Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine Auswertung zu den Neuzulassungen von Personenkraftwagen im ersten Zulassungsmonat 2026 nach Marken und alternativen Antrieben veröffentlicht.
Die Anzahl der Pkw mit alternativen Antrieben (Elektro/BEV, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) lag im Januar 2026 um +9,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. 122.970 Neuwagen und damit 63,4 Prozent der insgesamt 193.981 Pkw-Neuzulassungen waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.
Mit einem Elektroantrieb (Elektro/BEV, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle) waren 64.484 Neuwagen beziehungsweise 33,2 Prozent ausgerüstet und damit +23,5 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Bei den Elektro/BEV-Pkw stiegen die Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat um +23,8 Prozent. Mit 42.692 Neuzulassungen betrug ihr Anteil am Gesamtzulassungsvolumen des Berichtszeitraums 22,0 Prozent.

Dirk meint
Bei VW führt m.W. der ID7. Also mal wieder die gleiche Taktik: erst die komischen Fliessheck- und Schrägheckmodelle rausbringen und dann irgendwann die deutlich beliebtere Kombiheck-Version. Die läuft dann.
Powerwall Thorsten meint
Wie verkaufen sich die Kombis eigentlich so im Rest der Welt?
Ähnlich erfolgreiche IDBuzz?
M. meint
Egal, wie viele es sind – offensichtlich sind es genug, um sowas im Portfolio zu haben.
Powerwall Thorsten meint
Ganz schön trotzige Antwort.
Sinken dann die Margen, weil von all den ganzen Modellen gar nicht so viele verkauft werden, wie man sich das wünschen würde oder weil die Entwicklungskosten und insbesondere die Stück-Teilekosten nicht so richtig der Economy of scales folgen ?
M. meint
Wieso trotzig?
Kein Autobauer entwickelt ein Modell mit dem PLAN, davon möglichst wenige zu verkaufen. Wenn sich beim aktuellen Modell also zeigt, dass Kunden den Kombi nicht mehr nehmen, dann kommt keiner mehr.
Wenn die Verkaufszahlen gut genug waren, dann kommt der auch auf der Neuauflage wieder.
Das wird dir doch einleuchten!?
Ich habe in US-Foren schon Kommentare gelesen, dass man bedauert, dort den Station Wagon nicht zu bekommen. Das ist für diese User natürlich ein hartes Schicksal ;-) , aber für 100 oder 1000 Autos im Jahr macht man das nicht – nicht mal Import, wenn man es woanders hat.
Citystromerer meint
Kombis sind für den deutschen Markt interessant, danach kommt ein großes Loch. In Deutschland werden weltweit die meisten Kombis verkauft. Im Jahr 2023 wurden hier rund 416.500 Einheiten zugelassen, gefolgt von den USA (ca. 173.500) und Japan (ca. 107.000).
M. meint
Welche Märkte das sind, ist eigentlich egal.
Wichtig ist der Absatz, den ein Konzern damit macht.
Falls irgendwo auf der Welt ein Land seine Liebe zu Cabrios wiederentdeckt, wie lange wird es dann wohl dauern, bis manche wieder Cabrios im Programm haben?
MK meint
@Powerwall Thorsten
Grundsätzlich waren Kombis schon immer ein eher deutsches Thema. Fakt ist, dass Verbrenner (VW Passat) inkl. PluginHybrid und eAuto (ID.7) weltweit gesehen ungefähr gleichauf sind. Wenn man bedenkt, dass der Elektroanteil im Konzern insgesamt bei rund 20% liegt, zeigt dass doch das Potential, wenn bei Vorhandensein vergleichbarer Modelle der Anteil auf 50% steigt.
Was den ID.Buzz angeht, haben dessen Zahlen sich 2025 übrigens drastisch erhöht und haben auch da den T7 Multivan/Caravelle eingeholt…und das obwohl es den Caravelle und auch den Transporter (der mittlerweile ja auf einer Ford-Plattform basiert) ebenfalls vollelektrisch gibt, man sich also hausintern massive Konkurrenz macht.
hu.ms meint
@Dirk:
Welche modelle verkaufen sich bei Der VWgroup am besten ?
C-Segment: golf, t-roc, D-segment: tiguan
Empfehle: erst mal nachsehen und dann schreiben.
Powerwall Thorsten meint
Da nehme ich doch lieber die 1.9% Plus von Tesla, als die 18% Minus von VW.
Ob daraus ein Trend wird?
Time will tell
M. meint
Wird beim Rabatt und der 0% Finanzierung ein Trend daraus?
