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China-Autohersteller setzen in Europa als Reaktion auf Zölle verstärkt auf Hybride

20.12.2024 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

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Bild: BYD

Seit wenigen Wochen gelten in der EU Strafzölle auf in China produzierte Elektroautos. Die Hersteller werden nach Ansicht der EU-Kommission massiv von der Politik subventioniert und verzerren so den Markt, deshalb ist die Einfuhr nun teurer. Die Chinesen reagieren darauf mit mehr Hybriden.

Die Autohersteller der Volksrepublik steigern laut der Nachrichtenagentur Reuters die Exporte von teilelektrischen Fahrzeugen nach Europa und planen weitere Modelle für den Markt. Murtuza Ali, Analyst bei Counterpoint Research, erwartet, dass Chinas Hybridexporte nach Europa in diesem Jahr um 20 Prozent und im nächsten Jahr noch stärker wachsen werden.

Von Juli bis Oktober haben sich Reuters zufolge die Hybridexporte Chinas nach Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 65.800 Einheiten mehr als verdreifacht. Damit kehre sich ein Trend um, der bis Anfang dieses Jahres und bis 2023 zu einem Rückgang der Verkäufe geführt hat. Dies trug dazu bei, dass die Exporte von Plug-in- und konventionellen Hybriden im dritten Quartal 18 Prozent der gesamten Fahrzeugverkäufe Chinas nach Europa ausmachten und sich damit gegenüber 9 Prozent im ersten Quartal verdoppelten.

China, das im vergangenen Jahr Japan als weltgrößten Autoexporteur überholt hat, verstärkt laut Analysten seine Exportanstrengungen, um Überkapazitäten im eigenen Land auszugleichen. „Die jüngst verstärkte Einführung von elektrifizierten Hybridmodellen auf Märkten in der ganzen Welt durch globale Automobilhersteller steht im Einklang mit den Verbraucherwünschen und Kauftrends“, erklärte der chinesische Fahrzeughersteller Geely gegenüber Reuters.

Hybridautos, die mit einer Kombination aus Benzin und Strom betrieben werden, erfreuten sich zuletzt wieder zunehmender Beliebtheit. Das liegt insbesondere auch daran, dass reine Stromer immer noch teils deutlich teurer als Verbrenner sind und Förderungen in einigen Ländern – etwa Deutschland – zurückgefahren werden. Auch Hybride und Plug-in-Hybride sind in der Regel keine Schnäppchen, chinesische Hersteller haben hier mit attraktiven Preisen wie bei E-Autos ein Einfallstor.

Einige Unternehmen der Volksrepublik wollen auch bei E-Autos möglichst dynamisch bleiben und verlegen die Produktion und Montage nach Europa, um die Kosten für die Zölle zu senken. Es werden künftig also verstärkt voll- wie teilelektrischen Modelle aus China in Europa erhältlich sein.

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Via: Reuters
Tags: China, EUAntrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Alex D. meint

    21.12.2024 um 01:09

    Aufgrund der aktuell sowieso niedrigen Stückzahlen mag sich mit PHEV vielleicht kurzfristig eine Steigerung ergeben – aber das wird ein Strohfeuer sein.

    PHEV mag keiner so wirklich gerne und die gibt es auch bei Bedarf von europäischen Herstellern zur Genüge – warum sollten europäische Kunden da zu einem chinesischen Fahrzeug greifen, das meist nicht mal deutlich günstiger ist (normale Zölle gibt’s ja auch ohne Strafzölle).

    Die Strategie wird daher nicht aufgehen…lokale Produktion von BEV in Europa halte ich da für die deutlich sinnigere Vorgehensweise.

  2. NeutralMatters meint

    20.12.2024 um 11:27

    Bislang wurden die chinesischen BEV auch nicht unbedingt rekordverdächtig verkauft, da werden nochmals weniger die hybriden Antriebsstränge wählen.
    Toyota ist hier Marktführer, Renault-Dacia und Honda werden vmtl. hierauf in der EU folgen.

