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CATL präsentiert neue E-Auto-, Hybrid- und Tausch-Batterien mit hoher Ladeleistung

22.04.2026 in Technik von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Bild: CATL (Symbolbild)

CATL hat bei seinem „Tech Day 2026“ eine Reihe neuer Batterieprodukte vorgestellt. Das chinesische Unternehmen deckte dabei Anwendungen für Pkw, Hybride, Motorsport und Batteriewechsel ab, berichtet unter anderem das Portal CN EV Post. CATL bezeichnet sich als größten Hersteller von Antriebsbatterien und will seine Führungsposition in einem wettbewerbsintensiveren Markt festigen.

Im Mittelpunkt stand denn Berichten zufolge die dritte Generation der Qilin-Batterie. CATL erhöhte die Ladeleistung auf ein Äquivalent von 10C, mit einer Spitze von 15C. Die Nickel-Kobalt-Mangan-Batterie (NMC) erreicht eine volumetrische Energiedichte von 600 Wh/L und eine gravimetrische Energiedichte von 280 Wh/kg. Ein 125-kWh-Batteriepaket soll eine Reichweite von mehr als 1000 Kilometern ermöglichen. Bei diesem Energieinhalt wiegt das Paket 625 Kilogramm und damit 255 Kilogramm weniger als eine vergleichbare Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP).

Für Elektroautos mit dieser Batterie nannte CATL mehrere Fahreigenschaften. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h verkürzt sich demnach um 0,6 Sekunden, der Bremsweg aus 100 km/h um 1,44 Meter. In Ausweichtests sollen Fahrzeuge 8 Prozent höhere Geschwindigkeiten halten, die Wankbewegung der Karosserie sinkt um 6,5 Prozent, die Fähigkeit zur Vermeidung extremer Gefahrensituationen verbessert sich um 15 bis 25 Prozent. Der Energieverbrauch pro 100 Kilometer sinkt CATL zufolge um mehr als 6 Prozent, was einer Einsparung von rund 0,78 kWh je 100 Kilometer entspreche.

Neue Qilin- und Shenxing-Batterien

Zusätzlich nannte das Unternehmen Effekte auf Bauraum und Haltbarkeit. Das Batterievolumen wurde um 112 Liter reduziert, was CATL mit dem Platz von drei Standardkoffern im 20-Zoll-Format vergleicht. Im Innenraum entstehen dadurch 18 Millimeter zusätzliche Kopffreiheit. Zugleich soll sich die Lebensdauer zentraler Fahrwerksteile um 40 Prozent verlängern, die Reifenlebensdauer um mehr als 30 Prozent. Die Austauschintervalle steigen dabei um mindestens 10.000 Kilometer. Eine bei derselben Veranstaltung vorgestellte Track-Version der Qilin-Batterie unterstützt ebenfalls 10C-Laden und erreicht eine Spitzen-Entladeleistung von bis zu 3000 kW.

Ebenfalls neu ist die Qilin Condensed Battery. CATL bezifferte deren gravimetrische Energiedichte mit 350 Wh/kg und die volumetrische Energiedichte mit 760 Wh/L. Das Batteriepaket wiegt weniger als 650 Kilogramm. Limousinen der Oberklasse sollen damit eine Reichweite von 1500 Kilometern erreichen, große SUV 1000 Kilometer.

Mit der dritten Generation der Shenxing-Schnellladebatterie stellte CATL ein weiteres Produkt mit 10C-Laden und einer Spitze von 15C vor. Der Ladezustand steigt demnach in einer Minute von 10 auf 35 Prozent, in 3 Minuten und 44 Sekunden von 10 auf 80 Prozent und in 6 Minuten und 27 Sekunden von 10 auf 98 Prozent. Bei minus 30 Grad dauert das Laden von 20 auf 98 Prozent rund neun Minuten. Nach 1000 vollständigen Ladezyklen soll die Restkapazität laut CATL weiterhin über 90 Prozent liegen. Erwähnt wurde auch die schon im März vorgestellte zweite Generation der Blade Battery von BYD samt Flash-Charging-Technologie mit Ladezeiten von 10 auf 70 Prozent in fünf Minuten und von 10 auf 97 Prozent in neun Minuten.

