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Verkauf von Diesel- und VW-Autos geht deutlich zurück – Elektroautobauer Tesla legt zu

03.03.2017 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 24 Kommentare

VW-Diesel-Zulassungen-2017

Bild: VW

VW- und Dieselautos verkauften sich trotz dem Skandal um manipulierte Abgaswerte 2016 weiter gut. In diesem Jahr ist der Absatz des Wolfsburger Herstellers wie auch der von Fahrzeugen mit Dieselmotor aber deutlich zurückgegangen. Bei den neu zugelassenen Autos reduzierte sich die Zahl der verkauften Diesel im Februar um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mehr als die Hälfte der Neuwagen waren damit Benziner (53,7 Prozent). Insgesamt schrumpfte der deutsche Automarkt im vergangenen Monat im Vorjahresvergleich laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) um 2,6 Prozent auf 243.602 Pkw.

Die aktuellen Zulassungszahlen des KBA zeigen, dass der Diesel-Skandal und die daraus resultierende Diskussion um die Zukunft der Antriebsart mittlerweile deutlichen Einfluss auf den Volkswagen-Absatz haben: Von VW wurden im Februar in Deutschland 18,6 Prozent weniger Autos zugelassen als im Vorjahr. In diesem Jahr liegt bei dem Wolfsburger Hersteller damit ein Absatzrückgang von 7,4 Prozent vor. Elektroautobauer Tesla konnte dagegen im vergangenen Monat ein Plus von 122 Prozent verbuchen.

Neben den Nachwirkungen des Diesel-Skandals dürfte auch die Diskussion um Fahrverbote für Fahrzeuge mit Selbstzünder-Motor immer größeren Einfluss auf das Kaufverhalten der Autofahrer haben. Erst kürzlich wurde beschlossen, dass im unter Feinstaub leidenden Stuttgart ab 2018 an Tagen mit hoher Schadstoff-Belastung Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge gelten werden, die die aktuell strengste Abgasnorm Euro 6 nicht erfüllen. Auch in anderen deutschen Metropolen drohen Diesel-Fahrverbote.

Allein in Stuttgart erfüllen mehr als 70.000 Diesel nicht die Norm. Der Präsident des Baden-Württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Harry Brambach warnte aus diesem Grund vor den Folgen des geplanten Stuttgarter Diesel-Verbots. „Die Besitzer von Dieselfahrzeugen sind Opfer und nicht Täter, sie brauchen staatlichen Schutz und keine Diskriminierung als Luftverpester“, so Brambach.

Der Verband der Automobilindustrie glaubt trotz der jüngsten Entwicklungen weiter an die klassischen Antriebe. „Wir haben den Verbrennungsmotor nicht abgeschrieben“, erklärte Verbandspräsident Matthias Wissmann vor Journalisten in Berlin. Er verwies auf neue Dieselmotoren, die die Vorgaben der Abgasnorm Euro 6 erfüllen und weniger Kohlendioxid als Benziner emittieren würden. Zum Erreichen kommender europäischer Emissionsziele sei der Diesel unerlässlich, beonte Wissmann laut der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ab 2020 sollen die Neuwagenflotten der Hersteller durchschnittlich nur noch 95 Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen.

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Via: KBA & FAZ
Tags: Verkaufszahlen, ZulassungszahlenUnternehmen: VW

So fährt sich VWs Elektroauto-Studie I.D. (Videos)

Elektroauto- & Hybridauto-Zulassungen Februar 2017

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. newchie meint

    05.03.2017 um 09:25

    Täter und Diskriminierung!?

    Ist es nicht so das der nicht Dieselfahrer diskriminiert wird?

    Der Dieselfahrer wird pro Jahr mit mindestens 5 Milliarden € subventioniert.
    Soviel zum Thema Steuergerechtigkeit!

  2. "ELMO" meint

    04.03.2017 um 21:33

    Der Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes BW, Harry Brambach: „Die Besitzer von Dieselfahrzeugen sind Opfer und nicht Täter.“
    Na, wohl eher beides. Klar hat man sie teilweise an der Nase herumgeführt. Aber lesen können die meisten doch sicher auch. Und aus heiterem Himmel kommen die Fahrverbote ja nun wirklich nicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Gerade die betroffenen Dieselfahrer in Stuttgart dürften das wohl seit Jahren mitbekommen haben.

