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Volkswagen-Chef: „Müssen akzeptieren, dass Hybride für lange Zeit eine Rolle spielen werden“

25.11.2019 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 100 Kommentare

VW-GTE

Bild: VW

Volkswagen-Chef Herbert Diess baut den Konzern zum Elektroauto-Hersteller um, andere alternative Antriebe haben für ihn keine Priorität mehr. Langfristig stehen bei Europas größtem Autobauer auch Verbrennungsmotoren auf dem Abstellgleis. Vorerst will das Unternehmen aber weiter mehrere Antriebstechniken anbieten, teilelektrische Lösungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Der Volkswagen-Konzern will bei seiner E-Offensive vermehrt auf Hybridautos setzen, berichtet die Automobilwoche. Der Grund dafür sei, dass die Ladeinfrastruktur für nur mit Strom betriebene Fahrzeuge derzeit lückenhaft ist und die Energie für den Betrieb noch nicht komplett regenerativ gewonnen wird. Nach Informationen der Branchenzeitung will Volkswagen bis 2029 60 Hybridfahrzeuge und 75 reine Elektroautos auf den Markt bringen.

„Wir müssen akzeptieren, dass Hybride für lange Zeit eine Rolle spielen werden“, sagte Diess der Automobilwoche. Zugleich bekräftigte der Volkswagen-Chef: „Wir werden unsere Flottenziele überwiegend durch den Einsatz der Elektrofahrzeuge erreichen.“

Diess hatte Mitte 2017 verkündet, bis spätestens 2025 die Weltmarktführerschaft in der Elektromobilität anzustreben. Dass das Unternehmen in diesem Segment allein an der Spitze stehen wird, glaubt man im Management der Wolfsburger angesichts des Wettbewerbsumfelds aber nicht – das sagt zumindest der Volkswagen-Chefaufseher. „Es steht uns sehr gut an, bei Zielen und Leitmotiven nicht mit Superlativen zu arbeiten“, so Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch im Gespräch mit der Automobilwoche.

Der Betriebsratschef von Volkswagen Bernd Osterloh äußerte derweil Befürchtungen, dass es in der Automobilindustrie einen massiven Arbeitsplatzverlust geben wird. Nach seiner Einschätzung habe in der Fahrzeugbranche „die Transformation noch gar nicht richtig begonnen“, sagte er der Automobilwoche. Dennoch hätten sich mit dem Einstieg in die E-Mobilität bereits viele Arbeitsplätze nach Mittel- und Osteuropa verlagert. Der Branchenverband VDA rechnet aktuell damit, dass durch die Umstellung auf E-Mobilität in der deutschen Autobranche etwa 70.000 Stellen wegfallen.

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Via: Automobilwoche
Tags: JobsUnternehmen: VW
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Harro51 meint

    01.12.2019 um 13:00

    Plug in Hybride sind eine Totgeburt wenn man ökolisch denkt, im Winter ohne elektrische Vorheizung gehts nur mit Verbrenner. Was für ein Shit!!
    Dann lieber gleich einen BEV……….

    Die wollen nur ihren Verbrennermüll loswerden *lol*

  2. Wasco meint

    26.11.2019 um 20:50

    Etwas zum internationalen Markt:

    In China sind die Verkaufszahlen von Elektroautos seit Monaten rückläufig. Im Oktober um fast 50 %. Ebenso in Japan. Das liegt vor allem an den gekürzten Subventionen.

    In Indien wo es seit einiger Zeit Subventionen gibt wurden seitdem schon 285.000 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben verkauft.

    In den USA wächst der Markt zweistellig dank Model 3.

    In Europa wächst der Markt um ca. 80 %.

    In Deutschland ist das ähnlich.

    • PK meint

      27.11.2019 um 06:34

      Haben Sie bitte noch eine Info, wie groß der Anteil von BEVs am Verkauf in Prozenten in China aktuell ist?

      Gibt es Infos zu Australien, Kanada und Südamerika?

  3. Railfriend meint

    26.11.2019 um 11:50

    Und schon wieder eine anderslautende Studie, wonach das BEV erst nach <200.000 km oder 15 Jahren eine bessere Klimabilanz als ein fossiler Verbrenner aufweist (und wenn der Dieselkraftstoff nicht mehr fossil ist, was dann ?):
    world-news-monitor.de/automobil/2019/11/20/studie-elektroautos-derzeit-erst-nach-15-betriebsjahren-umweltschonender-als-diesel/

    • Railfriend meint

      26.11.2019 um 12:16

      Fehlerkorrektur: es muss heißen >200.000 km…

    • Jörg2 meint

      26.11.2019 um 21:04

      @Railfriend

      Was ist Ihre These/Vermutung?

      • Railfriend meint

        27.11.2019 um 09:10

        Die Studie ist eine Info, keine Vermutung.

        Wenn die Klimabilanz des Verbrenners gleich oder besser ist, entfällt das Klimaargument der E-Mobilität. Fraglich, wen das interessiert.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 09:50

          @Railfriend

          „Wenn die Klimabilanz des Verbrenners gleich oder besser ist….“

          Ist sie es denn? Oder ist sie es nicht?
          Was ist da Ihre persönliche Ansicht?

      • Railfriend meint

        27.11.2019 um 10:30

        @Jörg2,
        persönliche Ansichten sind bekanntlich weniger maßgeblich als Fakten: Erdgas-CNG/Biomethan-Verbrenner-Mobilität hat in D eine bessere Klimabilanz als E-Mobilität. Weitere klimafreundliche Kraftstoffe werden derzeit diskutiert.
        Meine Frage war, wen das (hier) interessiert…
        Zur Studie: Dass selbst ein fossiler Verbrenner bis >200.000 km Laufleistung eine bessere Klimabilanz aufweist als ein vergleichbares BEV, interessiert hier wen ?

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 11:30

          @Railfriend

          Wen das hier interessiert? Mich z.B. ;-)

          Der direkte Durchgriff zur Quelle (Originalstudie) ist mir nicht gelungen. Der ADAC-Link geht nicht. Auf der Seite des Instiutus habe ich es nicht gefunden. Es bleibt daher nur die Sekundärquelle „Presse“:

          Die Studie sagt also, dass das BEV innerhalb der prognostizierten Haltbarkeit (km-Laufleistung) im Ergebnis besser ist, als alle anderen.

          Aus dem Presseartikel:
          „Beim Einsatz regenerativer Energiequellen zeigt das Elektroauto die beste Treibhausgasbilanz, dicht gefolgt vom Brennstoffzellenfahrzeug. Aktuell wird Wasserstoff aber noch unter hohem Energieaufwand aus Erdgas hergestellt und ist deshalb noch keine Alternative. Zukunftsmusik sind auch synthetische Kraftstoffe, die aus elektrischer Energie und CO2 hergestellt und mit relativ geringem Aufwand in modifizierte Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können. Allerdings verschlingt die Herstellung dieser E-Fuels viel zu viel Energie.“

          In sofern deckt sich das alles mit meiner persönlichen Meinung.