Wäre ja mal an der Zeit, dass man hier dazulernt – Time will tell.
Übrigens:
„Trotz eines Gesamtrückgangs von 17,5 % bei der Kernmarke VW lag der Konzern insgesamt bei alternativen Antrieben (inkl. Plug-in-Hybride) mit 10.840 Neuzulassungen sogar um 3,2 % im Plus, dank starken Zuwächsen bei Skoda (+49,0 %) und Audi (+90,5 %) im Bereich der reinen Elektroautos (BEV).“
(Sagt die Ki, der glaubst du doch sonst immer)
Werner Mauss meint
Minus mal Minus macht dann Plus, oder so. 😂
M. meint
Mathematisch richtig, aber das Thema hast du trotzdem verfehlt.
Powerwall Thorsten meint
Herr Ingenieur (FH)
Du musst dich schon mal entscheiden, ob du da KI nun glauben magst oder nicht.
Die KI sagt mir übrigens auch, daß Jobs wie deine bei VW künftig wegrationalisiert werden sollen.
Aber hey, in Tschechien bei Škoda scheint es ja steil bergauf zu gehen
M. meint
Ich vertraue darauf, dass du der Ki glaubst.
Das reicht doch.
hu.ms meint
Wen interessieren hybride ?
Nur reine BEV !
M. meint
Vielleicht haben die VW ja so runtergezogen?
Die Zuwächse bei Skoda und Audi sind jedenfalls BEV.
Steht wenigstens da.
hu.ms meint
Ist doch nur logisch bei den neuen, verbesserten modellen elroq und A6 etron.
Deshalb schreibe ich doch: Einzelmarke: uninteressant. Entscheidend: group.
MK meint
@Powerwall Torsten:
Und wen in Wolfsburg interessiert das Abschneiden der Marke VW? Wichtig ist doch das Abschneiden des Konzerns…und da wachsen Absatz und Umsatz (und zwar stärker als bei Tesla…aber das nur so am Rande…). Einem Mitarbeiter in Zwickau ist doch egal, ob er Räder an einen Cupra Born oder einen ID.3 schraubt…und für einen Mitarbeiter in Baunatal macht es keinen Unterschied, ob der von ihm montierte Motor am Ende in einem VW, Skoda, Audi oder Ford landet. Und für Manager-Boni, Aktionärsdividenden usw. sind sowieso nur Umsatz und Gewinn entscheidend. Welches Firmenlogo da auf den verkauften Autos klebt, hat überhaupt gar keine Relevanz-
Powerwall Thorsten meint
Hast du in letzter Zeit einmal etwas über Stellenstreichungen im zweistelligen Bereich – ich glaube es waren 1000er – im Konzern (VW) in der Presse gelesen?
Ich schon – danke setzen
MK meint
Dass es die gibt ist richtig…ändert ja aber nichts daran, dass der Elektroautoabsatz des Konzerns (und von dem reden wir hier…nicht vom Rückgang bei den Verbrennern oder dem Versäumis, rechtzeitig eigene Akkufertigungen aufzubauen, so dass in Getriebe- und Motorenmontage wegfallende Stellen eben nicht durch eine steigende Akkufertigung kompensiert werden können) steigt.
Außerdem verwechseln Sie „Stellenstreichung“ mit „Reduzierung der Mitarbeiterzahl“: So streicht VW auch in Baunatal tausende Stellen. Gleichzeitig werden aber auch Leiharbeiter in großer Anzahl in feste Anstellungsverhältnisse übernommen und die Mitarbeiterzahl des Werkes sinkt unterm Strich nicht. Auch das VW Werk in Salzgitter streicht Stellen in der Montage von Verbrennungsmotoren. Die 100%ige VW Tochtergesellschaft PowerCo schafft gleichzeitig in Salzgitter auf dem gleichen Werkgelände viele zusätzliche Stellen.
Oder mal anders: „Stellenabbau“ heißt dann z.B., dass man CNC-Fräser entlässt…das heißt aber nicht, dass man nicht die Räumlichkeiten weiter nutzt und dort z.B. Elektriker neu einstellt. Und grade im Montage-Bereich sind die Leute, deren Stellen abgebaut werden, oftmals welche, die durch den Stellenabbau das Unternehmen gar nicht verlassen, sondern nur die Abteilung wechseln.
