Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die Automobilwoche im Sommer 2025 zeigt, dass viele Menschen in Deutschland beim Thema Elektromobilität weiterhin skeptisch sind – trotz technologischer Fortschritte.
Für 47 Prozent der Befragten ist der Preis das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Elektroautos. Entsprechend hoch ist der Wunsch nach finanziellen Anreizen: Günstiger Strom (41 %), Steuervergünstigungen (30 %) und eine staatliche Kaufprämie (29 %) stehen oben auf der Liste. Steffen Braun von Civey: „E-Mobilität wird nicht über Ideale verkauft, sondern über den Preis.“
Da Neuwagen für viele zu teuer sind, rücken gebrauchte E-Autos stärker in den Fokus. Mit rund 16.000 Besitzumschreibungen pro Monat wächst der Markt, doch die Nachfrage bleibt gering. 63 Prozent der befragten potenziellen Gebrauchtwagenkäufer lehnen ein E-Auto ab, 47 Prozent schließen es komplett aus.
Gründe dafür sind vor allem Zweifel an der Akkuleistung und an der Alltagstauglichkeit. Braun: „Reichweite und Alltagstauglichkeit sind auch hier noch immer Argumente – gegen den Kauf eines E-Autos.“
Auch Besitzer von Elektroautos zeigen sich nach dem Kauf häufig unzufrieden, insbesondere mit der Ladeinfrastruktur. „An der Tankstelle weiß jeder, was er zahlt. An der Ladesäule herrscht das große Rätselraten“, sagt der Marktforscher.
Ein zentraler Kritikpunkt sind uneinheitliche Bezahlsysteme an Ladesäulen, was 62 Prozent der Fahrer elektrifizierter Wagen bemängeln. Die Hälfte kritisiert zudem die unübersichtliche Preisgestaltung.
Braun fordert mehr Transparenz: „Wer E-Mobilität will, muss für Einfachheit und Transparenz sorgen. Und zwar dringend.“ Andere Kritikpunkte wie Ladezeiten oder technische Probleme spielen laut der Umfrage eine geringere Rolle.

Jensen meint
Nicht auszudenken, angelehnt an die Überschrift, wenn die Interessenten für gebrauchte Verbrenner ähnlich tiefgreifende Bedenken hegen oder gar ähnlich kritisch an einen Kauf herangehen würden. Die Informationslücken dürften für beide Antriebe und alle relevanten Daten ohnehin ungefähr identisch sein.
volsor meint
Naja das sehe ein bischen anders.
Beim Verbrenner kann ich nur hoffen das nicht pssiert weil der Wagen Checkheft gepflegt ist.
Beim E-Auto kann ich den Akku auslesen und weiß wie es um ihn steht.
Man sieht wie oft wurde er DC oder AC geladen und dabei zu 100% und einiges mehr.
Benzinbenjamin meint
Naja, dafür altert ein Verbrenner nicht kalendarisch. Mein erstes Auto war 20 Jahre alt und ich bin es einige Jahre ohne größere Probleme gefahren. Auch mal mit Kumpels nach Schweden usw.
Für viele Menschen mit sehr niedrigem Einkommen ist das 20 Jahre alte Auto, mit dem man vielleicht auch in den Urlaub möchte, auch in späteren Lebensabschnitten Realität.
Viel Spaß dabei mit einer 20 Jahre alten Zoe. Da muss ich nicht mutmaßen was mit dem Akku ist, da weiß ich sicher daß das Ding noch unbrauchbarer ist als im Neuzustand.
Donald meint
Benjamin 🤣🤣🤣🤣
Donald meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Future meint
Es fehlen einfach noch genügend freien Werkstätten für ältere Elektroautos, die keine Herstellergarantie mehr haben. Es wird viel berichtet über die Smart-Baureihe 451, die dafür bekannt ist, dass die Akku-Kapazität plötzlich einbrechen kann. Es sind soviele defekte Akkus, dass Mercedes-Benz für die 10 Jahre alten Smarts keinen Ersatz mehr liefern kann (Quelle: Spon vom 08.09.2025). Oft müssen nur defekte Zellen ausgewechselt werden. Allerdings gibt es offenbar nur eine Handvoll freier Werkstätten in ganz Deutschland, die das anbieten. Das muss sich ändern, damit es mehr Vertrauen gibt im Gebrauchtwagenmarkt.