          Wie ist das bei Ihnen? Können Sie sich aus der Faktenlage eine persönliche Meinung bilden?

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 12:21

          @Jörg2,
          „Die Studie sagt also, dass das BEV innerhalb der prognostizierten Haltbarkeit (km-Laufleistung) im Ergebnis besser ist, als alle anderen….In sofern deckt sich das alles mit meiner persönlichen Meinung.“

          Meinungen und Interpretationen sind nicht maßgeblich, zumal in der Studie etwas anderes steht als Sie behaupten, Zitat:

          „Die beste Treibhausgas-Bilanz der konventionellen Antriebe weist unter heutigen Bedingungen das Erdgasauto mit 15 Prozent Biomethan auf, besser noch als der Elektro-Pkw.“
          „Auch das reine Elektro-Auto kann seinen Klimavorteil erst spät ausspielen:…im Vergleich zum Diesel nach 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahren.“

          Meine Meinung dazu ist, dass ich effizientere Klimaschutzmaßnahmen bevorzuge, die dem Klima deutlich vor 14,6 Betriebsjahren helfen…

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 12:46

          @Railfriend

          Aber wenn wir beide Marathon laufen (Laufleistung BEV >300.000km), Sie einen schnellen Start hinlegen und ich Sie bei km36 überhole („219.000 km“). Dann bin ich doch trotzdem der bessere im Ziel, oder? Und das nicht nur gefühlt sondern faktisch per ChampionChip gemessen.

          (VW gibt übrigends für seine TDI gerichtsfest eine Laufleistung von 200.000 km an. Die würden das Ziel nichtmal sehen und müssten ein zweites Auto dafür produzieren.)

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 13:21

          @Jörg2,
          Ihre Behauptung bleibt immer noch falsch, denn das CNG-Fahrzeug hat laut Studie die nachweislich beste Klimabilanz.
          Schwerlich zu empfehlen ist hingegen Ihre BEV-Klimaschutzmaßnahme, die erst nach 15 Jahren Betriebszeit ihren CO2-Ballastnachteil abgefahren hat, wenn zwischenzeitlich bereits zwei neue Fahrzeuggenerationen am Markt sind.

          VW wurde vor Gericht widerlegt, denn leider halten diese Fahrzeuge wesentlich länger als 200.000 km. Leider deshalb, weil Richter erkannten, dass VW zur Reduzierung von Schadenersatzzahlungen die Laufleistung absichtlich zu gering angab.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 13:27

          @Railfriend

          Die „219.000 km“ beziehen sich auf einen Diesel. Meine Antwort auch.
          Wieso wechseln Sie für Ihr Gegenargument jetzt die Treibstoffart?

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 13:45

          @Jörg2,
          Sie haben Ihre o.g. Falschbehauptung noch nicht zurückgezogen, denn laut Studie hat der CNG-Verbrenner die beste Klimabilanz.
          Ebenso halten Sie am VW-fake zur Lebensdauerangabe fest.

          Ich will Sie dennoch nicht davon abhalten, sich selbst oder ahnungslosen Kunden zu verkaufen, dass sie das Klima retten, wenn sie jetzt auf ein BEV umsteigen, das in 15 Jahren das erste Gramm CO2 weniger ausstößt als ein Verbrenner.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 13:55

          @Railfriend

          Dann nochmal das Zitat aus der von Ihnen in die Diskussion eingebrachten Pressemitteilung (die Studie habe ich lesen können):

          „Beim Einsatz regenerativer Energiequellen zeigt das Elektroauto die beste Treibhausgasbilanz, dicht gefolgt vom Brennstoffzellenfahrzeug. Aktuell wird Wasserstoff aber noch unter hohem Energieaufwand aus Erdgas hergestellt und ist deshalb noch keine Alternative. Zukunftsmusik sind auch synthetische Kraftstoffe, die aus elektrischer Energie und CO2 hergestellt und mit relativ geringem Aufwand in modifizierte Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können. Allerdings verschlingt die Herstellung dieser E-Fuels viel zu viel Energie.“

          Lassen Sie uns doch erstmal die von Ihnen eingeführten Argumente zu ende klären. Im Anschluss gehe ich gern auf Ihre neuen Argumente ein.

          (Es ist gerichtsfest, dass VW eine TDI-Laufleistung von 200.000 km angibt. Das das andere anders sehen, ändert an der Position von VW nichts. Bitte lesen Sie genauer, was ich geschrieben habe.)

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 14:15

          @Jörg2,
          das Wiederholen von Halbzitaten und vor Gericht widerlegten VW-fakes überlasse ich Ihnen.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 14:24

          @Railfriend

          Die Studie haben Sie als Argument eingeführt. Zitate daraus nun nicht gelten zu lassen, ist verblüffend.

          Und BITTE nochmal lesen:

          Ich schrieb:
          „… VW gibt übrigends für seine TDI gerichtsfest eine Laufleistung von 200.000 km an. …“
          Das dies von VW so vor Gericht behauptet wurde, ist Fakt und kein Fake.

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 15:19

          @Jörg2,
          das Wiederholen verblüffender Halbzitate aus der Studie und vor Gericht widerlegten VW-fakes überlasse ich immer noch Ihnen. Ebenso die Werbung für so genannte Klimaschutzmaßnahmen, die zunächst Klimaschäden anrichten und dann 15 Jahre benötigen, bis sie gegenüber fossilen Verbrennern das erste Gramm CO2 einsparen.

          Zitat zum VW-fake: “ Die meisten Gerichte machen dieses Spiel jedoch nicht mit: So schreibt etwa das Landgericht Münster in seinem Urteil vom 5.2.2018 in einer Klage gegen einen Vertragshändler: ‚Ausgehend von einer realistischerweise erwartbaren und insoweit geschätzten Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs von 350.000 km – die Kammer legt diesen Wert für diese Fahrzeuge der vorliegenden Art aufgrund der Angaben von Kfz-Sachverständigen aus anderen Verfahren zu Grunde – ergibt sich eine Restlaufzeit von 276.156 km.“
          focus.de/auto/gebrauchtwagen/lebendsauer-von-neuwagen-wie-lange-haelt-eigentlich-ein-vw-hersteller-verraet-es-jetzt_id_8446373.html

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 17:00

          Kurze Zwischenfrage an die Redaktion: Wie lange braucht eine Freischaltung ?

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 17:02

          und noch eine Frage:
          Warum schalten Sie meine Frage sofort frei, meinen 2 Stunden zuvor abgeschickten Kommentar hingegen nicht ?

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 18:22

          @Railfriend

          BITTE lesen Sie noch einmal, was ich geschrieben habe!

          Das von Ihnen behauptete „Halbzitat“ ist ein zusammenhängender Absatz aus der von Ihnen eingebrachten Studie. Der Inhalt dieses Absatzes stützt halt nicht ihre Meinung. Das deswegen zu einem Halbzitat abzuqualifizieren, wird der Studie nicht gerecht.

