Im Januar wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt in Deutschland 193.981 Personenkraftwagen neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich damit ein Minus von 6,6 Prozent.
Die Anzahl benzinbetriebener Neuwagen ging mit 43.695 gegenüber dem Vorjahresmonat um -29,9 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 22,5 Prozent. Der Anteil der dieselbetriebenen Pkw in der Zulassungsstatistik lag mit 27.309 Fahrzeugen nach einem Minus von 17,1 Prozent bei 14,1 Prozent.
Bei den elektrifizierten Antrieben kamen Elektro-Pkw mit 42.692 Neuzulassungen auf ein Plus von 23,8 Prozent und einen Anteil von 22,0 Prozent. Des Weiteren wurden 79.996 Hybride (+3,9 %/41,2 %) neu zugelassen, darunter 21.790 Plug-in-Hybride (+23,0 %/11,2 %).
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Personenkraftwagen ging im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,9 Prozent nach unten und lag bei 102,4 g/km.
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Gerry meint
Es gibt sie noch, die Dösbaddel die reine Diesel/Benziner kaufen. Aber es sind nicht mehr viele 👍.
Und mit der Förderung wird der BEV-Anteil noch schneller wachsen als bisher schon👍.
M meint
Insgesamt ca. 36%, also nicht weit entfernt von addierten Umfragewerten der blaubraunen Wissenschaftsleugner und der schwarzen E-Fuel-Träumerei.
Würde mich nicht wundern, wenn ein bedeutender Teil davon auch noch so schlau war, in den letzten Jahren noch schnell eine neue Öl- oder Gasheizung einzubauen.
In ein paar Jahren wird dann nach Entlastung aufgrund der hohen Kosten fossiler Energieträger geschrien, war ja 2025 nicht absehbar dass diese teurer werden.
Wasco meint
Super!
Wer wissen möchte welche Modelle weltweit über 100k mal verkauft wurden, einfach „Club der 100.000er“ Teil 1 suchen.
Habe ich dort in den Kommentaren aufgelistet.
Sind 121 Modelle.
Gunnar meint
Krass, was da in Dänemark abgeht. Im Januar 83% BEV-Quote. Die sind voll auf Norwegenkurs.
Mäx meint
Ja aber Gas, aber Öl, aber verlässliche Energie, aber Förderungen aber aber aber.
Irgendwas wird schon gefunden damit das relativiert wird ;)
Gunnar meint
Es liegt an den Abnehmern, den Gas- und Öl-Konsum zu reduzieren durch stetige Elektrifizierung sämtlicher Energieverbraucher.
eBikerin meint
Wenn man ganz fest die Augen zu macht, dann sieht man natürlich nicht die Gründe dafür, sondern glaubt dass in Dänemark einfach eAutos so super beliebt sind und die Dänen einfach viel gebildeter sind.
Man kann auch einfach mal die Kauf/Zulassungeskosten vergleichen.
Dann relativiert sich das halt.
Gunnar meint
Warum so ein zynischer Kommentar?
Du regst dich über einzelne kleine Subventionen für E-Autos auf, machst aber die Augen zu vor den massiven weltweiten Subventionen für die Öl- und Gas-Industrie.
Diese Industrie macht pro Jahr 1,03 Billionen Dollar Gewinn und bekommt gleichzeitig 1,3 Billionen Dollar explizite Subventionen. D.h. ohne Subventionen ist die Öl- und Gasindustrie ein Verlustgeschäft. Komplett irre.
Ohne diese Subventionen wären die Spritpreise circa 1,70 pro Liter höher. Wer fährt dann mit diesen Preisen noch freiwillig einen Verbrenner? Damit relativiert sich das halt und nicht so, wie du uns glauben lassen möchtest.
eBikerin meint
„Warum so ein zynischer Kommentar?“
Zynischer Kommentar als Antwort auf seinen zynischen Kommentar.
„Du regst dich über einzelne kleine Subventionen für E-Autos auf, “
Wo tue ich das, kannst du bitte mal ein Beispiel benennen?
„Damit relativiert sich das halt und nicht so, wie du uns glauben lassen möchtest.“
Ich habe ihm geantwortet, weil er offensichtlich kein interesse hast warum das Konsumverhalten in einem direkten Nachbarland so anders ist.
Warum du nun ablenken willst verstehe ich nicht. Interessiert es dich auch nicht warum die Dänen so viel mehr eAutos kaufen?
