Laut dem neuen „Electric Vehicle Outlook“ von BloombergNEF wird 2024 jedes vierte neu zugelassene Auto weltweit ein Plug-in-Fahrzeug sein, also ein voll- oder teilelektrisches Fahrzeug mit Stecker zum Aufladen der Batterie.
In China liegt der Marktanteil den Marktforschern zufolge bereits bei über 50 Prozent. Entscheidend für diese Entwicklung ist der Preisvorteil: In der Volksrepublik sind Elektroautos im Schnitt günstiger als vergleichbare Verbrenner. Internationale Hersteller geraten dabei ohne konkurrenzfähige Modelle zunehmend unter Druck und verlieren Marktanteile.
In den USA trübt sich die Perspektive ein. Zwar steigen die Verkäufe von Elektroautos laut Prognose von 1,6 Millionen im Jahr 2025 auf 4,1 Millionen im Jahr 2030, doch das sind 14 Millionen weniger als zuvor geschätzt. Ein besonders kritischer Punkt ist der rechtliche Streit um Kaliforniens Sonderregelung bei Emissionsstandards. Sollte der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA seine Sonderbefugnis verlieren, könnten die Verkaufszahlen noch weiter sinken.
Sogenannte Range-Extender-Fahrzeuge gewinnen zunehmend an Bedeutung. Hier haben E-Autos einen kompakten Benziner an Bord, der die Fahrbatterie als Stromgenerator mit Energie versorgen kann. Diese Technologie verzeichnet mit 83 Prozent weltweit das stärkste Wachstum der Antriebsvarianten. Die Fahrzeuge sind besonders bei SUV-Käufern außerhalb chinesischer Großstädte beliebt, wo Ladeinfrastruktur fehlt.
Zunehmend kritisch wird die Preisentwicklung beim Laden. Zwar profitieren viele Nutzer von günstigem Heimladen, das bis zu 60 Prozent preiswerter ist als Benzin. Doch die Preise für öffentliches Schnellladen sind in den USA und Europa seit 2022 deutlich gestiegen. Teilweise liegen die Kosten je Kilometer sogar über denen von Verbrennern. Dies könnte laut BloombergNEF potenzielle Käufer abschrecken.
Die Batterieindustrie kämpft mit Überkapazitäten. Besonders in China liegt die Auslastung der Werke bei unter 50 Prozent. Trotz gesenkter Nachfrageprognosen, vor allem durch die Entwicklung in den USA, planen viele Hersteller weitere Expansionen. Der globale Angebotsüberhang führt zu sinkenden Preisen: Die durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde sind bei vollelektrischen Fahrzeugen 2024 unter 100 US-Dollar gefallen. In Europa und den USA liegen sie allerdings weiterhin darüber. Die Analysten erwarten in den nächsten Jahren einen moderaten Preisrückgang bei den Batteriepreisen, nach einem Rückgang um 20 Prozent im letzten Jahr.
Ein Hoffnungsträger für die Zukunft sind Festkörperbatterien. Diese gelten als sicherer und leistungsfähiger, sollen aber zunächst in hochpreisigen Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Bisher ist jedoch nur ein kleiner Teil der geplanten Produktionskapazitäten in Betrieb. Der Großteil der Anlagen entsteht laut BloombergNEF in China und fokussiert sich auf sogenannte semi-feste Batterien, die noch flüssige Elektrolyte enthalten.

Sebastian meint
M. meint
23.06.2025 um 18:10
……..
bin schon immer Verfechter von (Semi)Inselsystemen. Die heutige Preise für Akkus zwingen einen ja förmlich dazu. Das kann fürs Eigenheim irgendwas zwischen 20 und 50 kWh sein, im Gewerbebereich eben entsprechend. Drill baby, drill kann jeder. Warum nicht in den Speicher mit dem PV Strom? Für die paar Wochen/Tage wo wirklich nichts geht, benützt man eben das Netz. Einspeisen macht eh kein Sinn.