Das Problem ist doch die Berichterstattung: Geht irgendwo ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern Pleite, von dem 99,9% der Bevölkerung noch nie gehört haben, finden sich dazu bundesweit Berichte bei Bild, Focus oder Chip. Kündigt ein Großkonzern wie VW irgendwo den Abbau von 500 Stellen an (und eben: Es handelt sich in der Regel um Ankündigungen, die teils auch Druckmittel in Tarifverhandlungen sind und nicht um tatsächliche Maßnahmen), findet das genauso bundesweite Aufmerksamkeit. Kündigt VW an, alleine im Werk Baunatal rund 3.500 zusätzliche Stellen in der Herstellung von Elektromotoren zu schaffen und hat dafür auch schon verbindlich einen Generalunternehmer beauftragt, für fast 1 Milliarde Euro entsprechende Produktionshallen aufzubauen, ist das nur eine kurze Randnotiz in der Lokalpresse.
Powerwall Thorsten meint
@MK
Dann fallen ja in Deutschland künftig ja gar keine Industriearbeitsplätze weg – dann bin ich aber behuhigt.
Und die 2025 50.000 weggefallenen Stellen aus der Automobilindustrie arbeiten jetzt alle wo genau?
Die Kohleindustrie ist es nicht.
Die Gastronomie auch nicht
Sag du es uns?
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Wie heißt es so schön: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ ;)
Aber mal im Ernst: Sie können natürlich auf eine Zahl unterm Strich in eine Statistik schauen. Dann wissen Sie genau das, was der Ersteller der Statistik Sie glauben machen will. Die Wahrheit wissen Sie damit aber nicht.
Konkretes Beispiel:
Ein VW-Mitarbeiter zählt als Industriearbeiter…auch die Kantinenmitarbeiter, die Currywurst braten, der Pförtner vorne am Tor und der Banker, der die Leasingverträge bei der VW Bank abschließt.
Gliedert VW seine Softwaresparte aber in eine Tochtergesellschaft aus (Cariad) sind plötzlich tausende Mitarbeiter (ohne es selber überhaupt mitzubekommen), keine Mitarbeiter mehr in der Industrie, sondern der IT-Branche…nach IG Metall-Tarif werden die natürlich trotzdem weiterhin bezahlt.
Dann überlegt sich VW, dass man Logistik nicht selber machen will. Plötzlich arbeiten tausende Mitarbeiter bei Rhenus, Imperial, DSV oder DHL…und sind damit, obwohl auch die die gleichen Jobs zum gleichen Gehalt im gleichen Gebäude machen wie vorher keine Industriemitarbeiter mehr, sondern Dienstleistungsmitarbeiter.
Und wenn VW sich überlegt, dass in einer neuen Montagelinie die Schrauben an den Rädern doch nicht mehr von einem Mitarbeiter festgezogen werden müssen, sondern dass ein Kuka-Roboter dass sogar zuverlässiger und billiger tut, sind tatsächlich das erste Mal Stellen wirklich weg. Das hat aber auch keine negative Auswirkung auf den Absatz und ist gut für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Ist Ihnen bewusst, dass VW im Montagebereich in Wolfsburg die Mitarbeiterzahl seit den 1970ern reduziert ohne dass dabei die Produktionskapazität gesenkt worden wäre? Heutzutage passiert halt einfach mehr automatisiert. So bauen weniger Mitarbeiter gleich viele deutlich komplexere Autos (wie viele VW Käfer hatten denn eine Klimaanlage, ein Navigationsgerät, eine Sitzheizung, Einparksensoren oder Ambientebeleuchtung?)
Dazu gibt es etwas, dass sich „Digitalisierung“ nennt: Wenn Rewe plötzlich nicht mehr an 40 Millionen Haushalte pro Woche ein Werbeprospekt verteilen lässt und Sie die Stromrechnung nicht mehr jeden Monat ausgedruckt per Post bekommen, kostet das Arbeitsplätze in Druckereien, Papier- und Farbfabriken usw….und es braucht auch weniger Fahrzeuge, weil eben weniger Briefe und Werbeprospekte verteilt werden müssen. Stattdessen gibt es Apps, Kundenportale usw…da arbeiten überall Menschen, die aber eben nicht mehr der Industrie zugerechnet werden. Unterm Strich hat Deutschland so Ende 2025 eine neue Rekordbeschäftigung erreicht…und auch wenn es mir für den einzelnen Mitarbeiter leid tut: Sehen Sie es wirklich als Verlust für den Reichtum unseres Landes, wenn weniger Werbeprospekte und Rechnungen ausgedruckt, verteilt und dann ziemlich schnell wieder vernichtet werden? Ist es nicht eher ein Grund zu jubeln, dass das bisher dafür ausgegebene Geld für andere Zwecke genutzt werden kann?
