Tesla will die Produktion in seiner „Gigafactory“ Berlin-Brandenburg von Mitte Oktober an auf 7500 Elektroautos pro Woche erhöhen. Nach Angaben des US-Konzerns liegt die aktuelle Fertigungsrate noch bei weniger als 6500 Fahrzeugen wöchentlich. Um den Hochlauf vorzubereiten, sind im September drei verpflichtende Sonderschichten vorgesehen. Das geht aus einer internen Mitteilung hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.
Nach dem Bericht wurden die Zusatzschichten mit dem Betriebsrat vereinbart. Sie betreffen die Fahrzeugfertigung einschließlich unterstützender Funktionen, die Bereiche Drive Unit, Battery und Cell seien ausgenommen. Jede der drei Schichtgruppen soll einmal zusätzlich eingesetzt werden. Für die Sonderschichten zahlt Tesla „die entsprechenden Zuschläge von 35 Prozent“, schreibt das Handelsblatt. Aber nicht allen: „Mitarbeitende, die im roten Bereich ihres FlexZeit Kontos sind, erhalten keine Zuschläge“, heiße es in der Mail. „Hier werden die entsprechenden Minusstunden ausgeglichen.“
Das Produktionsziel von 7500 Fahrzeugen pro Woche hatte Tesla bereits im Juni verkündet. Zuvor sollte die Wochenproduktion zunächst von rund 5000 auf 6200 Fahrzeuge steigen. Für diese erste Stufe hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben 1000 zusätzliche Beschäftigte eingestellt. Für den nächsten Produktionsschritt sollten ab September weitere 1000 Mitarbeiter rekrutiert werden. Tesla beziffert die geplanten zusätzlichen Stellen einschließlich der Batteriezellfertigung auf insgesamt 3500.
Parallel soll die Taktzeit in weiten Teilen der Fahrzeugfertigung von ursprünglich rund 80 Sekunden über 60 auf etwa 45 Sekunden verkürzt werden. Nach dem aktuellen Handelsblatt-Bericht ist dieses Ziel inzwischen weitgehend erreicht, während die angestrebte Wochenstückzahl noch nicht erzielt wird.
Grünheide ist Teslas einziger Fahrzeugproduktionsstandort in Europa und fertigt seit dem Start im März 2022 exklusiv das Model Y für europäische sowie weitere Exportmärkte. Eine Wochenrate von 7500 Fahrzeugen entspräche bei 50 Produktionswochen rechnerisch etwa 375.000 Einheiten des SUV-Coupés pro Jahr. Ob diese Rate dauerhaft erreicht und ausgelastet wird, lässt sich aus den angekündigten Sonderschichten nicht ableiten. Tesla selbst weist für das Werk lediglich darauf hin, dass dort jährlich Hunderttausende Model Y produziert werden.


David meint
1426 Model Y wurden hier im August zugelassen. Wenn sie 5000 die Woche bauen, sind die in zwei Tagen gebaut. 12.300 sind in ganz Europa zugelassen worden. Die sind in zweieinhalb Wochen gebaut. Da kann man nur froh sein, dass alle von Tesla angegebenen Zahlen stets frei erfunden sind somit vermutlich kein einziges Auto mehr gebaut wird als letztes Jahr. Sonst muss man demnächst mal wieder in Neuhardenberg nachgucken…
Future meint
Vielleicht liegt es an den vielen Bestelleingängen. Tesla skaliert deshalb schnell die Produktion und hat kurze Lieferzeiten.
Bei VW gibt es ja auch so viele Bestelleingänge, aber die Produktion wird nicht skaliert und die Lieferzeiten bleiben lang.
Wir sollten mal jemand mit mehr Managementerfahrung fragen, warum Tesla das also hinbekommt und VW nicht.
Futureman meint
Gute Nachrichten für den Standort Deutschland. Während alteingesessene Unternehmen Personal abbaut, stellt Tesla ein und sichert den Standort Grünheide.
Man darf gespannt auf die Zahlen am Jahresende sein. Ob es VW nach 10 Jahren Ankündigung schafft hier bei BEV zahlenmäßig auszuschließen?
