Das mittelgroße SUV Lexus NX wird in Design, Antrieben, Fahrkomfort, Handling, Sicherheit und Multimedia überarbeitet. Als Vollhybrid und Plug-in-Hybrid nutzt es die sechste Generation der Hybridtechnologie des japanischen Premiumherstellers. In Europa soll die Einführung im Frühjahr 2027 beginnen, der Vorverkauf im Herbst dieses Jahres starten.
Außen erhält der nun 4690 Millimeter (+30) lange NX unter anderem einen neu gestalteten Kühlergrill, neue „Allwetter“-Scheinwerfer und eine überarbeitete Lichtsignatur am Heck. Neun Außenfarben stehen zur Wahl, darunter Titaniumsilber und Tellus. Carbidgrau ist dem F Sport vorbehalten. Im Innenraum kommen ein horizontal ausgerichteter Instrumententräger, ein 12,3-Zoll-Multiinformationsdisplay und ein 14-Zoll-Multifunktionsdisplay zum Einsatz.
Beim Plug-in-Hybrid NX 450h+ (Artikelbilder) steigt die Batteriekapazität von 18 auf 23 kWh und die Systemleistung des Allradsystems von 215 kW/292 PS auf 226 kW/307 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 6,3 Sekunden, die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 100 Kilometer (bisher 63 km). Zudem ist der NX 450h+ das erste Plug-in-Hybridmodell der Toyota-Tochter mit Gleichstrom-Schnellladefunktion (DC), von 10 auf 80 Prozent dauert eine Ladung rund 30 Minuten. Der als Fronttriebler und Allradler verfügbare Vollhybrid NX 350h behält 146 kW/199 PS Systemleistung, womit es in bis zu 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h geht. Das Batteriegewicht sinkt von 32,7 auf 23,5 Kilogramm. Beide Antriebsvarianten bieten 1500 Kilogramm Anhängelast.
Für das Fahrverhalten wurden unter anderem Karosseriestruktur, Lenkung, Stoßdämpfer und Fahrerposition überarbeitet. Die Steifigkeit des Fahrzeugbodens steigt um rund 25 Prozent, die der vorderen Federbeinaufnahme um etwa 30 Prozent. Motor- und Fahrgeräusche wurden insgesamt um rund 20 Prozent reduziert. Die Abstimmung erfolgte zunächst im Lexus-Entwicklungszentrum Shimoyama und anschließend erstmals bei einem neuen Modell der Marke auf dem Nürburgring.
Das Lexus-Connect-Multimediasystem arbeitet den Angaben nach viermal schneller, verfügt über die achtfache Speicherkapazität und insgesamt 256 GB Speicher. Der digitale Fahrzeugschlüssel lässt sich in das Wallet eines Smartphones oder einer Smartwatch integrieren, insgesamt können bis zu sieben digitale Schlüssel eingerichtet werden. Die Pakete „Connect & Drive“ und „Connect & Secure“ ergänzen die vernetzten Dienste um Funktionen für Navigation, Entertainment, Sprachsteuerung und Fahrzeugsicherheit.
Alle NX-Varianten erhalten serienmäßig die neueste Generation des Lexus Safety System +. Der horizontale Erfassungswinkel der Sensorik wurde um 115 Prozent und die Reichweite um 170 Prozent erhöht. Weiterentwickelt wurden unter anderem das Pre-Crash Safety System, die adaptive Geschwindigkeitsregelung, der Spurhalteassistent und der Notbremsassistent.
Preise nennt Lexus noch nicht. Bisher kostete der NX als Vollhybrid ab 53.700 Euro und als Plug-in-Hybrid mindestens 60.290 Euro.










David meint
Von David zu David: Mir gefällt die Lexus Optik durchaus, das ist ja zum Glück Geschmackssache. Image bei Null sehe ich absolut nicht, zumindest wenn man mal einen Blick über den deutschen Tellerrand wirft. Und selbst hier hat Lexus ein Image, wird einfach nur unter all den Mercedes, Audi und BMW kaum gekauft.
Futureman meint
So viel Entwicklungsarbeit für so wenig verkaufte Fahrzeuge. Ob das langfristig gut geht? Toyota scheint immer mehr nur Randgruppen bedienen zu wollen. Das größte Wachstum weltweit liegt bei reinen E-Autos. Alles mit Auspuff ist auf dem absteigenden Ast.
eBikerin meint
Naja Toyota hat letztes Jahr 11,3 Millionen Fahrzeuge an „Randgruppen“ ausgeliefert. Das war eine Steigerung von 4,6 %. also irgendwie scheint Toyota nicht so viel falsch zu machen.
David meint
Und jetzt bitte als Elektro…
David meint
Da sage ich als der erste David: Nein, wieso, diese Marke spielt ebenfalls auf dem Markt überhaupt keine Rolle. Das Image ist bei Null und die asiatische Optik ist auch nicht gerade ein Verkaufsargument.