Smart hat den Concept #2 bei einer Veranstaltung in Rom erstmals in Europa präsentiert. Dabei stellte die Marke weitere Aspekte ihrer Designphilosophie, des Innenraumkonzepts sowie technische Details der neuen Electric Compact Architecture (ECA) vor. Der Concept #2 und die neue Plattform dienen als Grundlage für den kommenden elektrischen Serien-Zweisitzer #2.
„Deutsche Städte wie Berlin, Hamburg oder München waren schon immer die Heimat des Smart Zweisitzers. Noch heute gibt es in Deutschland über 300.000 zugelassene Smart fortwo. Mit dem Smart Concept #2 eröffnen wir das nächste Kapitel in der Neugestaltung dieses ikonischen Fahrzeugkonzepts und zeigen jetzt weitere Highlights“, sagt Florian Nemitz, CEO Smart Deutschland. „Die eigens entwickelte ECA-Plattform ist das technologische Herzstück und das Innenraumkonzept verdeutlicht die Philosophie hinter dem kommenden Smart #2. Mit diesem Meilenstein steigt die Vorfreude auf die Weltpremiere im Herbst bei unseren Kunden, Vertriebspartnern und auch bei mir umso mehr.“
Der Concept #2 soll die Designrichtung des #2 verkörpern. Zu den genannten Merkmalen zählen die Proportionen, das zweifarbige Farbkonzept, rahmenlose Türen sowie präzise ausgearbeitete Oberflächendetails. Diese Elemente folgen dem Leitprinzip „Function becomes Fashion“, bei dem funktionale Entscheidungen Teil der Designidentität werden.
Im Mittelpunkt des Innenraumkonzepts stehen eine durchgehende Sitzbank, ein Cockpit nach dem S-Form-Prinzip und eine effiziente Nutzung des vorhandenen Raums. Das Interieur ist offen und klar strukturiert gestaltet und soll trotz kompakter Außenmaße ein großzügiges Raumgefühl sowie ein gehobenes Ambiente schaffen. Die durchgehende Sitzbank hebt die herkömmliche Trennung zwischen Fahrer und Beifahrer auf. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Raum, der offen und einladend wirken soll.
„Das Konzept der offenen Innenraumarchitektur schafft eine bewusst reduzierte und dennoch einladende Atmosphäre“, heißt es. Das S-förmige Cockpit sei auf intuitive Bedienung, klare Orientierung und eine möglichst effiziente Raumnutzung ausgelegt. Zusammen sollen diese Elemente zeigen, wie intelligente Designlösungen die Kompaktheit des Fahrzeugs in eine Qualität verwandeln.
Erstmals präsentierte Smart weitere technische Details der skalierbaren ECA-Plattform. Sie wurde den Angaben zufolge von internationalen Entwicklungsteams speziell für ein ultrakompaktes, vollelektrisches Fahrzeug entwickelt und bildet die technische Basis des #2. Die Plattform soll intelligente Raumnutzung, urbane Agilität, Sicherheit und elektrische Alltagstauglichkeit in einem Fahrzeug dieser Größe vereinen.
Im #2 ermöglicht die ECA-Plattform einen Wendekreis von 6,95 Metern von Bordstein zu Bordstein. Damit wird laut dem Hersteller eine der zentralen Herausforderungen der urbanen Mobilität angegangen: „maximale Manövrierfähigkeit auf engstem Raum“. Gleichzeitig sei die Architektur darauf ausgelegt, den verfügbaren Innenraum effizient zu nutzen. Kurze Überhänge, eine kompakte technische Anordnung und ein klarer Fokus auf das vollelektrische Fahrwerk seien die Grundlage für das offene Innenraumkonzept.
Die Plattform ist für eine Batterie mit einer Zielkapazität von 35,7 kWh ausgelegt. Genannt werden außerdem eine angestrebte Reichweite von rund 300 Kilometern nach WLTP, die noch nicht zertifiziert ist, sowie DC-Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in weniger als 20 Minuten. Die technische Auslegung soll urbane Mobilität mit zusätzlicher Flexibilität verbinden.
Ein weiterer Schwerpunkt der ECA-Plattform ist die Sicherheitsarchitektur des #2. Smart entwickelt dabei die Prinzipien der bekannten Tridion-Zelle weiter und überträgt sie auf die nächste Generation des kompakten, vollelektrischen Zweisitzers. Ziel sei es, kompakte Außenmaße mit einer robusten Struktur und modernen Sicherheitsanforderungen zu verbinden.
„Die neue Version der Tridion-Zelle steht für das Bestreben der Marke, Sicherheit unabhängig von der Fahrzeuggröße zur obersten Priorität zu machen“, erklärt Smart. Der kommende #2 werde zeigen, „dass ein kompaktes Fahrzeug mehr kann als nur Platz sparen: Es kann auch Schutz, Stabilität und Vertrauen bieten“.









simon meint
Wenn man diese Liebe zum Design auch bei Mercedes finden würde und nicht nur zwei Display mit 2-3cm dicken Rand und sichtbarer Kamera wie im CLA-
M. meint
Dass das ein Konzept ist und nicht so kommt, ist dir klar, oder?