    „Zum Erreichen kommender europäischer Emissionsziele sei der Diesel unerlässlich, betonte Wissmann.“ Is klar, natürlich nehm ich nen dreckigen Lappen zum Putzen, wenn ich nicht wahrhaben will, das saubere schon im Schrank liegen. Der VDA-Präsident wieder mit seiner unwiderstehlichen Logik. Wer dem zuhört und ihn ernstnimmt, ist wirklich Opfer und Täter in Einem…

  3. Fritz! meint

    04.03.2017 um 21:33

    „Die Besitzer von Dieselfahrzeugen sind Opfer und nicht Täter, sie brauchen staatlichen Schutz und keine Diskriminierung als Luftverpester“, so Brambach.

    Ja, das stimmt. Aber er braucht die Unterstützung des Staates, der durch jahrelanges ignorieren von Hinweisen und sich täuschen lassen durch die PKW-Hersteller das seinige dazu beigetragen hat, daß der Diesel verkauft wurde.

    Und er braucht eine Entschädigung durch den Autohersteller (wie in den USA), die wissentlich und mit Absicht die Betrügereien am Diesel-Kunden begangen haben.

  4. Peter W meint

    04.03.2017 um 20:35

    Das Verhalten unserer Mitmenschen ist nicht immer nachvollziehbar. Der Absatz der neuen Diesel, die von einem Fahrverbot nicht betroffen sind nimmt ab. Das könnte daher kommen, dass die Leute dem Frieden nicht trauen, denn es könnte ja in 2 Jahren Euro 7 geben, dann wäre der Euro 6 unten durch. Was die Leute aber offensichtlich nicht wissen, ist, dass der Benziner, der mittlerweile ja oft, ich weiß nicht wie häufig, ein Direkteinspritzer ist, ebenfalls auf der Abschussliste steht. Wer also jetzt anstatt eines Euro 6 Diesels einen Benzindirekteinspritzer kauft, tauscht nur den Teufel gegen den Beelzebub. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass der Beelzebub noch nicht als solcher behandelt wird.
    Die meisten unserer Mitmenschen haben wahrscheinlich nicht das technische Verständnis um solche Feinheiten zu erkennen, sonst hätten sie schon längst erkannt, dass der Diesel ein Betrüger ist.
    Aber mal ehrlich; was soll man denn jetzt kaufen?
    Es ist doch wohl jedem klar, dass nicht jeder ein Elektroauto kaufen kann, denn so viele gibt es nicht. Für die ‚Masse‘ gibt es nur die Möglichkeit den alten länger zu fahren, oder wenn das nicht mehr geht, einen Hybriden zu kaufen, aber auch davon gibt es nicht genug. Beim Händler Druck zu machen wäre auch eine Möglichkeit, dann würde zumindest die Bereitschaft der Hersteller wachsen was anzubieten.
    Das alles wird aber nicht passieren. 95% der Bevölkerung, so schätze ich, sehen sich eher vom Staat gehänselt, wenn die Abgasvorschriften verschärft werden. Die meisten Familienväter fahren einen Diesel, obwohl sie damit ihre eigenen Kinder vergiften. Nur erkennen tun sie das nicht, denn der Auspuff ist hinten und vergiftet nur die Kinder der Anderen.

    Das ist doch ein perverses, asoziales Verhalten. Interessant wäre in dem Zusammenhang mal zu klären, wieviel Stuttgarter die an den Abgasen leiden und darüber klagen selbst einen Diesel fahren.

    Es wird noch lange so bleiben wie es ist, und auch in 20 Jahren werden noch Verbrenner verkauft. Mit etwas Glück dann nur noch 50%.

  5. caber meint

    04.03.2017 um 10:43

    Wissmann: „Ab 2020 sollen die Neuwagenflotten der Hersteller durchschnittlich nur noch 95 Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen.“
    Glaubt das wirklich jemand hier im Forum? Wir wissen doch wie unsere Behörden das messen werden.