FrankyAC meint
„Ein zentraler Kritikpunkt sind uneinheitliche Bezahlsysteme an Ladesäulen, was 62 Prozent der Fahrer elektrifizierter Wagen bemängeln. Die Hälfte kritisiert zudem die unübersichtliche Preisgestaltung.“
Als begeisterter E-Auto Fahrer kann ich dem nur zustimmen.
Ich will keine zig Apps, Verträge, Monatsgebühren etc.
Das war beim Tesla einfach genial. Einstecken, laden, abstecken, fertig.
Roland meint
Und wenn Du an öffentlichen AC Ladesäulen laden willst, aber kein Schnellladen, braucht man da nicht auch für einen Tesla eine Ladekarte und anderen Anbieter als Tesla selbst? Anstecken und alles weitere geht dann auch von alleine?
brainDotExe meint
„E-Mobilität wird nicht über Ideale verkauft, sondern über den Preis“
Danke, meine Rede.
„63 Prozent der befragten potenziellen Gebrauchtwagenkäufer lehnen ein E-Auto ab“
Was letztendlich zu niedrigeren Preisen führt. Gut für die restlichen 37%.
„An der Tankstelle weiß jeder, was er zahlt. An der Ladesäule herrscht das große Rätselraten“
Hier fehlt es an Regulierung.
Ad-Hoc Preise max. 20% teurer als in der App und Verpflichtung zum Aufstellen von Preistafeln, wie an Tankstellen.
Jeff Healey meint
Volle Zustimmung 💯
Kasch meint
Nö, volle Ablehnung ! An jeder Säule können bis zu rund 350 Anbieter per RFID ihren Dienst anbieten. Jeder dieser Anbieter beschäftigt X Subunternehmer, die ihrerseits mehrere Anbieter versorgen (backend, etc.) So, also wer soll jetzt Allen einen einheitlichen Preis pro Säule diktieren dürfen / müssen ? Führt man ein System, europaweit auch noch politisch reglementiert ein, muss man eben damit leben und bis zu 300% Preisunterschiede an ein und der selben Säule akzeptieren. Ist AdHoc am teuersten, hält der Kunde z.B. die günstigste RFID-Karte aus seinem Sortiment an die Säule. Welche Karte das an welcher Säule ist, sagen dir viele Apps. Soviel Hirnschmalz sollten selbst EU-Bürger noch haben, hoffentlich !
Micha meint
„Ad-Hoc Preise max. 20% teurer als in der App… “
Hier sind ja meines Wissens auch gerade Klagen anhängig. Ich hoffe sehr, die Gerichte entscheiden so, dass eine kostenlose Registrierung in der App keinen Preisunterschied gegenüber Ad-Hoc rechtfertigt und die aktuelle Praxis somit nicht AFIR-konform ist.
Mike meint
„An der Tankstelle weiß jeder, was er zahlt. An der Ladesäule herrscht das große Rätselraten“
Nicht für die vielen Menschen im Land, die in einem Haus wohnen, wo es bereits Strom gibt.
Sebastian meint
EigenHausbesitzerquote in Rumänien = 98,9 %
BEV Anteil???
Hausbesitzerquote in Deutschland? <30%
Gemessen an deinem "Argument" ist Deutschland doch noch verdammt gut dabei.
In Bulgarien, Spanien, Italien etc. sieht dein Argument mit dem Haus und BEV übrigens ähnlich zu Rumänien aus….
M. meint
Es gibt keine Hausbesitzerquote* in Deutschland, nur eine für Wohneigentum, was zumindest in eine ähnliche Richtung geht. Die lag in D 2018 bei 46,5%.
Ein Faktor ist aber die Einwohnerzahl pro km²:
Berlin: 17,8% (4100 EW/ km²)
Saarland 64,7 % (394 EW / km²)
In Meck-Pomm will sich scheinbar niemand niederlassen…
Deutschland ist mit 234 EW weitaus dichter besiedelt als Rumänien (84), Bulgarien (58) oder Spanien (95), und immer noch dichter als Italien (196). Klar, dass hierzulande die Häuser höher sein müssen – als mehr Mehrfamilienhäuser als in Bulgarien, sonst geht das ja nicht.
Dass in Bulgarien aber niemand BEV fährt, liegt eher an anderen Faktoren. Da kannst du Bruttoinlandsprodukt, Index der menschlichen Entwicklung, Außenhandelsüberschuss o.ä. nehmen, dann kommst du der Wahrheit sicher näher.
