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Continental: Thermomanagement kann Elektroauto-Reichweite um 25 Prozent steigern

11.10.2018 in Technik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Continental-Elektroauto-Thermomanagement-Reichweite

Bild: Continental

Continental hat ein neues Thermomanagement vorgestellt, das mehr Effizienz bei der Nutzung von Elektroautos bei besonders kalten oder warmen Wetterbedingungen ermöglichen soll. Im Winter und im Sommer kann die Reichweite von Stromern deutlich sinken, weil auch der Strom zum Heizen oder Kühlen aus der Batterie entnommen werden muss.

„Existierende und neue Produkte ermöglichen es, den Heiz- und Kühlbedarf im gesamten Fahrzeug energiesparender zu steuern. Dazu dient das Klimamanagement oder auch genannt Thermomanagement. Seine Komponenten bilden ein flexibles, modulares Baukastensystem, das es je nach Fahrzeug erlaubt, Wärme gezielt zu erzeugen, an der richtigen Stelle zuzuführen oder abzuführen und dabei Verluste zu vermeiden“, so Continental.

Da in Elektroautos kein Verbrennungsmotor als Wärmequelle zur Verfügung steht, wird zum Heizen und Kühlen Strom benötigt. Im Vergleich zu Benzinern oder Dieseln ist das Thermomanagement hier laut Continental anspruchsvoller, da viele Einzelstellen wie Motoren, Batterien und die Leistungselektronik je nach Fahrsituation Heiz- oder Kühlbedarf haben.

„So kann eine Li-Ionen Batterie beispielsweise nur Rekuperationsstrom aufnehmen, wenn sie dafür warm genug ist – aber nicht zu warm!“, erläutern die Entwickler. Beim Schnellladen sei es wichtig, die Batterie vor Überhitzung zu schützen, um eine Reduktion des Ladestroms – das sogenannte „De-Rating“ – und damit längere Ladezeiten zu vermeiden. Aus diesem Grund seien in einem Elektroauto mehrere Mehrwegeventile und Wasserpumpen sowie Sensoren und eine geeignete Verrohrung nötig, um flexibel dort für Wärme und Entwärmung zu sorgen, wo diese je nach Betriebsphase gebraucht werden. Ein weiterer Vorteil eines optimierten Thermomanagements: Wird seltener und weniger nachgeladen, verlängert das die Batterielebensdauer.

Das Ziel von Continental ist eine Steigerung der Winterreichweite von bis zu 25 Prozent. Erste Komponenten des dazu entwickelten Thermomanagements seien bereits in Serie. Die Fertigung eines ersten großen Auftrages für ein Elektrofahrzeug soll Ende 2019 in China anlaufen.

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Via: Continental
Unternehmen: Continental
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. lo meint

    12.10.2018 um 15:54

    Ach so geht das mit mehr Reichweite? Und ich fahre im C-Zero immer ohne Heizung, dafür mit Schal, Handschuhen, Mütze und langer Unterhose, um die 25% Reichweite nicht durch die Heizung zu verlieren.

  2. agdejager meint

    11.10.2018 um 15:22

    Schön von Tesla abgekupfert. Das Model 3 hat es schon. ????

    • Tesla-Fan meint

      11.10.2018 um 18:03

      Das ist leider so nicht korrekt.

      Das Model 3 heizt wie Model S beispielsweise den Innenraum rein elektrisch. Es gibt da keinerlei Wärmepumpe oder ähnliches.
      Die Abwärme vom Antriebs-Motor wird nur zum Heizen des Akkus verwendet. (Dazu wird z.B. im Winter der Wirkungsgrad des E-Motors künstlich verschlechtert. Der Motor brummt dann wie eine anfahrende Straßenbahn aber das Auto steht) Einen elektrischen Zuheizer zum Akku-Heizen gibt es im Model 3 nicht mehr. (Model S hatte noch einen)

      Das System von Conti setzt darauf dass z.B. die Innenraumheizung mit Wasser läuft und man durch Umschaltung das warme Abwasser des E-Motors zum Heizen im Innenraum verwenden kann. Das Ganze in Verbindung mit einer Wärmepumpe bringt schon einiges an Stromersparnis.

      Kühlung/Klimatisierung geht bei beiden Systemen gleich über die Klimaanlage.

      • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

        12.10.2018 um 08:29

        Vielen Dank für die Info; wusste nicht, dass das Model 3 keine Wärmepumpe hat, meine beiden Zoes haben so etwas serienmäßig.
        Das „System“ von Conti, bei dem Wasser durch verschiedene Aggregate gepumpt wird, ist jetzt nicht gerade sensationell neu; gab´s bis auf den VW-Käfer fast in allen Verbrennern und in meiner Zentralheizung zuhause; ob das Aktionäre überzeugt?

  3. Redlin, Stefan meint

    11.10.2018 um 12:31

    Unsere Auto-Zuliferer erkennen besser und früher als unsere Auto-Hersteller worauf es ankommt. Super, weiter so. Bin gespannt ob in naher Zukunft einer von ihnen auf die Idee kommt den kleinen Rest (genannt Auto) auch noch zu bauen.

    • Peter W. meint

      11.10.2018 um 14:45

      Das verwundert mich nicht, eigentlich sind unsere Autobauer noch nur noch Teilezusammenschrauber.

      • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

        11.10.2018 um 15:46

        Richtig, und deswegen wird es aus Ecken dieser Welt neue Wettbewerber geben.

    • Rainer Zufall meint

      11.10.2018 um 16:59

      Was, du meinst jetzt auf die Idee das Thermomanagment und die Elektrikinfrastruktur zu verbessern kommen die OEMs nicht?! Achne stimmt, sie haben es hier nicht verkündet. Das ist natürlich sträflich.

      Glaubt ihr das eigentlich wirklich selbst das Zeug was ihr den ganzen Tag hier drin faselt?! Ist das dieses „über andere schlecht reden macht, dass ich mich besser fühle“ Ding das euch hier den ganzen Tag rein treibt?! Gut, über euch rede ich auch oft schlecht, aber ihr gebt dem Rest der Welt auch jeden Tag reichlich Chancen dazu, siehe dieses gegenseitige hochschaukeln und sich gegenseitig in seiner strahlenden Weisheit zustimmende Lobfest das ihr da immer für euch abfeiert, also siehe oben.

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