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Produktionshochlauf für Twike 5 auf Herbst verschoben

11.02.2020 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

Twike-5-2020

Bilder: Twike

Twike hat sich auf dreirädrige Leicht-Elektrofahrzeuge spezialisiert. Im September vergangenen Jahres wurde das Finanzierungsziel für die nächste Fahrzeuggeneration erreicht. Die Produktion des neuesten Modells Twike 5 sollte eigentlich diesen Februar starten, wird nun aber verschoben.

Nach aktuellem Planungsstand werden die ersten Prototypen im Sommer aufgebaut, teilte der Hersteller mit. Der anschließende Produktionshochlauf sei für den späten Herbst diesen Jahres geplant. „Eine Hiobsbotschaft. Und doch sehen wir auch Vorteile. Denn so sehr der Lieferverzug gerade der ersten Fahrzeuge ärgert, der Hintergrund und seine Auswirkungen sind sonst ausnahmslos positiv“, heißt es in einer Mitteilung.

Statt der ursprünglich anvisierten initialen 200 Bestellungen für die auf 500 Exemplare limitierte erste Serie an Twike 5 lägen aktuell schon über 800 Reservierungen vor. Der Plan für die Fertigung wird nun umgestellt – ansonsten müsste der letzte Kunde etwa drei Jahre warten, bis das fünfhundertste Fahrzeug die Manufaktur verlässt. Denn ursprünglich sollte die Produktionskapazität auf ein Fahrzeug pro Tag limitiert werden, so Twike.

Twike-5-2020-2

Um die höhere Nachfrage effektiv bedienen zu können, hat sich Twike an einen Auftragsfertiger gewandt. Das sei auch im ursprünglichen Plan vorgesehen gewesen, aber eigentlich erst in zwei Jahren nach erfolgreichem Anlauf der Twike-5-Produktion. „Die unerwartet hohe Nachfrage hat uns motiviert diese Anfrage bereits jetzt schon zu stellen“, erklärten die Macher des E-Dreirads. Die Kooperation sei mittlerweile erfolgreich angelaufen.

Das Twike 5 werde nun zwar später starten, wofür der Hersteller um Entschuldigung bittet. Die längere Vorbereitungszeit werde man aber für eine höhere Taktrate und vor allem größere Prozesssicherheit nutzen. Wer der Fertigungspartner ist und weitere Details sollen später bekanntgegeben werden.

Das Twike 5 fährt wie das seit über 20 Jahren hergestellte Twike 3 mit einem integrierten Pedalsystem, soll aber deutlich schneller sein. Die neueste Generation wird mit unterschiedlich großen Batterien angeboten, die neben der Reichweite auch die maximal abrufbare Leistung des E-Motors bestimmen. Mit der kleinsten Batteriekapazität soll eine Geschwindigkeit von etwa 120 km/h und eine Reichweite über 150 Kilometer möglich sein. Für die größte Batterie werden mehr als 190 km/h und eine Reichweite von über 500 Kilometer in Aussicht gestellt. Der Neupreis soll zwischen 39.900 und 49.900 Euro liegen.

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Via: Twike
Tags: TWIKE 5Unternehmen: TWIKE
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Klaus Odor meint

    24.02.2020 um 01:27

    Was soll das Argument „es sind ja schon alle Vorreserviert“? Das macht den doch für die Masse Nicht billiger, wenn sich eine Handvoll Lifestyler das Gerät leisten können. Es ist das Gleiche wie mit dem Erockit, geiles Konzept, aber für Ottonormalverbraucher unerschwinglich.

  2. Jens meint

    15.02.2020 um 09:05

    Was soll der denn kosten.?

    • Marcel meint

      22.05.2020 um 15:13

      Das steht im Text ganz am Schluss. Er ist nicht billig aber einzigartig und dadurch konkurrenzlos.

  3. Werner Grossmann meint

    13.02.2020 um 19:31

    39.000 € für ein Fahrrad mit einem Hilfs-E-Motor…?
    Bekommt man ja beinahe 4 Twizy´s dafür, zwei ZEO´s und 7.000 € drauf einen TESLA 3.

    • Michaela meint

      15.02.2020 um 16:15

      Nein. Kein Hilfsmotor. Ein Elektromotor, denn ohne den wirst du dich im Twike 5 nicht wirklich fortbewegen.

