Škoda Auto hat im Stammwerk Mladá Boleslav die Serienproduktion des großen Elektro-SUV Peaq aufgenommen. Das Modell wird in Tschechien auf derselben Produktionslinie wie die vollelektrischen SUV Enyaq und Elroq sowie der Octavia Combi mit Verbrennungsmotor gefertigt.
Die ursprünglich für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor konzipierte Fertigungslinie in Mladá Boleslav wurde laut dem Unternehmen umfassend modernisiert. Der mittelgroße Enyaq ging dort 2020 als erstes Elektrofahrzeug in Produktion, der kompakte Elroq folgte im Januar 2025 und nun das neue Top-SUV Peaq. Seit Mai wird der Octavia Combi zusätzlich im Werk Kvasiny gemeinsam mit der Octavia-Limousine produziert.
Im ersten Halbjahr 2026 machten Elektroautos fast 23 Prozent aller in den tschechischen Škoda-Werken produzierten Fahrzeuge aus. Für die Integration des Peaq in die bestehende Fertigung wurden unter anderem größere Fertigungsschienen eingeführt und ein neuer Manipulator für den Einbau der dritten Sitzreihe ergänzt. Auch Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei wurden modernisiert.
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Der Peaq basiert wie Enyaq und Elroq auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB+ des Mutterkonzerns Volkswagen. In den Top-Spezifikationen verfügt er über eine Batterie mit 91 kWh Brutto- und 86 kWh Nettokapazität, die eine Reichweite von mehr als 640 Kilometern nach WLTP-Norm ermöglicht. Daneben ist eine Variante mit 63 kWh brutto und 59 kWh netto erhältlich. Die angebotenen Leistungsstufen reichen von 150 bis 220 kW (204/299 PS) mit Hinterrad- oder Allradantrieb.
Mit 4,87 Metern Länge und einem Radstand von fast drei Metern ist der Peaq das größte und geräumigste SUV von Škoda sowie das erste Modell des Anbieters im Segment der großen SUVs. Zu den neuen Merkmalen für die Marke gehören bündig eingelassene Türgriffe und ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control. Außerdem bietet das E-Auto bidirektionales Laden.
„Der neue Škoda Peaq stellt in Sachen Komfort, Geräumigkeit und Technologie die Spitze unserer Modellpalette dar. Zudem entspricht seine Produktion den strengsten Standards in Bezug auf Qualität, Effizienz und Flexibilität“, sagt Andreas Dick, verantwortlich für Produktion und Logistik bei Škoda Auto. Laut dem Unternehmen stößt der Peaq seit der Markteinführung im Juni auf großes Interesse: Bis Ende Juli seien fast 8500 Bestellungen eingegangen.

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