          Wenn Sie nochmal weiter oben sich ansehen würden, was ich zu VW und den 200.000 km geschrieben habe, dann werden sie erstens bemerken können, dass ich dies in Klammern gesetzt habe. Und zweitens führe ich nur an, dass VW diese 200.000er-Feststellung vor Gericht getätigt hat. Mehr nicht.
          Ich behaupte weder, dass die VW-Behauptung richtig ist, dass sie unwidersprochen ist, noch, dass sie irgendetwas mit der Realität zu tun hat.

          Nochmal meine Bitte: Lesen Sie bitte etwas genauer. Danke!

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 19:07

          @Jörg2,
          Ihre Falschbehauptung wird nicht richtiger, selbst wenn man sie mehrmals genau liest.
          Sie schrieben:
          „Die Studie sagt also, dass das BEV innerhalb der prognostizierten Haltbarkeit (km-Laufleistung) im Ergebnis besser ist, als alle anderen….In sofern deckt sich das alles mit meiner persönlichen Meinung.“

          Im link steht aber, dass CNG/Biomethan-Verbrenner eine bessere Klimabilanz aufweisen als BEV.

          Auch Ihre weitere Behauptung erweist sich als unhaltbar:
          „(Laufleistung BEV >300.000km)…(VW gibt übrigends für seine TDI gerichtsfest eine Laufleistung von 200.000 km an.)“
          Ihre Botschaft, das BEV halte wesentlich länger, stützt sich nachweislich auf die fake-Angabe von VW, die vor Gericht widerlegt wurde.
          Fazit:
          Was der Käufer eines BEV anstelle eines TDI fürs Klima tut, sind laut Studie 15 Jahre ausbleibender Klimaschutz.
          Nett Ihr Versuch, diesen traurigen Fakt als Argument pro BEV zu verkaufen.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 19:26

          @Railfriend

          Nochmal meine Bitte: Lesen Sie nochmal aufmerksam, was ich geschrieben habe.
          Danke!

        • Railfriend meint

          27.11.2019 um 19:55

          @Jörg2,
          ich habe Ihre Falschbehauptungen exakt zitiert.
          Und 15 Jahre lang fehlende Klimaentlastung ist leider auch kein überzeugendes Argument.

        • Jörg2 meint

          27.11.2019 um 20:31

          @Railfriend

          Ich glaube, ich bin hier einer der letzten gewesen, der sich mit Ihren Links und Ihren auffechernden Argumentationsgebilden beschäftigen wollte.

          (Was ist dann im 16. Jahr ff?)

        • Railfriend meint

          28.11.2019 um 09:21

          @Jörg2,
          nur Verkäufer, die heute ein BEV verkaufen wollen, finden deren weitere 15 Jahre ausbleibenden Klimaschutz vorteilhaft.
          Doch weder das Klima noch halbwegs klar denkende Autofahrer können so lange warten. Wer den link lesen kann, kommt schwerlich zu einem anderen Schluss.

        • Jörg2 meint

          28.11.2019 um 10:20

          @Railfriend

          Wenn Sie das so klar beurteilen können, scheinen Sie am BEV-Verkauf dicht dran zu sein. Ich bin es nicht.

          Ich glaube, es ist einer der Gründe, warum sich niemand so wirklich mit Ihnen auseinandersetzen möchte. Sie beziehen keine Stellung zu Ihren Links. Gehen Ihnen die Argumente aus, dann hüpfen Sie von Argument zu Neuargument zu Neuargument. Am Ende dieser Kette stehen dann nur noch Unterstellungen und Halb-Beleidigungen.

        • Railfriend meint

          28.11.2019 um 11:35

          @Jörg2,
          Sie müssen mir nicht die Schuld für diesen Gespächsverlauf geben, denn ich habe den link nicht verfasst, sondern nur daraus zitiert und Ihre Falschbehauptungen dazu richtig gestellt. Ich beleidige ungern, aber fallweise sind unerwünschte Fakten eben beleidigend.

          Dass 15 wirkungslose Jahre kein gutes Aushängeschild für die Klimaschutzmaßnahme „BEV“ sind, wollen Sie auch nach der 3. Erläuterung nicht wahrhaben.
          Das sind wahre Gründe, warum Sie meinen, Zitat „dass sich niemand so wirklich mit Ihnen auseinandersetzen möchte“.

    • Vanellus meint

      01.12.2019 um 22:39

      Der Link ist leider nicht aktiv.
      Sollte es sich, wie zu vermuten, um die Studie von Joanneum Research aus Graz handeln, wäre darauf hinzuweisen, dass das Ergebnis ganz maßgeblich von der nicht zutreffenden Annahme geprägt wurde, dass ein Akku nur 150.000 km hält. Rechnerisch setzt die Studie für die über 150.000 km hinausgehende Untersuchung (225.000 km) einen weiteren halben Akku an. So beeinflusst man Ergebnisse.
      Gerade hat Herr von Gemmingen-Hornberg 1Million Kilometer mit einem Tesla Model S absolviert. Der erste Akku hielt 290.000 km, der zweite ist nach 610.000 km noch in Betrieb. Soviel zur Lebensdauer eines Akkus.

  4. MiguelS NL meint

    26.11.2019 um 08:42

    Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

  5. Swissli meint

    26.11.2019 um 08:23

    Die Bandbreite von Hybrid reicht von Mild-Hybrid bis PHEV. Die Grenzen sind fliessend. Was Diess mit Hybriden meint, wissen wir nicht.

    Grundsätzlich sind Hybride Subventions- und CO2 Grenzwert getrieben.
    Das sind gleich zwei wichtige Motivatoren für Verbrenner Autohersteller.

    Günstige Mild-Hybride werden herkömmliche Verbrenner langsam ersetzen im Sinne von „Verbrenner mit Spritspartechnik“ (10-20%).
    PHEV werden es gegenüber BEV immer schwerer haben, weil die Preisdifferenz zu klein ist, und die BEV Reichweite von Jahr zu Jahr steigt.
    Und die Hybride zwischen Mild und PHEV werden sich auf bestimmte Marktsegmente fokussieren müssen.

    Fazit: Hybride, in welcher Form auch immer, werden Teil des Marktes bleiben, aber auch nur als Übergang zu BEV. Mit mehr Subventionen überleben Hybride länger. Würde mich erstaunen, wenn die dt. Regierung nach 2025 weiterhin Subventionen für Hybride beschliessen würde. Selbst für BEV müssten 2025 Subventionen eigentlich abgeschafft werden.
    Die Kuh wird solange gemolken wie sie Milch hergibt.

    PS: Bin mal in den nächsten 2-3 Jahren gespannt wie sich ID.3 (Batterievarianten) und neuer Golf (vom Verbrenner bis Hybridvarianten) verkaufen werden.