  4. Pusteblume meint

    12.02.2020 um 14:16

    Eine Manufaktur hat nur begrenzte Mittel und muss damit sorgsam umgehen, es ist keine VW-AG, die Fahrzeuge auf Halde produzieren kann – und selbst da hat man lange Wartezeiten auf ein Elektroauto, obwohl die sich mit Fließbandarbeit auskennen.

    Ich freu mich auf mein Twike und mit jedem Tag, den ich länger warte wird es gewissermaßen günstiger, denn meine Anzahlung wird sehr gut Verzinst.

    • alupo meint

      14.02.2020 um 14:56

      Glückwunsch!

      Das finde ich gut, es ist garantiert umweltfreundlicher als mein eAuto.

  5. Harry Schulze meint

    12.02.2020 um 09:47

    Sehr lobenswert, das die Macher des Twike 5 schon ab der Basisversion beim Preis von knapp 40000 Euro die Pedale beim Pedalsystem ohne Aufpreis anbieten, ich hoffe die Pedale sind von guter Qualität ? ;)

  6. Franz mueller meint

    12.02.2020 um 07:56

    Gleiche Kategorie wie Ego und Sono. Dead company walking.
    Immer der Schmarn mit den nicht genannten Auftragsfertiger. Da kann ja nichts dahinter stecken,war ja bei Sono auch ne Langzeitlüge.

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:36

      mmh, und wenn Sie ihn dann doch nennen und alles klappt? Warum in die Glaskugel schauen?

    • Marcel meint

      22.05.2020 um 15:18

      Die Firma gibt es schon seit Jahrzehnten, also kein Vergleich mit Sono oder Ego. Das Fz ist ja auch kein herkömmliches Auto und dadurch keine direkte Konkurrenz für die grossen Autofirmen.

  7. Priusfahrer meint

    11.02.2020 um 18:15

    Alles für die Stadt und drum herum.
    Toyota i-Road, Podbike und jetzt auch noch das abgehobene Twike 5. Hab ich
    eins vergessen?
    Früher mal war das Twike ein ganz gemütliches Dreirad. Diese Entwicklung ist
    nicht soooo optimal verlaufen.

    • Peter W meint

      11.02.2020 um 23:02

      Ja den Microlino, auch so eine Lachplatte.

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:36

      Wäre denn in Deinen Augen das TWIKE 6 wieder „gemütlicher“?

  8. Andy_Be_Scheuer_t meint

    11.02.2020 um 14:23

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

  9. Peter W meint

    11.02.2020 um 14:21

    Der Wahnsinn! Jetzt noch ein Ferrari-Pferdchen draufkleben, dann gehn noch 10.000 Euro mehr.

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:38

      Mmh, dir ist schon bewußt, dass das TWIKE 5 nur in einer Stückzahl von 500 produziert wird.
      Das TWIKE 6 ist schon in Planung, größere Stückzahl, weniger Leistung. Passt das eher?

      • alupo meint

        14.02.2020 um 15:01

        Egal welches Twike.

        Jedes Twike ist besser für die Umwelt und damit auch für die Menschen als der allerbeste Tesla. Von Auspuffautos rede ich gar nicht erst.

        Aber in meinem Fall würde das Fahrprofil nicht so passen.

  10. LM_aus_B meint

    11.02.2020 um 14:09

    „Nach aktuellem Planungsstand werden die ersten Prototypen im Sommer aufgebaut, teilte der Hersteller mit. Der anschließende Produktionshochlauf sei für den späten Herbst diesen Jahres geplant.“
    Von Proto-Aufbau bis Prod-Hochlauf in 3-6 Monaten? Wer’s glaubt. Aber o.k., für ein „Billy“-Regal aus Schweden reicht das locker.

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:39

      Du scheinst Dich auszukennen…bestimmt warst Du bereits vor Ort und hast Dich persönlich informiert.

  11. randomhuman meint

    11.02.2020 um 14:09

    Ich dachte jetzt das Ding kostet maximal 10000 und fährt vielleicht 60-80kmh schnell.
    Aber 190 in so einer kleiner Kabine. Muss man da nicht etwas lebensmüde sein.
    So ist das Gefährt leider keine Alternative zum Auto.

    • GeHa meint

      11.02.2020 um 19:01

      Mit 60-80kmh wäre das Gefährt eine Alternative zum Auto? Wo fängt bei Ihnen ein sicheres Auto an: 1,6to (Golf)? 2,5to (EQC)? 60to (Leopard2)?

      • Ol meint

        07.03.2020 um 17:25

        Hmm der Leo 2 mit Zubehör wiegt aber auch mehr als 60t .
        PS darf der denn auf die Umweltspur oder ist der zu breit????

