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VW ID. Cross ab 36.525 Euro konfigurierbar, 27.995-Euro-Version ab Mitte Oktober

23.07.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

VW-ID-Cross

Bild: VW

Der kürzlich vorgestellte VW ID. Cross kann jetzt konfiguriert werden. Zum Bestellstart bietet der Hersteller das kleine Elektro-SUV mit 155 kW/211 PS Leistung und 52-kWh-Batterie an. Los geht es regulär bei 36.525 Euro. VW gewährt derzeit einen E-Auto-Rabatt von 3500 Euro.

Zunächst kann der ID. Cross nur mit dem 155 kW starken Frontantrieb und NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt) mit 52 kWh nutzbarer Kapazität geordert werden. Als Reichweite nach WLTP-Norm werden bis zu 427 Kilometer genannt, bei einem Verbrauch von 14,3 bis 16,9 kWh/100 km. Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung (DC) beträgt 105 kW, der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll in 24 Minuten gelingen. Von 0 auf 100 km/h geht es in 7,1 Sekunden, bei Tempo 160 ist Schluss.

Der ID. Cross nutzt die Weiterentwicklung des Modularen E-Antriebsbaukastens MEB, den MEB+, und einen elektrischen Frontantrieb. Später soll das Angebot um Ausführungen mit 85 und 99 kW (116/135 PS) Leistung erweitert werden. Zum Einsatz kommt dann eine kleinere LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit 37 kWh Speicherkapazität und maximal 90 kW DC-Ladeleistung. Für die 85-kW-Version werden 316 Kilometer pro Ladung angegeben. Wechselstrom (AC) kann stets mit bis zu 11 kW geladen werden. Mehr Details zu den weiteren Versionen lassen auf sich warten. „Ab Mitte Oktober“ soll der ID. Cross zum Einsteigspreis von 27.995 Euro bestellbar sein.

VWs SUV-Pendant zum rein elektrischen ID. Polo ist 4153 Millimeter lang, 1794 Millimeter breit und 1581 Millimeter hoch, der Radstand beträgt 2601 Millimeter. Der Innenraum des ID. Cross bietet Platz für fünf Passagiere und 475 Liter Stauraum, 20 Liter mehr als beim Verbrenner-Pendant T-Cross. Dies gelingt vor allem auch mithilfe eines zusätzlichen Bereichs unter dem variablen Ladeboden, der Platz für bis zu zwei Getränkekisten bietet. Hinzu kommt ein 25 Liter großer „Frunk“ unter der Fronthaube.

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Das Design folgt der Volkswagen-Formensprache „Pure Positive“ und wird unter anderem durch das langgestreckte „Flying Roof“, die C-Säule sowie Lichtsignaturen an Front und Heck geprägt. Optional sind LED-Matrix-Scheinwerfer, 3D-LED-Rückleuchten, beleuchtete Querspangen und illuminierte VW-Logos erhältlich. Im Innenraum gehören stoffbezogene Flächen, veredelte Bedienelemente und haptisch ausgeführte Tasten, Regler, Griffe und Oberflächen zum Konzept.

Das „Digital Cockpit Pro“ misst 10,25 Zoll, das zentrale Touchdisplay des Infotainmentsystems 12,9 Zoll. Über eine „Retro-Anzeige“ lassen sich Instrumente im Stil des Golf I darstellen, wobei der rechte Rundanzeiger die Energieabgabe oder Energieaufnahme des Elektroantriebs zeigt. Auch moderne Funktionen wie die Verkehrszeichenerkennung werden in dieses Layout integriert.

Das Fahrwerk wurde auf den elektrischen Frontantrieb abgestimmt und soll Fahrkomfort, Fahrstabilität und Langstreckentauglichkeit verbinden. Serienmäßig verfügt der ID. Cross über mehrere Assistenzsysteme, optional wird der „Connected Travel Assist“ angeboten. Das System nutzt Online-Daten, erkennt rote Ampeln und kann das Elektroauto innerhalb seiner Systemgrenzen bis zum Stillstand abbremsen. Ergänzend sind „One-Pedal“-Driving, die 360-Grad-Ansicht „Area View“ und ein Park Assist Pro für automatisierte Ein- und Ausparkmanöver erhältlich.

Die serienmäßige Funktion „Vehicle-to-load“ liefert bis zu 3,6 kW zum Laden externer Geräte. Mit der 52-kWh-Batterie darf der ID. Cross Anhänger mit einem Gesamtgewicht von bis zu 1200 Kilogramm ziehen.