* das wäre die Anzahl der Menschen oder Organisationen, die Häuser besitzen – egal ob für 1 Bewohner oder für 1000 – eher sinnfrei.
Micha meint
Im Endeffekt nicht sehr überraschend. Die meisten Menschen haben im Alltag nichts mit E-Autos zu tun. Die einzige Informationquelle ist dann die Berichterstattung Springer etc., die einem so zufliegt und die generelle Angst des Menschen vor Neuem.
Das wird sich normalisieren, sobald jeder mal einen „Early Adopter“ mit Gebrauchtfahrzeug persönlich kennt und sieht, dass die Batterie ja nach 5 Jahren doch noch nicht kaputt ist.
ID.4 statt Golf meint
Dem Vertrauen kann man durch auslesen per OBD Dongle entgegen wirken. Ich habe vor kurzem einen ID.4 Bj. 2021 günstig erstanden. Der Händler hat mir leider ein falsches Avilo Schnelltest Zertifikat vorgelegt – erst bei Auslieferung hat er dann auf Nachfrage das es plötzlich fehlt das richtige ausgehändigt(VW Händler). Nett ist aber dennoch, das dieses nun immerhin noch 94% statt vorher 97% anzeigt. Allerdings haben sich die Stand-Tage mit vollem Akku von 12 auf fast 40 erhöht :/ – ob da jetzt aber auch 40 x 24h bedeutet und dann 100% oder doch nur mehr als 80???. Dabei hatte der Händler den auf dem Hof dank mir nicht auf 100% geladen während er da 4 Monate auf einen Käufer gewartet hat. Die Händler brauchen dringend Schulung im Umgang mit den Autos.
Peter meint
Der Händler will aber auch dem spontanen Kunden ein Auto mit großer Restreichweite im Display zur Probefahrt vorführen. Deswegen werden die Gebrauchtwagen vermutlich nicht mit 50%-Akkustand „gelagert“.
M. meint
Naja – das ist aber einfach.
Ein Verweis auf eine nur halb geladene Batterie, und der Kunde kann verdoppeln.
Wer genug Geld verdient, um 20, 30 oder mehr k€ oder mehr für ein Auto beim Händler zu lassen, der kann auch „217 x 2“ rechnen.
Ich persönlich würde sogar von einem Auto Abstand nehmen, dass mir mit 100% Akkustand vorgeführt wird. Je nach Standzeit beim Händler kann sowas schon eine Wirkung haben.
ID.4 statt Golf meint
Die Reichweite bei 100% kann aber auch ein Problem darstellen. Beispiel: Eine Anzeige eines ID.4 Pro (77kWh netto) der nur 320km im Display hat. Da ist der Grund dann vermutlich der erhöhte Verbrauch durch die letzten Fahrten – oder etwas ist schon defekt. Aber ja, der spontante uninformierte Kunde kann so leicht verschaukelt werden. Mir ist aufgefallen, dass im Frühling bei den lokalen Händlern sehr viele gebrauchte E-Autos verkauft wurden, im Winter zuvor war die Nachfrage sehr gering. Die meisten Kunden haben sich also schon informiert… häufig auch besser als die Verkäufer. Meiner etwa hatte einen ID.7 Dienstwagen und den jeden Tag auf 100% geladen…
Benzinbenjamin meint
Hier auf der Arbeit werden auch alle Poolfahrzeugen und wahrscheinlich die meisten Dienstwagen jeden Tag auf 100% geladen. Für sie Poolfahrzeuge steht es sogar in den Nutzungsbedingungen. Klar, wir kaufen bzw. leasen ja nicht Autos mit 500 km Reichweite, damit dann nur 400 nutzbar sind.
Donald meint
Benjamin
Haumichwech 🥳
Egon Meier meint
„Viele“ ist ein dehnbarer Begriff. Es braucht seine Zeit, bis der normale Kunden weiß, dass es Batteriezertifikate gibt und dass Akkus sehr lange halten.
Dass dieses Wissen mehr wird erkennt man daran, dass der Gebrauchtwagenmarkt bei BEV mehr und mehr in die Gänge kommt.
F. K. Fast meint
Das Problem ließe sich herstellerseitig angehen, indem lange und belastbare Garantien auf die ganze neue Technik angeboten werden, nicht nur für den Akku. Auch dürfte die Akkugarantie nicht verwirkt werden können, außer der Kunde bastelt selbst dran rum.