RudiFaehrtTesla meint
Tesla macht alles richtig. Es werden weltweit mehr Teslas als der VW-Konzern an BEVs verkauft. Der Standort Grünheide ist ein sicherer Arbeitgeber als die deutschen VW-Standorte.
hu.ms meint
Grünheide produziert für europa.
In europa verkauft die VWgroup fast 3 x soviele BEV als tesla.
RudiFaehrtTesla meint
Nein.
Besser-BEV-Wisser meint
Freut mich für Grünheide und Umgebung!
David meint
Im August waren ja im VW-Konzern Werksferien. Trotzdem sind mehr Škoda Elroq zugelassen worden, als alle Tesla zusammen. Und der Elroq ist nur einer von 15 Fahrzeugen auf exakt der gleichen Basis. Selbst vom Ford Explorer sind mehr zugelassen worden als vom Model Y. Da sind vermutlich wieder die Schiffe von Grünheide ins deutsche Händlernetz wegen Niedrigwasser liegen geblieben. Zumindest sind derart die Erklärungen aus der Tesla Blase.
Werner Mauss meint
Wo parken eigentlich die 500000 Autos aus der Überproduktion von VW?
Future meint
Wenn andere Hersteller so lange Lieferzeiten haben, dann muss Tesla jetzt eben ran und die Autos verkaufen, die andere nicht verkaufen wollen. Alle Konsumenten müssen verlässlich versorgt werden mit den Elektroautos aus deutscher Produktion.
David meint
Dass die Taktzeiten da verkürzt werden, glaube ich sofort. Das ist eben ein Sweatshop. Dass die 6500 Autos pro Woche nicht erreicht sind, kann man auch glauben. Man dürfte gut beraten sein, nur den üblichen Schaum zu schlagen, weil mehr als die 5000 Autos kann man nicht mehr verkaufen. Die Fahrzeuge sind einfach vom Image zu schlecht und von der Technik her zu abgehängt. Damit sponsorst du Wirtschaftsfeind Trump und Rechtspolitiker Murks.
Powerwall Thorsten meint
Wie absurd diese Argumentation ist.
Kaufst du jetzt auch keine Produkte mehr aus Sachsen-Anhalt ?
Die weltweiten Verkaufszahlen deines Angstgegners strafen dich wie immer auch Lügen.
Cybercab läuft und du und deine Bürogemeinschaft hoffen täglich auf den ersten Unfall……
wie absurd eben …..
David meint
Ich denke, das Wort „Unfall“ von Teslas während die Assistenzsysteme laufen, ist ein Thema, dass du besser nicht anfassen solltest. Bei electrek dokumentieren sie, was Tesla in den verpflichtenden Berichten stets geschwärzt hat. Aus gutem Grund geschwärzt, wie man jetzt feststellt. Die Systeme sind komplett untauglich und lebensgefährlich.
Wie du sicher auch schon gesehen hast, ist das Cybercab-Ereignis komplett untergegangen. Niemand hat sich davon was versprochen. Nicht einmal der Börsenkurs hat positiv reagiert. Die Fans haben resigniert. Das einzige, was ich gesehen habe: Tesla möchte jetzt Motoren ohne seltene Erden bauen. Also das, was BMW seit 13 Jahren macht.
Fred Feuerstein meint
„Tesla möchte jetzt Motoren ohne seltene Erden bauen. Also das, was BMW seit 13 Jahren macht“
BMW setzt erst seit sechs Jahren eMotoren ohne seltene Erden ein, der i3 hatte eine PSM mit hohem Reluktanzanteil.
Aber woher soll der Rentner aus Potsdam das wissen? BMW hat aus Kostengründen die FSM eingesetzt, dabei hat man gesehen, dass ein Volumenhersteller wie Renault das schon erfolgreich umgesetzt hat. Für BMW passt das gut, sie müssen auch Kosten sparen, da passt die FSM mit Kohlebürstchen gut.
Miro meint
das besondere an dem motor ist, dass es ein permanentmagnetfreier Motor mit hoher Leistungsdichte ist.
Tesla-Fan meint
Doofe Frage – was ist an Permanentmagneten aus seltenen Erden im Elektromotoren schlecht, wenn man Zugang zu selbigen hat?
