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Studie: Globaler Trend zur E-Mobilität hält trotz deutscher Flaute an

30.04.2024 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 18 Kommentare

Tesla-Model-3

Bild: Tesla

Entgegen der weltweit stabilen Wachstumsdynamik kassierte der deutsche E-Auto-Markt einen erheblichen Dämpfer. Vor allem der Absatz reiner batteriebetriebener Fahrzeuge (BEV) brach laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC massiv ein und schrumpfte im ersten Quartal 2024 um 14 Prozent.

Ein Blick auf das Wachstum des Vorjahres zeigt, wie stark der deutsche BEV-Markt Federn lassen musste: Im ersten Quartal 2023 war der BEV-Absatz noch um 13 Prozent nach oben gegangen. Allein das Comeback von Plug-in-Hybriden und Hybriden verhinderte somit, dass der gesamte deutsche E-Auto-Markt ins Minus rutschte. Plug-in-Hybride legten um 20 Prozent zu, Hybride verzeichneten ein Plus von 11 Prozent.

Während der deutsche E-Auto-Markt kriselt, hält das Wachstum in anderen europäischen Märkten an. In Frankreich legte der BEV-Absatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 23 Prozent zu, in Großbritannien wurden 11 Prozent mehr BEV verkauft. Mit insgesamt mehr als 84.000 verkauften BEV zog Großbritannien an Deutschland als bisherigem Spitzenreiter vorbei.

Durch den stotternden deutschen Markt sowie verhaltene BEV-Absätze in Spanien und Italien wurden in den fünf größten europäischen Absatzmärkten Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Frankreich insgesamt wieder mehr Verbrenner als Elektroautos verkauft.

„Die europäischen Autobauer stehen weiterhin von mehreren Seiten unter Druck. Einerseits lahmt die Elektrotransformation in wichtigen Heimatmärkten, gleichzeitig greifen die chinesischen OEMs genau dort an, was sich auch durch Zölle langfristig kaum verhindern lässt. Die europäischen Hersteller können also nur mit überzeugenden Fahrzeugen kontern. Gerade die deutschen Autobauer haben dabei inzwischen verstanden, dass sie nicht nur das Luxussegment verteidigen, sondern auch im hochvolumigen Einstiegssegment punkten müssen“, sagt Felix Kuhnert von PwC Deutschland. „Damit dieser Spagat gelingen kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so können die Unternehmen den Technologieübergang planen und meistern.“

Europa droht Handelsdefizit durch Batteriezellproduktion

Wichtigster Treiber der globalen Mobilitätswende bleibt unangefochten China. Laut der Studie wuchs der gesamte E-Auto-Absatz mit 31 Prozent im ersten Quartal 2024 deutlich stärker als der Gesamtmarkt, der um 6 Prozent zulegte. Während reine Stromer ein Absatzplus von 15 Prozent verzeichneten, stiegen die Verkäufe von Plug-in-Hybriden um 77 Prozent.

Auch in China stellen Teilzeitstromer mit Stecker somit für viele weiterhin die präferierte Zwischenlösung beim Umstieg Richtung E-Mobilität dar. Noch deutlicher zeigt sich dieser Trend beim Export. Die Plug-in-Hybrid-Ausfuhren schossen um 160 Prozent in die Höhe, die BEV-Exporte stiegen um 7 Prozent, der Gesamtexport aller Antriebsarten wuchs um 33 Prozent.

Das Exportwachstum ist eine Konsequenz aufgebauter Überkapazitäten. Während die Auslastung chinesischer Autowerke 2017 noch bei 62 Prozent lag, betrug sie 2023 laut der Analyse nur noch 48 Prozent.

Die chinesische Exportschwemme betrifft dabei nicht nur E-Autos, sondern auch Vorprodukte für die in Europa wachsende Batteriezellproduktion. So hat sich das Handelsdefizit der EU für Lithium-Ionen-Batterien zwischen 2018 und 2023 von 4,7 auf 20,0 Milliarden US-Dollar mehr als vervierfacht. Als Konsequenz könnte Europa bei der Gesamtbetrachtung von Autoteilen und Batteriezellen bereits im kommenden Jahr vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur werden und ein Handelsdefizit von 37,1 Milliarden US-Dollar aufweisen. Langfristig könnte sich dieses Defizit durch Batterierecycling und engere europäische Wertschöpfungsketten in der Batterieproduktion wieder entspannen.

