Seit 2021 wird der EQS als vollelektrische Luxuslimousine von Mercedes-Benz weiterentwickelt. Das Modell wird vom Hersteller als Aerodynamik-Weltmeister bezeichnet, der Effizienz-Maßstäbe verschoben und mit dem MBUX Hyperscreen das Anzeige- und Bedienkonzept der Marke verändert habe. Innovationen seien schneller als zuvor in die Serie eingeflossen. Nun seien mehr als ein Viertel der Fahrzeugumfänge neu entwickelt, überarbeitet und verfeinert worden.
Der EQS erhält laut Mercedes eine „grundlegend neue Elektroarchitektur der nächsten Generation“. Medien zufolge handelt es sich dabei um eine Weiterentwicklung der vorherigen EVA2 (Electric Vehicle Architecture) mithilfe von Innovationen der neueren MB.EA-Medium (Mercedes-Benz Electric Architecture). Offiziell genannt werden 800- statt vorher 400-Volt-Technologie, neue im Unternehmen entwickelte Antriebseinheiten, ein Zweigang-Getriebe am Hauptantrieb an der Hinterachse sowie größere Batterien mit optimierter Zellchemie.
Neu ist auch das Mercedes-Benz Operating System MB.OS. Es integriert und steuert jeden Aspekt des Fahrzeugs, nutzt künstliche Intelligenz (KI), leistungsstarke Chips und ist mit der Mercedes-Benz Intelligent Cloud verbunden. Over-the-Air-Updates halten das Elektroauto aktuell, die neue MBUX-Generation integriert ebenfalls KI, und der MBUX Virtual Assistant kann komplexe Dialoge führen. Drei verschiedene Avatare sollen eine persönlichere Interaktion ermöglichen.
Im Innenraum kommen neue Komfortelemente hinzu. Die Gurtheizung der Vordersitze spendet an kalten Tagen Wärme und erwärmt sich den Angaben zufolge bei Kälte spürbar und zügig bis zu 44 Grad Celsius. Neue Zierelemente in „Holz Pappel anthrazit offenporig fine lines“ sowie das Leder-Exklusiv-Nappa-Paket mit Lorbeer-Ziernaht in den Türverkleidungen greifen das Lorbeer-Motiv des Mercedes-Benz Emblems auf. Die Stuttgarter bewerben ein Gefühl des Ankommens und das markentypische „Willkommen zu Hause“-Gefühl.
Als besonderes Novum wird zudem Steer-by-Wire genannt, das wenige Monate nach der Markteinführung für den neuen EQS verfügbar sein soll. Bei Steer-by-Wire-Technologie gibt es keine mechanische Verbindung zu den Rädern mehr.
Bis zu 926 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm
Für den EQS 450+ wird eine Reichweite von bis zu 926 Kilometern nach WLTP-Norm genannt, was einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorgänger entspricht. Beim Gleichstrom-Laden (DC) gewinnt der EQS dank 800-Volt-Technologie in zehn Minuten bis zu 320 Kilometer WLTP-Reichweite hinzu. An 400-Volt-Ladestationen wird die Batterie virtuell aufgeteilt, sodass jede Hälfte mit bis zu 175 kW geladen werden kann. Die maximale DC-Ladeleistung ist von 200 auf bis 350 kW gestiegen. AC-Laden ist standardmäßig mit 11 kW möglich, optional mit 22 kW.
Auch Licht und Fahrkomfort werden hervorgehoben. Das serienmäßige Digital Light erzeugt ein rund 40 Prozent größeres hochaufgelöstes Beleuchtungsfeld und soll bis zu 50 Prozent weniger Energie als die Vorgängertechnik benötigen. Das dynamische Ultra Range Fernlicht reicht bis zu 600 Meter weit. Hinzu kommt eine neue cloudbasierte Dämpferregelung mit Airmatic, bei der die Dämpfung elektronisch vor einer Bodenschwelle angepasst wird.
