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Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

28.02.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Was war los bei Elektroautos die letzten Tage? Wir zeigen die beliebtesten (meistgelesenen) News der vergangenen Woche hier auf ecomento.de.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    01.03.2025 um 18:15

    Also, die deutsche Industrie hat immer beste Geschäfte mit den Diktaturen und Unrechtsstaaten der Welt gemacht – von Russland über China, Südafrika, den Golfstaaten bis nach Ungarn. Da sehe ich keinerlei Probleme mit Amerika.
    Die Menschen in Deutschland werden natürlich weiterhin ihre amerikanischen Produkte einkaufen, weil es gar keine Alternativen dazu gibt. Außerdem stört man sich hier auch nicht an Unrechtsstaaten. In den beliebten Sommerurlauben in Ägypten oder der Türkei wird die Meinungsfreiheit ja auch gerne immer zuhause gelassen.

    • Future meint

      01.03.2025 um 18:16

      Das ist die Antwort an Donald.

      • Donald meint

        01.03.2025 um 20:26

        Was meinst Du, ist der – um beim Thema zu bleiben – Rückgang der Verkaufszahlen z.B. von Tesla in Europa der hier propagierten Blockadehaltung der politisch engagierten Kunden zuzuschreiben, oder hat das ganz andere Gründe?

        Wird X von den Deutschen wegen Musk gemieden, oder ist es einfach nicht das für Deutschland passende SM?

        Wenn die Europäer entgegen Deiner geschilderten Beobachtung nun tatsächlich amerikanisch Produkte und Firmen boykottierten, wird es interessant.

        Kann aber auch sein, alles nur Lippenbekenntnisse. Wir werden sehen. Und wird spannend, wie Importe aus Europa durch die US-Bürger und Industrie in Zukunft nachgefragt werden. Wird dann die Automobilindustrie in Europa ordentlich durcheinanderwürfeln

        • Future meint

          01.03.2025 um 23:19

          Nur 5 Prozent der Deutschen nutzen X täglich – das waren vor Musk auch nicht mehr. Allerdings nutzen alle Medien X als wichtige Quelle und binden das sehr viel in die tägliche Berichterstattung ein.

          Elektromobilität spielt in Europa nach wie vor keine große Rolle. Tesla wurde gerade in Deutschland schon immer sehr viel kritisiert und lächerlich gemacht. Jetzt ist es wieder so. Tesla wurde jahrelang von einer techbegeisterten eher grünen akademischen Elite bejubelt und gekauft. Viele dieser »Gutmenschen« haben jetzt ein Problem mit Musk, der von ihnen früher mal zu einem Messias stilisiert wurde. Ich glaube, für Tesla ist es schwer, in Europa nun neue Zielgruppen zu erschließen. Die Marke gilt immer noch als elitär und wenig zugänglich. Das liegt vielleicht auch daran, dass Tesla kein klassisches Marketing macht. Tesla wird immer mit Musk in Verbindung gebracht. Es gelingt vielen Menschen nicht, das Produkt unabhängig von Musk zu betrachten.

          Die amerikanischen Techunternehmen sind sehr stark in Deutschland. Keiner wird Apple, Microsoft, Amazon usw. boykottieren – das geht doch gar nicht ohne die. Nein, in der Öffentlichkeit stehen hier nur Trump und Musk. Musk hat sich eingemischt in Deutschland und das hat man hier nicht so gern. Da Musk jetzt wieder mehr ausgelastet ist, beruhigt sich das hoffentlich. Musk wird von vielen Deutschen ähnlich ge has st wie von vielen Amerikanern: Ich habe Freunde in Austin und LA und Famile in Oregon – die erzählen mir davon. Dort mag man den gar nicht.

          Das große Problem der deutschen Autoindustrie ist der wegbrechende chinesische Markt – ein Drittel des Gesamtabsatzes macht das aus.
          Ich sehe das alles ja ganz entspannt. Krisen beschleunigen den Wandel. Und ich glaube auch, dass Amerika eine robuste Demokratie hat, die schon einige Krisen gut überstanden hat.

        • Donald meint

          02.03.2025 um 01:18

          Danke für deinen Blick auf die Dinge.

          Teile zwar nicht jede Meinung mit dir, das ist aber nicht schlimm.

          Zum Schluss wird immer der Stärkere siegen. Manchmal unangenehm, aber so läuft es in der Regel.