Sebastian meint
Ergänzung an M. :
Was ihr da unten diskutiert habt gestern, geht etwas am Thema vorbei. Ich sprach nicht davon wie irre Akkus zu installieren. Jeder kennt grob seine Jahres kWh und wie die Sonnenstunden pro Jahr für seine Region sind, kann man im Internet innerhalb von Sekunden finden. Niemand braucht daheim einen 3 MWh Akku… aber ein Ladepark der semi autark sein will, ist das zu überlegen. Da spielt sich das Geld schnell wieder rein, als unzählige Netzentgelte etc. zu bezahlen. Angenommen ich hab einen Ladepark, dazu Freiland PV (evtl. ein Windrad) und einen fetten Akku… dann braucht so ein System max. noch einen Notanschluss von weniger als 100 kW, statt 5 MW. Das rechnet sich recht schnell.
Simon meint
USA müssen wir leider abschreiben, da wird Verhindert was geht. Fehlende Ladeinfra am Straßenrand in den Städten, intransparente und zu hohe Preise sind ein großes Problem. Da muss dringend von der EU gehandelt werden. In Österreich zahlen wir mit dem Tesla am SUC in Minuten Preisen. Das kapiert keiner wie viel das kostet. Ladekarten, extrem hohe Atoc Preise ohne Auszeichnung sind ein riesiges Problem aktuell in Europa.
M. meint
„In Österreich zahlen wir mit dem Tesla am SUC in Minuten Preisen. Das kapiert keiner wie viel das kostet.“
Das ist aber nur in Ö-Reich so, oder? In D haben die ja normale kWh-Preise.
Und was kostet die Minute? Ein Schelm würde die Ladeleistung runterdrehen und mehr Minuten laden lassen. Clever!
In D muss das (fast) nirgendwo mehr als 59 Cent kosten. Dafür braucht man natürlich u.U. ein paar Apps, aber damit geht’s. Wenn es trotzdem mal mehr kostet – einfach nicht anfahren. Ohne Preisangabe sowieso nicht. Würde beim Tanken auch niemand machen.
Fra p. meint
Es gibt momentan ein kleines problem bei den chinesischen zahlen. Aktuell gibt es probleme in china das der hersteller die fahrzeuge selber einlöst, provision kassiert und die fahrzeuge dann auf den second hand markt verkauft. (Zero-mile second hand)
Es geht auch um möglichen mehrfach anmeldungen von fahrzeugen.
Pse meint
Die kopieren nur. Wo habe ich es gehört, einmal hergestellt, 1000 mal geleast. :-)
Mary Schmitt meint
Das Elektroauto nimmt Fahrt auf. Und Tesla geht in den Abgrund! Wie titelt globalchinaev.com? Tesla China sales slumped 15% YoY in May; 8th consecutive monthly sales decline
Der Mai in China ist der achte Monat in Folge mit sinkenden Zulassungen. Was für eine Watsche für das unakzeptable Unternehmen in seinem angeblich stabilsten Markt! Das war er einmal. Es ist auch nicht schwer zu prognostizieren, wie der Juni enden wird. Um die acht Monate Niederlage in Folge zu durchbrechen, müsste man 71.007 vom Vorjahr schlagen. Wie soll das gehen? 37.180 hat man und nur zwei Wochen fehlen. Man bräuchte knapp 17k pro Woche. So einen Wert gab es nicht annähernd in den letzten zehn Wochen. Das wird das nächste Europa. Erwähnte ich schon, dass man auch in den USA verliert? Daher sucht die Fanschaft jetzt verzweifelt in der Welt und dreht mächtig am Globus.
Powerwall Thorsten meint
You spin me right round Baby right round – like a record Baby right round…round…round
Heute feiern wir Tesla Kenner und haben keine Zeit für den FUD der Bürogemeinschaft.
Thomas meint
„Man bräuchte knapp 17k pro Woche. So einen Wert gab es nicht annähernd in den letzten zehn Wochen.“
In zwei Wochen 37.180, macht 18.690 pro Woche :-)
Dieser Tesla-VW-Kindergarten ist wirklich erbärmlich und macht mittlerweile 90% des Forums hier aus. Kann man diesen Unsinn nicht filtern?
