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Umfrage: Viele warten mit Elektroauto-Kauf die Bundestagswahl ab

11.02.2025 in Politik von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

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Bild: Opel

Ohne staatliche Förderung ist die Nachfrage nach Elektroautos im letzten Jahr in Deutschland eingebrochen. Die Parteien haben unterschiedliche Ansichten hinsichtlich neuer Unterstützung bei der Anschaffung eines Stromers. Viele Verbraucher warten deshalb offenbar mit dem E-Auto-Kauf die anstehende Bundestagswahl ab.

Die Automobilwoche hat gemeinsam mit Civey eine Umfrage durchgeführt. In der Zeit zwischen dem 21. Januar und dem 5. Februar 2025 beteiligten sich daran rund 1500 Verbraucher, die in den nächsten 24 Monaten ein Elektroauto kaufen wollen. Jeder zweite Befragte (50 %) schiebt den Kauf auf und hofft, dass der Staat wieder Zuschüsse gibt. 41 Prozent der E-Auto-Interessenten lässt sich bei der Kaufentscheidung von möglichen Förderprogrammen nicht beeinflussen.

„Die Ergebnisse zeigen, wie stark Förderprogramme das Konsumverhalten beeinflussen – und welches Potenzial eigentlich in dem Markt schlummert“, sagt Civey-Autoexperte Christian Riedl. Zugleich werde deutlich, dass Elektromobilität ohne finanzielle Unterstützung für viele nicht attraktiv genug sei.

CDU-Chef und Kanzler-Kandidat Friedrich Merz hat kürzlich einer neuen Elektroauto-Kaufprämie eine Absage erteilt. Das Gleiche gilt für FDP-Chef Christian Lindner. CSU-Chef Markus Söder ist dagegen für eine Subvention von 3.600 Euro. Bundeskanzler Olaf Scholz würde eine europaweite Fördermaßnahme bevorzugen. Die Grünen sind für die Einführung von „Social Leasing“ wie in Frankreich, um Geringverdienern den Umstieg auf ein E-Auto zu erleichtern. Ähnlich denkt Sahra Wagenknecht (BSW) mit ihrem Vorschlag eines „Volksleasings“ für Stromer, das sie aber auch für verbrauchsarme Verbrenner will.

Auch andere Förderprogramme sind im Gespräch, vor allem steuerliche Nachlässe und die weitere Förderung von Ladeinfrastruktur.

Der Absatz von mehr lokal emissionsfreien E-Autos in Deutschland ist wichtig für die hiesigen Hersteller, weil ihnen sonst durch die neuen, deutlich strengeren EU-CO2-Flottengrenzwerte empfindliche Strafzahlungen drohen. Die Unternehmen müssen auch weiter animiert werden, in Stromer zu investieren, damit das von der EU für 2035 geplante „Verbrenner-Aus“ realisiert werden kann. Dann sollen in der Region keine Neuwagen mehr verkauft werden, die CO2 ausstoßen.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sven meint

    11.02.2025 um 13:15

    Eine Förderung des Kaufpreises macht keinen Sinn. Der Leasinganteil ist so hoch und die Restwerte kommen durch die Förderung extrem unter Druck, was dann die Leasingraten wieder in die Höhe treibt. Verdoppelt oder verdreifacht einfach die Pendlerpauschale.

    • F. K. Fast meint

      12.02.2025 um 09:52

      Nein, besser die Ladepreise an den öffentlichen Ladesäulen reduzieren, z.B. durch eine staatliche Ladekarte mit jährlichen, kostenlosen 1000kWh.

  2. Peter meint

    11.02.2025 um 11:19

    Das Timing der verschiedenen Zeitungsartikel und News zum Thema „rettet die Subvention“ ist schon … denkwürdig. Es zeigt wie gut und breit der Lobbyismus funktioniert.

  3. Mary Schmitt meint

    11.02.2025 um 11:11

    Das ist ja zumindest eine neue Ausrede für die Tesla-Bubble.

    • Ben meint

      11.02.2025 um 13:25

      Komisch das auch einige meinet Kollegen hier im VW Werk Mosel bis nach der Wahl warten wollen mit Hoffnung auf eine Prämie…aber wir VW Mitarbeiter sind ja bestimmt alle potenzielle Teslakäufer nicht war LaDavmarrytazu

      • M. meint

        11.02.2025 um 16:51

        Du behauptest:
        a) VW-Mitarbeiter zu sein
        b) selbst ein Model Y zu fahren
        (trotz des ständigen Gehalt-Gejammers)

        Also bist du entweder ein Einhorn in deiner Firma, oder du lügst.
        Mehr Möglichkeiten gibt es doch fast nicht.

  4. Future meint

    11.02.2025 um 10:52

    Da könnten die Schnäppchenjäger noch länger warten. Bis die neue Regierung steht, werden noch ein paar Monate vergehen und dann wird auch nichts sofort entschieden, sondern frühestens nach dem Kassensturz.

    • E.Korsar meint

      11.02.2025 um 13:09

      Sind ja nicht nur Schnäppchenjäger. Gibt ja auch Leute, die sich beim Antrieb noch nicht festgelegt haben. Wenn Herr Merz nach der Wahl noch ein Versprechen zum Thema Brandmauer vergisst – der Mann wird ja bald 70 – dann hat sich für viele das Thema Elektromobilität erstmal wieder erledigt.

      • Future meint

        13.02.2025 um 08:33

        Gegen Brüssel können auch Merz/Weidel erstmal nichts entscheiden. Mal sehen, was die beiden sich noch so alles ausdenken für Deutschland. Es wird ein paar Schritte zurückgehen.

  5. ID.alist meint

    11.02.2025 um 09:28

    Das ist die dunkle Seite von Förderprogramme. Menschen gewöhnen sich daran, und erwarten das diese einfach so weiterlaufen.
    Letztendlich macht nur der Vorschlag der Grünen Sinn, wenn überhaupt.
    Und die Idee von Scholz von eine EU weite Förderung, mit Länder wie Italien oder Ungarn, macht keinen Sinn, ist aber effektiv wenn man die Schuld wie immer Richtung Brüssel schieben will.

    • Werner meint

      11.02.2025 um 11:32

      Wieso macht eine EU weite Förderung keinen Sinn?
      Das wär doch von Beginn an am besten gewesen, anstatt unterschiedliche Förderhöhen in einzelnen Ländern zu haben.
      Was im schlimmsten Fall dazu führt, dass manche Autos nur zum Zweck des Weiterverkaufs im Ausland gekauft wurden und wegen der Förderung noch Profit rausspringt.

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