Gut ein Viertel der Deutschen (26 %) kann sich unter keinen Umständen vorstellen, ein US-Auto zu fahren. Neben dem vermeintlich hohen Spritverbrauch einer der Gründe für die Ablehnung: die Politik von US-Präsident Donald Trump. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Online-Brokers XTB durchgeführt wurde.
Grundsätzlich sind US-Autos auf deutschen Straßen keine Seltenheit: 13 Prozent der befragten Deutschen gaben an, ein US-Auto wie der Marken Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac, Tesla oder Chrysler zu fahren. Bei Frauen war der Anteil mit zehn Prozent geringer als bei Männern (16 %). Insgesamt verteilen sich die Lager der Verbrenner und der E-Autos gleichmäßig, beide liegen bei 50 Prozent. 60 Prozent der Frauen fahren dabei einen Verbrenner. Bei den Männern sind es nur 43 Prozent, sie fahren in der Mehrheit (57 %) ein Elektroauto.
Als Grund, warum sie ein US-Auto nutzen, gaben die meisten die Optik an: 54 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage mit „Ich mag das Design“. Nur für 19 Prozent ist entscheidend gewesen, dass sie eine Vorliebe für den US-Lifestyle und Dinge aus den USA haben. 25 Prozent der, die sie sich für kein US-Auto entscheiden würden, gaben als Grund an, dass sie die Politik von Donald Trump nicht unterstützten. 34 Prozent führten einen zu hohen Spritverbrauch als Grund an.
Als weiteren Grund für die Ablehnung von US-Marken gaben 21 Prozent an, Autos aus anderen Ländern zu bevorzugen. 71 Prozent derer, die Autos aus den USA ablehnen, bevorzugen grundsätzlich ein Fahrzeug aus Deutschland. Frauen sind hier mit 82 Prozent noch heimatverbundener als Männer (65 %).
Knapp die Hälfte der Befragten (47 %) steht der Entscheidung für ein US-Auto aber grundsätzlich offen gegenüber. Ein weiteres Viertel ist unentschlossen: 27 Prozent beantworteten die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, ein US-Auto zu fahren, mit „vielleicht“. Dabei wäre für die Hälfte (49 %) derjenigen, die sich vorstellen könnten ein US-Auto zu fahren, ein besonderer Aspekt entscheidend: dass das Fahrzeug wesentlich günstiger wäre als ein deutsches oder asiatisches. Frauen sind in diesem Zusammenhang kostensensibler als Männer: Für 57 Prozent der Frauen wäre der Kostenaspekt wichtig, während er nur bei 38 Prozent der Männer eine Rolle spielen würde.
„Man sieht, dass zumindest in Deutschland der Preis nicht das alleinige Kriterium bei der Fahrzeugwahl ist, dass er aber eine große Rolle spielt. Wie groß diese Rolle vor dem Hintergrund der US-Politik der Strafzölle konkret ist, wird sich noch erweisen müssen, in den Vereinigten Staaten ebenso wie in Deutschland“, so Jens Chrzanowski von XTB.

hu.ms meint
Inzwischen streiten ja Elon und der Trumpler. ist die umfrage so alt, ist das bei den leuten nicht angekommen (haben noch die vor dem weissen haus aufgefahrenen teslas im kopf) oder ist es einfach die generelle abneigung gegen beide.
South meint
Die amerikanischen Autohersteller waren einfach international nie wettbewerbsfähig. Die Modelle waren für die anderen Märkte viel zu groß, ineffiziente Spritschleudern und die Qualität war enorm schlecht. Sowas haben in Europa nur die Amerika Enthusiasten gekauft, die von Route 66 o.ä. schwärmten…
Ford und Opel haben eine lange Geschichte eher direkt in Europa, sogar mit Entwicklung, und sind im Grunde ein Sonderfall. So richtig viele amerikanische Autos hat tatsächlich der Elektropionier Tesla verkauft. Die waren viele Jahre eben konkurrenzlos.