Ben meint
Tja so haben alle ihr Päckchen zu tragen, VW entlässt 35k Mitarbeiter, will immernoch 3 Werke in DE schließen uns stellt selbst den WOB in frage.
https://www.elektroauto-news.net/news/vw-plaene-zukunft-wolfsburg
Sebastian meint
Die Preise für Hausakkus sind so lächerlich günstig geworden… langsam kann man sich wirklich überlegen auch über den Winter autark zu kommen. Wenn ich mir aber anschaue, wie Gewerbeimmobilien, Büros oder so ein banaler Edaka Markt gebaut wird, ohne nix am Dach muss man sich schon mal überlegen was das alles soll. Der kleine Eigenheim Heini kann die Energiewende nicht alleine bewerkstelligen.
Dieseldieter meint
Für die gewerblichen Nutzer zählt eben nur Kosten/Nutzen…
Donald meint
Glaube ich nicht. Sonst hätte VW die BEV-Produktion schon längst eingestellt. 😂
Die Wahrheit meint
Die hohen Strafzahlungen ohne oder zu geringer BEV Herstellung, fallen natürlich in die Kostenüberlegungen. TESLA hat gut von VW abkassiert. -:)
Donald meint
Wette niemals gegen Elon, den alten Fuchs. Der hat die Verbrenner mal richtig erfolgreich abgezockt.
Das Eigenkapital der Volkswagen AG belief sich Ende 2024 auf rund 196,7 Milliarden Euro
Das Vermögen des Tesla-Chefs liegt bei rund 409 Milliarden US-Dollar (Stand: 23. Juni 2025)
Und da kommen trotzdem jeden Tag irgendwelche Schlaumeier an den erzählen, dass der Mann bislang alles falsch gemacht und sie alles besser machen würden.
M. meint
Elon hat nichts falsch gemacht. Der ist reich geworden, indem er andere abgezockt hat.
Ich will ja gar nicht weiter drauf eingehen, wen er abgezockt hat und wen nicht…
Donald meint
Elon hat nachweislich keinen einzigen Cent aus dem Unternehmen Tesla erhalten.
Jeder der etwas anderes behauptet versteht es nicht oder erzählt vorsätzlich die Unwahrheit.
Und komme jetzt nicht mit Aktienoptionen. Jede einzelne Aktie aus den Optionen muss er bezahlen und versteuern. Nicht eine einzige Aktie wurde ihm vom Unternehmen geschenkt.
Mir ist schon klar worauf du anspielst, aber wenn du nur ein klein wenig nachdenkst wirst du merken, du brauchst es gar nicht formulieren, so schnell ist es verpufft. Hast du es vermutlich beim Tippen schon längst geschnallt und dann noch schnell die Kurve bekommen.
Tinto meint
Aus dem Unternehmen hat er keinen Cent bekommen, aber von den überaus du.mmen Käufern! Einer davon bist du, wie deine Beiträge hier immer wieder aufs neue bestätigen.
Future meint
Tinto, wer sich ein Auto kauft, ist immer der Dum me. Schlaue Leute lassen sich das Auto von der Firma kaufen oder leasen. Das machen in Deutschland fast alle so.
Donald meint
„aber von den überaus du.mmen Käufern!“
Schlimmer kann man sich gar nicht blamieren. Habe ich den Kaufpreis an Elon überwiesen?
Übrigens, zum Thema Käuferbeschimpfung: das schlägst du hier fast ein Jahr zu spät auf, das Thema ist durch.
Tinto meint
Warum fühlst du dich dann angesprochen, laut deiner Sufleuse Futuro bist du doch kein Käufer, sondern lediglich User :-)
Tinto meint
Future, nicht nur in Deutschland. Erpel hat uns doch stolz von seinem Santander Leasing erzählt, da gibt es inzwischen eine Sammelklage weil bei Rückgabe 12.000€ zusätzlich fällig wurden. Vllt doch nicht so schlau, oder nur die falsche Marke gewählt?
