich finde es immer wieder lustig, wenn man in Deutschland die beiden wichtigsten und größten Handelspartner als »Handelsfeinde« hinstellt. Deutschland ist ia immer noch ein Exportland, was manche vielleicht schon verdrängt haben. Jetzt haben manche Akteure in der Industrie die Sorge, dass Deutschland in der Zukunft weniger erfolgreich sein könnte. Wettbewerb bedeutet doch immer noch, besser als die Konkurrenz zu sein. Darauf sollte sich Deutschland wieder besinnen und einfach die besten Produkte anbieten, so wie das bei den Verbrennern damals war. Dann klappt das bestimmt auch wieder mit dem Erfolg. Ich habe jedenfalls etwas ratlos zugeschaut, als die Grünen zuletzt die Wirtschaftsministerin so kritisiert haben, weil sie in China die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen so gewürdigt hatte.

      Antworten
      • M. meint

        31.08.2026 um 17:17

        Du redest mal wieder populistischen Unfug. Aber vielleicht steht das so im Vertrag.

        Die Sache ist, dass wir mit China eine riesiges Außenhandelsdefizit haben, das weiter wächst. Die Methoden, die dazu von anderer Seite eingesetzt werden:
        – einseitige Subventionen mit dem klaren Ziel, eigene Hersteller selbst bei Verlusten am Leben zu erhalten und so Wettbewerber in anderen Ländern, die diese Unterstützung nicht erhalten, aus dem Markt zu drängen, bis es keinen Wettbewerb mehr gibt. Das kann bewiesen werden (es ist bewiesen, Link gerne auf Wunsch)
        – Abwertung der eigenen Währung mit dem Ziel, die eigenen Exporte zu verbilligen (Link? Sehr gerne)
        – Ausnutzung von Millionen Arbeitern (Wanderarbeiter), die die Lohnkosten drücken (Link? Sehr gerne)
        – Industriespionage im großen Stil, zum Beispiel auch Zugriff auf Produktions/Entwicklungsdaten westlicher Hersteller über die Werke in China
        – systematische Akzeptanz von Patentverletzungen – Klage nur vor einem chin. Gericht möglich, aber oft vergeblich. (Link? Sehr gerne)
        Das hat eben nichts mit besser oder schlechter zu tun, sondern man vertraut einfach darauf, genug Erpressungspotenzial, z.B. bei bestimmten Gütern zu haben, um damit durchzukommen.

        Auf diese Art von Freunden kann man verzichten. Die Beschwichtigungsversuche sind bekannt, aber verfangen nicht mehr. Es wird Zeit, diesen Zopf abzuschneiden.

        Antworten
        • Future meint

          31.08.2026 um 21:31

          Das klingt so, als würde dir Trumps Chinapolitik gut gefallen. Das erhöht sicherlich den Score bei der nächsten Einreise in USA. Aber ich glaube, dass es keine gute Idee für das deutsche Wirtschaftmodell ist, auf den günstigen Einkauf (von Zelle bis Pharma) in China zu verzichten. Das kann sich Deutschland doch überhaupt nicht leisten – weder die Menschen noch die Unternehmen. Aber ich finde es schon auch interessant, was Trumps Chinapolitik mit Amerika macht – ich vermute, die Inflation wird sich weiter verstärken. Die deutsche Ministerin hat es ähnlich formuliert bei ihrem Besuch in China.

        • Werner Mauss meint

          31.08.2026 um 23:59

          Achso, und die westlichen Firmen würden ja sowas nie tun.

        • Future meint

          01.09.2026 um 10:56

          @Werner Mauss: Die deutschen Unternehmer loben das chinesische Wirstchaftsmodell regelmäßig und sogar öffentlichkeitswirksamer als früher. Zuletzt hatte das Blume von VW vor wenigen Wochen gemacht – auch in diesem Blog wurde das Interview veröffentlicht.

        • M. meint

          01.09.2026 um 12:38

          Und weiter gehts mit deinem Unfug, angegangen mit einer frei erfundenen Zusammenfassung.
          Handel funktioniert nur, wenn zwei das miteinander machen, nicht, wenn einer versucht, den anderen auszuquetschen wie eine Zitrone, bis es heißt: „ok, das könnt ihr jetzt nicht mehr selbst, aber wir können es euch liefern, zeigt mal, was ihr dafür anzubieten habt“.
          Aktuell ist das noch Geld, aber wenn das mal alle ist, was wird es dann sein?
          Hast du eine Antwort auf diese einfache Frage?