  6. Frank meint

    25.11.2019 um 23:11

    „Der Volkswagen-Konzern will bei seiner E-Offensive vermehrt auf Hybridautos setzen, berichtet die Automobilwoche. Der Grund dafür sei, dass die Ladeinfrastruktur für nur mit Strom betriebene Fahrzeuge derzeit lückenhaft ist und die Energie für den Betrieb noch nicht komplett regenerativ gewonnen wird“

    Naheliegend wäre jetzt den Zusammenhang zu der Bremsung der Windkraft (1000m Abstands-Voraussetzung verhindert Ausbau und Erhalt (Repowering)) mit dem Erhalt der (Verbrenner-)Auto-Arbeitplätze zu erklären:
    Wenn wir die Windkraft bremsen reduzieren wir das Öko-Argument für BEVs – war also die Autoindustrie die hier entscheidende Lobbygruppe?

    • PK meint

      26.11.2019 um 02:18

      Soweit mir bekannt ist, erzeugt Deutschland Überschuss-Strom, der ins Ausland für kleines Geld verkauft wird. Wie sieht der Deutsche Strom-Mix aus, wenn man den Braunkohle-Strom um diesen Anteil recuziert?

      Weiterhin gibt es ein sehr modernes und effizientes Gaskraftwerk, das eigentlich nur im Standby läuft, um Strombedarfsspitzen und Ausfälle zu kompensieren. Wäre es nicht aus Umweltgesichtspunkten besser, das hoch und die Braunkohle runter zu fahren? Wäre der Ausbau von Gaskraftwerken nicht sinnvoll, insbesondere wenn man an Nordstream denkt?

      Es geister immer wieder durch die Medien, daß der Neubau von Ölbeizungen in privaten Haushalten verboten(?) Werden soll. Was soll dann die aalternative sein? Gas? Gibt es hier politische Pläne, z.B. im Zusammenhang mit Nordstream?

      Ich habe mal gehört, daß die geplante Nord-Süd-Stromtrasse für den Strombedarf nicht notwendig wäre, sondern vor allem dem Verkauf von Überschuss-Strom dienen würde.

      Die Diskussion um die Windräder irritiert mich.
      Es gibt eine Lobby-Gruppe, die sagt, daß sie zu wenig Windräder aufstellen darf und deshalb fast pleite geht. Kònn3n die nicht genug Windrâder im Ausland aufbauen? Welches Potential hat diese Technik international?
      Und es gibt Bürger, die sagen, daß Windräder in der Nähe stören bzw. belasten:
      Lärm, Infraschall, Licht- und Schattenschlag, Gefahr für Vögel und hübsch sind sie auch nicht.
      Ich habe mal gehört, Offshore Windräder seien wesentlich effizienter und stören viel weniger. Nur beim Bau der Offshore Windparks müsse man z.B. auf die Paarungszeit von z.B. Schweinswalen aufpassen.
      Ist die Windrad Diskussion vor allem von der Lobby getrieben oder von Sachpolitik?

      Photovoltaik scheint mir wesentlich weniger invasiv zu sein und hat nich ein riesiges Potential, da noch sehr viele Dächer unbebaut sind.
      Warum wird dieser Ausbau nicht forciert und z.B. mit kommunalen Bzw. Privaten Po2erwalls kombiniert? Das würde auch die Ausfallsicherheit z.B. bei Stromtrassenausfällen verbessern.

      Bei einer Nord-Süd-Stromtrasse sehe ich enormes Potential für Sabotage…

      Leider habe ich nur Halbwissen und kenne nur Schlagworte.

      Mir ist die gesamte öffentliche Diskussion aber zu plakativ und zu wenig mit Inhalten und Sachargumenten geführt.

      Ich habe wieder mal den Eindruck, es gibt Impulse von Lobby-Verbänden und die Politik sucht, wie sie das umsetzen kann. leider habe ich diesen Verdacht bei der Deutschen Politik sehr häufig…

      Mir fehlen Fakten und ein Gesamtkonzept…

      • hofi meint

        26.11.2019 um 06:00

        Bei Siemens sind neuerlich die Auftragsbücher für Jahre mit Aufträgen für Gasturbinen voll. Die werden regelrecht überrannt. Jedes kleine Stadtwerk/Versorger stellt sich diese als Ausfallsicherheit für die Zeit nach der Kohle hin.

        • PK meint

          26.11.2019 um 06:59

          Danke für die Info :-)

      • Futureman meint

        26.11.2019 um 10:32

        Das Hauptproblem ist, dass ab 40-45% Erneuerbare-Energien der Strommarkt börsentechnisch zusammenbricht. Denn ab dann kommt es zu oft zu einem Überangebot (da Kohle und Atom nicht schnell genug runtergeregelt werden können) und damit zu fallenden Preisen. Und so langsam lohnen sich dann nicht mal mehr abgeschriebene Kohlekraftwerke.
        Daher wird gerade alles versucht, den weiteren Ausbau von Wind (hier wurden in den letzten Jahren am schnellsten Kapazitäten aufgebaut) und Sonne zu stoppen. Hilfreich dabei ist natürlich immer das Thema Angst (Infraschall, Vogelschräder usw.), besser ist natürlich wenn die Vögel unter Luftverschmutzung und Kinder unter Krupphusten leiden…

        • PK meint

          27.11.2019 um 06:56

          Danke für die Info.

          Wenn ich das richtig verstehe, dann kann die Produktion von Strom aus Kohle bzw. Atom nicht so flexibel reduziert werden, weil sie dann nicht mehr rentabel priduziert werden können.

          Einerseits verstehe ich das, andererseits sollte man meiner Meinung nach dann erst recht einen Plan machen, der schneller funktioniert als nis 2038 (es sei denn, es geht um die Abschreibung der Kraftwerke, die so eine Laufzeit haben :-()

          Gibt es vielleicht im europäischen Umfeld Möglichkeiten zur Koooeration, z.B wir (DE) unterstützt den Ausbau von EE in bestimmten Ländern und dafür kaufen die unseren Stom für eine festgelegte Zeit, während die ihre veralteten Kraftwerke abschalten? Die FDP erzählt immer wieder, daß wenn wir Kohle abschalten, dann produzieren die Polen (?) noch viel dreckigeren Strom.

          Aber dazu müsste man kooperativ sein und dem anderen vertrauen und nicht auf Profit aus sein und eine fairen Deal wollen.

          Ich denke, der Mangel an weltweitem Vertrauen, Kooperation und Fairness ist der größte Hemmschuh bei der Energiewende. Denn das wäre wirklich ein System Change…

        • PK meint

          27.11.2019 um 07:10

          Vielleich sollte man anfangen, vom europäischen Strom-Mix zu sprechen und nicht nur vom deutschen.

          Ist das noch ein Überbleibsel aus der Autarkie-Denke zu den Zeiten der europäischen Kriege bzw. Weltkriege?