M. meint
Wenn der Kunde daran „rumbastelt“, wird der danach recht oft nichts mehr fordern können. Faustregel für Laien: Finger weg von allem, das an orange Kabel angeschlossen ist. ;-)
Einfach Garanie auf alles löst aber das Problem nicht. Wenn ich das will, bekomme ich jede Batterie in 3 oder 4 Jahren kaputt – jede. Das macht nicht mal Arbeit. Ich muss sie einfach immer nur ganz leer oder ganz voll stehen lassen. Die Analogie zum Laptop funktioniert ganz gut.
Das macht jemand, der was von der Technik versteht UND sein Auto selbst bezahlt hat, natürlich nicht. Außer man sagt ihm, die Firma zahlt alles, egal wie, und egal wie lange nach Kauf- dann ist es vielleicht auch privaten Autokäufern egal. Es gibt ja eine neue Batterie gratis.
Mercedes gibt übrigens 10 Jahre und 240.000 km Garantie auf die Batterie – die Bedingungen kenne ich jetzt aber nicht. Es wird sicher welche geben.
Zumindest wenn ich so ein Auto (angenommen, ich wollte eins…) von einem Mercedes-Händler kaufe und danach „normal“ behandle, sollte ich eigentlich auf der sicheren Seite sein.
Mike meint
> Wenn ich das will, bekomme ich jede Batterie in 3 oder 4 Jahren kaputt – jede.
Stimmt, schaffen viele ja auch am Handy. Aber beim Auto hat es der Hersteller in der Hand, das BMS entsprechend akkuschonend einzustellen. Wenn der Kunde das Fahrzeug allerdings lange mit 100% oder nahe 0% SoC stehen lässt, würde ich es als Hersteller auch einschränken.
volsor meint
Zitat; „Einfach Garanie auf alles löst aber das Problem nicht. Wenn ich das will, bekomme ich jede Batterie in 3 oder 4 Jahren kaputt – jede.“
Aber das dürfte bei der Rückgabe/Inzahlungnahme recht teuer werden.
Den solche grobe Misshandlung des Akkus kann man BMS auslesen.
M. meint
Mike:
„Wenn der Kunde das Fahrzeug allerdings lange mit 100% oder nahe 0% SoC stehen lässt, würde ich es als Hersteller auch einschränken.“
Die Frage ist, wie man das gestaltet, ohne den Kunden zu bevormunden.
Wenn das Auto aktuell mit 100% SoC auf dem Parkplatz steht, kann das Auto dagegen nicht viel machen als sinnlos Strom verbraten. Das geht in der Kundenwahrnehmung aber ganz sicher nach hinten los.
volsor:
„Aber das dürfte bei der Rückgabe/Inzahlungnahme recht teuer werden.
Den solche grobe Misshandlung des Akkus kann man BMS auslesen.“
Ja. Aber wenn man es in die Garantiebedingungen schreibt (was stellenweise scheinbar so ist), wird hier auch gemeckert, weil der eigene Hersteller es nicht macht und trotzdem immer alle Batterien auf Garantie ersetzt. Der Fehler ist, dass das zum Glück niemand mit Absicht testet und dann versucht, die Garantie einzufordern. Manche Marken werden ja eher privat gekauft – da schädigt man dann die eigene Batterie. Das könnte nach hinten losgehen und für offene Münder sorgen, wenn die Batterie auf Missuse abgelehnt wird.
Wenn nicht, sollte es doch mal jemand machen und hier berichten…
Donald meint
Worauf konkret forderst du wie lange Gewährleistung?
Ben meint
Beim so ziemlich jeden BEV gibt 8 Jahre auf Antrieb und Akku beim Verbrenner 2 Jahre auf alles, warum kauft jemand Verbrenner be so wenig Garantie ?
brainDotExe meint
Weil die Erfahrung gezeigt hat, dass sie deutlich länger halten.
eCar meint
Komisch. Dann könnte ich doch als Verbrennerhersteller 10 Jahre Garantie auf die Verbrenner geben. Deiner Aussage sollen die ja deutlich länger halten.
Aber wie du schon bemerkt haben wirst, ist Deine Aussage Falsch. Die modernen Verbrenner sind keine Langläufer mehr…..