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Via: VW
Tags: VW ID. CrossUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    25.07.2026 um 11:31

    Warum braucht es so viele verschiedene Modelle? Einfach ein gutes Auto bauen und den Preis durch die gesparten Kosten entsprechend senken. Schon könnte VW endlich wieder einen Volkswagen auf die Straße bringen.
    In einschlägigen Testforen wird hier allerdings eher der neue MG für den Posten gehandelt.

    Antworten
  2. David Man meint

    24.07.2026 um 15:29

    Wie lustig es hier wieder ist. Es bringt doch nichts, jeden Ladenhüter aufzuzählen, der irgendwie in diese Klasse hereingezählt werden kann. Wichtig ist doch nur, die Top 20 der Elektroautos anzugucken, nachdem die Vierlinge ausgeliefert werden. Dann wird man sehen: die anderen gibt es, aber der VW Konzern dominiert auch bei den BEV den Markt.

    Antworten
  3. Paule meint

    24.07.2026 um 10:06

    Ich war mal neugierig, was hier so gefeiert wird.

    Also im VW-Konfigurator einen ID Cross konfiguriert. Ohne Firlefanz, aber mit Sitzheizung, dunkle Gläser, AHZV und andere Dinge, die einfach in / an ein Auto gehören. Außen weiß, innen schwarz. Musik mit paar Lautsprechern usw. Eben was bei anderen Serie ist. Fertig.

    Ergebnis: 45.000 EUR / 540 EUR Leasingrate. Für ein Auto mit 211 PS, 418 km. Vmax 160.

    Ja, den Mitbewerber schlottern schon die Beine. Klar.

    Antworten
    • David meint

      24.07.2026 um 15:31

      Es gibt auch noch ne Trinkgeldfunktion. Dann könnte die Rate zum Beispiel 600 betragen. Aber egal, was du hier konstruierst, den Erfolg kannst du nicht verhindern. Der Kunde liebt diesen Autos.

      Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    23.07.2026 um 20:09

    Was sagt FUD David eigentlich zu den direkten Konkurrenten in der 4,0 – 4,4m Kategorie.

    Scoda Epic
    Kia EV2
    Citroën eC3
    Renault 4 e-Tech
    Suzuki eVitara
    Toyota Urban Cruiser
    BYD Atto2
    Ford Puma Gen-E

    Da gibt es Formfaktoren und Nationalbewusstsein, welches die Kaufentscheidung ebenfalls beeinflussen soll?
    Time will tell
    Viel Glück für VW – die können es wirklich brauchen

    Antworten
    • David meint

      24.07.2026 um 15:34

      Škoda Epiq – das ist ja einer der Vierlinge, da hast du mal wieder nicht aufgepasst. Der wird sich auch sehr gut verkaufen. Die anderen gibt es – als Marktbegleiter.

      Antworten
    • hu.ms meint

      29.07.2026 um 12:18

      Einfache antworten:
      1. Bei grösseren BEV hat VW bei ähnlicher konkurrenz auch einen guten marktanteil in europa erreicht.
      2. Gleiches gilt für stinker im B-, C- und D segment.

      Antworten
  5. Futureman meint

    23.07.2026 um 19:52

    Zum Ärger von VW verlängert MG sein Angebot für den MG4 Urban. Inkl aller Förderungen gibt es den ab 15.000€. Da kann VW nicht mithalten und trotzdem wird er schneller geliefert. Wer sich die Prämien sichern will, sollte lieber nicht zu VW gehen.

    Antworten
  6. MK meint

    23.07.2026 um 17:09

    Aus meiner Sicht das am wenigsten überzeugende Auto aus der sonst sehr gelungenen neuen Kleinwagenfamilie: Da das Fahrzeug doch eine Ecke größer ist als der ID.Polo und Listenpreis-mäßig eher auf Höhe des ID.3 ist, sollten verfügbare Motoren und Akkus sich vielleicht auch eher daran orientieren.
    Aber dennoch denke ich, dass auch der seine Käufer finden wird…tut der T-Cross ja auch…

    Antworten
    • hu.ms meint

      29.07.2026 um 12:22

      „Listenpreis-mäßig eher auf Höhe des ID.3 ist“
      Unzutreffender vergleich: ID.3 = kompakter, ID.Cross = kleinwagen-SUV.
      Zutreffender preisvergleich: ID.3 kompakter mit ID.Polo = abstand rd. 5K.
      Für SUV in jedem segment wird mind. 2K aufpreis verlangt.