    • EVrules meint

      04.03.2017 um 11:34

      In gewisser Weise ist es amüsant, dass ab Sept.17 der WLTP und RDE für Neufahrzeuge eingeführt wird, durch welchen die Fahrzeuge einen 30% höheren Ausstoß an Emissionen verursachen.
      D.h. Heutige 95gr CO2/km wären dann ab September 123gr, das verursacht böse Strafzahlungen ab 2021.

      Info: https://www.springerprofessional.de/emissionen/verbrennungsmotor/rde-und-die-folgen-fuer-motorenentwickler/12076908

      • "ELMO" meint

        04.03.2017 um 20:34

        Hm, schön wär’s irgendwie, könnte nochmal ordentlich Druck machen. Aber wenn ich mich nicht irre (und ich wünschte, ich tät’s), dann ist in der entsprechenden EU-Verordnung festgelegt, dass gemessen wird gemäß EG Nr. 715/2007 und ihrer Durchführungsvorschriften – meines bescheidenen Wissens nix anderes als die verlogene NEFZ…

        • "ELMO" meint

          05.03.2017 um 19:15

          Hurra! Wie gerne habe ich mich in diesem Fall geirrt (und evtl. blamiert?). Hatte es mit Bedauern so verstanden, dass Verordnung und Durchführungsvorschrift untrennbar miteinander verbunden sind – und mich jetzt mit Freude eines Besseren belehren lassen.

          Also, wie EVrules ganz richtig schreibt, ab 1. Sept. neuer Testzyklus WLTP! Und ergänzend RDE mit über die Jahre steigender Gewichtung! Hoffentlich hilft’s ein bisschen.

    • H2O3 meint

      04.03.2017 um 14:24

      Jaja, die ewig gestrigen. „Wir haben den Verbrennungsmotor nicht abgeschrieben“ – genau! Und der Eisberg auf den die deutsche Automobilindustrie zusteuert, der ist ja auch gar nicht da!
      Manche lernen halt erst, wenn’s richtig weh tut. Oft ist es dann aber schon zu spät.
      Und die hohen Cashflows aus alter Technik sind aber auch wirklich viel zu schön, als diese aufzugeben.

  6. Leonardtronic meint

    03.03.2017 um 18:51

    Irgendwie sollte der Staat schon eine Dieselwarnung an die Autokäufer aussprechen damit die genau wissen was für ein Risiko sie bei einem Dieselkauf eingehen. Sonst wird bis zum Sanktnimmerleinstag jeder auf Bestandsschutz pochen.

    • Oeyn@ktiv meint

      03.03.2017 um 19:28

      Ganz genau! Und weil die Abgase ähnliche Auswirkungen haben wie das Rauchen, sollten auf jedem Steuerbescheid diese netten Abschreckungsbilder mit Raucherlunge, Raucherbein und offenen Krebsgeschwüren gedruckt werden. Aber gegen die verblendete Verbrennerfraktion helfen auch solche Warnhinweise nicht (schließlich kenne ich bislang auch noch keinen, der das Rauchen wegen der Bilder auf den Zigarettenpackungen aufgegeben hätte).

  7. Martin meint

    03.03.2017 um 16:01

    Es ist bestimmt technisch machbar einen Dieselkraftstoff anzubieten, der erheblich weniger Schadstoffe entstehen lässt. Davon würden sofort alle Dieselmotoren und damit unsere Umwelt und wir Menschen profitieren. Und wenn dieser „saubere“ Kraftstoff teurer wäre – egal, es geht um unsere Gesundheit. Warum kapieren die Politiker und Verbraucher das nicht?

    • "ELMO" meint

      04.03.2017 um 19:26

      Das hast du an anderer Stelle schon mal geschrieben und ich hab’s noch immer nicht kapiert. Wie soll das aussehen? Hast du von einer solchen Möglichkeit gehört oder ist das ein Wuschtraum von dir? – Gibt es auch weniger schädliches FCKW? ;-)

      Übrigens: Es gibt einen Kraftstoff, der erheblich weniger Schadstoffe entstehen lässt, und der kommt aus Windkraft- und Solaranlagen… ;-)

    • Peter W meint

      04.03.2017 um 19:30

      Hallo Martin

      Leider muss ich Dich da enttäuschen. Es liegt nicht am Kraftstoff, sondern am Verbrennungsverfahren. Auch mit Salatöl, das eine Zeit lang beim LKW benutzt wurde ändert sich nichts am NOx-Ausstoß. Auch der Benzindirekteinspritzer produziert im Gegensatz zum Saugrohreinspritzer Ruß und Stickoxide. Der Grund ist die Verbrennung mit Luftüberschuss. Selbst ein Holzofen erzeugt NOx, aber meines Wissens nach kommt hier der Stickstoff aus demHolz.