David meint
Wie süß er sich wieder ärgert, dass Tesla immer mehr zum Klassenletzten wird. Mit nur 15.000 Tesla in ganz Europa im August setzt sich der Trend vom Katastrophen-Juli fort. Die Kunden kaufen diese Autos nicht. Auch nicht in Sachsen-Anhalt. Die Elektromobilität kommt, aber Tesla hängt selbst in diesem Jahr unter den eigenen Zahlen von 2023 und 2024.
Powerwall Thorsten meint
Mensch FUD David,
Ich lese gerade 1000 RoboTaxen in Austin – immer noch kein Personenschaden.
Wie viele Waymos fahren derzeit in Austin?
„Trajectory“ ist das neue Wort für dich – gerne geschehen.
hu.ms meint
David:
Tesla baut mehr autos in GH nicht auf halde. Die wurden bestellt !
Als hauptgrund sehe ich die wesentlich kürzere lieferzeit als die konkurrenz.
BEV meint
dann dürfte ja bald das MYL kommen
David meint
Es scheint zumindest ein Produkt in guter Tradition zu sein. Denn es sind schon signifikante Konstruktionsschwächen am Fahrwerk aufgefallen. AT-Zimmermann freut sich schon drauf.
Powerwall Thorsten meint
Lieber FUD David, wenn du ein 400+ PS Auto entsprechend bewegst, dann darf man nach 80.000 km auch mal einen Querlenker beziehungsweise nur dessen Buche austauschen.
Wie teuer ist das denn?
Erzähl doch mal.
Bei meinem End Of Warranty Check gingen die 2 Lager auf Garantie und dann sind wir also schon bei 160.000 km bis es wieder soweit ist, wenn an den Lagern zwischenzeitlich nichts verändert wurde.
Kannst du uns dazu etwas erzählen?
Soll ich dir einmal vorrechnen, was bei 160.000 km bei unserem etwa ebenso schweren VW-Bus alles so an Teilen ersetzt werden musste?
Bremsklötze, Bremsscheiben, Klimakompressor, mehrere Teile des Auspuffsystems, Abgaskrümmer,
Klimakompressor, Radlager hinten rechts und links …..
Von Servicekosten , Öl, Bremsflüssigkeit und so weiter wollen wir gar nicht erst anfangen –
Verschleißteile eben wenn du verstehst?
Unser Tesla hat mich die ersten 100.000 km genau zwei x Scheibenwischer und zwei Innenraumfilter gekostet.
Jetzt kommst du, du Held der verdrehten Fakten.
David meint
Die Model Y L hatten zumeist keine 10.000 km auf der Uhr. Außerdem darfst du gerne mal bei Ove oder AT Zimmermann reinschauen, dann lernst du, dass bei Tesla Fahrwerksteile etwa 20.000 km halten. Die persönliche Stichprobe von Tesla Fahrern hat über die Jahre doch deutlich an Glaubwürdigkeit abgelegt. Die Statistik der Hauptuntersuchung gibt da ein klareres Bild. Bei Dacia ist man froh, dass es Tesla gibt.
Die Wahrheit meint
Lass ihn doch seinen FUD verbreiten. Glaubt doch eh keiner. Bester Beweis: Immer mehr VW Kunden wandern zu TESLA ab.
Powerwall Thorsten meint
Oh FUD David, könntest du der Community für deinen täglichen Angst FUD bitte die beiden passenden YouTube Links zusammensuchen ?
Ove macht schon seit so vielen Jahren Videos über Tesla – da ist es etwas mühsam sich deine „20.000 km Story“ irgendwo rauszusuchen.
Das würde der community sicher helfen. Besten Dank
Ich hätte da noch eine wirkliche, echte vor allem aktuelle Video Empfehlung von unserem Ove: September 2026:
“ das sind die Langzeiterfahrungen der Tesla Fahrer”
Truth hurts
Tesla-Fan meint
Wer ist AT Zimmermann?
Powerwall Thorsten meint
Eine Werkstatt, die auch schon vor Jahren gemerkt hat, das Clickbait noch besser funktioniert und mehr Cash generiert, wenn man Tesla kritisch ist – siehe CarManiac (Follow the money) funktioniert einfach immer :-)