      Antworten
      • MK meint

        29.07.2026 um 15:26

        @hu.ms:
        Dass der ID.Cross kleiner ist als der ID.3, ist mir klar. Dass SUV immer teurer sind, auch. Nur sehe ich grade hier den SUV Mehrwert nicht. Mir ging es also nicht um eine objektive Bewertung, sondern einzig und alleine meine ganz persönliche Meinung. Und die lautet nun Mal: Ich bekomme fürs gleiche Geld wie beim ID.3 weniger: Kleineres auto mit schwächerem Motor und geringerer Reichweite. Warum also sollte ich den kaufen? Wie ich ja aber auch schon im Ausgangskommentar geschrieben habe, bin ich mir sicher, dass andere Menschen das anders sehen werden und sich auch dieses Modell gut verkaufen wird.

        Antworten
  7. Mark Müller meint

    23.07.2026 um 14:54

    Halleluja! Endlich das Elektroauto, das ich mir gewünscht hätte. Gute Qualität, gutes Aussehen, etwas höher sitzen (damit einem die Dackel nicht in die Augen schauen), aus europäischer Fertigung, und v.a. unter 1.80m breit.
    Dummerweise habe ich mich – contre coeur – schon mit einem etwas breiteren Wagen bedient, aber ich kenne viele, die genau auf sowas gewartet haben. Dieses Auto, inkl. sein Zwilling von Skoda, wird ein grosser Erfolg werden.

    Antworten
  8. hu.ms meint

    23.07.2026 um 12:00

    Warum der 36K-preis in der überschrift – wenn 3.500 € von VW 3.500 € rabatt gewährt werden ?
    Nochmal mind. 2.500 € vom händler und dann noch die staatliche förderung und schon liegt man bei rd. 25.000 € + ausstattung nach persönlichen bedürfnissen.

    Antworten
    • David meint

      23.07.2026 um 12:50

      Es gibt ja auch Preisportale und es gibt charmante Leasingangebote. Und echte Kunden wissen das alles und haben schon lange bestellt. Blind. Ohne das Auto je Probe gefahren oder Probe gesessen zu haben. Denn sonst müssen sie jetzt ein Jahr warten.

      Wenn die Bänder hochgelaufen sind, wird man alle vier Fahrzeuge ziemlich oben in den Verkaufscharts sehen. Da sind genau zur richtigen Zeit die richtigen Angebote gekommen. Stellantis hat nichts entgegenzusetzen, Renault auch nicht -R5 zu klein und durstig, R4 zu häßlich, beide nicht in Stückzahlen verfügbar. Hyundai hat irgendwas, aber mit ihren Angeboten können Sie gerade ihren Marktanteil halten. Tesla hat gar nichts.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        23.07.2026 um 16:53

        Ich befürchte auch:

        Der Vertrieb wird wieder nur im Leasing mit niedrigen Leasingraten (und Restwertrisiko für den Leasinggeber) erfolgreich sein. Der Hauptleasingumsatz wird wieder über VW laufen. In den Büchern von VW wird das Restwertrisiko sein.
        Und ja, die Leasingfirmen (auch die VW-eigene) ordern blind ohne jedes Probefahren.

        Alles wie gehabt. Wie die erste ID-Runde. Nichts dazugelernt.

        Antworten
      • Paule meint

        23.07.2026 um 19:13

        Ja, vielleicht kann diese Kiste die weggebrochenen Verkäufe der anderen gefloppten BEV Modelle von VW kompensieren. Und Sie können noch vier mal vier mal vier nachschieben, die eine Millionen im Jahr wird der gesamte Konzern wieder nicht schaffen. Weil er es nicht will. Ganz einfach. Das habe ich inzwischen begriffen, und somit einen weiteren Grund, niemals im Leben irgendetwas zu unterschreiben wo ein VW Logo auf dem Papier ist.

        Antworten
      • Tt07 meint

        23.07.2026 um 23:55

        Und jetzt bitte noch belegen, dass das nicht alles im Parkwächterhäuschen zusammengedengelte FakeNews sind.

        Ach wie, das kannst Du nicht? Das ist natürlich ärgerlich aber irgendwie auch nichts Neues bei Dir.

        Antworten
      • hu.ms meint

        29.07.2026 um 12:24

        „Blind. Ohne das Auto je Probe gefahren oder Probe gesessen zu haben“
        Absolutes risiko !
        Ich habe ID.3 Pro im august 20 probegefahren, sofort bestellt und am 03.11.20 bekommen.