  8. Dr.M meint

    03.03.2017 um 11:34

    Die drohenden Fahrverbote in den Städten für ältere Diesel dürften wohl der Hauptgrund für die Abnahme der Dieselverkäufe sein, für den Rest wie Gesundheit und Umwelt interessiert sich niemand so wirklich. Oder?
    Denn wenn es interessieren würde, dann hätte man schon vor gut zwei wissen können, dass die Grenzwerte nicht anders eingehalten werden können als mit Fahrverboten. Die Klagen auf Einhaltung der verbindlichen EU-Grenzwerte laufen mindestens schon so lange.
    Leider scheint nur Druck durch Fahrverbote zu helfen, um ein Umdenken beim Fahrzeugkauf zumindest in Richtung Benziner wenn nicht gleich Richtung Elektroauto zu erreichen – Vernunft und Einsicht darf man anscheinend nicht erwarten. Schade.

  9. senrim meint

    03.03.2017 um 11:05

    1. Es gibt keine saubere Diesel oder Bensiner Technologie sondern nur schmutzig und weniger schmuzig!

    2. Die CO2 Bilanz ist sowas von egal wenn man mit einem Kleinkind im Winter spazieren geht.

  10. orinoco meint

    03.03.2017 um 10:38

    Es ist schon irgendwie interessant: von den Fahrverboten wären so wie es derzeit aussieht neue Euro6-Diesel ja gar nicht betroffen, sondern nur alles was schlechter ist. Trotzdem sinkt der Absatz der neuen Diesel, die ja alle Euro6 haben müssen. Und dass die Autokäufer zunehmend durchschaut haben, dass die Euro6-Norm nur eine Prüfstandnorm ist und die Diesel im Realbetrieb legal viel mehr rauspusten dürfen, also eine Mogelpackung ist, das kann ich irgendwie nicht glauben. Denn wenn doch dann sollten sie auch erkannt haben, dass gleich ein Elektroauto statt einem Benziner (vor allem als Neuwagen) viel sinnvoller ist.
    Mir scheint eher, dass der Diesel ein zunehmendes Imageproblem als „Stinker“ hat und dass technische oder juristische Details dabei bei Otto Normalverbraucher keine Rolle spielen und dieser zum Benziner greift, weil der dieses (noch) nicht hat und in der Wahrnehmung (noch) als „sauber“ gilt.
    Grundsätzlich sehe ich hier aber auch schon den Trend, dass es mit der Automobilbranche als Ganzes bergab geht und der Bedarf an neuen Autos generell abnimmt. Das hat mMn auch weniger mit Einsicht oder weniger Mobilität als mit den Veränderungen dessen was als Statussymbol gilt zu tun.
    Autokauf war und ist immer noch in weiten Kreisen eine Emotionsfrage. Und da machen Smartphones und zunehmend urbaner Lebensstil vor allem bei den jungen Leuten dem Auto mehr zu schaffen als sämtliche Skandale, Appelle an das Umweltgewissen oder ökonomische Überlegungen.

  11. Noch Dieselfahrer meint

    03.03.2017 um 10:29

    Jetzt, oder auch schon letztes Jahr war und ist abzusehen, dass es für den Diesel keine Zukunft mehr gibt. (Meine Meinung)

    Wer sich jetzt noch, oder auch schon letztes Jahr einen neuen Diesel gekauft hat, der hat einen großen Fehler begangen.

    Wo ich den Diesel noch nicht abschreiben würde, wäre bei bereits vorhandenen Fahrzeugen. Man kann ja nun nicht plötzlich alle Dieselautos verkaufen/verschrotten. Ich kann also verstehen wenn jemand noch seinen „alten“ Diesel weiterfahren möchte.