Bei Assistenz und Bedienung verweist Mercedes-Benz auf eine leistungsstarke Rechnerarchitektur und bis zu 27 Sensoren. Der MB.Drive Parking Assist erkennt Lücken besser, kann schräg parken und parkt rund 60 Prozent schneller als bisher ein. Der serienmäßige MBUX Hyperscreen führt die aktiven Zonen von drei Displays unter einer durchgehenden Glasfläche zusammen. Daraus entsteht ein über 141 Zentimeter breites Bildschirmband.
Am Exterieur erhält der EQS eine neue Frontgestaltung. Ein aufrecht stehender beleuchteter Mercedes-Benz-Stern kommt hinzu, ebenso Powerdomes und Stern-Signets im Tagfahrlicht. In Kombination mit der Ausstattung AMG Line erhält das Modell eine dynamische Kühlerverkleidung mit hinterleuchtetem Sternen-Muster. Mit einem cw-Wert ab 0,20 gehöre der EQS zudem zu den strömungsgünstigsten Autos überhaupt, heißt es.
Weitere Merkmale betreffen Fond, Luftfilter, Energie und Individualisierung. Mit zwei 33,3 Zentimeter großen Displays, neuen portablen MBUX-Fernsteuerungen und intelligenten Funktionen soll das MBUX mit „High-End Fond-Entertainment“ jede Fahrt zu einem Erste-Klasse-Erlebnis machen. Ein HEPA-Filter mit bis zu 9,82 dm³ Volumen hält bis zu 99,65 Prozent der Partikel aus der Außenluft fern. Zudem kann der EQS Strom ins öffentliche Netz oder ins eigene Zuhause einspeisen. Für die Individualisierung werden neue Zierelemente, Lorbeer-Stickereien in Macchiato-Beige/Space-Grey und im Manufaktur Made-to-Measure-Programm rund 125 Lackierungen genannt.
Der neue EQS wird in vier Versionen angeboten, zwei mit Heck- und zwei mit Allradantrieb: 400, 450+, 500 4Matic und 580 4Matic. Die Leistung beträgt 270 bis 430 kW (367 bis 585 PS). Damit geht es in bis zu 4,1 Sekunden von 0 auf 100, maximal ist stets Tempo 210 möglich. Der Verbrauch beginnt offiziell bei kombiniert 15,4 kWh/100 km. Mit der 112 oder 122 kWh großen Batterie (bisher max. 118 kWh) sind Reichweiten von 817 bis 926 Kilometern pro Ladung im WLTP-Fahrzyklus möglich. Die Preise beginnen in Deutschland bei 94.403 Euro.
Die Anhängelast der Hecktriebler 400 und 450+ konnte von bisher maximal 750 auf 1600 Kilogramm mehr als verdoppelt werden. Die 4Matic-Modelle mit Allradantrieb kommen auf eine zulässige Anhängelast von 1700 Kilogramm.











BeatthePete meint
@Andy
Naja X und S hätte man auf Luxusinterieur umbauen können und/oder als Technologieträger platzieren können.
Hat man nicht gemacht da umpassend zum Konzept und Technologieträger viel zu teuer sind.
MMn. ist Tesla in einer Kriese weil Y und 3 keinr relevanten technischen Inovationen/Verbesserungen bringen. Hier muss Tesla etwas machen, sonst werden sie nach hinten Durchgereicht.
Powerwall Thorsten meint
Das Dumme ist wenn man Weltweit mit einen Model Y auf Platz 1 steht kann man ja nur in eine Richtung gereicht werden.
Die Frage die bleibt ist nur wann und wie schnell, oder ob überhaupt.
Time will tell
;-)
Gunnar meint
Es geht um den Vergleich EQS / X / S. Da ist der Erfolg des Y egal.
M. meint
Nicht „man“ steht auf Platz 1 – das tut „man“ ja nicht – sondern ein einziges Modell.