Momentan erleben die PickUps einen Aufschwung, weil die richtig in den Markt gedrückt werden, schaut euch mal die Werbung von Fordvertrieblern an. Und der Markt nimmt die auch auf, weil es ein Protestkundengruppe gibt, welche PickUps als politisches Statement kauft…
Für die E Autos sind sie witzigerweise gar nicht schlecht, da die Spritfresser eher auf kurze Strecken gefahren werden, aber die Flottenziele stark belasten. Ford wird da bereits ab diesem Jahr deutliche Bußgelder kriegen oder eben Zertifikate einkaufen müssen. Echt spannend…
Sebastian meint
Deine Infos zu dem Thema sind irgendwo im Jahre 1982 hängen geblieben….
Mary Schmitt meint
Der Trump ahnt nicht einmal, was für einen Schaden er der heimischen Industrie zugefügt hat. Tesla hat damit nichts zu tun. Die fahren aus verschiedenen Gründen gerade in die Hölle. In allen relevanten Konzernen von Europa werden im Executive Level Strategien finalisiert oder schon realisiert, ohne Cloud und Software aus Amerika auszukommen. Das hat man in Amerika gar nicht auf dem Schirm, sondern nur die normale Retaliation der EU gegen Alphabet, Amazon, Apple, Disney, Intel, Meta, Microsoft, Nvidia, Netflix, Disney und Paypal. So ein Konzern kommt aber später nicht mehr zu Amazon und Microsoft zurück – selbst wenn Trump aus den Latschen kippt. Die Abkehr ist oder wird gerade unumkehrbar beschlossen.
Future meint
Lidl will ja das neue Amazon werden mit eigenem Cloudservice. Bis es soweit ist, wird es aber noch lange dauern.
Europa hat sich doch auch schon an Trump gewöhnt und arrangiert sich. Die Industrien arrangieren sich natürlich noch viel schneller. Das ist doch ganz normal.
Und Europa selbst befindet sich auch auf Trumps Weg nach Rechtsaußen, was man an den Umfragen in Frankreich, UK und natürlich Deutschland gut sehen kann.
Und sogar Tesla verkauft mit Trump noch 1,5 Mio Elektroautos in der Welt, die aben nicht von Volkswagen verkauft werden. So gibt es trotz Trump weniger Verbrenner.
hu.ms meint
Warum immer nur VW ?
Einfach mal die summe der verkauften BEV von US-firmen mit der der europäischen hersteller vergleichen. Und schon sieht es ganz anders aus…..
Future meint
VW verkauft 9 Mio. dreckige Verbrenner in aller Welt. Das muss unbedingt weniger werden – die Zeit drängt. Hoffentlich sind es in diesem Jahr 1 Mio. weniger.
hu.ms meint
Themaverfehlung !
hu.ms meint
Ich schreibe von verkaufen BEV aus deutscher und US-produktion.
Du antwortest über verbrennern von VW.
Du solltest dich dringend psychologisch untersuchen lassen.
Future meint
Es geht mir darum, dass VW die 1,5 Mio. Teslas eben nicht bauen will, sondern deutlich weniger als 1 Mio. Insofern muss Tesla die eben selber bauen. VW baut stattdessen lieber 9 Mio. dreckige Verbrenner.
Psychologie ist natürlich sehr wichtg – jeder sollte Therapie machen. Falls das schwerfällt, sollte man sich zumindest regelmäßig coachen lassen oder im Sabbatical einfach mal ins Kloster gehen.
Sebastian meint
Es geht mir darum
….
Genau da liegt dein Problem
hu.ms meint
Du kapierst es einfach nicht:
HIer gehts um US-autos.
Ich habe zu US-BEV geschrieben.
Du antwortest zu verbrennern eines einzelnen deutschen herstellers !
Erkennst du deine völlige themaverfehlung immer noch nicht !
IDFan meint
Der VW Konzern hat damit nichts zu tun . Sie sind weltweit die Nr. 1., der zweite ist im Umsatz 38 Milliarden leichter. Das ist also nicht einmal knapp. Das bedeutet, dieser Hersteller versteht sein Geschäft und seine Kunden. Er liefert, was gefragt ist. Er ist damit das Gegenteil von Tesla. Die haben weder begehrenswerte Produkte noch konkurrenzfähige Technik noch ein gutes Image und fahren daher gerade in die Hölle.
Tinto meint
hums, das kannst du vergessen. Future ist auf einer Mission gegen VW, das hat er hier schon mehrfach betont. Zur Motivation auf seiner “ Reise“ zieht er sich stumpfe Elektrobeats rein, Irre! Nur ist das alles verschwendete Energie, hier lesen vllt zwei Dutzend Hanseln mit, und die verteidigen ihre Position.