„Wir beobachten, dass sich der Konkurrenzkampf in China kontinuierlich verschärft. Einerseits führt das zwangsläufig zu Konsolidierungen, andererseits beschleunigt der Wettbewerbsdruck technische Innovationen, die in der aktuellen Phase des Marktes unentbehrlich sind, um nach den First-Movern auch Kund:innen aus dem Mainstream für E-Mobilität zu begeistern. Schließlich interessieren sich diese neben Umweltaspekten vor allem für Ausstattung, Zuverlässigkeit und den Preis“, so Jörn Neuhausen von PWC Strategy& Deutschland.

„Die chinesischen Hersteller haben das erkannt und drängen mit LFP-Batterien auf den europäischen Markt. Die LFP-Batterien sind den Batterietypen, mit denen die europäische Konkurrenz arbeitet, zwar bislang in Sachen Ladegeschwindigkeit oder Wetterfühligkeit unterlegen, dafür aber deutlich günstiger. Durch Innovationen schließen sie nun aber zu den teureren Batterien auf und werden dadurch vor allem für die unteren Segmente interessant. Bisherige Premiumhersteller wie BYD werden sich schon bald mit günstigen Stromern im europäischen Markt positionieren und die hiesigen Autobauer noch entschiedener herausfordern.“

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Via: PwC
Tags: ChinaAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Earth is Burning meint

    01.05.2024 um 07:27

    Wenn die deutsche Autoindustrie endlich aufhören würde nur das tonnenschwere (Fossil-)Luxussegment zu bedienen, dann würden wir den Anschluss an den globalen Trend auch nicht verlieren.
    Und wenn BYD endlich Anhängerkupplungen verbaut, kommt mein nächstes E-Auto aus China.

  2. Eichhörnchen meint

    30.04.2024 um 15:57

    Q1 Zahlen der Deutschen OEM’s, da sieht man die Flaute ;-).

    • Ossisailor meint

      30.04.2024 um 16:02

      Ah, bei den Amis hat’s ja dann richtig gebrummt, oder?

    • stdwanze meint

      30.04.2024 um 16:28

      Guter Hinweis -> Zulassungszahlen zeigen immer auf das letzte Quartal, nicht das aktuelle. laut diversen Quellen war das BEV Backlog bei VW z.b. Mitte Q1 bei 166k, deutlich größer also die 130k in Q4/23.
      Zudem, es ist doch für den leasingnehmer viel besser geworden, keine Anzahlung mehr, gleicher Preis. Ich denke was anderes ist: keine lockere 4,5k von extern in den Konzern mehr, wie „früher“ ;-)

  3. Eichhörnchen meint

    30.04.2024 um 12:49

    Es ist ohne Zweifel ein Riesen Fehler der Deutschen nicht voll auf der Energiewende zu setzen PUNKT.

    Im Mobilitätssektor hätte man spätestens ab 2014/15, beim Auftreten des Dieselgates und der Gewissheit das die Abgasvorschriften nicht legal einzuhalten sind, konsequent auf E-Auto setzen müssen.
    Die multi Milliarden schwere fossile Lobby (auch VW/BMW/MERCEDES) hält voll dagegen, selbst Staaten wie Russland beeinflussen die Deutsche Bevölkerung in Ihrem Sinne. Ohne die Einnahmen aus Gas und Öl wären weder der Ukraine Krieg möglich noch der Nahostkonflikt.

    • Kasch meint

      30.04.2024 um 14:25

      Lässt sich halt nicht in jede Richtung wenden, deine Energie. Chinas Solaranteil liegt inzwischen bei 20%, vermutlich kpl speicherbar führt dieser Anteil zu mittleren Gesamtstromkosten von 6 Cent pro kWh. Finde unseren Fehler !

      • GrußeinesNiedersachsen meint

        30.04.2024 um 15:37

        ganz einfache Fehler
        jeweils 3 Buchstaben mit Bremser und Handauf Mentalität:
        CDU CSU A..(igitt) FDP BSW SPD
        und fast alle das D im Namen
        klare Sache das, und damit hopp (sagte schon W. Kempowski)
        und Lindi ergänzt… was mach meine Haut?

      • Mäx meint

        30.04.2024 um 16:22

        Willst du mal erklären, wie du auf 20% für PV alleine kommst?
        Gerne auch Quellenangaben.