        • PK meint

          27.11.2019 um 07:24

          Vermutlich ist das einfach eine Facette der menschlichen Psyche und hat sich in 5000 Jahren Streben nach Dominanz und Profit ausgewirkt.

          Wenn man sich internationale Wissenschaftsgemeinschaften anschaut, dann kann man sehen, daß es auch anders funktionieren kann. Daß gemeinschaftliches Denken eine ganze Gruppe nach vorne bringen kann.

          Daran sollte sich die Politik ein Beispiel nehmen…

  7. Offen gesprochen meint

    25.11.2019 um 21:10

    Steuerumgehungsmodell Plugin-Hybrid.
    Sie werden in vielen Ländern abgabenmäßig wie Elektroautos behandelt und vermeiden Strafsteuern. Da wird es schwer für Elektroautos, die dann auch bald von finanziell gefördertem Wasserstoff bedrängt werden. Zumal dem Konsumenten eingeredet wird, die Elektroautos wären die Umweltfeinde…

    • Ebi meint

      25.11.2019 um 21:24

      Es wird nicht schwer. Der PHEV ist die Einstiegsdroge und die Abhängigkeit vom elektrischen Fahren stellt sich sehr schnell ein und dann will der Fahrer mehr davon. Preislich werden die technisch aufwändigen PHEV ausserdem nicht lange gegen BEV bestehen können. Die Transformation wird eine beachtliche Dynamik entwickeln.

      • Jürgen V meint

        25.11.2019 um 22:55

        es sei denn, die PHEV werden zu Lasten der BEV quersubventioniert. Im Moment werden die nur gekauft um sich einen Steuervorteil zu erschleichen. Die meisten PHEV werden vermutlich fast nur im Verbrennermodus unterwegs sein. Durch das höhere Gewicht natürlich mit einem deutlich höheren Verbrauch.

  8. nilsbär meint

    25.11.2019 um 20:51

    Mir gefallen diese Aussagen von Hern Diess nicht und seine Begründungen sind vorgeschoben. Andererseits glaube ich, dass er es durchaus ernst meint mit dem Umstieg auf BEV. Würde VW den letzten Verbrenner sagen wir für 2025 ankündigen, würden wir hier alle applaudieren, für die Firma wäre es aber angesichts der noch weit verbreiteten BEV-Skepsis der Untergang. Sobald (falls) die Verkäufe der reinen E-Autos des Konzerns gut laufen, wird Herr Diess sich mehr trauen bzw. intern durchsetzen können und dann wird sich VW auch von den (sinnlosen) Hybriden abwenden.

  9. MiguelS NL meint

    25.11.2019 um 20:21

    @hu.ms

    „Was ist denn das für ein schräges beispiel.
    Als ob hier in D viele leute pickups fahren.
    Wieder mal ein extrembeispiel rausgesucht, Miguel.
    Wie wäre der vergleich von vielgefahrenen kompaktern?“

    Na dann.

    Vergleich BEV vs „sauberen“ Diesel Baujahr 2019: CO2 heute und in 2024

    Schlussfolgerung vor ab:
    Tesla (worst case): 6 Mal besser
    Tesla (Praxis): 38 Mal besser

    Model 3 LR AWD:
    58 g in 2019
    34 g in 2024

    BMW 330d CO2 Auspuff:
    174 g in 2019 (Faktor 3,03 mehr)
    174 g in 2024 (Faktor 5,12 mehr)

    Hinzu kommt das der BMW 6 Liter Diesel 42 kWh entspricht in der Herstellung. (BMW 330d 6,7L WLTP)
    42 kWh (aus dem Osten) ~400g CO2/kWh (Schnitt, ausgehen davon 2030 Null g CO2) = 186g/km

    BMW 3 Sprit + Auspuff:
    in 2019: 172 + 372 = 544 g CO2/km
    in 2024: 172 + 186 = 358 g CO2/km

    Model 3 Strom + Batterie:
    (Batterie gerechnet mit nur 500.000 km anstatt 800.000 km und mit Worst Case Studienwert (!) von 200 Kg/kWh anstatt Best Case 50 Kg. Tesla peilt Null CO2 an.)
    (200 Kg * ~75 kWh / 500.000 km = 30 g)

    Model 3:
    58 g + 30g = 88g in 2019 (Faktor 6,14 weniger)
    34 g + 30g = 64g in 2024 (Faktor 5,59 weniger)

    Fazit:
    BEV ergibt sogar mit worst case Werten bereits heute eine 6 bessere Mal CO2 Bilanz. Mit Bestwerte 800k (demnächst 1,6 Mio) anstatt 500k und 50 Kg Batterie (demnächst Null g), ergibt eine 38 Mal bessere Bilanz.

  10. Thrawn meint

    25.11.2019 um 18:52

    Der Verbraucher / Autokäufer muss rein gar nichts akzeptieren! Er entscheidet ganz alleine, was er kauft.

    Da können die Fuzzies von der Autolobby reden, was sie wollen.

    Das Statement ist nur einmal mehr Zeugnis der Arroganz und Denke dieser Wichtigtuer.

    • Herbs meint

      25.11.2019 um 19:06

      Muss er nicht. Deshalb haben BEVs auch so einen geringen Anteil und die Leute reißen sich um Hybride und noch mehr um normale ICEs.

      Hoffen wir mal, dass „der Verbraucher“ von dem Sie schreiben in naher Zukunft auch mehr BEV kauft.

      • Thrawn meint

        26.11.2019 um 11:08

        Mein Kommentar war weder pro noch kontra BEV gemeint.

        Gemeint war, dass der Käufer generell die Macht der Entscheidung hat, bei nicht passendem Angebot auch die Macht, überhaupt nicht oder woanders zu kaufen.

  11. hu.ms meint

    25.11.2019 um 16:36

    Da argument mit viel zu wenig regenerativen strom ist ganz einfach zutreffend.
    Es ist jetzt schon zu wenig davon vorhanden um die kohlekraftwerke abzuschalten.
    Eigentlich dürften nur soviele neue BEV zugelassen werden, wie gleichzeitig neue regenerartive kapazitäten aufgebaut werden. Bei jeder neuzulassung sollte der nachweis darüber notwendig sein. Z.b durch eine neue eigenen PV-anlage oder der beteiligung an einem windrad.
    Denn nur wenn die BEV mit regenerativen strom betrieben werden, ist die co2-einsparung auf den gesamten nutzungszyklus wirklich signifikant. Werden sie mit dem deutschen strommix geladen ist er nur minimal.

    • Futureman meint

      25.11.2019 um 16:56

      Alternativ müsste dann aber bei jedem Verbrennerkauf nachgewiesen werden, dass der Treibstoff regenerativ hergestellt werden muss.

    • elbflorenz meint

      25.11.2019 um 17:06

      aber auch schon eine minimale verbesserung ist doch schon eine verbesserung. sogar ein bev mit strom aus einem erdgas-kraftwerk ist besser als ein reiner verbrenner. ganz abgesehen von den anderen emissionen der verbrenner vor ort: abgase aller art, lärm, viel mehr bremsabrieb.