Sebastian meint
DD.
Rewe´s und Edeka´s sind inhabergeführte Unternehmen und wer schon mal dort war, wird feststellen das dort Licht und ne Menge Kühltruhen rumstehen die Strom brauchen. Ich hab da echt kein Verständnis für solche Nicht-Entscheidungen! Bei mir ums Eck wurde ein ehemaliger Real Markt zu einem Edeka umgebaut. Das Ding ist gross wie ein Flughafen Terminal. Am Dach kein Solar, ein Parkplatz für hunderte Autos, aber kein einziger HPC. Warum ruft von denen niemand bei EnBW an und bietet wenigestens denen an aktiv zu werden???
Donald meint
Ich kenne dich und weiß, du warst nicht erst einmal auf einem Dach. In der Regel ist die Statik der Supermarktdächer eins der Probleme. Und das weißt du auch selbst.
So gibt es diese leidigen Hohlkammer-Spannbetondecken. Zwei Löcher ohne Bohrschablone gesetzt, und der Statiker läuft Amok.
Und ja, manchmal interessiert es die angestellten Verantwortlichen ganz einfach nicht. Es ist schneller ein Cent auf Preise umgelegt, als das bisschen Energie mit zusätzlichen Investitionen zu sparen.
Mary Schmitt meint
Geh doch auf diesen Mitmenschen nicht ein. Sein Lieblingsunternehmen geht dieses Jahr in den Verkäufen so richtig vor die Hunde, China raucht gerade ab, neun Monate minus in Folge und in Europa das Werk kann man eigentlich schon abreißen. Er weiß das, kann es aber schlecht verdauen.
Donald meint
Sag mir nicht was ich zu tun und zu lassen habe. Deinen Süüülz nimm dir doch sowieso niemand mehr ab, niemand spielt mit dir, egal wie viel Zeilen du hier fabrizierst.
Sebastian meint
Donald meint
23.06.2025 um 18:40
……..
eigentlich hätte ich jetzt als Antwort erwartete, das die Händler nur Mieter sind… aber okay. Bleiben wir bei der Dachlast bei Firmen die mit einer Rendite von 2 bis max. 3 Prozent rechen (ich würde ja meine Firma zu machen bei solchen Dingen), dann bleiben noch die laufenden Kosten.
Thorsten 0711 meint
„Bleiben wir bei der Dachlast bei Firmen die mit einer Rendite von 2 bis max. 3 Prozent rechen (ich würde ja meine Firma zu machen bei solchen Dingen), dann bleiben noch die laufenden Kosten.“
Die Erben der ALDI-Brüder und ein gewisser Herr Schwarz zählen zu den reichsten Deutschen… soviel verkehrt machen können die ja nicht.
Sebastian meint
Thorsten 0711 meint
23.06.2025 um 19:32
……
na logo. wenn ich non-food Artikel für EK 1,99 für 19,99 euro verkaufe würde bei mir die Polizei und das Finanzamt Schmiere stehen… bei Aldi ist das okay.
Simon meint
Dann waren Sie noch nie in der Industrie. Eher da hat keine Nachgedacht oder sich drum gekümmert. Kleinere Firmen haben das schon längst verstanden.
M. meint
Das wären dann noch 2 oder 3 Vollzyklen im Jahr. Ob sich das rechnet?
Welche Speicher hast du da im Sinn? Bei Solatwatt heißt es z.B.:
„Grob geschätzt kann man von Anschaffungskosten ab ca. 1.000 Euro pro kWh-Speicherkapazität ausgehen.“
Das geht bestimmt auch für den halben Preis, aber trotzdem kommt da für komplette Autarkie der Gegenwert eines kleinen Hauses zusammen.
Donald meint
Tesla 3,9 MWh 1.028.580 USD
M. meint
263,738461… Dollar / kWh bei Abnahme von 3,9 MWh – das kann man sich nicht schön runden.
Die Grundannahme „trotzdem kommt da für komplette Autarkie der Gegenwert eines kleinen Hauses zusammen“ wäre damit zumindest bestätigt.
