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Chery wird laut Bericht erster China-Hersteller mit Produktion in Europa

18.04.2024 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

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Bild: Chery

Chery, den größten Autoexporteur Chinas, zieht es nach Europa. Das Unternehmen plant mit den Marken Jaecoo und Omoda in Deutschland den Marktstart, angeboten werden sollen reine Verbrenner, Plug-in-Hybride und Elektroautos. Laut einem Bericht wird das Unternehmen als erstes aus China in Europa eine lokale Fabrik nutzen.

Der chinesische Autobauer und der spanische Hersteller Ebro gründen nach Informationen der Automobilwoche ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Fahrzeugen in Spanien. Die Fertigung soll bereits im Laufe des Jahres in einem Werk in Barcelona beginnen, das Nissan 2021 geschlossen hat.

Chery wird in dem geplanten Joint Venture dem Bericht zufolge ein Minderheitseigner, aber früher als Ebro mit der Fertigung von Modellen der Marke Omoda beginnen. Eine weitere Marke, die nach Europa kommen solle, sei Jaecoo. Später solle noch der Nobel-Ableger Exlantix folgen.

Mehrheitseigner Ebro – eine wieder zum Leben erweckte Traditionsmarke des Konzerns EV Motors – wolle vom vierten Quartal an Fahrzeuge in dem ehemaligen Nissan-Werk herstellen. Angekündigt seien ein vollelektrischer Pickup-Truck und ein Van.

„Ich sehe diesen Schritt als Bestätigung des klaren Bekenntnisses von Chery zu Europa“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Jochen Tueting, den Managing Director von Chery Europe. „Diese Entscheidung beweist, dass Chery gekommen ist, um zu bleiben.“

Details zum neuen Joint Venture sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: China, Kooperation, ProduktionUnternehmen: Chery
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Franz Mueller meint

    18.04.2024 um 09:04

    Seltsame Strategie. Statt mit der eigenen Marke Chery geht man mit zwei Kunstmarken (die sich anhören wie eine (Kinder)modekette) in Europa an den Start.
    Will man einfach keine Brand erzeugen? Oder will man ohne viel Risiko und Rufschädigung die Marken einfach opfern können wenn es mit diesen Fahrzeugen nicht funktioniert?
    Oder will man einfach soviele Billigmarken wie möglich aufbauen damit der Kunden irgendwann keinen Durchblick mehr hat und irgendwas kauft, Hauptsache günstig, Qualität egal?

    • Powerwall Thorsten meint

      18.04.2024 um 10:55

      Das mit der Qualität hast du immer noch nicht verstanden, oder?
      Der deutsche Spaltmaßfetisch ist ja auch unter die Räder gekommen.

      • Franz Mueller meint

        18.04.2024 um 14:00

        Was willst du denn jetzt sagen? Das Chinesische Autos die gleiche Qualität wie deutsche Marken haben? Oder das Verarbeitungsqualität heutzutage kein Kaufkriterium ist?

        • M. meint

          18.04.2024 um 19:20

          Was Thorsten, da fachfremd nicht verstehen kann, ist, dass es gar nicht so sehr um die Spaltmaße an sich geht.
          Die sind nur ein sichtbares Indix für eine gewisse Fertigungsqualität, eine Art Visitenkarte für die Sorgfalt.
          Da Tesla inzwischen auch schon recht prozesssicher Blech biegen kann (zumindest außerhalb der USA), weil es einfach cool ist, wenn die Fahrertür beim Schließen nicht am Kotflügel hängen bleibt, wird er das irgendwann auch noch anerkennen.
          Er braucht nur länger.

      • Yoshi meint

        19.04.2024 um 08:08

        Tesla macht übrigens Gewinn mit seinen Autos und fährt bald autonom, das wurde unter diesem Artikel noch gar nicht erwähnt.
        Wollte ich daher kurz ergänzen, nicht dass es jemand vergisst

        • Martin_030476 meint

          19.04.2024 um 10:30

          und der 25.000€ Tesla kommt auch nächstes Jahr!

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