        • Future meint

          02.03.2025 um 11:21

          Im Militär und in der Wirtschaft wird da ja immer gerne Sun Tzu zitiert: »Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.«

  2. Donald meint

    01.03.2025 um 17:38

    So, nun habt ihr den Salat. Alle Masken sind gefallen, jetzt ist bei vielen Beteiligten blanke Panik angesagt. Nach dem nun erfolgten Bruch bestehender Zusagen militärischer Unterstützung wird ein wirtschaftlicher Bruch folgen. Ihr wisst genau, wen das am stärksten treffen wird.

    Was nützt Demokratie, wenn Sie einen Diktator hervorbringt? Ganz einfach, sie gibt ihm Legitimation. Dass Dilemma ist, als Demokrat man hat sich selbst verpflichtet, demokratisch gewählte Volksvertreter zu akzeptieren. Unangenehm bloß, wenn einem selbst Mehrheitsentscheidungen nicht gefallen. Dann ist das Demokratieverständnis plötzlich eingeschränkt und die zuvor zugesicherte Legitimation wird angezweifelt.

    Meine Vorhersage ist, amerikanische Firmen können sich in Europa jetzt warm anziehen. Dort wird immer sehr kurz gedacht anstatt die Zusammenhänge zu verstehen.

    • Ben meint

      02.03.2025 um 17:43

      Amerika wird noch vor größeren Problemen stehen, Trump hat die Wahl gerade so gewonnen un in den Swingstates mit 0,5-1% Vorsprung ergattert, die Amerikaner stehen seit 134 Jahren wieder kurz vor einen Bürgerkrieg und das Land ist tief gespalten, wenn Trump den Fehler begeht sich mit den Russen anzufreunden wird es krachen in den USA, selbst seine Repuplikaner haben ihn darauf hingewiesen das dies nen sehr, sehr schlechter Auftritt von ihm war, desweiteren sind gut 80% der Repuplikaner Russenhasser, ich denke eher die Akte Trump wird sich schneller erledigen als man denkt.

      • Future meint

        02.03.2025 um 19:02

        Ein Bürgerkrieg halte ich auch für möglich. Aber im Moment sehe ich da noch eine Art Schockstarre. Und wenn Trump eines Tages das Militär gegen sich haben sollte, dann könnte ich mir auch einen Putsch vorstellen. Donald, wie ist dazu deine Einschätzung?

        • Donald meint

          02.03.2025 um 23:04

          Nein. Das amerikanische Militär ist unbedingt dem Amt des Präsidenten (nicht der Person) loyal. Unwahrscheinlich, dass eine Berufsarmee mit der Struktur der USArmee sich gegen die Regierung wendet. Es gab in der Vergangenheit keine Anzeichen dafür, egal, welche Entscheidungen betroffen wurden.
          Es gibt auch weitere „bewaffnete Organe“ des Staates, und deren Einsatz gegen rebellierende Bevölkerung ist legitim.
          Die beste Lebensversicherung für Trump ist sein Vize, genau wie bei Putin. Jeder weiß, ist er „weg“, wird es noch schlimmer.

        • Mäx meint

          03.03.2025 um 08:43

          Naja die Administration Trump macht sich ja bei den Staatsbediensteten nicht gerade beliebt. FBI und CIA ordnen ihre Mitarbeiter an die Musk Mail nicht zu beantworten.
          Das Militär ist vielleicht dem Präsidentschaftsamt gehörig, aber vor allem sind das alles Amerikaner.
          Und wenn Amerikaner auf Amerikaner schießen sollen könnte das schnell kippen.
          Am 6. Januar wollte Donni auch das Militär einsetzen und wurde von Generälen aufgehalten.

        • Donald meint

          03.03.2025 um 13:53

          Die Amerikaner haben zum Schießen eine völlig andere Einstellung als die Europäer. Mal abgesehen von diesbezüglichen Rechten in ihrer Verfassung, was glaubst du, warum man an jeder Ecke Schusswaffen kaufen kann? Einfach, damit man auf jemanden schießen kann. Die machen da kurz einen Drama draus, und dann geht’s normal weiter bis zum nächsten Mal.
          Der einzige Grund, warum die Capitolstürmung nicht in einem Blutbad geendet ist war schlichtweg die mangelnde Verfügbarkeit ausreichender Bewaffnung und Personal.
          Trump wusste das ganz genau.

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