Wenigstens kann ich so herrlich über ihn lachen :-)
Future meint
Spaß muss sein. Jetzt verschiebt VW sogar seinen ID Golf um ein paar Jahre nach hinten. Ebenso den ID TRoc. Nachher gibt es dazu auch hier eine Meldung. Ja, die Verbrenner von VW werden sich natürlich trotzdem immer schlechter verkaufen, das haben die Experten von EY uns doch heute auch schon erzählt. Eine epische Krise ist das bei VW.
Deine Mudder meint
Hoffentlich geschieht das gleiche wo es um die Abhängigkeit von China geht.
BeatthePete meint
Hahahaha, Marry, selten so herzhaft gelacht, danke dir !
Future meint
Es war spät – sie wird nicht ganz nüchtern gewesen sein, als sie diesen Unsinn geschrieben hat.
Deine Mudder meint
Wenn man ältere Opel und Ford nicht mitzählt, fahren sicher keine 16% US Cars herum. Wobei deren Zahl gefühlt eher steigt statt sinkt, Mustang, Challenger, diverse Trucks.
Couch Kartoffel meint
US Car Liebhaber, bin selber einer, gibt es und gab es immer. Umsonst gibts nicht Spezialisten wie Geiger Cars aus München. Aber Dodge RAM, Ford Mustang etc sind Randgruppenerscheinungen und kein Massengeschäft.
Und ein Ford Focus mag zwar ein Auto von einem amerikanischen Hersteller sein aber kein klassisches USCar. Das gibts eben auch immer weniger. Chrysler baut gar nichts mehr und war früher in Europa gut vertreten.
Deine Mudder meint
Der Mustang ist der am meisten zugelassene Sportwagen in Deutschland, die fahren inzwischen wirklich viele herum (jedenfalls bei mir in der Gegend). Challenger werden auch immer mehr und hin und wieder sogar mein Favorit, Dodge Charger.
Ein Focus ist natürlich kein US Car, bei einem Opel Insignia (baugleich Chevy Malibu) kann man schon streiten.
So oder so machen US Cars natürlich keine 16% aus.
hu.ms meint
US zweisitzer haben mich noch nie interessiert.
Ich fahren 280 SL Bj. 1970.
Fred Feuerstein meint
Du fahren 280 SL. Jetzt ich verstehen…
Meine Güte, jetzt reicht es nicht mal mehr für vernünftige Sätze.
Hinrichsen meint
Kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Einmal Tesla Model S gefahren, an sich bis auf die harte Federung war er für seine Zeit nicht schlecht, aber das via over the air die Schnellladung abgeschaltet wird (bei mir), oder bei jemand anderem der Wagen komplett gesperrt wurde, weil er über 7000€ für die Reparatur eines Querlenkers nicht bezahlen wollte und erst nach vollständiger Zahlung der Rechnung den Freischaltcode wieder bekommen hat, gleich einer Erpressung und Ausnutzen der Monopolstellung.
Ich habe mich für ein europäisches BEV entschieden, weniger Reichweite, nicht so viel Leistung aber funktioniert und das ist für den Alltag am wichtigsten.
David meint
Bei 7000€ für einen Querlenker fehlte sicher noch die Ecke vom Fahrzeug um den Querlenker herum?
M. meint
7000 Euro für einen Querlenker?
Sorry, aber selbst für Tesla-Verhältnisse klingt das nach einem Lückentext.
Abschaltung der Schnellladung via OTA hatte ich auch schon gehört, da wären wir aber schnell vor Gericht, Stichwort „zugesicherte Eigenschaften“.
Jensen meint
@ Hinrichsen: Aus welchen Gründen sich eine unbezahlte Rechnung über 7.000,- Euro ergeben haben könnte, dürften wohl imDetail nur der Rechnungssteller selbst und der Nichtzahler wissen. Der übliche Ablauf ist ja, dass der Kunde einen rechtsverbindlichen Auftrag erteilt hat , n a c h d e m er einen Kostenvoranschlag eingesehen hatte. Wenn ich einen Auftrag erteile und hinterher die Rechnung nicht bezahle, habe ich mich foglich selbst in diese missliche Lage gebracht. Die (unmittelbare) Sanktion, dass Produkt bis zum Ausgleich der Rechnung nicht nutzen zu können, ist wohl mehr als eine fairer Weg. In der Wirtschaft laufen sehr viele Unternehmen Forderungen hinterher, die unterm Strich mit allen Nebenkosten auf dem Rücken der zahlenden Kunden ausgetragen werden.