    Aus diesem Zusammenhang (und das bestätigt bereits die aktuelle Statistik) ist meine Vermutung, dass zunächst die Autoverkäufe deutlich einbrechen werden, weil viele Leute vernünftigerweise auf die neue Technik und fallende Preise bei BEV warten, denn der Benziner ist für mich definitiv keine Alternative, (viel höherer Verbrauch) und wäre ein deutlicher Rückschritt zu sparsamen Dieseln.

    Sobald es eine etwas breitere Palette von Elektroautos (Kombi, SUV etc.) gibt und die Preise beginnen zu fallen, werden viele Leute umschwenken.

    In meinem Bekanntenkreis sage ich schon seit Sommer letzten Jahres immer: Kauft Euch bloß keinen neuen Diesel mehr! Das wäre Wahnsinn. Vom ersten Tag an veraltet!

    Und das sage ich, als Dieselfahrer seit 1992.

    Mich nervt jedenfalls der Gestank – vor allem als Fußgänger – von den Diesel Stinkern und Benzinern immer mehr an.

    Es wird so kommen wie mit der Glühbirne. Manche haben auch bis vor kurzem noch daran festgehalten(weil die ja so toll ist) und seitdem die Preise für LED´s seit einigen Jahren fallen und immer mehr Leute begreifen wie viel sich dadurch sparen lässt und wie langlebig die Dinger sind, rüsten selbst die altmodischsten langsam um.

    Schade das so ein Technologie Wechsel immer so langsam von statten geht……

    Aber das Fahrverbot wird auf jeden Fall helfen ;-)

  12. (nob) meint

    03.03.2017 um 09:06

    Zitat: “ ‚Wir haben den Verbrennungsmotor nicht abgeschriebe‘, erklärte Verbandspräsident Matthias Wissmann vor Journalisten in Berlin.“ Genau hier liegt das Problem und nirgendwo anders!

  13. lo meint

    03.03.2017 um 09:02

    Wer sich jetzt noch einen Diesel kauft, obwohl er nicht auf die Langstreckenvorteile eines Diesels angewiesen ist, ist selber schuld.

  14. randomhuman meint

    03.03.2017 um 08:55

    Anstelle des Dieselfahrverbots sollte es Fahrverbote für Autos allgemein geben z.B. den einen Tag kommen die mit einer graden Zahl rein und den anderen Tag die mit einer ungeraden. Das würde den Verkehr entlasten und die Umweltbelastung. Moderne Benziner mit Direkteinspritzung sind nicht wirklich besser als Diesel. Entweder man „diskriminiert“ alle oder gar keinen. Das wäre fair. Zudem sollte der ganze ÖPNV und Taxis überdacht werden. Mehr Elektrobusse und Elektroautos und das vorgeschrieben. Keine fetten Benzer Taxis mehr.

    • Der Statistiker meint

      03.03.2017 um 09:08

      Das mit den geraden und ungerade Kennzeichen wurde vor kurzem in Paris wieder aufgehoben. Seit Jänner werden nun die alten Diesel an Tagen mit zu hoher Luftbelastung aus definierten Umweltzonen ausgesperrt. Offensichtlich eine Maßnahme nach Erkenntnissen…… Siehe dazu einen ORF Artikel: http://orf.at/stories/2381634/2381633/

      Das mit den Taxis und Bussen verstehe ich auch nicht. Für Taxis gibt es nun wirklich schon genügend geeignete Modelle. Ab 2018 nur mehr PHEV und BEV als Taxis zulassen und ab 2021 nur mehr BEVs. Dafür die Ladeinfrastruktur speziell an Taxiständen die nächsten Jahren massiv aufbauen!

    • Tomtom meint

      03.03.2017 um 10:04

      Das gab es bereits in Italien. Das führte dazu, dass die Haushalte zwei Autos hatten, einen mit grader Nummer, das andere mit ungrader Nummer.
      Das Verkehrsaufkommen war aber nahezu unverändert.

      • randomhuman meint

        03.03.2017 um 12:42

        Das Argument zieht nicht. Ich könnte auch einen Diesel und einen Benziner fahren. Aber das kann sich ja nicht jeder leisten.

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