        • Future meint

          01.09.2026 um 16:12

          Handel wird doch grundlegend durch das Zusammenspiel von Angebot, Nachfrage und Preisbildung gesteuert. Technologieführerschaft verändert diese Dynamik fundamental, indem sie die Marktstrukturen eben verschiebt. Technologieführerschaft ist in den letzten Jahrzehnten massiv in Amerika und China entstanden. So ist das nun mal und Deutschland muss sich da einsortieren, um erfolgreich zu sein.

          Und nun zu deiner Frage: Wenn das Geld alle ist, gibt es Krieg. Was sollte es sonst geben.

    • Ben meint

      31.08.2026 um 12:59

      Also hätte dein Arbeitgeber VW niemals auf ihrem Hauptmarkt hätte Autos verkaufen buw. bauen dürfen ?

      Antworten
    • Werner Mauss meint

      31.08.2026 um 14:31

      Lustig, Lustig, also Handelsfeinde. Ich denke man sollte solchen Menschen mit dieses Aussagen alle Dinge abnehmen in denen Chinatechnik steckt. Viel wichtiger erachte ich die Boni für die Leistungslosen Führungsebenen zu streichen und die Gehälter um 2/3 zu kürzen. Dies würde das Geld für sinnvolle Investitionen freimachen, damit uns überlegene Chinatechnik kopiert und hier verbessert günstig angeboten werden kann. Die Steuer von Betrieben sollte direkt an Investition und Ausbildung gekoppelt werden. Wer nicht 50% reinvestiert und kaum ausbildet zählt 70%, 60% hatten wir in den 80ern unter Kohl und keiner ist verhungert oder ausgewandert. Auch aus der Schweiz türmt niemand weil jeder gleich in die Rente und Krankenkasse einbezahlt oder haben die etwas Selbstschuss an den Grenzen.

      Antworten
      • eBikerin meint

        31.08.2026 um 15:12

        „70%, 60% hatten wir in den 80ern unter Kohl “
        Es waren 56 % Körperschaftssteuer.
        „Auch aus der Schweiz türmt niemand weil jeder gleich in die Rente und Krankenkasse einbezahlt “
        Dämlicheren Vergleich hast du nicht gefunden? In der Schweiz zahlst du im Schnitt deutlich weniger Steuern als in Deutschland. Bei einem kaufkraftbereinigtem deutlich höherem Einkommen.

        Antworten
        • Werner Mauss meint

          31.08.2026 um 17:03

          Genau das hatten wir ja in den 80ern in D, bis man auf die Unternehmer Lobby gehört hat, daß weniger Unternehmenssteuer zu mehr führt, was nie eintrat. Wir hatten dadurch einen Steuerausfall der die ganze Infrastruktur und Bildung ruiniert hat. Auch die Haftung gehört zurück wie Grupp es sagt, dann wäre die Situation heute eine völlig andere. Der Arbeiter und die Arbeit selbst verdient das Geld. Das Verhältnis stimmt nicht mehr, der Staat lässt sich bedrohen und ausnehmen. Dividenden sind keine Arbeit und Boni auch nicht. Die AFD kapiert das auch nicht.

      • David meint

        31.08.2026 um 15:21

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten
      • M. meint

        31.08.2026 um 17:21

        Nicht alles, was in China hergestellt wird, ist Chinatechnik.
        Wenn ich dir mein Kuchenrezept gebe und du backst damit einen Kuchen, ist das noch lange kein chinesischer Kuchen. Es ist nur ein in China gebackener Kuchen.
        Natürlich ist mir auch klar, dass dir das nicht klar sein darf, weil es auch gar nicht in die Ideologie passt.

        Antworten
        • Werner Mauss meint

          01.09.2026 um 00:11

          Achso, erst jetzt verstehe ich, es wurde quasi alles in D erfunden. Na da täuschst du dich aber gewaltig. Aber die Mär kenne ich ja, man lügt sich seiner bescheidenen Fähigkeiten die Taschen voll. Natürlich haben die Chinesen die Akkutechnologie von den Deutschen abgekupfert usw.
          Lachhaft, aber glaub das ruhig weiter, sie beobachten dich…..

        • M. meint

          01.09.2026 um 12:44

          Was ein Müll mal wieder. Niemand hat speziell von Deutschland gesprochen oder das behauptet.
          Aber du hast nach einem Link gefragt, oder?
          Bitteschön.
          https://winfuture.de/news,128201.html

          Anstatt jetzt polemisch abzuschweifen, versuche doch mal hier beim Thema zu bleiben.

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