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Marke Geely will Europa-Expansion mit Elektroautos und Plug-in-Hybriden forcieren

06.11.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Geely-Galaxy

Bild: Geely (Symbolbild)

Der chinesische Fahrzeughersteller Geely hat laut einem Bericht vor, mit seiner Kernmarke in alle großen europäischen Märkte zu expandieren. Dazu sollen innerhalb von fünf Jahren 1.000 Verkaufsstandorte eröffnet werden. Einer der Fokusmärkte ist Deutschland, wie Manager Moe Wang im Gespräch mit Automotive News erklärt.

Im Fokus steht bei Geely in Europa der Vertrieb von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Die Marke hat vor, in den nächsten drei Jahren 15 Modelle in Europa einzuführen. Das Ziel ist, sich als Mainstream-Autohersteller hierzulande zu etablieren. Bisher stehen bei dem Unternehmen in Europa die Marken Volvo, Polestar und Zeekr sowie Lynk & Co im Fokus.

Die Chinesen glauben, dass zwar auch bei Stromern die Marke wichtig ist – aber nicht mehr so bedeutend wie zuvor. Die Loyalität der Kunden gegenüber traditionellen Marken lässt demnach bei diesen Fahrzeugen nach.

Chinesische Autobauer setzen in Europa verstärkt auf Plug-in-Hybride, weil seit letztem Jahr Strafzölle auf in der Volksrepublik gebaute Elektroautos die Expansion erschweren. Geely verkauft bisher in einigen europäischen Ländern auch klassische Verbrenner, wird aber Automotive News zufolge in der Region auf Modelle mit Stecker umschwenken.

Das nächste europäische Modell von Geely soll ein Plug-in-Hybrid sein. Ein weiteres teilelektrisches Fahrzeug mit Stecker und ein neues Elektroauto sollen ebenfalls im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Geely Europe wird sich laut dem Management hauptsächlich auf SUV der Klein- bis Mittelklasse konzentrieren. Die Marke werde zudem kleine und kompakte Schrägheckmodelle verkaufen, darunter einen Plug-in-Hybrid.

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Via: Automotive News
Tags: China, EuropaAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Martin meint

    06.11.2025 um 22:28

    Das Bild oben sieht nach einem Audi dingsbums RS GT haste nicht gesehen aus. China eben…

  2. Martin meint

    06.11.2025 um 17:18

    Warum Plug In? Das kannst ersatzlos streichen und ein REV anbieten. Den kannst auch ganz normal laden am STecker, aber der Motor = Generator hat deutlich mehr Vorteile, als das der Motor die Räder antreibt.

  3. Deine Mudder meint

    06.11.2025 um 16:53

    Volvo gehört Geely und Geely ist meine ich auch ein großer Anteilseigner von Daimler, von denen kann man schon ein Auto kaufen.

    Das naheliegendste wäre, diese Autos als Volvos zu verkaufen, aus der Stellantis Gruppe könnte man evtl. auch ein paar Namensrechte herauskaufen.

  4. Gernot meint

    06.11.2025 um 13:09

    «Die Chinesen glauben, dass zwar auch bei Stromern die Marke wichtig ist – aber nicht mehr so bedeutend wie zuvor. Die Loyalität der Kunden gegenüber traditionellen Marken lässt demnach bei diesen Fahrzeugen nach.»

    Das ist absolut zutreffend, aber nur für den chinesischen Markt. In Europa sind Marken generell noch wichtig und im Premiumsegment entscheidend. Die Chinesen habe hier null Chance im Premiumsegment zu punkten, wenn sie nicht erst Marken aufbauen. Geely hat mit Volvo und Polestar natürlich bereits anderthalb etablierte Premiummarken in Europa und insofern eine bessere Ausgangslage als Nio, SAIC, Changan, BYD und Co.

    • Future meint

      06.11.2025 um 14:20

      Marken nehmen sich selbst immer so wichtig. Aber sowas kann sich wohl schneller ändern, als man vermutet. Bei so deutschen Traditionsmarken wie Grundig, Telefunken oder Nordmende ging das auch mal ganz schnell. Warum sollte das nicht auch bei den Autos gehen. Fazit: Neue Konkurrenten am Markt sollte man niemals unterschätzen. Und die Steuervorteile des erfolgreichen Firmenwagengeschäfts müssen nicht ewig bestehen. Es gibt Parteien, die sich sehr für das Abschaffen von Subventionen einsetzen.

      • M. meint

        06.11.2025 um 15:01

        Ja, genau.
        Warum sollten überflüssige Marken nicht einfach wieder verschwinden…
        Was halt noch zu klären ist: welche Marken hierzulande (und nur darum geht es) für überflüssig gehalten werden und welche nicht.

        Und da würde ich im ersten Schritt mal Verkaufszahlen heranziehen.
        Im zweiten vielleicht Aussagen chin. Verantwortlicher zu einem „verwirrenden Markt“ o.ä.
        Im dritten Schritt dann die ausbleibenden Korrekturmaßnahmen nach dem guten alten Motto „weiter so“ – da sind wir vielleicht die Erfinder, aber kopieren können andere das auch ganz gut. ;-)

        • Future meint

          06.11.2025 um 15:53

          Überflüssig ist vermutlich, wer nicht profitabel genug ist.
          Das macht die Elektromobilität so spannend und die Risikokapitalgeber so mächtig.

        • M. meint

          06.11.2025 um 17:02

          Ich kaufe meine Autos nicht danach, welche Zahlen der Hersteller beim letzten Call genannt hatte.
          Und ich habe auch immer gesagt: aus meiner Sicht müssen die Hersteller nur überleben. Dann sichern sie Arbeitsplätze und zahlen noch etwas Steuern (Lohnsteuer z.B.). Dass sich die Aktionäre die Taschen vollmachen, ist gar nicht in meinem Interesse.

        • Future meint

          07.11.2025 um 10:45

          Zum Glück spielt es keine Rolle für die Mätkte, was wir kaufen.
          Das Problem für die Käufer ist eher, das richtige Modell zu finden, denn es gibt heute viel mehr Auswahl als vor 10 Jahren und das macht es so kompliziert.

  5. TomTom meint

    06.11.2025 um 12:59

    Keine Ahnung was das für ein Modell im Bild ist aber das sieht schon recht gut aus.
    Erinnert an den KIA Stinger GT…
    Das Teil in vollelektrisch mit angemessener Leistung zu nem vernünftigen Preis wäre schon eine Überlegung wert….

    • turbotoro meint

      06.11.2025 um 13:24

      …bis auf die Felgen finde ich das Ding auch recht se.xy.

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