Noch eine Rückfrage: Aus welchem Grund wurde die Schnelladefähigkeit abgeschaltet ?
Danke!
Malthos meint
Einen Grund hat man vergessen zu Erwaehnen:
Man will sein Auto gerne so Wiederfinden wie geparkt, gerne auch ohne von tapferen UnsereDemokratieVerteidigern vergessenen Grillanzuendern auf den Schlappen.
Bittesehr.
M. meint
Dumme Linksradikale sind ebensowenig Demokratieverteidiger wie dumme Rechtsradikale.
Da wirfst du jetzt was durcheinander.
Duesendaniel meint
Ach die bösen Demokratieverteidiger wieder. Sind die auch für das Zerstören von Ladesäulen und Hackfleisch in den Ladebuchsen verantwortlich?
Wenn man wie ich seit über 10 Jahren elektrisch fährt, weiß man, woher die meisten Aggressionen kommen – gerade im Straßenverkehr.
Sebastian meint
Ich fahre auch über 10 Jahre elektrisch, aber ich hatte noch nie Stress mit anderen Menschen wegen meinem Auto. In über 12 Ländern nicht….
Vielleicht liegen deine Erfahrungen an dir selbst, und weniger am Auto. Das kommt in der Hardcore bubble oft vor.
Future meint
Und wer vermeidet jetzt Benzin, weil uns das Putin über Indien so nett ankarrt?
Gibt’s dazu jetzt auch mal endlich eine Umfrage. Jede Nacht schickt Putin auch seine Drohnen nach Deutschland die sich dann angucken, was mit dem schönen Benzin alles so angestellt wird. Und was machen die Deutschen? Sie wollen nix von Trump kaufen und fahren dann zur Tanke …
M. meint
https://de.wikipedia.org/wiki/Sanktionen_gegen_Russland_seit_dem_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine#Auswirkungen_der_Sanktionen_in_Russland
NeutralMatters meint
Jetzt kann man so objektiv sein, dass auch die LKW, die die BEV in die Verkaufsräume fahren oder Lebensmittel die im Laden sind, mit dem gleichen Benzin/Diesel (wird ja in DE/EU raffiniert) bewegt werden. Nun, es gibt stets ein Dilemma, das ungelöst bleibt oder erduldet werden muss.
Aber das schöne ist auch, dass es ja nicht nur US-BEV gibt, sondern auch welche anderer, europäischer oder asiatischer Hersteller, nicht wahr?
Future meint
Die Logistik ist der nächste Bereich, der elektrisch werden muss. Das ist ja klar.
Elektroautos werden dringend gebraucht. Da viele alte Hersteller vor allem ihre Verbrenner verkaufen müssen, um profitabel zu bleiben, sind wir auf alle Elektroautos angewiesen – von Tesla bis BYD. Das ist doch klar. Es will ja auch nicht jeder in der Welt einen ID fahren, deshalb wurden in der Türkei im August über 8.000 deutsche Teslas zugelassen.
paule meint
Ist ja auch ganz einfach. Weißt doch jeder, wo sein Auto herkommt. BMW aus München, Porsche aus Stuttgart, VW aus Wolfsburg, Opel Rüsselsheim. Tesla USA, ein Smart ist von Mercedes. Die Kia-Fabrik steht in Korea. Hat ja auch die Umfrage so bestätigt, weiß jeder genau Bescheid.
Die Wahrheit meint
Gut, dass keine unverzichtbaren Autos aus Russland kommen. Aber China unterstützt seine haarsträubenden Ideen und droht Taiwan massiv. Trotzdem kaufen und fahren hier Autos aus China. Mit Fertigstellung chinesischer Fabriken in Europa wird sich das Bild noch verstärken.
Ach, deswegen geht auch FORD in Köln in Richtung Niedergang? Oder lag es vielmehr an schlechter Modellpolitik?
Die Doppelmoral der deutschen Autokäufer ist betrachtenswert. Da ich aber tolerant eingestellt bin, darf jeder denke, handeln und kaufen was er will.
paule meint
Da hat jeder aber Glück, dass du so tolerant eingestellt bist und es jedem erlaubst zu denke, handeln und kaufen was er will.
