Eine Untersuchung des Center Automotive Research (CAR) zeigt, dass die Rabatte bei Elektroautos im Vergleich zu klassischen Benzin- und Dieselmotoren kleiner ausfallen.
Die Auswertung hat für den Monat Oktober durchschnittliche Preisnachlässe von 16,3 Prozent des Listenpreises bei E-Autos ergeben. Im Gegensatz dazu liegen die Nachlässe bei Verbrennern bei 19,6 Prozent und bei Plug-in-Hybriden bei 20,3 Prozent. Während Händler bei Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotor zuletzt großzügigere Angebote machten, sanken die Rabatte im Elektrosegment.
Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Angeboten für Elektroautos und Verbrenner ist auf über 2900 Euro angewachsen, so die Analysten. Im Dezember 2025 betrug dieser Abstand noch 1328 Euro.
Die Daten basieren auf den Angebotspreisen der jeweils 25 meistverkauften Modelle beider Kategorien, wobei die Fahrzeuggruppen hinsichtlich Größe und Ausstattung variieren. Die staatliche Kaufprämie von bis zu 6000 Euro ist in diesen Berechnungen nicht pauschal enthalten.
Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer sieht die gestiegenen Kraftstoffpreise als einen wesentlichen Grund für den geringeren Rabattdruck. „Der hohe Spritpreis schafft Luft für etwas höhere Preise bei den Elektroautos“, sagt der Branchenexperte. Hersteller könnten einen Teil der wachsenden Nachfrage nutzen, um weniger großzügige Angebote zu machen.

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