Freevoy-Batterie für Hybride und Range-Extender-Stromer

Für Fahrzeuge mit Range-Extender-Elektrosystem und Plug-in-Hybridantrieb präsentierte CATL die zweite Generation der Freevoy Super Hybrid Battery. Die LFP-Version bietet 500 Kilometer elektrische Reichweite und unterstützt 10C-Laden. CATL sprach dabei von einem „einmal pro Woche laden“-Erlebnis. Auf Basis der LFP-Chemie erreicht die Batterie eine Energiedichte von 230 Wh/kg, 20 Prozent mehr als herkömmliche LFP-Batterien, bei einem Reichweitenzuwachs von 15 Prozent.

Zusätzlich stellte das Unternehmen eine NCM-Version der Freevoy-Batterie mit ebenfalls 10C-Laden vor. Sie bietet 600 Kilometer elektrische Reichweite und eine Gesamtreichweite von bis zu 2000 Kilometern. Für robuste Geländefahrzeuge nannte CATL eine „Megawatt-Leistungsklasse“ mit 1500 kW bei voller Ladung und 1200 kW bei 20 Prozent Ladezustand.

Batterietausch-Netz soll deutlich wachsen

Auch beim Batterietausch stellte CATL ein neues Produkt vor: Die Choco-Swap-Batterie #26 basiert auf einer 800-Volt-Hochvoltarchitektur. Zunächst kommt eine Version mit 75 kWh auf den Markt, größere Kapazitäten sollen folgen. Zusammen mit den bisherigen Versionen #20 und #22 deckt die Serie damit Fahrzeuge vom A0- bis zum C-Segment ab. Das Programm arbeitet laut CATL bislang mit elf Autoherstellern und 18 Pkw-Marken zusammen und umfasst 25 Modelle.

Beim Ausbau der Infrastruktur kündigte CATL an, dass Choco-Swap-Stationen für Pkw und Qiji-Wechselstationen für schwere Lkw standardmäßig mit Shenxing-Schnellladesäulen ausgerüstet werden. Bis Ende 2026 plant das Unternehmen 4000 kombinierte Lade- und Wechselstationen in fast 190 chinesischen Städten sowie entlang eines landesweiten Autobahnnetzes mit 12 vertikalen und 11 horizontalen Korridoren. Derzeit umfasst das Choco-Swap-Netz 1470 Stationen in 99 Städten. Bis Ende 2028 will CATL mehr als 100.000 gemeinsam genutzte Energie-Nachfüllanlagen errichten. Nach Daten von SNE Research lag der globale Marktanteil des Unternehmens 2025 bei 39,2 Prozent.

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Via: CATL & CN EV Post
Tags: Batterie, China, SchnellladenUnternehmen: CATL
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. brainDotExe meint

    22.04.2026 um 16:46

    350 Wh/kg auf Packlevel ist schonmal eine Ansage. Gerne mehr davon. Ob wir 400+ Wh/kg vor Ende des Jahrzehnts in Serie sehen werden? Es bleibt spannend.

    Antworten
  2. South meint

    22.04.2026 um 16:37

    … und man sieht nochwas sehr deutlich. Damit sind Diesel, Benziner, aber auch H Autos und eFuels reif für die Geschichtsbücher…

    Antworten
  3. Daniel S meint

    22.04.2026 um 15:45

    @ecomento
    Taussch im Titel mit Doppeless :)

    Antworten
    • Redaktion meint

      22.04.2026 um 16:39

      Danke für den Hinweis – korrigiert!

      Antworten
  4. Aztasu meint

    22.04.2026 um 15:16

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    Antworten
  5. Mäx meint

    22.04.2026 um 11:54

    Die Ladeleistungen sind echt krass.
    Es wäre schön, wenn sowas mal in 50kWh Fahrzeuge einzöge.
    Dann ist der Penalty der geringen Reichweite nämlich nicht mehr so nervig auf Langstrecke oder wenn man keinen Stecker zuhause hat.
    Und weil öfter mal an der Langlebigkeit bei solchen Ladeleistungen gezweifelt wird, hat CATL direkt geliefert: 1000 Zyklen Schnellladung (also >200.000km Laufleistung) und SOH >90%
    *micdrop*
    Und die Entwicklung geht weiter, obwohl man das schon fast nicht mehr bräuchte.