        • Jörg2 meint

          30.04.2024 um 18:41

          Zahlenspiele kann man da viele machen. Die Ergebnisse sind für die westlichen Industrien nicht so berauschend. (Ich hoffe meine Zahlen stimmen.)

          Z.B.:
          Installierte Nennleistung weltweit Ende 2023 ca. 1.500 GW.
          China hat davon ca. 660 GW.

          Weltweiter Zubau in 2023 ca. 400 GW.
          Zubau in China in 2023 ca. 250 GW.

      • Matthias meint

        30.04.2024 um 19:27

        „Finde unseren Fehler !“ Kasch ist der Fehler, er/sie/es lügt mit „Chinas Solaranteil liegt inzwischen bei 20%“, denn China hat 29% EE-Anteil am Strom (9456 TWh in 2023, ca. das 15fache von D), davon 1286 Wasser, 886 Wind, 584 Solar. Also 6% PV. Und rund zwei Drittel Kohlestrom bzw. fossil!

        https://en.wikipedia.org/wiki/Electricity_sector_in_China#Production_and_capacity

        „vermutlich kpl speicherbar“ ist sowieso irrwitzig. Da müsste ca. 1 TWh speicherbar sein, was sinnlos ist, denn die können und müssen allen EE-Strom direkt verbrauchen um die übermächtige fossile Erzeugung zu verdrängen. Nix verstanden, Kasch!

        • A-P meint

          01.05.2024 um 15:33

          In Deutschland müssen endlich die Strompreise für öffentliche Ladepunkte runter, sonst gibt es keine Überzeugung von vielen einfachen Leute. Und die Autohersteller halt die bezahlbare Autos (25.000€) mit langstreckentauglichen Technik* schneller auf dem Markt bringen. Langstreckentauglichen Technik meine ich, dass die preiswerten BEVs nicht zuviele Einschränkungen machen muss, zum Beispiel vollwertige Ladeleistung von 10-80% weniger als 30 min und nicht erst nach 45 min. Denn es gibt viele Singlefahrer, sie wollen ein vollwertige Kleinwagen, die nicht gezwungen als bloß Stadtwagen klassifiziert ist. Ich fahre momentan noch mit Verbrenner-Kleinwagen, der mich von der Größe her, völlig ausreichend ist und trotzdem mobil genauso können wie ein größere Autos, die viele Langstrecken fahren. Und es gibt viele, die wollen wirklich keine „zu großen“ Auto besitzen.

        • THeRacer meint

          01.05.2024 um 17:15

          … nur so am Rande vermerkt: Börsenstrompreis ist heute wieder negativ !!
          – (minus!) 12 Cent/kWh !
          In Spanien stehen die Windräder „gebremst“ still, obwohl ein ordentlicher Wind weht. 🧐…

  4. Werner Mauss meint

    30.04.2024 um 12:07

    Tja, vielleicht spielt D gar keine so große Rolle wie viele denken.

    • Powerwall Thorsten meint

      30.04.2024 um 13:40

      So ist es.

    • South meint

      30.04.2024 um 15:26

      So ist es… und ohne Europa wären wir bereits ein Lachnummer für die großen wie China/USA und Co. ….

      • Solariseur meint

        01.05.2024 um 11:33

        Ohne USA wäre Texas auch eine Lachnummer.
        Hast Du den Sinn von Europa überhaupt verstanden?
        Ich antworte mal für Dich: „Ääähm, nö“

        • Carnot meint

          02.05.2024 um 16:26

          Der Sinn von Europa? Europa ist ein Kontinent, der einfach existiert und keinen besonderen Sinn braucht.
          Deutschland ist ein Land, dessen Sinn es ist, den Einwohnern ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand zu sichern.

        • South meint

          02.05.2024 um 22:00

          Also die BRD spielt keine so große Rolle wie man als Einwohner so denkt und die BRD wäre ohne Europa wesentlich schwächer bei internationalen Verhandlungen. Und yoa, ich würde mir tatsächlich einbilden den Sinn von Europa besser zu erfassen, als so der Schnitt, und zwar von der Montanunion bis heute. Man soll ja bekanntlich nicht auslernen, deshalb bin tatsächlich gespannt, wie du das genau meinst oder ob es nicht vielleicht du bist, der da überhastet für andere Leute antwortet.

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