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ADAC: Elektroauto-Prämie ist nicht verbraucherfreundlich

24.11.2022 in Allgemein von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Opel-Mokka-e

Bild: Opel

Der ADAC hat die Reform der Förderung von Elektroautos kritisiert. Mit Blick auf eine neue Förderrichtlinie für den „Umweltbonus“ erklärte der Technikpräsident des Automobilclubs Karsten Schulze, die Bundesregierung habe die Chance verpasst, die Förderung verbraucherfreundlicher zu gestalten. Autokäufer sollten die Höhe der Förderung schon bei der Bestellung eines Fahrzeuges zugesagt bekommen.

Die Reform sieht ab 2023 geringere Kaufprämien für Elektroautos vor. Aktuell gibt es bis zu 9000 Euro – zwei Drittel kommen vom Staat, den Rest gewähren die teilnehmenden Autohersteller als Nettorabatt. Der Bund zahlt ab 2023 nur noch maximal 4500 Euro. Eine Antragstellung für den Staatsanteil ist auch künftig nur für Fahrzeuge möglich, deren Zulassung bereits erfolgt ist. Im Zuge der Reform laufen Subventionen für Plug-in-Hybridfahrzeuge Ende dieses Jahres aus. Die Bezuschussung von reinen Stromern wird vom 1. September 2023 an auf Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen beschränkt.

Kritik an der Förderrichtlinie kommt auch vom Autoimporteurverband VDIK. Präsident Reinhard Zirpel sagte: „Vielen Kunden müssen nun bis zum Jahresende hoffen und bangen, dass ihr bestelltes Elektrofahrzeug rechtzeitig zugelassen werden kann. Ihnen droht andernfalls ein kompletter oder teilweiser Verlust der Förderung.“ Zirpel kritisierte außerdem eine geplante Deckelung der für 2023 und 2024 verbleibenden Haushaltsmittel. „Es entsteht eine Förderung nach dem Windhundprinzip, die das Gegenteil von Planungssicherheit bedeutet.“

Der ADAC bemängelte, dass deutsche Hersteller kaum günstige Fahrzeuge anböten und Basismodelle aus dem Angebot strichen. „Die Elektromobilität wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie jedermann zugänglich ist und nicht etwa ein Nischenprodukt für Gutverdienende bleibt“, sagte Schulze. „Unserem Eindruck nach sind Fahrzeuge aktuell überteuert. Hersteller sind aufgefordert, Kunden deutlich stärker entgegenzukommen und so auch die sinkende Förderung ein Stück weit zu kompensieren.“ Das Risiko einer nicht mehr rechtzeitigen Auslieferung vor dem Jahreswechsel sei hoch. „Autokäufer laufen Gefahr, nicht mehr die volle Förderung zu erhalten, wenn das Fahrzeug erst im neuen Jahr zugelassen werden kann.“

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Via: Zeit.de

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Tim meint

    24.11.2022 um 23:02

    Bei solchen Meldungen frage ich mich immer, was man denn in Deutschland will? Möchte ich E-Mobilität dann gibt es gute Beispiele wie eine sinnvolle und effektive Förderung aussehen kann (siehe Norwegen). Will ich die E-Mobilität nicht, dann sorge ich für reichlich Steine im Weg, behindere bestmöglich den Ausbau der dafür erforderlichen Infrastruktur und fördere weiterhin fossile Antriebe (Dieselsubvention, …), etc.

    Irgendwie wird alles ein bisschen gefördert, so dass man sich meiner Meinung nach die Förderungen ganz schenken könnte. Ich fände es schön, wenn die Politik einfach mal festlegt was sie denn nun will und DANN ausschließlich das auch fördert. Alles andere macht doch keinen Sinn.

  2. LOL meint

    24.11.2022 um 13:09

    und das fällt uns jetzt ein wo die Prämie sowieso schon fast ausgelaufen ist?

  3. Flo meint

    24.11.2022 um 12:48

    Der Deutsche macht halt nix ohne Zuschüsse und Förderungen – auch wenn es prozentual zu den Gesamtkosten kaum der Rede wert ist. Ich hätte mein BEV auch ohne Förderung gekauft.

    • Lorenz Müller meint

      24.11.2022 um 13:01

      Meinen Einstieg in die Elektromobilität hätte ich ohne Förderung nicht gewagt. Klar kann man immer mit dem TCO argumentieren, ändert aber nichts daran dass die Anschaffungspreise in den letzten Jahren noch zu weit auseinandergingen. Inzwischen gibts ja schon viele günstige Elektroautos wie den Enyak die langstrecke- und familientauglich sind und vom Verbrenner Equivalent nicht allzu weit auseinandergehen.

    • Axel Poeschmann meint

      24.11.2022 um 15:33

      @ Flo Hier kann man in der Anonymität leicht solche Sprüche klopfen. Ohne die Förderung hätte ich meinen ID. Buzz nicht bestellt, da er mir am Ende viel zu teuer geworden ist.

  4. Swissli meint

    24.11.2022 um 12:44

    Richtig, die Hersteller sind gefordert. Der Staat hat mit den jahrelangen „Anschubsubventionen“ die Hersteller finanziell massiv entlastet. Die BEV Massenproduktion ist längst Realität. Nun müssen die Hersteller ihre Skalierungskostenvorteile den Kunden weitergeben. Es ist kein Zufall, dass die Hersteller in den letzten zwei Jahren Rekordgewinne eingefahren haben.

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