        Antworten
    • MK meint

      24.07.2026 um 09:10

      @hu.ms:
      Weil das nun Mal der Listenpreis ist, den VW selber nennt. Dass man bei dem Listenpreis schon ohne Förderung in jedem Fall unter 30.000 € kommen sollte, dürfte auch jedem klar sein.
      Warum VW den seit Ewigkeiten bei allen BEV-Modellen gewährten Rabatt nicht einfach endlich abschafft und gleich aus dem Listenpreis rausrechnet, kann ich mir nur so erklären, dass man einerseits weiß, dass die Kunden bei VW einen „Rabatt“ im zweistelligen Prozentbereich erwarten und fest einplanen und andererseits man so später eine Preiserhöhung durchführen kann ohne dass die Meldung „Preiserhöhung bei VW“ durch die Presse geht.

      Antworten
      • hu.ms meint

        29.07.2026 um 12:26

        So ist es !
        Die „umweltprämie“ fällt weg oder wird reduziert wenn die nachfrage es erlaubt.

        Antworten
  9. Jörg2 meint

    23.07.2026 um 11:56

    „Wie schreibe ich so gerne zu den Vierlingen? Gnade Gott der Konkurrenz!“

    Dann schafft VW dieses Jahr die 1Mio BEV? Oder müssen das die anderen Marktteilnehmer auch dieses Jahr nicht „befürchten“?

    Antworten
    • Paule meint

      23.07.2026 um 17:33

      Nie im Leben. Vielleicht eine Million Modelle – das könnte was werden.

      Antworten
    • hu.ms meint

      29.07.2026 um 12:30

      Die vierlinge werden dieses jahr wegen der späten auslieferungsstarts kaum eine rolle bei den stückzahlen spielen. Entscheidend wird 2027 !
      Nicht nur für die vierlinge – viel wichtiger die neuen BEV-modelle für china. Dort entwickelt und gebaut. Letzte chance in diesem markt.

      Antworten
  10. David meint

    23.07.2026 um 10:52

    Wie schreibe ich so gerne zu den Vierlingen? Gnade Gott der Konkurrenz! Absolut überzeugende Produkte – sparsam, gut aussehend, wertig und trotz B-Segment vollwertige Fahrzeuge. Die Konkurrenz hat da gar nichts, was diesen Fahrzeugen das Wasser reicht. Natürlich kommt die Elektromobilität in den nächsten Jahren in das B-Segment und diese Autos werden wir bevorzugt in der Top Ten der Elektroautos sehen. Denn es handelt sich um das größte Segment in Europa. Zu den Vorbestellungen muss man glaube ich nichts mehr sagen, die angeblich zu teuren Spitzenmodelle als First Edition sind samt und sonders verkauft und die Wartezeiten reichen bis tief ins nächste Jahr.

    Antworten
    • Futureman meint

      23.07.2026 um 11:45

      Also ein weiteres Mal, das VW die Nachfrage überschätzt. Oder sind die langen Lieferzeiten mehr der vorzeitigen Erfüllung der CO2 Ziele geschuldet, und VW will gar nicht mehr davon verkaufen? Wie kann es sonst sein, dass es immer noch so lange Wartezeiten gibt, wo doch die Werke angeblich nicht ausgelastet sind?

      Antworten
      • hu.ms meint

        23.07.2026 um 13:08

        Schon mal an zulieferprobleme gedacht ?

        Antworten
        • Jörg2 meint

          23.07.2026 um 16:47

          Die Lieferkette nicht im Griff?

        • Paule meint

          23.07.2026 um 17:35

          Selbst Schuld. Wer heutzutage noch Vertrag mit VW machen muss, hat verspielt. Die drastische VW-Krise mit massiven Sparplänen—darunter möglicher Stellenabbau und Werksschließungen—löst eine Absetzbewegung in der Zuliefererkette aus. Viele Hersteller entziehen sich der starken Abhängigkeit und investieren gezielt in zukunftssichere Bereiche außerhalb der Automobilindustrie, wie etwa im Rüstungs- oder Schwermaschinensektor.

          Zahlreiche Autozulieferer driften durch den Margendruck in die Insolvenz. Andere nutzen dies für radikale Neuanfänge. Beispielsweise hat sich die insolvente Schlote-Gruppe in die PH Technology GmbH umfirmiert und fertigt nun Bauteile für den Sondermaschinenbau, um das Ausfallrisiko durch den sinkenden Verbrennerabsatz zu minimieren.

        • Futureman meint

          23.07.2026 um 19:49

          Haben andere Hersteller anscheinend nicht. Also Mal bei der Einkaufsabteilung von VW das Personal tauschen. Oder ist ein Hochfahren der Produktion evtl gar nicht gewünscht?

