Tesla hat in Berlin ein neues europäisches Entwicklungszentrum eröffnet, berichtet die Zeit. Für den Standort wurde eine ehemalige Fabrikanlage in Berlin-Köpenick umgebaut, die sich in unmittelbarer Nähe zum Werk des US-Elektroautobauers in der Brandenburger Gemeinde Grünheide befindet. Das Zentrum dient der Material-, Antriebs- und Fahrzeugentwicklung durch Ingenieure und Techniker in Laboren.
Der Betrieb des Entwicklungszentrums beginnt zunächst in einer ersten Ausbaustufe mit mehr als 250 Beschäftigten. Die Mitarbeiter für den Teilbetrieb stammen von bestehenden Laborstandorten sowie aus Tilburg in den Niederlanden. In einer großen Halle werden zudem Tests an Batteriezellen sowie Sicherheitstests an Fahrzeugteilen, unter anderem an Airbags, durchgeführt.
Für eine zweite Ausbaustufe sei die Genehmigung bereits beantragt worden, erklärte Tesla. Ziel sei es, die Belegschaft am Standort auf insgesamt etwa 500 Ingenieure und Techniker zu erweitern. Die Gesamtinvestitionskosten für das Projekt belaufen sich laut dem Konzern auf 100 Millionen Euro. „Das neue Engineering Center unterstreicht einmal mehr Teslas langfristiges Engagement für Deutschland als strategischen Innovationsstandort“, teilte das Unternehmen mit.
Die „Gigafactory“ in Grünheide ist die einzige europäische Autofabrik von Tesla. Sie soll weiter ausgebaut werden, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Geplant ist eine Verdoppelung der jährlichen Kapazität der Fahrzeugproduktion von bisher 500.000 auf eine Million Fahrzeuge.