Citystromerer meint
Deine Meinung interessiert mich. Aber wäre es irgendwie möglich, dass etwas zu komprimieren? Das Leben ist kurz.
MK meint
@Citystromerer
Wie ich Ihnen schon an anderer Stelle geschrieben habe: Das macht es nun mal aus. Sonst ist man doch wieder bei der kurzen Zahl am Ende der Statistik und versteht die falsch.
Die Welt ist halt nun mal leider nicht einfach und oftmals verzerrt eine „komprimierte“ Kurzfassung das Bild. Genau deswegen vermeide ich das. Hier im Beispel ist es ja auch so: Da spielen statistische Effekte, Automatisierung und Digitalisierung/gesellschaftlicher Wandel eine Rolle. Alles vollkommen unabhängige Themen, die sich nicht in zwei Sätzen zusammen fassen lassen.
M. meint
Citystromerer meint
18.02.2026 um 18:36
Deine Meinung interessiert mich. Aber wäre es irgendwie möglich, dass etwas zu komprimieren? Das Leben ist kurz.
Einfach: markieren -> kopieren -> Chatgpt -> einfügen -> Prompt: „fasse mir das in 2 Sätzen mit maximal 50 Wörtern zusammen“
Natürlich muss man darauf vertrauen, dass das Tool das kann. Aber zumindest mit der Quelle gibt es keine Probleme.
hu.ms meint
Na Thorsten, wieder mal das thema nicht verstanden ?
Die VW-group verkauft immer mehr BEV, sogar die marktanteile steigen.
Mit gepant weniger MA = kosten wird die marge verbessern.
DieVW-group „kämpft“ dieses jahr bei BEV in vielen bereichen (neue kleinwagen, grosse facelifts ID3+4 incl. wieder haptischer schalter und innenausstattung, neue modelle in china). In europa wird das ein erfolg – in china sehr fraglich. Aber sie müssen es versuchen.
Future meint
Dann ist es ja nicht mehr tragisch, was uns EY gerade ausgerechnet hat: In 2025 seien in Deutschland über 120.000 Industriearbeitsplätze abgebaut worden. Die meisten Leute haben einfach in den Dienstleistungssektor gewechselt.
MK meint
@Future
Tatsächlich muss man ja hinterfragen, was es denn bedeutet, wenn in Medien landauf, landab die „Deindustrialisierung“ des Landes beklagt wird:
Zum einen geht es wie sowohl in Ihrem als auch dem Kommentar von Powerwall Thorsten auffällt einseitig um die Zahl der Arbeitsplätze, nicht aber um die Produktionsleistung. Dass eben immer mehr automatisiert wird, sollte sich herumgesprochen haben. Vor 50 Jahren bekam der Bandmitarbeiter von VW Essen von seiner Frau mit, die ihm auch am Wochenende die Haare schnitt und auf die Kinder auf gepast hat. Heute geht man in die Kantine, zum Friseur und das Kind von klein auf in die Kita und um die Oma kümmert sich der ambulante Pflegedienst…alles Dienstleistungsbereiche, die früher Familien-intern in der „Freizeit“ abgedeckt werden mussten. Dass wir uns als Gesellschaft das und gleichzeitig eine Vervierfachung der Anzahl an Rentnern seitdem leisten können (zumindest mehr oder weniger), liegt eben daran, dass in der Industrie für die gleiche bzw. sogar bessere Produkte (das Thema „besser ausgestattete Autos“ hatte ich ja schon) immer weniger Mitarbeiter benötigt werden….und es liegt eben auch an der Digitalisierung, die ebenfalls zu einer Verlagerung von Jobs führt. Fragen Sie sich doch mal: Wie viele von den von Ihnen genannten 120.000 abgebauten Industriearbeitsplätzen kommen aus Druckereien, Papierfabriken usw.? Und wie viele neue, körperlich viel weniger anstrengende Arbeitsplätze sind dafür z.B. im Bereich App-Entwicklung entstanden?
Was machen Sie persönlich alles über Apps oder Webportale, wo es früher Papier gab? Kaufen Sie noch DVDs/Videos/CDs oder streamen Sie? Bekommen Sie Tages- und Fernsehzeitung in Papierform? Wie viel physisches Spielzeug haben heutige Kinder noch im Vergleich zu vor 20 Jahren und wie viel mehr Zeit verbringen die stattdessen an Bildschirmen?
hu.ms meint
Thorsten:
Wiedermal was positives zu tesla herausgesucht ?
Schau doch mal die zahlen der VWgroup anstelle nur der marke VW an.