Der Volvo EX30 wird zum rollenden Energiespeicher: Mit dem neuesten drahtlosen Software-Update erhält das kompakte elektrische Premium-SUV eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L). Damit lassen sich externe Geräte wie E-Bikes und Werkzeuge mit Strom versorgen. Zudem wird das Aufladen des EX30 ab dem Modelljahr 2026 durch „Plug & Charge“ komfortabler.
Mithilfe der Plug & Charge-Funktion, die zunächst in ausgewählten europäischen Märkten eingeführt wird, müssen Fahrer des EX30 nur noch an eine kompatible Ladestation anschließen. Der Ladevorgang startet dann automatisch, ohne zusätzliche Authentifizierung per App, Ladekarte und Co. Die Abrechnung erfolgt automatisiert über die hinterlegten Daten.
Die V2L-Funktion wird mit einem kostenlosen Over-the-Air-Update (OTA) neuen und bestehenden EX30-Kunden sukzessive zur Verfügung gestellt. Sobald der entsprechende Adapter mit dem Ladeanschluss des Fahrzeugs verbunden ist, lässt sich laut Volvo „nahezu jedes elektrische Gerät“ anschließen. Bis zu 3 kW Leistung bei 16 Ampere sicherten genügend Strom für verschiedene elektrische Verbraucher, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Die notwendige Energie liefert die Fahrzeugbatterie. Fällt deren Ladestand unter 20 Prozent, wird die Stromversorgung automatisch unterbrochen.
„Dank der Möglichkeiten von Over-the-Air-Software-Updates können wir unsere Fahrzeuge auch nach der Auslieferung immer weiter verbessern – mit zahlreichen neuen Funktionen, mit denen die Kunden beim Kauf vielleicht gar nicht gerechnet haben“, wirbt Alwin Bakkenes, Leiter des globalen Software-Engineering bei Volvo Cars. Abgerundet werde das jüngste Software-Update von einem verbesserten Benutzererlebnis: Eine anpassbare Kontextleiste auf dem zentralen Touchscreen des Infotainmentsystems und ein neu gestaltetes Einstellungsmenü sollen den Zugriff auf die wichtigsten Funktionen erleichtern.

simon meint
Wann kommt es endlich auch bei Tesla? Das ist ein Armutszeugnis, ich bezahle beim Campen für den Stromanschluss am Tag zwischen 2-6€ auf dem Campingplatz und ich hätte auch den Vorteil Plätze zu wählen die gar keinen Stromanschluss haben. Das ist für mich ein Kaufgrund für ein Automodell.
David meint
Du musst ja auch zehn Euro im Monat für Tesla Funk zahlen, weil sie kein CarPlay oder Android Auto zulassen. Und jedes andere Auto hat das als Angebot. In einem Tesla fehlen ja sowieso grundlegende Funktionen vom Fahrwahlschalter bis zum Brake Blending.
Powerwall Thorsten meint
Einfach keinen kaufen, wenn er dir nicht gefällt
Problem gelöst.
Übrigens gibt es angeblich im Zubehör Handel für Tesla vehicle to load Adapter, aber woher solltest du das wissen, da du von Tesla ja so viel Ahnung hast
;-)
Möchtest du der community mal erzählen, was ein Tesla alles kann und ein MB Modell nicht?
Ich würde der community das Event vom kommenden Donnerstag empfehlen – dann sollte man über zukünftige Autokäufe noch einmal nachdenken.
Future meint
Einfach einen Volvo nehmen.
Für Camper oder E-Biker ist die Funktion doch ideal.
eBikerin meint
oder nen Ix3 – oder wenns ums Campen geht noch besser: F-150 Lightning.
David meint
Oder einfach ein VW MEB Modell. Da reicht der ID.Polo mit kleinem Akku.
Jörg2 meint
David
Könntest Du bitte kurz ergänzen, welche Zuglasten die Anhängerkupplungen der MEB-Reihe haben. ID.Polo z.B.
Oder, für die Puritaner: Welche Dachlasten zulässig sind?
M. meint
Ein Buzz taugt als Camper nicht – ok.
Ein kleiner Volvo SUV – klar, wo ist das Problem?
🤡
Future meint
Ich war ja nur einmal Campen im Leben. Aber ich durfte damals im Kleinwagen auf den Campingplatz und hatte ein Zeit im Kofferraum dabei. Also müsste doch ein Polo oder ein kleiner Volvo heute auch noch dafür ausreichen.
M. meint
Das ist ja toll.
Es ändert nichts: wenn – wie hier zu lesen war – dass ein ID.Buzz nicht zum Campen taugt, kann das Auto mit der halben Größe auch nicht taugen.
Future meint
Großartig, dass es schon so viel Auswahl gibt für Fahrzeuge mit V2L. Das wird die Campingfreunde freuen. Und mal ehrlich: wenn solche praktischen Funktionen einfach nebenbei per Update kommen und niemand dafür extra in die Werkstatt muss, ist das ja total genial.
Jörg2 meint
simon
Ich habe noch keinen Campingplatz genutzt, auf dem man zwangsweise kostenpflichtig Strom ziehen musste.
Es gibt genügend Campingplätze, bei den die Stromabnahme im Stellplatzpreis inkludiert ist (bin gespannt, wie lange noch).
Für 20 Tage im Jahr auf der von Dir beschriebenen Campingplatzsituation wären das im Jahr 40…120€ extra ausgewiesene Campingplatzkosten. Über die durchschnittliche Pkw-Haltezeit so um die 600…1.500€. Ja, das soll es geben, dass jemand davon seine Pkw-Investition abhängig macht. Ich halte es für ein Märchen.