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:40

      Also alle wieder ab in den Panzer? Was sollen da erst die Motorradfahrer sagen…

    • Pusteblume meint

      12.02.2020 um 14:00

      Wie war es mit dem Vergleich von Äpfeln und Birnen?

      Ein Twike ist kein Auto und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es in diese „Schublade“ möchte bzw reinpasst.

  12. JoSa meint

    11.02.2020 um 13:43

    Ich hab mal einen Vorläufer von dem Teil in Berlin nähe Brandenburger Tor gesehen. Nach Ende einer vom ADFC-Berlin organisierten Sternfahrt. Ist schon ein schickes Gerät. Nur hat mich gestört, dass die Fortbewegung über die Pedale nur den Akku unterstützt.
    Wenn der leer ist, kann man nicht zur nächsten Steckdose Radeln. :)

  13. NL meint

    11.02.2020 um 13:22

    Unfassbar teuer, das Ding wird uns bei der Mobilitätswende null helfen, schade. Wer kauft so was für den Kurs??

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:41

      Nicht so vorschnell. Wie sollen denn 500 TWIKE 5 bei der Mobilitätswende helfen können? In dem diese auf das kommende TWIKE 6 aufmerksam machen. Und ja, jedes „E“ zählt, vor allem wenn es ein Leichtelektrofahrzeug ist. Davon gibt es leider noch zu wenige.

    • Michaela meint

      15.02.2020 um 16:18

      Da gibt es genügend Leute. Fast 150 haben inzwischen nicht nur reserviert, sondern auch angezahlt.

  14. Pferd_Dampf_Explosion_E meint

    11.02.2020 um 13:18

    Na, bei 190 km/h sollte unbedingt der Freilauf integrierten Pedalen sichergestellt sein ….

    • Michael meint

      12.02.2020 um 08:51

      Haha, cooler Kommentar, ja ich seh das Ding auch eher als Marketing Gag

      • E-Pionnier Au Maroc meint

        12.02.2020 um 12:42

        Es soll Lust auf mehr machen, z.B. TWIKE 6. Wenn man es vorab nicht zeigt, dass ein Dreirad auch 190km/h stabil fahren kann, würde auch das in größerer Produktion hergestellte TWIKE 6 es schwer haben. Kein Gag, sondern bestimmt durchdacht :-). Soll es auch noch geben…

  15. Frank meint

    11.02.2020 um 13:11

    Das TWIKE bringt ein einzigartiges und supergeniales Fahrgefühl – das TWIKE ist kein Auto im herkömmlichen Sinne. Es zielt auch nicht auf den Massenmarkt ab – ja nicht jeder kann sich ein so hochpreisiges Fahrzeug leisten. Es ist auch nicht als übliches Familienfahrzeug zu sehen.
    Aber ein Pendler kann seine 2x50km fahren und sich so er will und soviel er will die Zeit während der Mobilität trainieren. Vielen ist die Zeit, die sie dabei einsparen eben viel wert.
    Wer es einfach nur billig haben will, der kauft sich einen e-Up für 16.000

    • Herbs meint

      11.02.2020 um 16:37

      „ das TWIKE ist kein Auto im herkömmlichen Sinne.“

      Es ist in keinen Sinn ein Auto, denn es hat nur eine L5e Zulassung.
      Somit muss es auch nicht die gesetzlichen Ansprüche an Sicherheit eines Autos erfüllen.
      Den Platz eines Autos hat es so wie es aussieht auch nicht.

      Spaß macht es sicherlich, das gilt ja aber auch für Motorräder.

      • E-Pionnier Au Maroc meint

        12.02.2020 um 12:44

        Platz eines Autos…wie sieht es denn mit dem Platz in einem Tesla Roaster aus?
        Wer sich ein TWIKE kauft, ist häufig alleine oder zu zweit unterwegs…und weiß über die 300 l Kofferraum bescheid.

      • Pusteblume meint

        12.02.2020 um 14:06

        Die Lücke, die das Twike in meinem „Fuhrpark“ füllt, kann weder mein Motorrad und auch nicht der E-Up, der als Familien-Auto angeschafft wurde, ausfüllen.

  16. stefan meint

    11.02.2020 um 12:30

    hahahahahahahaha … der PREIS!!!! Samma scho fertig mit denen

    • E-Pionnier Au Maroc meint

      12.02.2020 um 12:45

      Sind alle schon vorreserviert, soviel zum Thema Preis…

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