• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Suche
  • Über
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
    • Datenschutz

Neuer CEO: „Ich will BMW vor allem agiler machen“

20.10.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

BMW-Nedeljkovic

Bild: BMW

Der neue BMW-Chef Milan Nedeljković will den Konzern mit veränderten Prozessen, schlankeren Managementstrukturen und mehr Geschwindigkeit neu ausrichten. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, Arbeitsweisen schneller und effektiver zu gestalten. Zugleich soll mehr Verantwortung beim Einzelnen liegen. „Ich will BMW vor allem agiler machen“, sagt Nedeljković im Gespräch mit dem Manager Magazin.

Als Grund für den Handlungsbedarf nennt der BMW-Boss ein radikal verändertes Umfeld und neue Wettbewerber. Die Zusammenarbeit bei dem Konzern soll stärker auf Geschwindigkeit und Wertschöpfung ausgerichtet werden. Mit dem Umbau ist auch ein Stellenabbau von bis zu 8000 Arbeitsplätzen verbunden, der vor allem auf Verwaltung, Entwicklung und Planung in München zielt. Mitarbeiter in den Werken sollen nicht betroffen sein, betriebsbedingte Kündigungen sind nach Angaben Nedeljkovićs durch eine Betriebsvereinbarung ausgeschlossen.

Eine zentrale Rolle spielen die vorrangig für Elektroautos entwickelten Technologien der „Neuen Klasse“, von der bis Ende 2027 insgesamt 40 Modelle auf den Markt kommen sollen. In der Entwicklung will Nedeljković das Tempo erhöhen und dabei künstliche Intelligenz einsetzen. Eine beschleunigte Entwicklung auf Kosten von Qualität, Sicherheit und Innovation lehnt er jedoch ab. Ein Auto innerhalb von 18 Monaten zu konzipieren, hält er nicht für den richtigen Weg.

In China steht BMW nach Darstellung des CEO unter hohem Wettbewerbs- und Preisdruck. Die Gewinnmargen stehen dort unter Druck, zugleich geht das Unternehmen davon aus, mit der Neuen Klasse Geld zu verdienen. Einige chinesische Autos würden in Europa zu Preisen angeboten, die betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar seien. Nedeljković spricht sich gegen weitere Zölle und für freiwillige Vereinbarungen auf Basis fairer Rahmenbedingungen aus.

Bei der Tochter Mini spürt BMW ebenfalls die Preisentwicklung auf dem chinesischen Markt. Nedeljković verweist zugleich auf eine starke Fanbasis der Marke in China und erklärt, Mini dort neuen Schwung geben zu wollen. Zu möglichen Veränderungen bei der nächsten Modellgeneration äußert er sich nicht.

Über BMW hinaus fordert Nedeljković bessere Bedingungen für Forschung, Entwicklung und Industrialisierung in Deutschland und Europa. Dazu zählt er gezielte Förderung, attraktive Arbeitskosten, flexible Arbeitszeitregelungen und geringere Energiepreise. Die 35-Stunden-Woche bezeichnet er bei innovativen neuen Industrien im globalen Wettbewerb um Schnelligkeit als Hindernis. „Wir brauchen Speed“, sagt Nedeljković mit Blick auf Zukunftstechnologien wie Chips und Systeme für autonomes Fahren.

Newsletter

Via: FAZ.Net (kostenpflichtig)
Tags: China, Europa, KostenUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

GridX und Leap24: Schnellladen mit 142,8 kW trotz 50-kW-Netzanschluss

Elektroauto-Zufriedenheitsstudie 2026: Große Unterschiede zwischen den Marken

Auch interessant

Leapmotor startet Produktion des Elektro-SUV B10 in Spanien, B05 soll folgen

leapmotor-b10-produktionsstart-saragossa

Toyota schlägt flexiblere EU-CO₂-Ziele für 2035 vor

toyota-strongertogether

Hochbahn: Zweifel an Wasserstoffbussen in Hamburg

solaris_urbino_12_hydrogen

Berater warnen vor Krise der europäischen Autoindustrie

Mercedes-EQS

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de