Futureman meint
Freiwillige Garantien der Hersteller bedeuten meist eine doppelt so lange Haltbarkeit des Produkts. Und 2 Jahre ist schon sehr nahe an der gesetzlich vorgeschriebenen Garantiezeit. Das spricht mehr für noch weniger Haltbarkeit. Allerdings kann man einen Verbrenner als Besitzer auch einfacher „schlecht“ behandeln. Zum Beispiel mit viel Kurzstrecke, oder sofortige volle Leistungsabfrage nach Start (bei E-Autos übrigens kein Problem). Dadurch bestehen natürlich mehr Gefahren für frühe Motorschäden.
brainDotExe meint
Die allermeisten Verbrenner halten bei einigermaßen guter Behandlung aber locker 200.000 km und damit mehr als genug.
volsor meint
:):) ja is Klar.
VW und die Steuerketten nur als Beispiel.
volsor meint
@brainDotExe
und alle Akkus mit Thermal Management halten bei normaler Nutzung zwischen 300 + 500 Tsd km und mehr.
Wo ist da der Vorteil der Verbrenner?
Stefan meint
Auf das Ladegerät/OnBoardCharger, welches bei Stellantis so häufig ausgefallen ist?
Und bei vielen nur in den ersten zwei Jahren auf Garantie getauscht wurde?
Elektro-Elias meint
Das Problem: wenn bald die Wende von der Verkehrswände kommt, sitzt man auf einem unverkäuflichen Haufen Elektroschrott.
Privat kauft nicht mal jeder 10. sowas, entsprechend gering sind die Chancen, das Teil nach ein paar Jahren wieder loszuwerden.
Dann lieber einen alltagstauglichen neuen Verbrenner, den man mit E-Fuels genauso klimaschonend bewegen kann. Da entsteht dann auch nicht Tonnenweise CO2 für den Akku.
Also: Klimaschutz mit Augenmaß und Verstand statt mit Umsturzfantasien!
M. meint
Mit eFails kann man aktuell mal noch gar nichts bewegen, und bei der derzeitigen Ausbaugeschwindigkeit wird das vor 2100 auch nichts – was die Geschichte für die meisten Anwesenden so ziemlich erledigt. Vielleicht bekommen wir vorher sogar noch die Kernfusion auf die Reihe, dann stellt sich natürlich die Frage, ob man den Strom verfährt oder lieber noch ein paar Mal umwandelt…
Umsturzfantasien kommen immer von rechts. Hin und wieder muss dann eingegriffen werden, „Gruppe Reuß“ als Beispiel.
Elektro-Elias meint
Wenn sich eine Gruppierung nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt, ist das ja auch richtig. Ansonsten müssen alle Meinungen ertragen werden.
Wenn hier jemand sich wünscht, dass chinesische Verhältnisse herrschen oder anderen offen den Tod wünscht, weil der eine falsche Meinung zu E-Autos hat, dann entwickelt sich das in eine ähnlich gefährliche Richtung.
Du hast aber natürlich Recht, Deutschland hat aufgrund seiner Vergangenheit eine besondere Verantwortung, von rechts droht auch generell größere Gefahr als von links. Nur: wer nicht an den Klimawandel glaubt, ist nicht rechts, nur weil die A F D das Thema für sich nutzt. Leider ist es mit „alter weißer Mann, Ossi, N a z i“ nicht getan, das ist zu einfach. Und eigentlich weißt du das ja auch, als einer der wenigen hier bist du ja nicht auf den Kopf gefallen.
M. meint
Ich wünsche mir, dass Meinung – im Unterschied zu erwiesenen Fakten – klarer als solche markiert wird. Viele zun so, als wäre eine Meinung das Gleiche wie ein Fakt. Das ist es aber nicht.
So glauben manchen Menschen nicht an den Klimawandel – die Zusammenhänge sind aber wissenschaftlich belegt. Es gibt ja auch Menschen, die an eine Flacherde glauben – obwohl ein Linienflug reicht, um sich vom Gegenteil zu überzeugen. Warum soll also das den gleichen Wert haben wie ein wissenschaftlicher Fakt?
Mit China hat das nichts zu tun. In China geht es ja eben nicht um Fakten, sondern um den Willen – eigentlich um den eines einzigen Mannes, auch wenn der natürlich Gefolgsleute in seinem Kielwasser hat, die davon profitieren. Aber das ist etwas völlig anderes als eine auf wissenschaftlichen Fakten basierte Diskussion.