Duesendaniel meint
Das ändert nur leider nichts an der Doppelmoral der meisten Autokäufer.
M. meint
Kam aus Russland je etwas Unverzichtbares?
Seit Glasnost sieht es da mau aus.
Die Beinahe-Abhängigkeit vom Gas war hausgemacht und ist inzwischen überwunden, auch wenn ein paar Amtsträger (und Oppositionspolitiker) in Deutschland die gerne wieder so hätten.
Aber welche Doppelmoral meinst du?
Fahren jetzt alle, die die chinesische Politik ablehnen, trotzdem chinesische Autos?
Nein.
Muss jeder, der jemals ein Smartphone aus chinesischer Fertigung gekauft hat (was ja nicht bedingt, ein chinesisches Gerät gekauft zu haben), nun trotz Alternativen auch alles andere aus China kaufen?
Nein.
Natürlich gibt es auch Menschen, denen das egal ist – die schreiben hier aber nichts dazu, was eine Doppelmoral belegen würde.
Ich habe deshalb ein besseres Beispiel.
Die meisten hier leben sicher gerne in Freiheit und schätzen die Vorzüge einer Demokratie.
Wenn es aber darum geht, einem homophoben, rechtpopulistischen Klimawandelleugner die Unterstützung zu entziehen, muss man ganz schnell besrtimmte Dinge voneinander trennen.
Als dieser Position mit Steinen nach anderen zu werfen, das zeugt – milde formuliert – von Doppelmoral.
Kirky meint
Ford hat doch alles eingestellt, was Massengechäft war von Ka, Fiesta, Focus, Mondeo, Galaxy, CBund S Maxx, Kuga soll nächstes Jahr eingestellt werden.
Was soll der Kunde den noch kaufen ? TRANSIT?
Andreas meint
„13 Prozent der befragten Deutschen gaben an, ein US-Auto wie der Marken Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac, Tesla oder Chrysler zu fahren.“
US Hersteller hatten zum 1.1.2024 zusammen einen Anteil von 1% im Fahrzeugbestand.
(Japan 9%, Südkorea 5%)
Andi EE meint
Sagt vor allem aus, dass nirgends der Verkauf so neben der repräsentativen Quote des weltweiten Absatzes wie in Deutschland liegt. Oder anders ausgedrückt, eine abnorme Bevorzugung eigener Produkte. Die Moral spielt da wohl nur eine untergeordnete Rolle, viel eher die Überschätzung der eigenen Produkte/Fähigkeiten / die doppelt gesteppte Naht viel wichtiger als ein funktionierendes OTA als Beispiel.
Was man hier als Ausschlusskritieren für ausländische Hersteller / speziell einer, zu lesen bekommt, würde ich dann als nicht investierbar bezeichnen. Jeder Cent ist rausgeschmissenes Geld, sobald du so erfolgreich wie ein heimischer Hersteller wirst, hat deine Stunde geschlagen, in Medien, im Volk, überall. Solang man erfolglos ist, wird man toleriert.
M. meint
Funktionierendes OTA gibt es zusammen mit doppelt gesteppter Naht.
Das heißt dann vielleicht „Remote Software Update“, meint aber das gleiche.
Wie du auf Doppelmoral anderer kommst, ist mir aber ein Rätsel.
An die Nase müsstest du dir zuerst ja mal selbst fassen!
hu.ms meint
Hey Andi,
wie sihrs denn in deiner Schweiz aus mit den anteilen an autos aus USA und D ?
PP meint
Wurde zwar in der Umfrage nicht mit aufgelistet, aber Ford, den mit Abstand erfolgreichsten US-Hersteller hierzulande, gibt es ja auch noch.
In Deutschland sind ca. 3,7 Mio Fahrzeuge von US-Herstellern im Bestand.
Knapp 3,4 Mio davon sind Ford. Also Ford alleine hat einen Anteil im Bestand von ungefähr 7 %.
Dass angeblich 13 Prozent der Befragten Deutschen einen Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac, Tesla oder Chrysler fahren, ist natürlich völlig realitätsfern. Alle diese Marken zusammengerechnet, kommen nichtmal auf ein halbes Prozent im Bestand.
