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TÜV SÜD erklärt besondere Anforderungen an Elektroauto-Reifen

16.07.2021 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

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Bild: TÜV SÜD

Die E-Mobilität stellt auch an Reifen veränderte Anforderungen. Sie sollen leicht rollen, um größere Reichweiten mit einer Batterieladung zu ermöglichen. Deshalb rüsten die Autohersteller ihre E-Modelle mit Pneus aus, die speziell auf niedrigen Rollwiderstand optimiert sind. Solche Reifen empfehlen die Experten von TÜV SÜD auch bei Ersatzbedarf.

Manche Elektrofahrzeuge kamen oder kommen auf auffallend schmalen und großen Rädern daher. Inzwischen geht nach Erkenntnissen des TÜV SÜD der Trend aber auch hier, wie bei Autos mit Verbrennungsmotoren, hin zu üblichen Größen. Das gelte besonders für Hybridmodelle. Doch auch diese eher wieder breiteren Reifen seien zumeist speziell für den Einsatz mit elektrischem Antrieb und entsprechender Reichweite optimiert. „Vor allem Besitzer reiner Elektroautos sind gut beraten, wenn sie beim Neukauf von Reifen wieder auf die entsprechenden Typen der Erstausrüstung zurückgreifen“, sagt Lars Netsch, Reifenexperte beim TÜV SÜD. „Auf diese Weise tritt auch kein Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Umweltverträglichkeit auf.“

Äußerlich unterscheiden sich Reifen für Elektroautos kaum von denen, die für Verbrenner ausgelegt sind. Eher selten sind laut dem TÜV SÜD Erweiterungen der Bezeichnung, wobei der Buchstabe „E“ oder ein Zusatz wie „Elect“ dann zumeist eine Rolle spiele. Ansonsten verstecke sich die spezielle Eignung oft hinter Markierungen, wie sie schon bisher für speziell nach Herstelleranforderungen produzierte Reifen üblich sind. „Eine gute Beratung beim Reifenhandel oder in der Fachwerkstatt ist daher sehr wichtig“, so Netsch.

Jenseits der Empfehlung gebe es allerdings keine gesetzlich definierte Pflicht, die speziell für E-Autos entwickelten Gummis oder die ab Werk montierten wieder zu kaufen. „Solange es eine zugelassene und bauartgenehmigte Dimension ist, die Tragfähigkeit ausreicht und die Höchstgeschwindigkeit stimmt, sind jedes Fabrikat und jeder Typ erlaubt“, erklärt der Experte. Winterreifen dürften unter bestimmten Voraussetzungen sogar mit einem niedrigeren sogenannten Geschwindigkeitsindex gefahren werden.

Entwicklung schreitet voran

Vor allem in der Stadt und beim gemäßigt schnellen Überlandverkehr haben die E-Reifen-Typen dem TÜV SÜD zufolge eindeutig Vorteile. Der niedrigere Rollwiderstand könne hier nach Angaben der Reifenhersteller eine bis zu acht Prozent größere Reichweite bringen. Auch an einem weiteren Kriterium arbeiten die Entwickler. „E-Reifen sollen leiser abrollen“, berichtet Netsch. „Das ist der Tatsache geschuldet, dass Elektroautos weniger Schall erzeugen als solche mit Verbrennungsmotor“. Abrollgeräusche würden im Innenraum und in der Umgebung folglich störender empfunden. Allerdings bestehe zwischen Innen- und Außengeräusch nur ein loser Zusammenhang. Minderungen im Cockpit würden oft nur durch zusätzliche technische Maßnahmen im Inneren der Reifen erreicht. Daneben müssten die Reifen in der Regel auch hohe Lasten tragen. E-Autos seien zumeist schwerer als entsprechende Modelle mit Verbrennern. Derzeit kämen sogenannte High-Load-Reifen auf den Markt, die speziell für Autos wie schwere Hybrid-SUV entwickelt wurden und jetzt auch in den technischen Normen standardisiert seien.

Reine Winterreifen in spezieller Elektro-Auslegung sind noch selten, wobei die Industrie laut dem TÜV Nord an der Weiterentwicklung arbeitet. Etwas anders sehe es bei Ganzjahresreifen aus, was den Trend zu dieser Art der Bereifung möglicherweise verstärke. Einige Autohersteller würden sie bereits serienmäßig ab Werk montieren. Bei der Entscheidung für oder wider gebe es dieselben Kriterien wie für alle Autos: „Wenn auf Kompromisse verzichtet werden soll, sind getrennte Reifen für Sommer und Winter optimal“, so Netsch. „Ganzjahrestypen haben in den vergangenen Jahren allerdings deutlich an Performance gewonnen, sodass sie je nach Gegend und Nutzungsprofil inzwischen eine gute Alternative darstellen.“

Viele E-Auto-Besitzer bemerken eine schnellere Abnutzung der Reifen. Dafür ist das bei niedrigen Drehzahlen hohe Drehmoment beim Anfahren und Beschleunigen verantwortlich. Auch gehen manche Modelle sofort in die Rekuperation, wenn der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Diese gewollte Energierückgewinnung erzeugt eine Bremswirkung, die ebenfalls für mehr Verschleiß sorgt. Deshalb rät der Experte vom TÜV SÜD dazu, häufiger einen Blick auf die Profiltiefe zu werfen. „Das gilt besonders beim Fahren mit Ganzjahresreifen. Dabei entfällt ja das zweimalige Umstecken pro Jahr, bei dem der Zustand der Pneus zwangsläufig ins Auge fällt“, betont Netsch.

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Via: TÜV SÜD
Tags: ReifenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Hacky meint

    17.07.2021 um 23:04

    „Wenn auf Kompromisse verzichtet werden soll, sind getrennte Reifen für Sommer und Winter optimal“.

