Die Renault Group hat im ersten Halbjahr 2026 weltweit 1.165.133 Fahrzeuge verkauft. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang um 0,4 Prozent. In Europa setzte der Konzern 821.092 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, 1,3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025.
Auf die französische Marke Renault entfielen in Europa 528.849 Fahrzeuge und damit 2,6 Prozent mehr. Der rumänische Hersteller Dacia verzeichnete mit 284.021 Pkw einen Rückgang um 8,7 Prozent. Die Sportwagenmarke Alpine steigerte ihre Verkäufe um 67,6 Prozent auf 8222 Fahrzeuge.
Elektrifizierte Fahrzeuge, also rein und teilelektrische Modelle, erreichten in Europa 52 Prozent des Konzernabsatzes, ein Plus von 8,2 Prozentpunkten. Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge lag bei 18,8 Prozent.
Bei der Marke Renault waren 66,3 Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge elektrifiziert. Rein batterieelektrische Modelle kamen auf einen Absatzanteil von 26,6 Prozent, 10,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Zu diesem Ergebnis trugen insbesondere der Renault 5 E-Tech elektrisch, der Renault 4 E-Tech elektrisch und der Scenic E-Tech elektrisch bei.
Bei Alpine stellten Elektroautos „dank des anhaltenden Erfolgs der A290 und der Markteinführung der A390“ bereits mehr als 80 Prozent der Verkäufe. Der Crossover A390 verzeichnete im ersten Halbjahr ihre ersten Auslieferungen.
Bei Dacia entfielen 30,8 Prozent der Verkäufe in Europa auf elektrifizierte Fahrzeuge, 7,2 Prozentpunkte mehr als zuvor. Die Hybridverkäufe stiegen um 30,2 Prozent und machten jeden vierten Dacia-Verkauf aus. Das Ergebnis bei reinen E-Autos wird nicht separat ausgewiesen.

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