    • MiguelS NL meint

      25.11.2019 um 17:11

      „Denn nur wenn die BEV mit regenerativen strom betrieben werden, ist die co2-einsparung auf den gesamten nutzungszyklus wirklich signifikant. Werden sie mit dem deutschen strommix geladen ist er nur minimal.“

      Im Gegenteil. Hier ein Beispiel:

      Ford Ranger (ein kleiner Ford F150): 289g CO2/km (WLTP)

      Tesla Cybertruck (230 Wh/km WLTP): 68g CO2/km in 2022, 55g CO2/km in 2024

      Der Cybertruck wird sogar mit Abstand weniger ausstoßen als ein Verbrenner VW Up (115 g CO2/g) und mindestens 1,6 Mio km halten, ohne Wartung.

      • MiguelS NL meint

        25.11.2019 um 17:15

        D.h. heute schon signifikant, sogar ein vielfaches besser.

      • hu.ms meint

        25.11.2019 um 17:33

        Was ist denn das für ein schräges beispiel.
        Als ob hier in D viele leute pickups fahren.
        Wieder mal ein extrembeispiel rausgesucht, Miguel.
        Wie wäre der vergleich von vielgefahrenen kompaktern?

        Mein derzeitiger benziner kommt bei 120.000 km auf 27 tonnen.
        Ein innen ähnlich großer ID.3 liegt mit deutschen strommix bei 23 tonnen.
        Bei mir persönlich mit 80% ladung von der eigenen PV-anlage bei 14 tonnen.
        Alle werte incl. produktion, nutzung und verwertung.

        • Ebi meint

          25.11.2019 um 19:00

          Den Vergleich mit dem ID.3 zweifle ich an. Oft wird mit aktuellem Strommix gerechnet und nicht berücksichtigt, dass der über die Lebenszeit des BEV deutlich regenerativer werden wird. Es ist für die e-Mobilität kontraproduktiv wenn man irgendwelche Nachweise von den Nutzern fordern wollte.

        • MiguelS NL meint

          25.11.2019 um 21:02

          @hu.ms
          „Alle werte incl. produktion, nutzung und verwertung.“

          Geht dein Benziner nur bis 120.000 km ? Der ID auch?
          Der Benziner fährt in D 140 bis 170k bis er verschrottet wird. Der ID wird ganz sicher locker 400k mitgehen.
          Um Fußabdruck zu Vergleichen musst du die Lebenszeit mit einander vergleichen.

      • Peter W meint

        25.11.2019 um 17:48

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        • Jörg2 meint

          26.11.2019 um 07:29

          @Peter W

          Wenn Du den CT fahrzeugklassenübergreifend mit einem anderen BEV vergleichst, dann hast Du sicherlich recht.
          Wenn Du in der CT-Fahrzeugklasse bleibst, wirst Du aktuell wenige angekündigte BEV als Vergleichsgrundlage finden. Ein Vergleich mit Verbrenner-Trucks dieser Klasse fällt wohl eher zu Gunsten des CT aus.

    • randomhuman meint

      25.11.2019 um 17:12

      Und Verbrenner dürfen die Umwelt ohne negative Sanktionen weiter verpesten?
      Mit so einem Ansatz müssten wir Konsum komplett neu denken. Was brauchen die Leute wirklich, was sollten sie dürfen usw.
      Das wäre der Todesstoß für unser jetziges Wirtschaftssystem, welches auf Ausbeutung, Sklaverei und Umweltverschmutzung aufbaut.
      Würde ich begrüßen wenn es eine gute Alternative gibt. Die meisten aber sicher nicht. Schließlich profitieren wir alle indirekt davon.

      • hu.ms meint

        25.11.2019 um 17:42

        Nun, es fehlt inzwischen bei der grossen masse das bewusstsein, dass individuelle mobiliät luxus ist. Den muss man sich eben leisten können.
        Auf verbrenner-neuzulassungen muss eine kräftige zulassungsteuer von mehreren tausend € entsprechend seines schadstoffausstoßes in der nutzungszeit von 15 jahren und bei den BEV eben die vorgabe, dass die fahrenergie aus neu hinzukommenen regenerativen kapazitäten geladen werden.

        Ich kann mir das leisten. Habe in schule, studium und job entsprechendes engagement gezeigt und das wird jetzt entlohnt.

        • Sledge Hammer meint

          25.11.2019 um 19:28

          du bist ein Held im Erdbeerfeld.

        • AlBundy meint

          26.11.2019 um 10:25

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    • Releit meint

      25.11.2019 um 17:42

      Das wichtigste wären strenge Tempolimits. Die würden den gesamten Markt verändern. Der Sinn von starken, schnellen Autos wäre weg. Aber das wollen viele in Deutschland nicht weil es ein gutes Geschäft ist die Rennwagen zu verkaufen. Ausserdem würden die Emissionen stark sinken.

      • hu.ms meint

        25.11.2019 um 17:46

        Die leistungsstarken und schnellen PKW werden in den ländern mit geschwindigkeitsbeschränkung genauso gekauft. Für solche autos gibts noch ganz andere motivationen.

        • Releit meint

          25.11.2019 um 17:49

          Bei uns in Österreich funktioniert der Verkauf starken Auto wohl deswegen, weil zu gut wie keine wirksame Geschwindigkeitskontrolle existiert, einzig Sectioncontrolls funktionieren und die sind selten.

      • Herbs meint

        25.11.2019 um 19:10

        In den USA darf man nur langsam fahren und es wird relativ streng geahndet bei Verstoß.
        Und trotzdem gibt’s da keine kleinen Motoren sondern am liebsten den 5 Liter V8…

    • Hans Meier meint

      25.11.2019 um 18:30

      Ich wäre besser für 500Euro pro Tonne Co2 Zusatzabgabe… dann wird regenerativer Strom viel billiger, Kohlestorm teurer und Benzin/Diesel noch teurer :) Fair für alle.
      Beim Benzin/Diesel muss man dann Förderung, Strom zur Herstellung, Transport zur Säule und Verbrennung miteinberechnen. Macht 4x Co2 Abgabe… hui… man könnte natürlich auch noch die Herstellung der Raffinerie, Schiffe, Ölplattform mit Co2 und Tankstellenherstellung ink Heizung der Tankstelle für die Mitarbeiter in den Benzin/Dieselpreis einbrechnen. Ich bin sicher, 10 Euro pro Liter würden wir schon hinkriegen und dijenigen welche die Umwelt am meisten verschmutzen, finanzieren als Dank den ganzen Umweltschutz über die Co2 Steuer… so geht Umweltschutz heute :) Ach ja ich vergass… der Asphalt bei der Tankstelle müsste natürlich auch noch rein in die Rechnung und der Strom für die Tankstellenbeleuchtung und Beschilderung für den Benzin/Dieselpreis. Uiuiui da wird Benzin/Diesel unbezahlbar…

      Das Argument ist blabla… Strom kann man aus verschiednene Quellen bekommen, Benzin/Diesel nicht.