Das zweite fällt schon ab, und ein drittes gibt es nicht.
Deswegen wurde „man“ bereits nach unter durchgereicht.
Noch nicht von VW, aber mal abwarten. ;-)
Simon meint
Der schaut leider immer noch aus wie ein Toyota Prius. Mercedes entwickelt Autos und Innenräume die in den hochglang PowerPoint. Folien gut aussehen aber nicht umsetzbar sind
Gerd Kope meint
Ich fahre seit 2 Jahren den aktuellen Toyota Prius Plug-in, 5. Prius-Generation.
Happy!
South meint
Mjoah ich sag mal so, reine Ressourcenverschwendung, hihihi.
Denkt mal drüber nach, den allermeisten reicht theoretisch 100 km fürs tägliche pendeln, dass sowas von Mercedes völlig übertrieben ist haben selbst meine Kinder sofort begriffen. Solche riesen Autos entziehen uns halt allen die Lebensgrundlage und sind nur was für Diesel Maik Brüller Knüllwr und blau braun Wähler, das zu verstehen dafür braucht’s kein Brain Ned…alles über 30kwh Akku würde ich konsequent mit Luxussteuer belegen, was wir brauchen und wollen sind kleine Stadtautos mit vielleicht 200 km wltp, dafür günstig und hauptsache effizient.
Ein Benziner kommt mit 10 Liter vielleicht 150 km weit, ein Elektro-Auto kommt mit 10 kw keine 100 km. Das entwickelt man absichtlich so um sagen zu können, hey, wir bieten doch Elektro-Autos an, nur will sie keine erkaufen, nicht unsere Schuld. Um die Rüttel und Schüttel Fraktion mit ihrem Fetisch auf langsame Beschleunigung zu befriedigen. Denn ein AMG wird an der Ampel selbst von einer Zoe abgehängt.
Tim Leiser meint
????
eBikerin meint
Hab ich jetzt auch nicht verstanden was er uns damit nun wirklich sagen will?
Kleine sparsame Autos mit weniger als 200km Reichweite gibts doch – sind sogar billig – wollen aber irgendwie doch die wenigsten haben. Nur für Ihn – heisst zB Spring. Und was er nun mit dem kindischen Ampelrennen sagen will, muss man auch nicht verstehen. Soll man eAutos kaufen , weil man damit mit einem ZOE gegen nen AMG an der Ampel VERLIERT?
M. meint
Na, ist doch einfach.
Ab sofort hat sich niemand mehr weiter als 100 km von seinem Wohnort zu entfernen. Dann braucht nieman mehr große Batterien.
Außer er – angeblich hatver ja nen Audi A6 e-Tron gekauft/geleast.
Das mit den blau-braunen Wählern hat er auch nicht durchschaut.
Die müssen ja schon aus Dankbarkeit für die ganze kostenlose CEO-Werbung + Fakenews eine andere Marke wählen.
Future meint
Es ist doch nicht so schwer zu verstehen:
Große Akkus sind nichts weiter als Ressourcenverschwendung. Hier werden also weiterhin Fehler gemacht, die man von dieser »schmutzigen« Industrie schon lange kennt. Es ist also noch ein langer Weg in eine bessere Zukunft mit mehr Verantwortung und Nachhaltigkeit.
South meint
Hahaha, geil, also wirklich M und eBikerin, is ja wohl ein leicht durchschaubarer plumper Fake Beitrag, oder? Und ja, ich habe tatsächlich einen A6 etron performance gekauft und nicht geleast, weil ich ganz einfach sehr viele Kilometer im Jahr fahre…
M. meint
Glaube ich dir nicht, weil der Akku ja viel zu groß ist.
Und das wäre dann ja „Wasser predigen, aber Wein saufen“.
Such dir eine bessere Story.