    Die These halte ich zumindest für Deutschland für gewagt, das es nicht den idealen Tag für den Reifenwechsel gibt. In Norwegen mag das anders sein.

  2. Sebastian meint

    17.07.2021 um 10:46

    Das mit dem erhöhten Verbrauch an Reifen gilt bei vorhandener Intelligenz eigentlich nur für die ersten paar Monate… sollte diese Umstand weiter anhalten, hat das weniger einen technischen Hintergrund.. bei mir halten trotz 400 PS die Reifen gute 50.000 KM. Kann aber auch sein, das ich aus dem Orang Utan Alter herausgewachsen bin und nicht jedem rostigen Golf zeigen muss, wie doll mein Elektroauto nach vorne schieben kann.

    • Stan meint

      17.07.2021 um 22:02

      Wie breit sind Ihre Reifen?
      Wie schwer ist Ihr 400 PS-Pkw?
      Dann wissen wir, wie viel Feinstaub Ihr Wagen emittiert.

      • Sebastian meint

        18.07.2021 um 07:25

        als ich Mitte 20 war, hielten meine Reifen bei einem Kleinwagen max. 9.000 KM… eher weniger. Heute wiegt der Wagen ne Tonne mehr und schafft 50.000 KM.

        Aber sie haben recht, mit einem Fahrrad wäre der Feinstaub durch Reifen deutlich geringer…

        • Stan meint

          18.07.2021 um 20:07

          Die Frage ist, ob die Tonne mehr für einen Pkw nötig ist, denn die Reifenfeinstaubemission hängt von der Fahrzeugmasse ab.
          Daher ist der Fakt erheblich, dass E-Autos mit vergleichbarer Reichweite aufgrund ihrer Mehrmasse mehr Reifenfeinstaub produzieren.

        • THeRacer meint

          18.07.2021 um 22:10

          Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.

  3. Stan meint

    16.07.2021 um 19:43

    Ziemlicher Unsinn. Reifen sollen unabhängig von der Antriebsart wenig Rollwiderstand und Abrieb haben. Weniger Beschleunigungsleistung wäre bei E-Antrieb leicht programmierbar, doch Autofans lieben mehr davon und denken nicht an die Feinstaubemission. Gleiches gilt ebenso für „sportliches“ Kurvennehmen.
    Von Vernunft keine Spur…

    • Draggy meint

      17.07.2021 um 17:35

      Alle BEV haben Fahrmodi die es erlauben mit deutlich weniger Leistung zu beschleunigen. Und man kann ja auch einfach weniger Gas geben. Und soviel ich das bei Leuten sehe, die schon etwas länger BEV fahren kommt das auch automatisch.

      • Is nu so ~ meint

        17.07.2021 um 21:20

        Ja , das kann ich nun doch eher bestätigen…

  4. THeRacer meint

    16.07.2021 um 16:03

    … eine schnellere Abnutzung der Reifen kann ich bei meinem leichten und hinterradangetriebenen BMW i3 auch nach 6 1/2 Jahren und 50.000 km NICHT feststellen.

    Die schmalen Bridgestones der Erstausrüstung haben noch immer genug Profiltiefe und Gripp, und fräsen sich auch gut durch Regen.

    Die gleichmäßige Beschleunigung und und das fein dosierbare „Bremsen“ durch Rekuperieren verringern den Verschleiß eher.

    • Stan meint

      17.07.2021 um 21:57

      Der Reifen-Mehrabrieb des reichweitevergleichbaren E-Autos ergibt sich aus dessen Mehrmasse. Beim Beschleunigen, Verzögern, Kurvenfahren und Geradeausfahren.

  5. FahrradSchieber meint

    16.07.2021 um 13:21

    „Viele E-Auto-Besitzer bemerken eine schnellere Abnutzung der Reifen“
    Das wird noch spannend:
    Wenn man bedenkt, dass Reifenabrieb einen nicht unerheblichen Teil der Feinstaubbelastung darstellt und Reifenabrieb eine der größten Quellen für in die Umwelt eingebrachtes Mikroplastik ist, dann befürchte ich, dass DUH & Co. schon die nächsten Angriffs-Ziele im Blick haben.

    • tim Baczkiewicz meint

      16.07.2021 um 15:00

      Was für ein quark ???? Autoreifen halten sogar länger als normale Reifen durch die perfekte Anfahrt Kontrolle hat man kaum noch Schlupf.
      meine Michelin Sport 4 Sommer Reifen haben gute 50000 km durchgehalten.
      das bei viel Autobahn.
      es kommt halt immer darauf an wie man fährt.. machst du einen auf Schumi und kurvenräuber dann ist es klar dass die Reifen schnell abnutzen. genauso wenn man natürlich mit einem falschen Sturz oder zu wenig Luft fährt.

      aber für die meisten Leute ist der Reifendruck genauso was magisches wie zu blinken…oder Öl zu kontrollieren.. die Leute haben halt keine Ahnung und sind einfach nur User.

      • Der Diktator meint

        18.07.2021 um 15:29

        Öl kontrollieren…davon habe ich schon mal gehört. In einem Automobilmuseum stand da etwas auf einer Infotafel.
        Ich habe mit den alten Reifen mehr als 50000km auf den Zähler gebracht.
        Vieleicht sollte man in die Ausbildung der Automobilisten investieren und nicht jede menschliche Dummheit mit besserer und oftmals teurerer Technik versuchen zulösen.

    • Stan meint

      17.07.2021 um 21:54

      DUH wird sich hüten, die größere Reifenfeinstaubemission des reichweitevergleichbaren E-Autos zu thematisieren.

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