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Kia e-Niro: Rückruf wegen möglicher Überhitzung der Batterie

06.08.2026 in Neues zu Modellen, Sicherheit von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Kia_e-Niro

Bild: Kia

Kia hat einen Rückruf für das Ende 2024 in Deutschland aus dem Programm genommene Elektroauto e-Niro gestartet. Grund dafür ist ein Defekt im Batteriemanagementsystem, der die Brandgefahr erhöhen kann. Das Problem tritt laut Auto Motor und Sport auf, wenn das südkoreanische Kompakt-SUV parkt oder geladen wird.

Die technische Ursache liegt in einer unzureichenden Überwachungslogik des Batteriemanagementsystems (BMS). Unter bestimmten Bedingungen kann die Kontrolle der Hochvoltbatterie eingeschränkt sein, was zu einer Überhitzung der Batteriezellen führen kann.

Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 19. Mai 2020 bis zum 18. März 2022, also nicht die zuletzt angebotene Generation namens Niro EV. Weltweit müssen 14.117 Fahrzeuge in die Werkstatt, davon 11.331 in Europa. Auf dem deutschen Markt sind dem Bericht zufolge 1791 Autos betroffen.

Fahrzeughalter werden kontaktiert und sollen einen Termin in einer Kia-Vertragswerkstatt vereinbaren. Dort wird die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert, was etwa eine halbe Stunde dauern soll.

Zusätzlich prüfen Techniker den Zustand der Fahrbatterie. Falls bereits Schäden am Energiespeicher festgestellt werden, erfolgt laut Auto Motor und Sport ein kostenloser Austausch der kompletten Batteriebaugruppe. Dieser Vorgang kann bis zu sechs Stunden dauern.

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: Feuer, Kia Niro, RückrufUnternehmen: Kia
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. FrankyAC meint

    07.08.2026 um 09:55

    Da hatte ich ja Glück, meiner ging Ende 25 zurück. ;)
    Übrigens, der auf dem Bild ist kein Niro-EV…

    Antworten
    • M. meint

      10.08.2026 um 23:14

      Es soll ein e-Niro sein, und genau der ist es auch.
      Niro-EV ist nicht betroffen. Passt schon, dass man den nicht abbildet. ;-)

      Antworten
  2. Giordano Bruno meint

    07.08.2026 um 07:12

    Moin,
    das betrifft auch meinen Hyundai Ioniq FL. Ist aber schon länger her, dass ich den Brief erhalten habe, ungefähr 3 Monate. Das war Hyundai wohl schneller, hm… In der Werkstatt wurde eine Software aufgespielt, hat ungefähr eine Std. gedauert und jetzt ist hoffentlich alles gut, also kein neuer Akku :-)

    Antworten
  3. Jean Luc meint

    06.08.2026 um 19:04

    Hatte ich bei meinem Hyundai Kona, BJ 2020, vor einige Wochen auch – wahrscheinlich sind Hyundai und Kia in Bezug auf Software sehr nah verwandt ;-)

    Antworten
  4. sissouis meint

    06.08.2026 um 13:05

    Ich habe gewonnen :) Wobei ich denke nicht, dass das Briefchen vor Urlaubsbeginn eintreffen wird.

    Antworten
    • Gunnar meint

      06.08.2026 um 17:10

      Ich auch. Bin gespannt. Irgendwie ein komisches Gefühl. Zum einen hoffe ich, dass nichts ist. Zum anderen denke ich, oh bitte bitte einen komplett neuen Akku, das wäre nett :-)

      Antworten
      • M. meint

        06.08.2026 um 20:40

        Ist schon richtig, dass man das Thema angeht statt verschweigt, aber in der Praxis wird da in 99,9% der Fälle nichts rauskommen.
        Mir ist jedenfalls keine Häufung von Bränden beim e-Niro bekannt.

        Antworten
      • Steffen meint

        07.08.2026 um 00:49

        Ist mir bei meinem Heimspeicher so ergangen. Danach konnte ich doch noch eine dritte Batterie nachrüsten (ging nur im 1. Jahr).

        Antworten
      • Micha meint

        07.08.2026 um 09:19

        Scheint doch nur ein Softwarefehler im BMS zu sein. Da wird es keine neue Batterie geben.

        Antworten

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