Skodafahrer meint
Schon wieder diese E-Fools. Deren Wirkungsgradkette ist noch länger als beim Wasserstoff.
Elekteo-Elias meint
Na und? Wenn’s co2-frei und bezahlbar ist (meinetwegen auch subventioniert) kann die Kette auch 12 mal so lang sein – juckt die Kunden doch nicht.
Peter meint
@Elias:
Soll das Satire sein?
Mit Ausnahme des Käuferanteils sind alle anderen behaupteten oder gewünschten Aspekte schlicht falsch.
Elektroelias meint
Nein. Sei doch Mal technologieoffen, das wird einem doch hier immer vorgebetet.
Mike meint
Wer sich heute noch einen neuen Verbrenner kauft, liebt es offenbar, in der Abhängigkeit von Ölmultis zu bleiben, oder ist so alt und kinderlos, dass er meint „nach mir die Sintflut“.
Benzinbenjamin meint
E-Fuels werden von Ölmultis hergestellt?
Meine Kinder haben auf unserer einen Urlaubsfahrt mit dem Id4 das ko…tzen gekriegt. 280 km Autobahn nach der letzten Rast wieder an die Säule, „ernsthaft jetzt“ kam da nur.
Nächstes Mal also per Flugzeug und dann Leihwagen vor Ort.
Eins ist heiß aufs erste Auto, eins auf dem Motorroller, und jetzt rate mal, was für einen Antrieb die haben werden. Auf dem Parkplatz des Gymnasiums steht genau 1 Elektroauto in Form eines e-Rocks. Sonst die beliebten 45 kmh Knatterdinger und gebrauchte Kleinwagen, Motorroller usw.
Da scheinen nur alte weiße Männer Abi zu machen.
Donald meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Futureman meint
Eine Wende von E-Autos werde ich erst mitmachen, wenn ich das Auto auch zu Hause laden, tanken oder was auch immer kann. Und das natürlich zu Preisen von unter 5€/100km. Bin gespannt, was da technologieoffen noch kommt.
volsor meint
Verdammt , warum hast Du mir das nicht vor 5 Jahren gesagt das E-Mobilität ohne eigene Wallbox nicht funktioniert.
Jetzt bin doch tatsächlich ohne Problem zurecht gekommen.
volsor meint
Wo soll die Wende von der Verkehrswende herkommen?
Aus China bestimmt nicht. Im ersten Halbjahr wurde in China soviele Erneuerbare ausgebaut wie in Europa die letzten 10 Jahre nicht.
In China gibt es nur noch E-Busse neu. Taxen sind zu größten Teil Elektrisch.
Roller 25 , 50 , 125er sind seid 10 Jahre als Verbrenner verboten.
Der BEV Anteil liegt fast 50%.
Die Deutschen Hersteller haben fast 40% ihrer Verbrenner Produktion in China verkauft.
Benzinbenjamin meint
Eine glatte Falschinformation.
Ihr werft Verbrenner Fahrern vor, informiert zu sein, und schafft es selbst nicht die einfachsten Fakten zu googeln.
Die 50% sind NEV, also „new energy vehicle“.
Davon sind ca. die hälfte irgendeine Art hybrid, mit Ranger extender usw. Jede größere chinesische Marke entwickelt gerade an hybriden, Smart, Nio, Xpeng…
China hat das Verbrenner Aus erst auf 2060 gelegt.
Die USA stufen CO2 gerade als nicht klimarelevant ein und schaffen damit u.a. jegliche Vorgabe für den Straßenverkehr ab.
Die großen europäischen Hersteller rudern alle vom vollmundig angekündigten, vorzeitigen Verbrenner aus zurück.
Frankreich ist dagegen. Polen und Italien sind dagegen. Auch der größte Teil der deutschen Wähler ist dagegen. Seit 5 Jahren haben wir trotz aller Forderungen, Dienstwagenvorteil bei dem ein Bev keine 100€ im Monat kostet, noch keine 20% Neuzulassungen geschafft. Eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben Studie prognostiziert für die nächsten 15-20 Jahre einen steigenden Strompreis durch Netzausbau für EE. Die bundesregierung plant eine neue Stromabgabe zur Finanzierung von neuen Gaskraftwerken für die Grundlast. Dein Idealismus in allen Ehren, aber eine erfolgreiche Transformation sieht anders aus.
Donald meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.