Die nächste Generation des Dacia-Kleinwagens Sandero wird im Jahr 2028 erscheinen und als erstes Fahrzeug der Renault Group sowohl Verbrennungs- als auch Elektroantriebe anbieten. Der ehemalige CEO von Dacia, Denis Le Vot, hatte bereits vor fast 18 Monaten bestätigt, dass das Fahrzeug mit einer Mischung aus elektrischen und Verbrennerantrieben kommen wird. Das aktuelle Management bekräftigte das nun.
Die Geschäftsführerin für Großbritannien Lina Ribeiro bestätigte jüngst gegenüber Auto Express, dass die Pläne für den neuen, vielseitig motorisierten Sandero für das Jahr 2028 weiterhin Bestand hätten. Zudem werde erneut eine robustere „Stepway“-Variante angeboten.
Dacia verfolgt als Budgetmarke des Renault-Konzerns einen Fokus auf Erschwinglichkeit. Anstatt der speziellen AmpR-Architektur soll der neue Sandero auf der bestehenden, für Hybrid- und Elektroantriebe angepassten CMF-B-Plattform basieren. Frank Marotte, Vizepräsident für Marketing, Vertrieb und Betrieb bei Dacia, wies gegenüber Auto Express darauf hin, dass die Renault Group neben reinen Elektroplattformen auch flexible Multi-Energie-Plattformen entwickeln könne.
Die aktuelle CEO von Dacia, Katrin Adt, erklärte Auto Express, das Team arbeite an einer Lösung, um eine einzige Plattform für alle Modelle zu nutzen, wenngleich finale Entscheidungen noch ausstünden. Das Ziel ist es laut Marketing-Vizepräsident Marotte, „das Beste in der Klasse in Bezug auf die Erschwinglichkeit in der Elektroauto-Welt“ zu sein und ein Gleichgewicht zwischen Produktleistung und Preis zu finden. Man wolle „Elektrofahrzeuge in den Massenmarkt bringen“.
Designtechnisch strebt Dacia dem Bericht zufolge eine universelle Sprache an, um Verbrenner und Elektroversionen optisch ähnlich zu gestalten. Während die Verbrennermodelle ein konventionelles Frontdesign erhalten, könnten bei der Elektroversion aerodynamische Anpassungen wie ein geschlossener Kühlergrill oder bündige Türgriffe zum Einsatz kommen.

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