Toyota Motor Europe freut sich über das Ergebnis seiner Stromer in Europa im ersten Halbjahr 2026. Der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge – also teil- und vollelektrischer Modelle – stieg laut einer Mitteilung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 Prozent. Die Verkäufe rein batterieelektrischer Modelle wurden derweil mehr als verdoppelt (+113 %).
Elektrifizierte Fahrzeuge machten im Berichtszeitraum einen Rekordanteil von 87 Prozent am Gesamtabsatz aus – ein Plus von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Batterieelektrische Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 11 Prozent an den Gesamtverkäufen.
Insgesamt setzte Toyota in Europa von Januar bis Juni 2026 633.617 Fahrzeuge ab, davon 592.463 Einheiten der Marke Toyota. Toyota Professional verkaufte europaweit 76.788 Nutzfahrzeuge der Hilux- und Proace-Familie. Bei der Edeltochter Lexus stieg der Anteil elektrifizierter Modelle am Gesamtabsatz auf 96 Prozent.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass sich die Elektrifizierung für immer mehr Kunden in Europa als natürliche Wahl etabliert. Wir verzeichnen eine starke Nachfrage über die gesamte Toyota und Lexus Modellpalette hinweg – von Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen bis hin zu batterieelektrischen Modellen. Diese Entwicklung bestätigt unsere Überzeugung, dass sich die Reduzierung von CO₂-Emissionen am effektivsten beschleunigen lässt, wenn emissionsarme Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich, alltagstauglich und attraktiv ist“, sagt Till Conrad, Executive Vice President Sales bei Toyota Motor Europe.
Marken- und Modellperformance
Toyota setzte zwischen Januar und Juni 2026 insgesamt 592.463 Fahrzeuge ab und behauptete damit seine Position als zweitstärkste Pkw-Marke Europas. Erfolgreichstes Modell der Marke bleibt der Yaris Cross mit einem Anteil von 18 Prozent an den Verkäufen. Zu den weiteren Volumenmodellen zählen die Yaris-Baureihe, der Aygo X, die Corolla-Familie, der C-HR sowie der bZ4X.
Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am Toyota-Gesamtabsatz erreichte 86 Prozent und lag damit zehn Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Der Absatz des batterieelektrischen Portfolios stieg um 125 Prozent auf 62.412 Fahrzeuge. Maßgeblich dazu beigetragen haben laut den Japanern die hohe Nachfrage nach dem bZ4X, dem C-HR+, dem Urban Cruiser sowie dem neu eingeführten bZ4X Touring.
Toyota Professional verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 europaweit 76.788 Verkäufe der Hilux- und Proace-Familie. Die Verkäufe der vollelektrischen Varianten von Proace und Proace City stiegen um 37 beziehungsweise 47 Prozent.
Lexus erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Absatz von 41.154 Fahrzeugen. Elektrifizierte Modelle machten 96 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Erfolgreichstes Modell war der LBX mit 13.236 verkauften Einheiten. Der vollelektrische RZ sowie der RX Plug-in Hybrid steigerten ihre Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um 43 beziehungsweise 25 Prozent.

David meint
Bei Toyota ist das Problem, sie haben keine Plattformstrategie für ihre BEV. Sie können also nicht lange so weitermachen. Sie wollten ja erst loslegen, wenn ihre Feststoffzelle up and running ist. Danach siehts aber mal gar nicht aus. Das wird noch richtig lustig in Japan.
Thomas meint
Sogar die äußert mittelmäßigen BEV werden Toyota aus den Händen gerissen. Und das trotz des wirren Wasserstoffgefasels der Führungsebene, was die Kunden zusätzlich verunsichert. Selbst so ein Verbrenner-verliebter Hersteller verkauft 11% BEV.
Ist doch super!
David meint
Ist doch dasselbe mit Tesla. Die kauft doch keiner, weil die gut sind. Sondern weil sie da sind und die Straße von Hormus gesperrt war.
Paule meint
Natürlich gibt es immer einen externen Grund für das Versagen der Tesla-Mitbewerber. Nun eben Straße von Hormus.
Und Lieferbarkeit, nun ja, wird wohl im Handel überbewertet. Auftragsbestand ist die neue Benchmark! Hat der Kunde leider noch nicht verstanden – so verstehe ich Dich.
Adrian meint
Bingo. Die sind der Dacia unter den E-Autos
Detlef meint
Na ja wenn man bisher fast gar keine echten BEV verkauft hat, ist das einfach zu verdoppeln
Futureman meint
Eine Verdoppelung klingt erstmal gut, wenn man sich die Zahlen für die Zukunftstechnologie genau ansieht, schaut es bitter für den Marktführer aus. Da verkauft Toyota in einem kompletten halben Jahr weniger E-Autos, wie Newcomer BYD pro Monat. Ein Anteil von 11% an den Gesamtverkäufen liegt sogar unter den meisten europäischen Herstellern.
eBikerin meint
„wie Newcomer BYD pro Monat“
BYD produziert seit 2003 Autos. Wie lange ist man bei die eigentlich ein Newcomer?
Ach und da es hier ja um Europa geht – irgendwie glaube ich nicht, dass BYD 62.000 eAutos pro Monat hier absetzt.