Jsoaaiif meint
Bald haben wir die 1000km nach WLTP erreicht, dann gibt es wirklich für niemanden mehr ein Argument nicht auf ein E-Fahrzeug umzusteigen (abgesehen vom Preis). Aber die simulierten Lüftungsstreben auf der Front des EQS sehen irgendwie komisch aus. Und warum fehlt bei dem Rendering mit normalem Lenkrad in der Bildergallerie oben die Sitzbank im Hintergrund und warum ist sie bei der Yoke-Variante da? :D
Besser-BEV-Wisser meint
Technisch ist der EQS damit auf der Höhe der Zeit. Auch die Wertigkeit ist nun besser.
Leider sieht der EQS immer noch nach Zäpfchen-mit-Rädern aus. Aber Design ist Geschmacksache….
Die für diese Klientel oft wichtige zweite Sitzreihe ist zu wenig Großzügig. Einzelsitze, Kühlschrank, Riesenmonitore etc. wird da zumindest als Zusatzaustattung erwartet.
Der Markt wird also weiterhin sehr klein sein für den EQS.
Simon meint
Den hätten den als CLS verkaufen sollendund zusätzlich noch eine elektrische S Klasse
MrBlueEyes meint
Nun hat der EQS die gleiche „miesepetrig“ dreinschauende Front wie der CLA… also meins isses nicht…
Die Lichtleiste über dem Grill wirkt für mich nach wie vor deplatziert und unschön… dadurch muss der Grill halt auch weiter runter wandern und kann weniger „repräsentativ“ gestaltet werden… schwierig… bin gespannt, ob diese Front dem Status, den die eigentlich elektrische S-Klasse transportieren sollte, gerecht wird….
Gunnar meint
Gute Entwicklung. 100km mehr Reichweite für den gleichen Preis und deutlich schnelleres Laden dank 800Volt-Technik.
Es tut mir wirklich leid für Tesla. Aber Mercedes zeigt, wie die Entwicklung auch in der Oberklasse vorangetrieben werden kann, um die Fahrzeuge technisch attraktiv zu halten.
Das Model S ist circa 25 cm kürzer als der EQS und wurde trotzdem fast zum gleichen Preis angeboten. Das gepaart mit deutlich geringerer Reichweite (200km) und deutlich langsamerer Ladezeit (400V vs 800V) zeigt eindeutig, dass das Model S einfach nicht mehr auf dem Stand der Technik war und viel zu überteuert angeboten wurde.
Mit dem Preis runter gehen konnte Tesla aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht, sonst hätten sie es getan. Somit blieb Tesla nichts anderes übrig, als das Model S einzustellen.
Andi EE meint
Den Wettbewerb um die goldene Ananas wird von beiden Firmen nicht gewonnen. Schon lustig, dass du mit eingestellten Fahrzeugen vergleichst, macht auch wenig Sinn. 😉 Wie man diesen ganzen Pseudo-Luxus ohne Chauffeur (autonomes Fahren) aufrecht erhalten kann, bin ich mal gespannt. Wie bei Porsche ist auch hier der Abstieg vorprogrammiert. Man gibt extrem viel Geld für die Modellpflege aus und generiert so wenig Verkäufe.
Es gibt das Stückzahlenproblem, welches einfach nicht zu lösen ist. Mit der geringen Zahl kann man das ajour Halten des Fahrzeugs (Exoten) nicht finanzieren. Das etwas kleinere Fahrzeug generiert viel mehr Stückzahlen und kann sich so problemlos selber finanzieren. Man hat genügend Geld um es ständig attraktiv / auf dem neuesten Stand zu halten.
Ich denke, der EQS wird auch in der Neuauflage floppen.
Gunnar meint
„Schon lustig, dass du mit eingestellten Fahrzeugen vergleichst, macht auch wenig Sinn.“
Und ob das Sinn ergibt.
Es zeigt, dass Tesla das Model S nicht eingestellt hat, weil sie angeblich genug andere Sachen zu tun haben, sondern weil Tesla nicht in der Lage ist, ein konkurrenzfähiges Model S im Jahr 2026 anbieten zu können.