Gunnar meint
„Interessiert es dich auch nicht warum die Dänen so viel mehr eAutos kaufen?“
Falsche Frage. Die Frage muss lauten: Warum kauft die Welt immer noch so viele Verbrenner?
Antwort: 1,3 Billionen Dollar explizite Subventionen
eBikerin meint
Antwort: 1,3 Billionen Dollar explizite Subventionen
Werden diese auch aufgeschlüsselt, oder sind das wieder so verstecke Subvensionen? Also in Deutschland sehe ich im Haushalt keine Zahlungen an die Öl und Gasindustrie in Form von Subvensionen.
Übrigens ist deine Rechnung mit den 1,7 Euro komplett falsch – einfach mal nach dem Weltweiten Verbrauch von Öl suchen und umrechnen.
Gunnar meint
Der internationale Währungsfonds hat diese Zahlen zusammengetragen.
Frag bitte danach.
Mary Schmitt meint
Soso, 83% BEV in Dänemark. Aber wie viele davon sind Tesla? Ich sags Euch: 458.
LarsDK meint
Verbrenner sind in Dänemark erheblich teurer als in Deutschland, wegen der Zulassungssteuer. Elektroautos sind aber bis etwa 54.000 Euro nicht billiger als in Deutschland und ab 54.000 Euro sogar teurer als in Deutschland.
In Dänemark haben aber praktisch alle ein Smart Meter und darum die Möglichkeit variable Strompreise zu nutzen und das ermöglicht billigere Ladepreise.
Tt07 meint
Ebikerin, scheinbar, – nein ganz offensichtlich – hast Du null Ahnung von Kauf -/zulassunskosten in Dänemark.
Steffen meint
eBikerin, in Deutschland betragen die Subventionen für die fossile Energien 60 bis 70 Milliarden Euro jedes Jahr.
Futureman meint
Verbrenner stürzen massiv ab, das ist ein gutes Zeichen. Und auch wenn einige erstmal auf einen Hybrid umsteigen, kenn ich viele denen das anspringen des Verbrenners stören. Beim nächsten wird es denn ein komplett ruhiges Auto ohne Ölwechsel.
Tippe auf 850.000 E-Autos in diesem Jahr.
Gunnar meint
Dein Optimismus gefällt mir.
Gunnar meint
Dritter Monat in Folge mit 22% Marktanteil. Bester Januar überhaupt beim Marktanteil und bei den absoluten Zahlen. Und das alles noch ohne die Kaufprämie. Die wird erst in den nächsten Monaten ihre Wirkung zeigen.
Benziner und Diesel sind schon lange abgehängt, bleiben nur noch die Hybride als größte Gruppe vorne, aber nicht mehr lange, da deren Wachstum deutlich langsamer ist als das der BEVs. Die BEVs wachsen am schnellsten. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.
Im zweiten Halbjahr werden die BEVs die HEVs auf Monatssicht überholen. Und Marktanteile von über 30% werden wir auch sehen. Ich tippe auf 700.000 neue BEVs in 2026.
ID.alist meint
Die zahlen sind etwas verwirrend, weil die mild-Hybride, was eigentlich keine Hybride sind unter HEVs gelistet werden und nicht bei Benzin und Diesel wie es eigentlich sein sollte.
Die aufgeschlüsselten Daten wird man später im Monat erst bekommen, aber ich Denke, Vollhydriden sind an erster Stelle, dicht gefolgt von Benziner und danach kommen die BEVs. Diesel bleibst selbst mit den Mild-Hybrid Varianten dahinter.
Trotzdem wird es ein gutes Jahr für die E-Mobilität in Deutschland, wenn in Januar trotz Kaufprämienunsicherheit wir den besten Januar haben.
Lanzu meint
Auch sog. Voll-Hybride bekommen Energie nur durch Kraftstoff. Ich würde die auch einfach unter Verbrenner zählen. Damit sind die relevanten Zahlen vorhanden.
Im Vergleich zum Vorjahr sind es 16,4% weniger Verbrenner.
Zählt man die PHEV zu Verbrenner, waren es 12,4% weniger Verbrenner.
hu.ms meint
„Und Marktanteile von über 30% werden wir auch sehen.“
Das wäre gut, bezweifle ich aber:
Zu wenig lademöglichkeiten am wohnhaus bzw. AP und natürlich viele ideologisch geprägte: petrol-heads und blau-anhänger.
Auf die treffe ich immer wieder mal: haben häuser aber grundsätzlich keine PV, WP und BEV. Auch das vorrechnen von finanziellen vorteile überzeugt sie nicht.