    Antworten
    • M. meint

      22.04.2026 um 13:49

      Die Klein(st)wagen brauchen das viel dringender als die Luxusliner, denn die laden ja meistens eh zu Hause. Unterwegs sehe ich keinen Vorteil darin, wenn mein Auto vor mir „fertig“ ist. Alles unter 20 Minuten… vielleicht noch 15, ok. Aber dann ist das in meinen Augen durch. Ich mache keine 5-Minuten-Pausen.

      Was aber meiner Meinung nach viel kritischer wird, ist das Netz.
      Aktuell ist das noch gar kein Thema, bei 3 oder 4 % BEV, die größtenteils über Nacht die 100 km des Vortages nachnuckeln.
      Aber auf Tankstellniveau – mit den üblichen 8 „Ladestellen“ heißt das, im Grenzfall 8x 1 MW (10C bei 100 kWh) bereitzustellen. An einer Tankstelle! Das ist die Peakleistung eines ICE 3, und das ist völlig illusorisch, vor allem was die Kosten dafür angeht.

      Antworten
      • Futureman meint

        22.04.2026 um 14:45

        Da über 80% der Schnelllader zu weniger als 10% ausgelastet sind, wäre eine Lösung, einen Pufferakku dazwischen zu schalten. Genauso macht es BYD mit seinen 1500KW-Ladern. So könnte der Ladebetreiber sogar noch zusätzlich am Kapazitätsmarkt teilnehmen, falls die Auslastung noch weiter runter geht, weil viele merken, dass man so viele Schnelllader in Deutschland gar nicht benötigz.

        Antworten
      • chris meint

        22.04.2026 um 14:50

        so wie in allen anderen Ladeparks wird das mit Batteriespeichern gelöst, alles andere wäre definitiv viel zu teuer

        Antworten
      • Mäx meint

        22.04.2026 um 16:36

        Ich sehe 10-15 Minuten auf Langstrecke auch nicht so kritisch.
        Je größer die Batterie desto weniger.
        Aber wenn du keine Lademöglichkeit zuhause hast ist das ja im Prinzip keine Umstellung zu jetzt > auf dem Weg nach Hause zur Tanke/Ladestation, 5 Minuten tanken/laden und fertig
        Bei 50kWh sind im Prinzip die aktuellen HYC400 schon ausreichend um das zu bewerkstelligen.
        Mhh, China scheint das nicht so abwegig zu sehen, siehe BYD Flash Charging.
        Wie die anderen schon schreiben über Batteriespeicher abpuffern etc.
        Technisch machbar, und so langsam kommt man ja mit den Preisen in eine Richtung wo das alles auch wirtschaftlich passt.

        Ich sehe es am Ende so, dass 50% (oder mehr) der Fahrzeuge zuhause oder auf Arbeit werden laden können…aber das ist nur meine Einschätzung auf Grundlage von Statistiken zu Eigenheim, Verteilung von Fahrzeugen, Quote von großen Unternehmen zu kleinen Unternehmen etc. etc.

        Antworten
    • Justin Case meint

      22.04.2026 um 14:41

      Mit 40 kWh reizt man bei 10C das vorhandene Ladenetz schon praktisch voll aus. Zudem mit dem Riesenvorteil, dass der Akku dann nur noch 200kg wiegen würde.
      Das Ganze sehr aerodynamisch und nicht hochbauend eingebaut, wäre mir genug. Über 5-Minuten-Ladestops alle 150-200km meckere ich auf 5-15 Langstrecken im Jahr nicht.

      Antworten
    • South meint

      22.04.2026 um 16:19

      Schnellladen wird Standard werden, ja werden müssen. Wie du schon schreibst, viele können nicht daheim laden und auch wer ein Erstauto auf Langstrecke fährt, der will auch nicht sinnlos rumstehen. Und ich sehe das auch so. In fünf Minuten vollladen, ja, das wäre gut, aber das ist jetzt nicht zwingend notwendig. Aber eAutos die länger als 15-20 Min. landen, werden an Wert verlieren. Langes Laden, wenn’s nicht sein muss, dass will kein Kunde….nicht einmal, wenn er selten braucht….

      Antworten

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