Ich glaube, man könnte mir 1000 € Belohnung bieten, und 2 Stunden Zeit geben, irgendwo auf den Straßen einen Buick oder Cadillac zu finden, ich würde gnadenlos scheitern. Da wäre es wahrscheinlich leichter, ein Einhorn zu finden 😅
Andreas meint
Ford wird beim KBA mit dem Herkunftsland Deutschland geführt. Genauso wie Smart, Mini, Opel….
Gernot meint
Ja, das fiel mir auch gleich auf, dass das um den Faktor 10 zu hoch ist. Damit entlarvt sich die „Studie“ als nicht-repräsentativer Daten-Müll. Vielleicht haben sie eine Umfrage auf ihrer Website gemacht. In jedem Fall kann das unmöglich repräsentativ sein und entsprechend haben deren „Erkenntnisse“ eine Relevanz von NullKOmmaNull.
Sebastian meint
Das ist doch Quatsch. Wer Caddy, Buick, RAM, Chrysler etc fährt ist eher konservativ eingestellt. Nicht zu verwechseln mit hinterweltlich… das sind eher die linksgrüne. Wer konservativ ist, schätzt klassische Werte die sich seit Jahrhunderten bewährt haben. Konservative fahren aber auch E-Autos, wenn es im Alltag passt. Viele von diesen Personen haben mehrere Autos, und dann kommt dann mehr und mehr auch mal ein BEV dazu. Ein schöner V8 bickblock passt gut zu einem zweiwagen der ein BEV ist… Meine Nachbar, weit über 70 Jahre, stockkonservativ. Der Mann hatte aber bis vor kurzen eine Harley in der Garage. Jetzt steht dort ein gebrauchter e-golf.
Yoyo meint
Gab es keine Stützräder mehr für die Harley?
*Ironieoff*
M. meint
Bickblock… oje.
Die Harley hat seinen Dritten immer rausvibriert.
Das nervt bestimmt.
PP meint
Gut, dass du auf die Verwechslungsgefahr hinweist. Den Fehler machen ja viele.
Also:
Hinterweltler = Kleines, linksgrünes Männchen. Auch Alien oder Außerirdischer genannt.
Hinterwäldler = Weltfremde, rückständige Person. (Hier im Wörterbuch ist dazu noch ein Foto von einem Typ in einem Pickup, mit der Unterschrift „BlubberBasti’s V8“).
Deutsch ist so eine schöne, vielseitige und erhaltenswerte Sprache. Ich finde es lobenswert, dass du da Aufklärungsarbeit leistest, und auch sonst so penibel auf deine Rechtschreibung und Grammatik achtest.
Steffen meint
Sehr gelungene Antwort. 👍🏻
Sebastian meint
PP
Finde ich gut, in jedem Satz persönlich zu werden ohne irgendwas auch nur im Ansatz zum Thema zu sagen. Da gibt es extra eine Partei die aktuell an 10% Hürde scheitern, die es sich zum Lebensziel gemacht, genauso wie du sich zu präsentieren.
Wie viel Natur hast du eigenhändig erschaffen? Oder machen das auch andere für dich?
M. meint
Es gibt eine 10% Hürde?
Wo?
Haubentaucher meint
…und trinken kein Coca-Cola mehr.
Sebastian meint
bitte auch google netflix etc. abschalten *gg
bloss nicht so halbherzig an die Sache ran gehen.
M. meint
2 Firmen, die ich nicht vermissen würde.
Hab beide probiert und (weitgehend) aussortiert.
Future meint
White Lotus läuft eben nur bei den Amerikanern. Danach kann man sich aber wieder abmelden. Bei Autos geht das ja auch – mit Abo.
M. meint
Du irrst mal wieder.
https://www.werstreamt.es/serie/details/2310853/the-white-lotus/
Dieses Internet… das ist schon ein erstaunliches Werkzeug. ;-)
Future meint
Bis Juni gehörte Sky Deutschland doch noch den Amis.
Aber Hey, das schöne Geld landet trotzdem immer bei den genialen amerikanischen Produzenten von HBO. Es geht eben nicht ohne Amerika.
M. meint
Der Weltmeister im „Whatabout“ 😄
Sky meinte ich nicht, und „White Lotus“ ist deine Wahl, nicht meine.
Man fragt sich also, wer hier nicht „ohne“ kann.
