Die Suzuki Motor Corporation hat mit der „Technology Strategy 2026 for 10 Years Ahead“ ihre technologische Ausrichtung für die kommenden zehn Jahre festgelegt. Grundlage sind die 2024 eingeführte Grundphilosophie „Minimierung des Energieverbrauchs“ und die 2025 ergänzte „Maximierung des wesentlichen Nutzens“. Technologien, die beide Grundsätze verbinden, fasst Suzuki unter „Right x Light Mobile Tech“ zusammen.
2026 will Suzuki diese Ausrichtung weiter stärken und die Transformation von Entwicklung und Produktion beschleunigen. Ziel ist es laut einer Mitteilung, „mehr Produkte schneller in mehr Märkte zu bringen“ und die beiden technologischen Grundsätze weiter voranzutreiben. Der „Multi-Pathway“-Ansatz soll dabei Technologien entsprechend den regionalen Energie- und Infrastrukturbedingungen sowie den jeweiligen Marktanforderungen bereitstellen.
„Jedes Land hat seinen eigenen Erzeugungsmix und seine eigenen Brennstoffbedingungen, und auch der Stand der Infrastrukturentwicklung ist unterschiedlich, sodass die optimale Energiequelle je nach Region variiert“, erklärt Suzuki. „Darüber hinaus verändern sich die Infrastruktur, die Brennstoffe und das tägliche Leben unserer Kunden allmählich. Wenn sich etwas ändert, können Sie sofort das beste Produkt liefern. Wir sind davon überzeugt, dass ‚Multi-Pathway‘ bedeutet, sich genau darauf vorzubereiten.“ Dementsprechend setzen die Japaner bei Antrieben sowohl auf klassische Verbrenner, Erdgas und Flexible Fuel Vehicles (FFV) sowie Hybride und Elektroautos.
Für die Umsetzung sollen Entwicklungs- und Produktionsprozesse weiterentwickelt werden. Bis 2030 will Suzuki die Entwicklungszeit neuer Fahrzeuge halbieren und zugleich die Effizienz in der Entwicklung um 30 Prozent sowie in der Produktion um 50 Prozent steigern. Dazu sollen Entwicklung und Produktion stärker parallel arbeiten, digitale Entwicklungsverfahren ausgebaut und die Modularisierung konsequenter vorangetrieben werden.
Japan und Indien stehen im Zentrum der globalen Geschäftsbasis. Suzuki will die Produktentwicklung und die Vorbereitung der Serienproduktion für einzelne Märkte optimieren und dabei auf in Japan entwickelte Technologien zurückgreifen. In Indien soll ab dem Geschäftsjahr 2030 eine jährliche Produktionskapazität von rund vier Millionen Einheiten erreicht und der Standort für Produktion und Export weiter gestärkt werden.
Zu seinen künftigen Plänen für den europäischen Markt äußert sich das Unternehmen nicht. Aktuell sind hier alle Modelle elektrifiziert, darunter mit dem Across als Plug-in-Hybrid und dem vollelektrischen e Vitara auch Modelle mit längerer E-Reichweite.
Mit „Team Suzuki“ beschreibt das Unternehmen eine Unternehmenskultur, die über organisatorische und geografische Grenzen hinweg eine ganzheitliche Optimierung anstrebt. Technologien sollen gezielt an die Anforderungen der jeweiligen Märkte angepasst werden. Daraus sollen alltagstaugliche Mobilitätslösungen nach dem „Just-Right“-Ansatz entstehen, die Kunden „den tatsächlich benötigten Mehrwert“ bieten.
„Right x Light Mobile Tech“ soll die beiden technologischen Grundsätze in konkrete Produkte überführen. Genannt werden serielle Hybridantriebe, das neue Hybridsystem „Super Ene Charge“, neu entwickelte Turbo-Direkteinspritzmotoren sowie „S Light“ und „SDV Lite“. Suzuki will diese Technologien sowohl einzeln weiterentwickeln als auch abhängig von Marktanforderungen und Einsatzzweck miteinander kombinieren.

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