        • MK meint

          28.07.2026 um 09:32

          @Futureman:
          Sich Produktionskapazitäten bei Zulieferern zu reservieren, kostet halt Geld. Ich denke, dass VW zwar nach außen hohe BEV-Verkaufsziele verkündet hat, diese aber selber für unerreichbar gehalten hat und deswegen eben nicht ausreichend Kapazitäten reserviert hat.
          Das große Pressegetöse um Stellenabbau in Zwickau (wo die Stellen ja erst kurz zuvor aufgebaut worden waren um vom lange Jahre üblichen 2-Schicht an 5 Tagen auf einen 3-Schicht an 6-Tagen Betrieb zu gehen) hat man dabei sicher bewusst provoziert, um nach staatlichen Zuschüssen schreien zu können.
          Dass die Nachfrage nach den Autos dann tatsächlich da war und man einerseits Kunden des Cupra Born Lieferzeiten von 15 Monaten genannt hat (weshalb dann viele gar nicht erst bestellen, sondern zur Konkurrenz gehen…) und man gleichzeitig einem teil der Mitarbeiter, die in Zwickau den Born montieren, die Entlassung verkündet, weil man die Teile nicht hat, ist natürlich doof gelaufen.
          Übrigens hat VW ja sogar noch versucht, die Fertigung hochzufahren: Ich habe bei meinem Elroq nach Unterschrift plötzlich einen Rabatt bekommen und dafür einen anderen Akku als bestellt, weil die Kontingente des bestellten Akkus, die eigentlich für VW, Skoda, Cupra und Audi reichen sollten, plötzlich nur noch VW, Cupra und Audi bedienen sollten…und trotzdem zu dem bekannten Stellenabbau geführt haben. Da sieht man mal, wie extrem sich VW verkalkuliert hat…

        • hu.ms meint

          29.07.2026 um 16:08

          Verkalkuliert ?
          VW hat auf die streichung der staatlichen förderung 2024 und den folgenden BEV-bestellrückgang reagiert – offensichtlich auch bei der zell–zulieferung. Dieses jahr kam die förderung zurück, dazu die steigenden kraftstoffpreise. Für die wieder anziehende nachfrage scheint VW jetzt nicht genug zellen zu bekommen. Die üblichen lieferzeiten von 12-15 wochen sind dadurch weit überschritten.
          Wenn die VW-eigene fabrik für die neue einheitszelle in S planmässig anläuft – was noch fraglich ist – sollte es für die vierlinge normale lieferzeiten geben. Bei überplanmässigen zell-ausschuss dauerts logischerweise länger.

        • MK meint

          30.07.2026 um 13:41

          @hu.ms:
          Es gab ja sehr konkrete Ankündigungen für Akkuzellfabriken in Deutschland z.B. von SVolt, deren Planungen ganz klar mit erwarteten VW-Aufträgen begründet waren. Von all diesen Ankündigungen (rund 10 Fabriken verschiedener Anbieter) ist keine einzige gekommen, weil VW eben nicht weniger, sondern gar keine Aufträge platziert hatten…und geschehen sind diese Entscheidungen in den meisten Fällen in 2022.
          Eine Ende 2024 getroffene Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf die 2026 zur Verfügung stehenden Kapazitäten.

      • brainDotExe meint

        24.07.2026 um 08:30

        Der ID.Polo hat übliche Lieferzeiten für ein Bestellfahrzeug. Auch das Werk in Pamplona ist gut ausgelastet.

        Antworten
    • ID.alist meint

      23.07.2026 um 12:32

      David, die Autos sind gut, und momentan sieht so aus als ob die Menschen positiv darauf reagiert hätten, aber in eine expandierenden Markt wird die Konkurrenz auch genügend Autos verkaufen können. Lass den lieben Gott raus, hat genügend Probleme mit den eigen Anhänger.

      Antworten
      • hu.ms meint

        23.07.2026 um 16:16

        Genau – nur die marktanteile im segment werden ab Q4 und danach zeigen, wie die kleinen BEV der VWgroup ankommen.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          24.07.2026 um 14:57

          Spannend ist nur das Betriebsergebnis.

    • Axel Poeschmann meint

      23.07.2026 um 16:23

      “Die Konkurrenz hat da gar nichts, was diesen Fahrzeugen das Wasser reichen kann.” Schon mal was vom Hyundai Ioniq 3 gehört?

      Antworten
      • ErichW meint

        25.07.2026 um 20:36

        Das komplette Hyundai-Design polarisiert enorm. Aber Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
        Der Ioniq 3 ist von vorne ganz ok, aber die Silhouette ist einfach nur megahässlich. Und der dicke hintern?

        Antworten

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