    PHEV sind innerhalb der EU mit 6-7% kaum nachgefragt und fallen nach der ACEA, mit ca. 32% kommen bei HEV zusammen, hier zählen wohl leider auch MHEV (48V-Mild-Hybrid) mit rein.

    BEV steigen im Absatz, auch wenn sie etwa die Hälfte der HEV-Werte ausmachen.

    Man braucht sich sehr wahrscheinlich keine Sorgen machen, dass durch chinesische HEV und PHEV nun die Automobilwelt durcheinander gewirbelt wird oder diese mit Verbrennungsmotor reißenden Absatz finden:

    Denn 2035 ist auch damit Schluss.

  3. Jeff Healey meint

    20.12.2024 um 11:04

    Gut gemacht, @EU:
    Statt kleiner oder kompakter Elektrofahrzeuge gibt es dann schwere China-SUV mit Verbrenner an Bord.
    „Glückwunsch“

    • David meint

      20.12.2024 um 12:06

      Der Privatkunde reißt sich nicht um einen Plug in Hybriden. Die Technik ist ihm mindestens so suspekt wie das Elektroauto. Denn man hat alle Komponenten und damit Fehlerquellen doppelt und es ist keine bewährte Technik, mit der Werkstätten Erfahrung haben. Diese Autos kauft man nur als Dienstwagen oder Geschäftswagen mit Garantie während der gesamten Laufzeit.

      Außerdem gibt es eine chinesische Firma, die als Role Model schon recht früh mit einem Plug in Hybriden mit ziemlich europäischem und gefälligem Design auf den europäischen Markt gekommen ist. Das ist Lynk & Co.. Sie sind seit vier Jahren hier und ihr Konzept ist komplett gescheitert.

      Der Geschäftskunde dagegen wird in wenigen Jahren keine Plugins mehr fahren, weil – wie schon erwähnt – die ESG Bewertung reine Elektrofahrzeuge die Firma deutlich besser dastehen lassen. Und ob sie bis dahin statt eines BMW einen Tsching Bumm fahren, wenn eh die Firma zahlt, kannst du dir selber überlegen.

      • Futureman meint

        20.12.2024 um 15:55

        Firmenwagen werden die, die am meisten den Chefeinkäufer schmieren. Hat bei VW mit tollen gesponserten Auslandsreisen lange gut geklappt.
        Blöd für die Chinesen nur, dass sie sich an Gesetze halten.

        • Yoshi meint

          22.12.2024 um 18:23

          Es kam bisher auch oft auf den Kundenkreis an. In der Automotive-Branche war es nicht immer festgeschrieben, aber zumindest gerne gesehen wenn der Key-Accounter für BMW auch im BMW vorfährt. Opel, Renault (nur beispielhaft) und erst Chinesen hätten „keinen guten Eindruck gemacht“.
          Unfug, aber was die Leute aus der Branche so erzählt haben deckte sich damit. Vielleicht setzt ja ein Umdenken ein, wenn die Chinesen Werke in Europa haben und man Teile für BYD fertigt. Da wäre es dann komisch, wenn der kundenverantwortliche im BMW vorfährt.
          Andere Branchen – keine Ahnung.

    • M. meint

      20.12.2024 um 17:53

      Naja – die muss auch erstmal jemand kaufen.
      Da geht viel über den Flottenmarkt wegen den 0,5%.
      Da finden BYD & Co nicht statt.
      Privat ist PHEV eher nicht so der Renner. Wer zu Hause nicht laden kann, bleibt eher beim Verbrenner, wer es kann, kann auch gleich ein BEV nehmen.

    • brainDotExe meint

      20.12.2024 um 17:57

      Ob sich die kleinen kompakten Elektrofahrzeuge aus China oder schweren SUV aus China nicht verkaufen, ist erst mal egal.

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