  12. Düsentrieb meint

    25.11.2019 um 16:05

    „Müssen akzeptieren, dass Hybride für lange Zeit eine Rolle spielen werden“

    Ja, das ist wohl leider so. Eine lange Zeit. Ungefähr 1/4 Jahrhundert.

    20 Jahre sind davon allerdings schon abgelaufen!

    • Peter W meint

      25.11.2019 um 16:14

      Ha ha, gute Antwort!

      • Klaus Schürmann meint

        25.11.2019 um 16:43

        Stimmt : 1999 hab ich mir den Prius angesehen und fand das Auto leider hässlich ..

        • AlBundy meint

          26.11.2019 um 10:29

          damit sind die „hübschen“ deutschen Autos schon jetzt 20 Jahre zu spät?
          immerhin haben die hersteller 15 Jahre über Toyota gelacht…

    • Futureman meint

      25.11.2019 um 16:59

      +1 Bin selbst schon ca. 10 Jahre Hybrid gefahren. Das ist aber auch schon wieder fast 10 Jahre her. Die deutschen Hersteller sind technisch beim Nokia Communicator während andere schon das Iphone 11 anbieten und verkaufen das Ganze noch als innovativ.

      • Peter W meint

        25.11.2019 um 17:52

        Ja, so gehts mir auch. Hatte jetzt 13,5 Jahre einen Hybriden und dachte damals, dass das E-Auto bis 2020 was selbstverständliches sein könnte. Pustekuchen! Zum Glück gibts für mich den Ioniq.

    • Ebi meint

      25.11.2019 um 19:13

      +1 DER ist wirklich gut. Nach einem Jahr Plug-in Hybrid muss ich feststellen, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist und wir den Verbrenner die meiste Zeit ungenutzt spazieren fahren, deshalb gibt’s bald ein BEV.

      • teslatom meint

        25.11.2019 um 23:30

        1+
        Schöne, ehrliche Antwort- gibt’s selten

  13. Railfriend meint

    25.11.2019 um 15:54

    Für den Vergleich mit dem einfachen Verbrenner gilt:
    „Allerdings räumt auch VW ein, dass der Vorteil des E-Autos erst dann einsetzt, wenn es mehr als 100.000 Kilometer weit gefahren ist. welt.de/wirtschaft/article192405223/Klimabilanz-Erst-nach-100-000-Kilometern-ist-der-E-Golf-wirklich-gruen.html

    • Peter W meint

      25.11.2019 um 17:54

      Na und? Egal wie man es rechnet, es geht immer positiv vür das BEV aus. Fast jedes Auto fährt heute 200.000 km und mehr.

      • Peter W meint

        25.11.2019 um 17:56

        … oh Gott!! … für … nicht vür

        • LM_aus_B meint

          26.11.2019 um 07:36

          Schäme Dich nicht; sind ja Nachbarn.
          MfGruß

  14. Jensen meint

    25.11.2019 um 15:34

    „Wir müssen akzeptieren, dass Hybride für lange Zeit eine Rolle spielen werden“.
    Herr Diess meinte wohl eher: Wir wünschen uns und werden alles daran setzen, dass Hybride für lange Zeit eine Rolle spielen werden. Als Kunde werde ich es jedenfalls nicht akzeptieren und so vielen wie möglich versuchen zu erklären, warum.
    VW wird, wie alle anderen auch, so lange eben möglich, irgendwas mit einbauen, was das alte Geschäftsmodell Verbrenner mit allen Nebenerscheinungen an der automobilen Herz-Lungen-Maschine angeschlossen hält. Vor dem endgültigen Abgesang auf den reinen Verbrennerantrieb dürfte die gesamte Industrie noch mit großen Umdrehungen an der Pressschraube drehen und für einen lange andauernden Ausverkauf sorgen. Die Frage wird eben sein, wann beginnt dieses Treiben und wann endet es.
    „Der Grund dafür sei, dass die Ladeinfrastruktur für nur mit Strom betriebene Fahrzeuge derzeit lückenhaft ist und die Energie für den Betrieb noch nicht komplett regenerativ gewonnen wird.“
    Bei den Nicht-BEV’s des Konzerns war und ist ja glücklicherweise sichergestellt, dass ausschließlich regenerative Antriebsenergie eingesetzt wird. Einen dürftigeren und durchsichtigeren Erklärungsversuch dürfte es wohl kaum geben.
    Aber: VW wird sicher so wunderbare BEV’s auf den Markt bringen, die dem Kunden gar keine andere Wahl lassen, als auf die „Auspuffware“ zu verzichten…

    • Klaus Schürmann meint

      25.11.2019 um 16:09

      Sehr genau beschrieben wie die Zwickmühle für VW aussieht :
      Hier BEV da Golf alt als Goldesel !

    • Klaus Schürmann meint

      25.11.2019 um 16:24

      Genaue Zustandsbeschreibung der VW-Zwickmühle: hier BEV da Golf alt ! Besonders zutreffend die Ironie im letzten Absatz : „ wunderbare BEV …“

  15. Steffi Zienz meint

    25.11.2019 um 15:19

    Das müssen wir akzeptieren! Ich sag das jetzt einfach so, als ganz neutraler, unvoreingenommener VW-Manager.

  16. Marc Mertens meint

    25.11.2019 um 13:19

    Volkswagen muss in Kürze erst mal die verkauften Prototypen-Fahrzeuge von den Kunden zurückkaufen, die man seit den 200X-er-Jahren fröhlich unter die Leute gebracht hat und mit dem EA288 steht wieder Ungemach ins Haus, weil dieser ja bereits in der Dieselkrise von 2014/2015 bereits in Entwicklung war. Da ist diese Äußerung von Herrn Diess zumindest ein Eingeständnis, dass es z. B. Toyota anscheinend richtig gemacht hat. Von dort hört und sieht man derzeit nur Effizienzsteigerungen oder neue, fertige Antriebskonzepte wie die Mirai-H2-Technologie. Wir kümmern uns lieber um die angebliche Nichtmachbarkeit oder vernichtende Wirkungsgrade oder Risiken neuer Technologien in Deutschland und sehen zu wenig die Chancen.

    Auf der anderen Seite verstehe ich VW aber auch, dass es für diesen riesigen Tanker einfach unglaublich komplex ist, jetzt auf eine andere Antriebstechnik umzuschwenken und noch dazu die weniger benötigten Mitarbeiter zu restrukturieren. Nicht umsonst hat Frau Werner ja gesagt, dass die Weiterbildungsmaßnahmen in Bezug auf Anti-Dieselkrisen noch auf Jahre den Konzern beschäftigen werden. Mitarbeiter abzubauen ist schon schwer bzw. stressig genug, aber ein Mindset zu verändern, dass ist eine Mammutaufgabe.

