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Continental und Renault gehen mit 48-Volt-Hybrid-Antrieb in Serie

26.10.2016 in Technik von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

continental-48-volt-hybrid-renault

Bilder: Renault (Symbolbild) & Continental

Continental geht mit dem eigenen Angaben nach weltweit ersten 48-Volt-Hybrid-Antrieb in Serie: Der Automobilzuliefer elektrifiziert je eine Dieselvariante der neuen Renault-Modelle Scénic und Grand Scénic. Die als „Hybrid Assistent“ angebotene Lösung soll möglichst kosteneffizient für die Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen sorgen. Dabei wird anstelle des konventionellen Starter-Generators ein Elektromotor mit einer Dauerleistung von sechs Kilowatt – temporär sind bis zu 10 kW möglich – eingebaut, der über einen Riemen die Kurbelwelle des Motors antreibt.

Das gemeinsam mit Renault entwickelte Hybridsystem setzt auf Niedervolt-Hybridtechnik, die mit einer Spannung von 48 Volt arbeitet – im Gegensatz zu der wesentlich aufwändigeren Hochvolttechnik mit 300 bis 400 Volt, die üblicherweise in Hybridfahrzeugen verwendet wird. Renault gibt an, mit dem Mildhybrid-System einen kombinierten Verbrauch von 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer realisieren zu wollen. Die CO2-Emissionen des neuen Scénic sollen so auf 92 Gramm pro Kilometer sinken.

Die Reduzierung der CO2-Emissionen wird dadurch möglich, dass der auch als Generator betriebene Elektromotor einen großen Teil der Bremsenergie in Strom wandelt, der in einer kleinen Batterie zwischengespeichert wird. Der Strom kann anschließend genutzt werden, um den Verbrennungsmotor zu entlasten – was in Kombination mit dem Dieselmotor den Ausstoß von Stickoxidemissionen und Abgaspartikeln senken soll.

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Riemenstartergenerator (48-Volt E-Motor) von Continental

„Wir sind stolz darauf, dass wir Renault als ersten Kunden für unseren innovativen 48-Volt-Antrieb gewinnen konnten“, erklärte Continental-Vorstandsmitglied José Avila. „Weitere Serienanläufe sowohl für Diesel- als auch für Benzinfahrzeuge stehen bevor, in Europa, aber auch in anderen Märkten wie China und Nordamerika.“ Der Markt für 48-Volt-Antriebe wird nach Einschätzung des deutschen Zulieferer-Unternehmens in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum aufweisen. Rudolf Stark, Leiter des Geschäftsbereichs Hybrid Electric Vehicle, schätzt: „Im Jahr 2025 wird etwa jedes fünfte neu produzierte Fahrzeug weltweit mit einem 48-Volt-Antrieb ausgestattet sein.“

Continental gibt an, seine neue 48-Volt-Lösung „relativ einfach“ mit bereits existierenden Verbrennungsmotoren kombinieren zu können, da nicht mehr Bauraum als bei einem konventionellen Startergenerator beansprucht wird. Dies liege an der hohen Leistungsdichte des Elektromotors, der ohne seltene Erden auskommt. Erreicht wird diese durch eine Wasserkühlung des Stators und den hohen Wirkungsgrad des eingesetzten Induktionsmotors. Der Wechselrichter, der für die Umwandlung des in der Batterie gespeicherten Gleichstroms in den für den Betrieb erforderlichen Wechselstrom benötigt wird, ist in den Gehäusedeckel des Motors integriert.

Neben der bei Renault Premiere feiernden Anordnung des 48-Volt-Antriebs an der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors arbeitet Continental auch an weiteren Lösungen. Der Elektromotor kann demnach auch zwischen Motor und Getriebe untergebracht werden, was unter anderem einen rein elektrischen Fahrbetrieb in Innenstadtbereichen ermöglichen soll.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fritz! meint

    28.10.2016 um 12:48

    „Im Jahr 2025 wird etwa jedes fünfte neu produzierte Fahrzeug weltweit mit einem 48-Volt-Antrieb ausgestattet sein.“

    Aber auch nur, weil dann die restlichen 80 % reine Batterie-Fahrzeuge sein werden. Zumindest sehe ich das so, mal abwarten.

  2. Tesla-Fan meint

    26.10.2016 um 22:31

    48V Mild-Hybride wären vor 20 Jahren wirklich innovativ gewesen (damals sprach man von 42 V)

    Heute ist es ein kläglicher Versuch, das Ableben des Verbrenners weiter zu verzögern. Ein Trauerspiel.

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