Ford plant laut AutoExpress die Einführung eines neuen hybriden Modells im C-Segment, das als Crossover konzipiert ist. Dieses neue Kompaktfahrzeug könnte die Rückkehr der Modellbezeichnung Focus markieren und soll darauf abzielen, mit Modellen wie dem VW T-Roc oder dem Nissan Qashqai zu konkurrieren.
Die Optik des neuen Crossovers soll durch ein Vierpunkt-Scheinwerferdesign auffallen, das von historischen Rennwagen und Ford-Modellen inspiriert ist. Ergänzt wird dies dem Bericht zufolge durch muskulöse Oberflächen und robuste Elemente, um den SUV-Charakter zu unterstreichen. Im Gegensatz zu früheren Generationen des Focus soll dieses Modell nicht als klassisches Schrägheckmodell auftreten.
Technische Details zum Antrieb sind derzeit noch unklar. Es ist nicht bekannt, ob das Fahrzeug mit einem Hybrid-, Plug-in-Hybrid- oder Range-Extender-Elektroantrieb ausgestattet sein wird. Die Antriebstechnik dürfte davon abhängen, ob Ford für das Projekt zur schnelleren Umsetzung und für mehr Effizienz eine strategische Partnerschaft eingeht.
Jim Baumbick, Präsident von Ford in Europa, bezeichnete Kooperationen als „strategische Hebel“. Er betonte, dass der US-Traditionshersteller nur mit den Besten zusammenarbeite. Im Mittelpunkt stehe, Fahrzeuge mit der typischen Ford-Identität zu liefern. Auf die Frage nach einer Wiederbelebung des Focus-Namens sagte er, derzeit keine Details teilen zu können. Der Manager verwies jedoch auf die Bedeutung der Historie einiger Modellnamen.
Weitere Modellneuheiten geplant
Der mutmaßliche kommende neue Focus ist nach Informationen von AutoExpress nicht der einzige geplante Crossover mit Hybridantrieb. 2029 soll auch ein größeres Modell des D-Segments (Mittelklasse) eingeführt werden, das den aktuellen Kuga ersetzt. Dieses „dynamischere“ Angebot soll neben dem neuen, nächstes Jahr erwarteten europäischen Bronco Interessenten an familienorientierten SUV eine weitere Option bieten.
Die neuen Modelle sollen dem Bericht zufolge die in Köln vom Band rollenden E-Auto-Baureihen Explorer (Mittelklasse-SUV) und (mittelgroßes SUV-Coupé) Capri ergänzen. Diese basieren auf VW-Plattformen aus einer schon länger bestehenden umfassenderen Partnerschaft. Christian Weingartner, General Manager für Pkw bei Ford Europe, lobte die Zusammenarbeit mit dem deutschen Autohersteller und stellte Aktualisierungen für Explorer und Capri in Aussicht. „Wir können von all ihren Entwicklungen und den Fortschritten der Plattform profitieren, und genau das wollen wir tun.“
Neben dem neuen Hybrid-Crossover werden auch der neue elektrische Puma und der Fiesta im Jahr 2028 erwartet. Damit setzt Ford weiterhin auf verschiedene Antriebstechnologien für den europäischen Markt, wobei reine Stromer eine zentrale Rolle spielen.

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