    • Jürgen Vonhoff meint

      25.11.2019 um 14:24

      Trotzdem ist nicht einzusehen, das der Arbeitsabbau immer nur dem BEV zugeschrieben wird. Das ist schlicht falsch. Auch in der Verbrennertechnik wird immer mehr automatisiert. Und nach den vielen Unkenrufen für das Carsharing, wird auch das Arbeitsplätze in der Autoindustrie kosten. Schließlich werden dann ja weniger Autos gebraucht. Vor allem wird nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz in der Autofabrik verliert auf Dauer arbeitslos sein. Es entstehen schließlich jede Menge neue Jobs. Nur sagt das keiner. Wenn die erneuerbaren Energien nicht ständig wegen abstruser Verhinderungstaktiken eingereist würden, dann könnten dort die oben im Artikel beschriebenen Arbeitslose dort arbeiten.
      Leider wird alles was nicht so rund läuft mittlerweile dem E-Auto zugeschrieben, inclusive bewußt gestreuten Lügen und Sonstigen Unwahrheiten.
      Habe fertig
      Gruß Jürgen

  17. Stocki meint

    25.11.2019 um 12:31

    Als bei den Frachtschiffen der Übergang vom Segelschiff zum Dampfschiff anstand, erlebten die Dampfsegelschiffe kurzfristig auch eine Blütezeit.
    Der Rest ist bekannt, hier scheint sich die Geschichte zu wiederholen.

    • Railfriend meint

      25.11.2019 um 15:52

      Eigentor.
      Der Zusatzantrieb über Segel, Drachensegel und Flettner-Rotor kommt gerade zurück.

      • Jörg2 meint

        26.11.2019 um 22:07

        @Railfriend

        In D hat das BELUGA (Bremen) mal versucht („Beluga Skysails“). Diese Reederei ist (aus Gründen, die nichts mit der PR-Aktion „Segel“ zu tun hatten) krachend in die Insolvenz gegangen.

        Alle Frachtschiff-„Besegelungen“ haben es bisher nicht aus dem Versuchsstadium geschafft.

    • randomhuman meint

      25.11.2019 um 17:18

      Eigentlich schade. Waren doch grade die Segelboote eine äußerst umweltfreundliche Transportmethode.
      Aber bei E-Autos war es ja auch so. Im 19Jh. dominierten sie und wurden dann von einer umweltschädlichen Technologie verdrängt. Jetzt dreht sich der Trend hoffentlich um.
      In der Schiffsbranche muss das auch geschehen, in welcher Art und Weise auch immer…

  18. Obraxis meint

    25.11.2019 um 12:25

    Da denkt man, VW befindet sich auf gutem Weg… und dann haut das Unternehmen sowas raus…

    • Stocki meint

      25.11.2019 um 12:28

      Der Gedanke kam mir auch als erstes, leider.

    • Peter W meint

      25.11.2019 um 15:35

      Wie jede neue Technologie wird die E-Mobilität die Arbeitswelt verändern. Das ist aber erst der Anfang! Derzeit suchen Komunen, Fransportfirmen und Busunternehmer händeringend Personal. Wir Menschen werden immer bequemer und suchen uns die Arbeit, die am wenigsten von uns abverlangt. Natürlich ist der Busfahrer ein schlechtes Beispiel, weil er in 10 Jahren von selbstfahrenden Fahrzeugen ersetzt werden könnte, aber der Personalmangen zwingt die Industrie die Entwicklung zu beschleunigen. Seit einiger Zeit gibt es einen massiven Mangel an Facharbeitern. All die Fliesenleger, Maurer, Schreiner, Bäcker und Metzger, die aus Bequemlichkeit und für einen pünktlichen Feierabend zu Daimler und VW ans Fliesband gewechselt haben werden das bereuen. Und erst recht die, die keinen Beruf erlernt haben oder mit abgebrochenem Studium in diese „Hilfsarbeiterwelt“ gewechselt haben werden verlieren. Stumpfsinnige Fliesbandarbeit mag bequem und einfach sein, aber sie hat keine Zukunft. Kreativität und handwerkliches Geschick oder ein echtes Fachwissen zur Maschinensteuerung haben Zukunft. Vielleicht werden das die Menschen bald bergreifen und wieder das tun, was eben nur ein Mensch kann.
      Das Jammern und Herumlamentieren ist eine Folge des grenzenlosen Konsums und unserer Wegwerfgesellschaft.

      • Frakrei meint

        25.11.2019 um 17:10

        wohh und das alles mach die E-Mobilität!

      • Herbs meint

        25.11.2019 um 19:18

        „ All die Fliesenleger, Maurer, Schreiner, Bäcker und Metzger, die aus Bequemlichkeit und für einen pünktlichen Feierabend zu Daimler und VW ans Fliesband gewechselt haben werden das bereuen.“

        Ich glaube es könnte durchaus auch an der Kohle gelegen haben ????

        • Alf meint

          26.11.2019 um 10:36

          ich lese immer, wir sind kurz vorm Kohle-Ausstieg ??! ????

  19. Der Denker3000 meint

    25.11.2019 um 12:05

    Hybrid / Plugins nur noch mit Schuko-Anschluss und ohne „E“…

    und ohne Förderung…..

    Oder nur mit CCS und 4min Ladezeit… ohne Parkvergünstigungen.
    und mindestens 100km Reichweite WLTP.
    Neues Kennzeichenende „P“ ….

    • Stocki meint

      25.11.2019 um 12:27

      Würden diese Forderungen tatsächlich umgesetzt werden, würden die Plug-In Hybrid Zulassungen ziemlich schnell stark sinken, denn es würde offenbaren, daß sie nur eine Mogelpackung sind.

    • Frank meint

      25.11.2019 um 13:06

      +1 !!!
      Viele wollen einen Plug in Hybrid um von dem halben % (statt 1%) Versteuerung zu profitieren und dann das Auto (mit der Firmentankkarte) im reinen Verbrennermodus zu fahren – mit einem Verbrauch, der schlechter ist als der des „nur-Verbrenner-Modells“.
      Dieser Wahnsinn muss beendet werden!

      • Jürgen Vonhoff meint

        25.11.2019 um 14:32

        Das sehe ich absolut genauso. Kenne selber 3 Leute mit PHEV. Da wird immer betont das man vor allem elektrisch fährt. Wenn man genauer hinhört, dann sind sie total fixiert auf die hohe Gesamtleistung. Vor allem kann man auch weiterhin mit sehr hohem Tempo 100 erteilt Kilometer auf der Autobahn zurück legen. Natürlich mit einem Verbrauch von ca. 2 Litern auf 100 km.
        Alle Vergünstigungen für diese Fahrzeuge abzuschaffen wäre nur konsequent
        Gruß Jürgen

      • DerOssi meint

        25.11.2019 um 16:01

        Jupp, auch genau meine Rede!

        +1

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