Andi EE meint
Was ist denn das Plus von Model X und S gegenüber Y und 3? Nichts außer geringfügig mehr Platz. Das macht keinerlei Sinn, so was weiter aufzulegen.
Man kann es ja umdrehen, wenn sich S und X hervorragend verkauft hätten, hätte man sie sicher weiter produziert. Das Problem dieser Modelle ist ja nicht, dass sie schlecht sind, das Problem ist, dass die Mittelklassemodelle aus dem eigenen Stall den Markt abgraben.
Und das Absurde, der Innenraum war ja viel besser bei Y und 3, höher wertig, weil die Modelle viel wichtiger sind, müssen die auch in kürzeren Intervallen aufgefrischt werden. Die waren immer moderner ausgestattet als S und X.
Je besser das Mittelklasse-Modell im eigenen Stall wird, desto unsinniger ist die Luxusklasse. Vielleicht ist das bei Mercedes nicht so, weil es den nackten Hirsch gibt und ein vollausgestatteter Mittelklasse-Wagen teurer als die Basis-Luxusklasse ist. Bei Tesla ist es nicht so, der Exot aus der Luxusklasse ist immer noch massiv teurer als der bestausgestattete Mittelklasse-Wagen. Du bekommst sogar noch das FSD-Abo dazu und fährst immer noch günstiger.
Das macht null Sinn, weil gegen die hochautomatisierte Produktion von Y und 3, der Luxuspart niemals ankommen kann, außer es gibt eine sinnlos hohe Quersubventionierung zu Lasten der Firma.
Diese Fixierung auf die diverse Hardware, ist absurd teuer und nicht zielführend. Diese Firmen haben kein Geld für Batterien und/oder autonomes Fahren, es wir alles in der Modell-Vielfalt verlocht.
Tesla-Fan meint
Früher wurde hier immer behauptet, das Model S sei gar nicht Oberklasse.
Jetzt muss es für einen kruden Verglich herhalten.
Entscheidet euch doch mal was ihr wollt!
Das Model S und X wurden nach 12 Jahren eingestellt weil sich der Firmenschwerpunkt bei Tesla in Richtung Robotaxi verschoben hat. Danke an alle S und X -Käufer, die mit ihrem Kauf diesen Wandel in Richtung Zukunft ermöglicht haben.
Die überarbeitete S-Klasse wird wieder floppen.
Gunnar meint
@Tesla-Fan:
Der Vergleich mit der Oberklasse rührt daher, weil Tesla mit dem Model S ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse zu Oberklasse-Preisen angeboten hat. So wird ein Schuh draus. Was würdet ihr euch aufregen, wenn ein ID7 in der Basis 100.000 € kosten würde.
Und zu dir Andi EE:
Ist schon sehr amüsant, wie du versuchst, den blamablen Misserfolg vom S und X der vergangenen paar Jahre schön zu reden. Vor 10 Jahren waren beide absolut ihrer Zeit voraus, aber die Entwicklung und die gleichzeitige Kostenersparnis waren einfach nicht schnell genug, sodass alle anderen in dem Segment aufgeholt und überholt haben. Somit blieb Tesla keine andere Wahl, als beide Modelle einzustellen. Und dass sie angeblich mit Robotaxis usw genug zu tun haben, ist lachhaft und nur eine Ausrede innerhalb der Teslafanblase.
M. meint
„Was ist denn das Plus von Model X und S gegenüber Y und 3? Nichts außer geringfügig mehr Platz. Das macht keinerlei Sinn, so was weiter aufzulegen.“
Und um das zu merken, hat diese agile Firma wie lange gebraucht?
