Nissan hat den Leaf Nismo in Japan eingeführt und dort in den Verkauf gebracht. Das Modell basiert auf der dritten Generation des Leaf, die 2025 eingeführt wurde. Die ersten beiden Generationen kamen als eher klassischer Kompaktwagen auf die Straßen, das neueste Modell ist als SUV-Crossover konzipiert. Die Basis stellt eine Elektroauto-Plattform, auf der nun auch eine Version der sportlichen Nissan-Submarke Nismo startet.
Der 4415 Millimeter lange Leaf Nismo ergänzt die Nismo-Straßenmodellreihe und soll Rennsport-orientierte Leistung mit Alltagstauglichkeit verbinden. Entwickelt wurde er nach dem Konzept eines „agilen intelligenten Sport-Crossovers“, heißt es. Eine exklusive Nismo-Abstimmung soll für ein direktes und wendiges Fahrverhalten sorgen.
Das Fahrwerk verfügt über spezielle Federn, Stabilisatoren und ausgewählte Lagerbuchsen, die seine Steifigkeit erhöhen und die Lenkreaktion verbessern sollen. Die speziellen Stoßdämpfer sollen anfängliche Karosseriebewegungen reduzieren und zugleich auf wechselnde Straßenoberflächen reagieren. Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport 5 und leichte, steife 19-Zoll-Aluminiumräder ergänzen das Fahrwerk.
Die Fahrmodi Standard, ECO und Sport erhielten jeweils eine eigene Nismo-Abstimmung. Der überarbeitete Sportmodus trägt die Bezeichnung Nismo Mode und bietet laut den Japanern eine kraftvolle, lineare Beschleunigung. Zusätzlich besitzt das Kompaktmodell als erstes Nismo-Elektroauto regenerativ arbeitende Bremswippen mit vier speziell abgestimmten Stufen.
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Die Leistung des Leaf Nismo liegt mit 160 kW/217 PS starkem Vorderradantrieb auf dem Niveau der stärksten regulären Version der Baureihe. Das sportlich orientierte Modell soll jedoch dank einer neu abgestimmten Antriebssoftware und einer direkteren Gasannahme eine um etwa 20 Prozent stärkere Anfahrbeschleunigung bieten. Zudem soll die Beschleunigung bei hohen Geschwindigkeiten länger aufrechterhalten werden.
Die 160-kW-Version ohne Nismo-Anpassungen beschleunigt hierzulande in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis Tempo 160. Angaben zur Reichweite der Sportversion gibt es noch nicht, das zugrundeliegende bisherige Topmodell fährt 624 Kilometer pro Ladung nach WLTP-Norm.
Exklusive Aerodynamikbauteile umfassen einen Frontstoßfänger mit Luftführungen, untere Türverkleidungen, einen Heckstoßfänger mit bootsrumpfförmigem Unterspoiler und einen verlängerten Ducktail-Heckspoiler. Diese Elemente erzeugen den Angaben zufolge zusätzlichen Abtrieb, ohne den aerodynamischen Widerstand gegenüber dem Basismodell zu erhöhen. Rote Akzente, schwarz glänzende Außenspiegel und sechs verfügbare Karosseriefarben prägen das Außendesign.
Der Innenraum ist überwiegend schwarz gestaltet und mit roten Details versehen. Zu den Nismo-spezifischen Elementen gehören Leistungsanzeige, Instrumententafelverkleidungen und Startschalter sowie ein optimiertes Lenkrad. Optionale, speziell abgestimmte Recaro-Sportsitze verfügen über eine elektrische, stufenlose Lehnenverstellung.
Nissan plant, den Leaf Nismo in Nordamerika und Europa auf den Markt zu bringen. Er werde „ein globales Modell sein“, sagte Chief Performance Officer Guillaume Cartier gegenüber Automotive News. Der Zeitpunkt für den Start in anderen Ländern stehe noch nicht fest. Damit ist auch der Preis noch offen, die bestehende 160-kW-Version kostet in Deutschland mindestens 41.200 Euro.












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