Donald meint
„Grob geschätzt kann man von Anschaffungskosten ab ca. 1.000 Euro pro kWh-Speicherkapazität ausgehen“
Das kann man sich nicht schön saufen.
Augen auf beim Akku-Kauf!
M. meint
Ich dachte, ich hätte es als Zitat gekennzeichnet.
Oh – das habe ich auch!
War kein Angebot, nur ein Satz mitten aus der HP – vielleicht nicht mal aktuell – trägt ja keinen Zeitstempel, sowas.
Aber nutzt nix. Der T-Preis für 3,9 MWh ist nix für Privatpersonen (ist das überhaupt brutto?), die vielleicht etwas weniger brauchen. Und selbst DER Preis ergibt überhaupt keinen Sinn, wenn es um volle Autonomie geht.
Es gibt weitaus bessere Angebote, die aber in diesem Kontext trotzdem noch keinen Sinn ergeben. Bestes LFP-Angebot aktuell 81,77 € / kWh.
Augen auf beim Akku-Kauf!
Aber selbst mit „nur“ 120k€* kann man sich nicht mit Einsparungen bei der Strombeschaffung schönrechnen.
*Beispielrechnung:
5000 kWh Verbrauch, geplant ohne Netzbezug
DoD 85%
6,9 kWp (das reicht, mehr erhöht nur die Einspeisung bzw. die Zeit, die der Speicher auf 100% ist)
Lastprofil: VDEW-G0-Werkstag (man kann auch andere rechnen, ändert meist nicht viel)
–> 1450 kWh Batterie. Und im Februar muss man noch 18 kWh einsparen oder die DoD-Regel verletzen ;-)
Amortisation: >100 Jahre. Vergesst das einfach. Sobald die kWh als Salzbatterie mal <20 Euro /kWh kostet, rechnen wir nochmal.
Ich habe auch mal mit 17,2 kWp PV (den Platz muss man ja erstmal haben) und "nur" 500 kWh Batterie gerechnet – da bezieht man mit obigem Lastprofil noch 114 kWh aus dem Netz – ergo keine Autonomie.
Aber man speist 11,24 MWh ins Netz ein. Im Sommer natürlich. Für aktuell 8,5 ct., künftig weniger. Ob das der Plan war…?
South meint
Man muss ja schon fast eher sagen, dass der E Automarkt trotz des sehr dürftigen Angebots erstaunlich stabil bleibt. Die E Autos werden tatsächlich etwas langsamer steigen, als noch vor zwei Jahren prognostiziert, aber langsam sind neuere, attraktivere Modelle in der Pipeline und es ist absehbar, dass die E Autopreise fallen werden…
Dieseldieter meint
Hyundai / Kia und VW steigern Ohren Absatz in China, Tesla schrumpft. Im wichtigsten Markt.
Trotz FSD-Versprechen und Software Software Software. Die Chinesen wollen offenbar Blechbiegen UND Software auf einem hohen Niveau, und klar – da muss Tesla aussteigen.
hu.ms meint
Ich vermut mal „range extender“ sind günstiger zu produzieren als plug-in hybride.
South meint
PHEV und Range Extender sind m.E. Geld- und Platzverschwendung, aber wenn, dann würde ich mir lieber nen Range Extender nehmen….dann spart man sich enorm Komplexität, vorallem beim Antriebsstrang….
Donald meint
„Die durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde sind bei vollelektrischen Fahrzeugen 2024 unter 100 US-Dollar gefallen.“
Sorry, das sind Nachrichten vom letzten Jahr. Aktuell ca 45 €/kWh LFP-Zellen.
Futureman meint
Und den Verlauf mal auf 2026 weiterrechnen. Ich weiß, sagen wieder viele unmöglich. Aber die Preise von 45€ galten vor 2 Jahren auch als undenkbar. Die Skalierung und Forschung ist allerdings noch schneller geworden.
Ab nächstem Jahr werden es Verbrenner im Herkunftsland der Akkus sehr schwer haben und hoffentlich den Rest der Welt mitziehen.