Ich bin’s nicht.
Future meint
… und nutzen Apple, Microsoft, Google usw. jetzt mit schlechtem Gewissen?
Alle, wirklich alle, saßen letzte Woche wieder mit den Trumps am Tisch. Nur einer fehlte. Aber das Leben geht weiter mit Apple, Microsoft, Google usw. Ohne ginge es eben nicht. Aber statt Zuckerbrausr können wir jetzt Wasser aus der Leitung nehmen.
Tim Leiser meint
Im Gegensatz zu den von dir genannten Firmen gibt es bei Autos aber eine (oft bessere) Alternative.
Future meint
Was ich sagen wollte: Es gibt keine Alternative zu den amerikanischen Produkten. Auch die amerikanischen Elektroautos werden natürlich dringend gebraucht, weil die anderen Autobauer eben nicht genug davon bauen wollen. Es geht eben um die große weite Welt und nicht nur um unser süßes Wanne-Eickel.
M. meint
Die Amerikaner können die jetzt auch viel, viel mehr exportieren, nach diesem famosen Eigentor. Um nicht zu sagen: müssen.
Das ist doch super, oder?
Tinto meint
Wo werden denn die amerikanischen Elektroautos noch dringend gebraucht? 20 Mio/Jahr sollten es mal werden, nur ein Bruchteil davon wird verkauft, mit weiter abnehmender Tendenz. Nein, deine Lieblingsmarke braucht wirklich niemand, weder in Wanne Eickel, noch weltweit. Bin gespannt wann das Werk Grünheide geschlossen wird, so kann es ja nicht weitergehen …
Future meint
1,5 Mio. Teslas werden wohl in 2025 verkauft. VW will soviele Elektroautos eben nicht bauen. Deshalb wird jedes Elektroauto gebraucht, weil damit kein Verbrenner von VW auf die Straßen kommt. Je mehr Elektroautos, desto besser. Deshalb wird auch Grünheide gebraucht. VW dagegen muss seine Überkapazitäten abbauen und Geld sparen. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Tinto meint
Du willst es nicht verstehen, oder bist blind für die Realität. Oder beides.
Ich bin es leid es dir zu erklären, idfan hat es weiter oben nochmal schön für dich zusammengefasst, aber das wird wohl auch nichts nützen. Viel Spass weiterhin auf deiner “ Mission “ :-)
MrBlueEyes meint
Der „eine“ verhalf Trump wohl erst durch massive Unterstützung zum Sieg… einfach mal weiter als von 12 bis Mittag denken…
Future meint
Trump ist ja nicht unerfolgreich und die Europäer kuschen auch alle. Die Zeiten ändern sich offensichtlich. Nur die Abhängigkeiten bleiben wie früher. Bei mir ist es schon längst nach Mitternacht.
PP meint
Und diese Umfrage soll repräsentativ sein ?
„13 Prozent der befragten Deutschen gaben an, ein US-Auto wie der Marken Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac, Tesla oder Chrysler zu fahren.“
Und 57 % der befragten Männer fahren BEV.
paule meint
Als wenn die Leute wissen würden, wo auf der Welt ihr Auto gebaut wurde und wem die Marke gehört.
M. meint
Da gibt es Marken, bei denen man es weiß, und andere, wo die meisten eher daneben liegen.
Für zweites fallen mir mal MG und Volvo ein. Oder Smart. Obwohl. Bei Smart sieht man’s.
IDFan meint
Seltsame Stichprobe:
„13 Prozent der befragten Deutschen gaben an, ein US-Auto wie der Marken Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac, Tesla oder Chrysler zu fahren.“
Würde glauben, nicht einmal 1% sind repräsentativ.
Tinto meint
“ US Lifestyle “ ist an sich schon ein Witz.
Future meint
Die USA ist wie Italien eines dieser Sehnsuchtsländer der Deutschen. Natürlich hat das auch mit dem Lebensgefühl zu tun. Daran wird Trump nicht viel ändern.
Tinto meint
Lach, was hast du geraucht?
M. meint
Oh, er hat das schon geändert. Nicht mal mehr Urlaub machen will man dort.
Ab abwarten, wie das Land anfangs der 2030er Jahre aussieht. Aber dass die Amis geistig irgendwann mal wieder die Kurve kriegen, darauf würde ich erstmal nicht bauen.