7 Jahre? 9?
(ich bin übrigens ganz anderer Meinung, aber… warum hier widersprechen…)
Gunnar meint
„Was ist denn das Plus von Model X und S gegenüber Y und 3? Nichts außer geringfügig mehr Platz. Das macht keinerlei Sinn, so was weiter aufzulegen. “
Du solltest noch ergänzen: „Das macht keinerlei Sinn, so was weiter aufzulegen, wenn man nicht in der Lage ist, den Preis zu halbieren.“
Andi EE meint
@Gunnar
Dein Geschwafel ist so lachhaft und logikbefreit. Ich hab schon vor 2 Jahren gesagt (Präsentation Highland), dass diese Premium-Modelle überflüssig sind. Und du wirfst mir jetzt vor, dass ich das nicht einsehe und ein Fanboy sei.
Der Unterschied zu dir ist, dass du zwanghaft diese völlig überteuerten Modelle im Markt halten möchtest, obwohl alles darauf hindeutet, dass dieser Teilmarkt am erodieren ist. Und woraus entsteht diese Argumentationskette, … aus eurer Softwareschwäche, ihr könnt gar nichts anderes, als diesem permanenten Hardware-Fetischismus nachzugehen, weil ihr nichts anderes könnt.
Das hören wir jetzt schon Jahre, dass man das Fahrerdisplay braucht, alles zubauen muss, damit das Display nicht freisteht, unendlich viele Modelle auflegen muss, damit man viele BEVs verkaufen kann, wahnsinnige Lade-Performance braucht, damit man die Spitze der Verkaufscharts gelangen kann. Es ist doch nichts von euren Ausschlusskriterien der Fall. Wenn man auf euch hören würde, würde sich Tesla halbieren, dritteln oder vierteln und wäre dann auf dem BEV-Verkaufsniveau von euren Herstellern.
BeatthePete meint
@Andy
Naja X und S hätte man auf Luxusinterieur umbauen können und/oder als Technologieträger platzieren können.
Hat man nicht gemacht da umpassend zum Konzept und Technologieträger viel zu teuer sind.
MMn. ist Tesla in einer Kriese weil Y und 3 keinr relevanten technischen Inovationen/Verbesserungen bringen. Hier muss Tesla etwas machen, sonst werden sie nach hinten Durchgereicht.
Andi EE meint
„Naja X und S hätte man auf Luxusinterieur umbauen können und/oder als Technologieträger platzieren können.“
Wozu? Model 3 und Y sind top, es braucht nicht mehr.
„MMn. ist Tesla in einer Kriese weil Y und 3 keinr relevanten technischen Inovationen/Verbesserungen bringen.“
Dümmer geht nimmer, das sind Roboter die kein anderes Auto im Markt toppen können, kein einziges. Nur weil ein paar etwas schneller laden können. Bei den Allermeisten ist es ja so, dass die so ineffizient sind, dass sie aus den 800V keinen Zeitvorteil ziehen können. Und bezüglich Kosten sind sie sowieso schlechter.
Gunnar meint
@Andi EE:
„Wozu? Model 3 und Y sind top, es braucht nicht mehr.“
Ja, 3 und Y sind top, sehe ich ganz genauso, da sind wir uns einig.
Aber daraus das Fazit abzuleiten, dass es deswegen kein S und kein X braucht, ist abenteuerlich. Nochmal zum mitschreiben: Tesla hat das S und X nicht freiwillig eingestellt. Die Frage, ob Tesla die beiden Modelle braucht, stellt sich gar nicht. Beim S und X war Tesla einfach nicht mehr konkurrenzfähig und nicht in der Lage, die Kosten massiv zu drücken. Viel zu teuer für das Gebotene. Deswegen war Tesla gezwungen, S und X einzustellen.
Und jeder Fahrzeughersteller versucht, in die höherpreisigen Segmente vorzudringen, weil da einfach die Margen besser sind. Nur die allerwenigsten schaffen das, da dieser Markt naturgemäß begrenzt ist. Das musste Tesla jetzt schmerzhaft erfahren.
