Der chinesische Autobauer Chery hat den neuen Omoda X vorgestellt. Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug kombiniert Merkmale eines SUV mit einer geländewagenorientierten Auslegung und sportlichen Designelementen. Der Hersteller bezeichnet diese Fahrzeugkategorie als „Cross Off-Road Vehicle“. Vorgesehen sind Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und vollelektrische Antriebe, wobei der Omoda X zunächst einen Ausblick auf eine künftige Modellgeneration gibt.
Das Design orientiert sich an der von Omoda als „Super Mecha“ bezeichneten Formensprache, die bereits beim Omoda 4 präsentiert wurde. Charakteristisch sind ausgeprägte geometrische Linien, breite Fahrzeugschultern und eine kantig gestaltete Karosserie. Der Omoda X misst 4954 Millimeter in der Länge, 1920 Millimeter in der Breite und 1702 Millimeter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2700 Millimeter, während die Heckleuchten eine blitzförmige Lichtsignatur aufweisen.
Für den Einsatz abseits befestigter Straßen nennt Omoda eine Bodenfreiheit von 200 Millimetern und eine konstruktiv vorgesehene Wattiefe von mehr als 700 Millimetern. Hinzu kommen eine maximale Anhängelast von 1800 Kilogramm sowie eine Dachlast von 75 Kilogramm. Im Innenraum sind insgesamt 39 Ablagemöglichkeiten vorgesehen. Die genannten Werte beziehen sich auf das vorgestellte Konzeptfahrzeug und sind noch keine verbindlichen technischen Daten einer europäischen Serienversion.
Bei den Antrieben plant Omoda drei Varianten: einen klassischen Hybrid mit Zweiradantrieb, einen Plug-in-Hybrid sowie ein batterieelektrisches Modell. Für die beiden letztgenannten Antriebsarten sind sowohl Zweirad- als auch Allradversionen vorgesehen. Angaben zu Motorleistung, Batteriegröße, elektrischer Reichweite und Ladeleistung liegen bislang nicht vor.
Im Cockpit kombiniert der Omoda X ein digitales 10,25-Zoll-Kombiinstrument mit einem zentralen 13,2-Zoll-Touchscreen. Physische Bedienelemente für häufig genutzte Funktionen wie Klimatisierung und Fahrmodi bleiben erhalten. Zum vorgestellten Technologiekonzept gehören außerdem ein KI-basierter Sprachassistent, ein individuell konfigurierbarer X-Mode und eine Wärmebildkamera, die potenzielle Hindernisse laut Hersteller aus bis zu 90 Metern Entfernung erkennen soll. Ein Mikrofonsystem mit vier Erfassungszonen ermöglicht darüber hinaus eine integrierte Karaoke-Funktion.
Mit dem Omoda X erweitert die zum Chery-Konzern gehörende Marke ihre bislang auf Modelle wie Omoda 5, Omoda 7 und Omoda 4 ausgerichtete Crossover-Strategie um ein größeres, stärker geländewagenorientiertes Fahrzeugkonzept. Für Deutschland und andere europäische Märkte hat Omoda noch keinen verbindlichen Verkaufsstart angekündigt. Die Vorstellung des Omoda X mit einer eigenen deutschsprachigen Pressemeldung deutet aber darauf hin, dass auch hierzulande ein darauf basierendes Modell starten soll.

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