Mäx meint
Mehrere Sachen dazu:
Hier steht ja 100$/kWh für elektrische Fahrzeuge.
Es ist also davon auszugehen, dass man damit Pack Ebene meint und nicht Zellebene.
Auch Container Lösungen im MWh Bereich mit Preisen um 50$/kWh haben ja erheblich weniger „Pack“ drumherum.
Dazu muss man sagen, dass diese ~50$/kWh wohl aktuell an der Grenze der Rentabilität sind.
Die Großen können das noch ganz gut wegstecken über die Menge und die Skaleneffekte, aber darüber werden vor allem Newcomer aus dem Markt gedrückt, bevor man die Rentabilitätsschwelle erreichen kann.
Also für den Consumer an sich gut, aber für den Markt oder den Wettbewerb allgemein kann das langfristig auch negativ sein.
Bleibt weiter spannend.
Donald meint
Wenn tatsächlich Preise für komplette Fahrzeugbatterien gemeint sind ist es noch schlimmer als ich dachte. Die meisten Zellen werden ja Fernost gekauft, gehe mal vom gleichen Einkaufspreis aus. Bedeutet, die Batteriefertigung – ein nahezu vollautomatisierter Prozess – ist in Europa ist also wesentlich teurer als in China?
Dann wird man sehr schnell die Entscheidung treffen, auch diese Montage in günstigere Länder zu verlegen, dann einfach die ganzen Module statt einzelner Zellen hierher zu schippern.
Spannend wird, wie die Pläne von Tesla in Grünheide dann final umgesetzt werden, oder ob sie sich in Luft auflösen und man einfach weiter Richtung Osten zieht.
Vielleicht werden die deutschen Familien dann gleich mitgenommen, so wie es aktuell auch beim Militär gemacht wird, Thema Estland.
Donald meint
Wobei ich mir nicht sicher bin ob dieser Preisverfall auf Forschungsergebnissen beruht, oder eher auf einer völligen Fehleinschätzung des Bedarfs und einer daraus resultierenden Überproduktion.
Wenn der Strom hier nicht so lächerlich günstig wäre, ich hätte mir schon lange den ganzen Keller voll Akkus geknallt. Dazu noch solarpanel aktuell 60 € für 500 WP.
Futureman meint
Ein Akku ist ein technisches Produkt. Und da gilt, bei jeder Verdoppelung der Produktion sinkt der Preis um 25 Prozent. Lässt sich bei jedem technischen Produkt (außer iPhone) beobachten.
Erschreckend für die deutschen Hersteller sollte darüber hinaus sein, das einige chinesische Hersteller das für das ganze Auto auch so sehen. Nicht umsonst hat der Weltmarktführer BYD seine Preise gerade um ca 25 Prozent gesenkt. Sind übrigens auch einer der größten Akkuhersteller Dr Welt.
Donald meint
Inzwischen bekommt man 100 Kilowattstunden im chinesischen Elektroauto billiger als 100 Kilowattstunden im deutschen Batteriespeicher.
Das gibt mir zu denken, wohin die Reise geht.
hu.ms meint
Da kennt einer den unterschied zwischen preisen für zellen und im auto verbauten akku-gruppen nicht. U.a. ist das die fixierung, verkabelung und klimatisierung.
Donald meint
Junge Junge, muss es dir in den Finger jucken. Ruft ständig zum Boykott gegen mich auf, und kannst es selber nicht lassen.
Bleibt dir doch einfach mal treu, befolge deine eigenen Aufforderung und halt die Klappe.
hu.ms meint
So antwotet einer, der es nicht verträgt, wenn man seine geschriebenen fehler aufdeckt.
Donald meint
Was ist jetzt mit deinem wiederholten Donald-Boykott-Aufruf?
Du bist eben einfach zu schwach für meine starken Argumente.
Geh mal mit gutem Beispiel voran, oder schiebst du andere vors Loch?
Powerwall Thorsten meint
An irgendjemandem muss er sich doch abarbeiten, jetzt wo seine strategisch gesetzten Puts schon wieder verpufft sind.