Andi EE meint
@Gunnar
Danke fur deine anständige Antwort, bin etwas auffällig geworden. 👍
„Aber daraus das Fazit abzuleiten, dass es deswegen kein S und kein X braucht, ist abenteuerlich.“
Aber so wie du zu behaupten, dass man das Lineup bis ins Luxussegment haben muss, ist doch keine gottgegebene Vorgabe. Wenn das Segment immer kleiner wird, ist es sinnvoller es aufzugeben.
„Nochmal zum mitschreiben: Tesla hat das S und X nicht freiwillig eingestellt.“
Stimmt, so wie man sie aufgefrischt hat, waren sie unattraktiv.
„Die Frage, ob Tesla die beiden Modelle braucht, stellt sich gar nicht. Beim S und X war Tesla einfach nicht mehr konkurrenzfähig und nicht in der Lage, die Kosten massiv zu drücken.“
Natürlich hätte man die problemlos mit der Bodengruppe und Technik vom Cybertruck updaten können (800V / Drive by Wire / 48V Architektur), das wäre technisch überhaupt kein Problem gewesen, da mitzuhalten. Es ist ja alles da, das ist kein Hexenwerk (800V), das kann jeder Hersteller implementieren. Wenn er es selber nicht, halt kaufen. Technologisch ist das nichts Besonderes. Die Frage ist, ob sich das ökonomisch lohnt und die hat Tesla gegeben = nein.
„Viel zu teuer für das Gebotene. Deswegen war Tesla gezwungen, S und X einzustellen.“
Für mich auch, wenn ich das mit Tesla M3 und Y vergleiche, ein grottenschlechtes P/L.
„Und jeder Fahrzeughersteller versucht, in die höherpreisigen Segmente vorzudringen, weil da einfach die Margen besser sind.“
Genau das ist nicht mehr der Fall, Porsche floppt so gnadenlos mit deiner Behauptung, schlimmer kann man gar nicht floppen. Die haben das alles drin was du forderst und niemand will diese Teile. Schlicht weil das P/L unterirdisch ist. Und es wäre selbstverständlich auch beim EQS so, wenn sie nicht durch jede Menge Verbrenner quersubventioniert wären. Diese Fahrzeuge würden real mindestens 300-400’000€ kosten. Da ist nichts von all den Entwicklungskosten reingeholt worden. Diese Autos sind finanzielle Riesenflops.
„Nur die allerwenigsten schaffen das, da dieser Markt naturgemäß begrenzt ist. Das musste Tesla jetzt schmerzhaft erfahren.“
Niemand schafft es mit BEVs in diesem Segment Geld zu verdienen, am allerwenigsten Mercedes. Diese Stückzahlen sind so armselig tief, das kann man gar nicht beschreiben, wie schwach diese Absatzzahlen bisher waren. Das ist organisiertes Geld zum Fenster rausschmeißen.
Jennss meint
Ladezeit 10-80% habe ich nicht gefunden.
Bin gespannt, wie BMW mit dem i7 nachzieht.
Aztasu meint
25 Minuten für den kleinen Akku und 26-27 Minuten für den größeren Akku
Deity meint
Man merkt halt doch, es es trotz Technik Update nur ein Facelift ist.
Klar der Akku ist groß, aber 27min für 10-80% ist weiterhin nicht zeitgemäß
Frank Peters meint
10-80% sind 85,4 kWh, mit denen man weitere 427 km (je 20 kWh), 341 km (je 25 kWh) oder 280 km (je 30 kWh) fahren kann. Und das nachdem man schon einige, zügig gefahrene, hundert Kilometer hinter sich hat. 122 kWh netto sein Dank.
Ein Model S Plaid lädt bestenfalls 67,2 kWh in ~31 – 32 min nach. Und für das gabs jetzt weder ein Technikupdate noch ein Facelift, sondern die verdiente Einstellung der gesamten Baureihe.
Tim Leiser meint
Bei knapp 1000 km Reichweite ist das mächtig in Ordnung.
Anonym meint
Der BMW i3 40 wird auch so 920km WLTP bekommen und der lädt in 21 Minuten
M. meint
Der ist ne Nummer kleiner.