Jeep hat erste Bilder der vollelektrischen Geländewagen Recon und Wagoneer S gezeigt, die in Nordamerika und anderen Regionen der Welt auf den Markt kommen werden. Die Marke bestätigte gleichzeitig, dass der neue, vollelektrische Jeep Avenger Anfang nächsten Jahres in Europa starten wird.

Beim neuen Recon handelt es sich laut Jeep um ein von Grund auf als robustes Elektroauto entwickeltes Fahrzeug für den Offroadeinsatz. Das SUV soll im nächsten Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt und ab 2024 in Nordamerika produziert werden. Die Baureihe ist für den globalen Markt vorgesehen und wird laut Jeep unter anderem auch in Europa starten. Technische Details zu dem Modell gibt es noch nicht.

Die Wagoneer-Familie bekommt Zuwachs durch ein neues, rein batteriebetriebenes SUV. Das vorerst als Wagoneer S bezeichnete Modell soll die Präsenz von Jeep im Premium-SUV-Segment weiter ausbauen. „Es bietet ein einzigartiges, schlankes, aerodynamisches Design und serienmäßige 4×4-Fähigkeit mit All-Terrain-Management, fortschrittlicher, auf die Marke Jeep ausgerichteter Technologie und beeindruckenden Leistungsdaten“, heißt es.
Der Wagoneer S wird wie der neue Recon ausschließlich elektrisch angeboten und soll eine Reichweite von 400 Meilen (644 km) mit einer Ladung schaffen. Mit 441 kW (600 PS) soll es in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 gehen. Der Elektro-Wagoneer wird ebenfalls im nächsten Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt und ab 2024 in Nordamerika gebaut werden. Auch europäische Kunden werden das Modell bestellen können.

Jeep will in Europa bis 2025 vier lokal emissionsfreie Fahrzeuge einführen. Bis 2030 soll das Portfolio in der Region rein elektrisch sein. Das erste Modell dieser E-Produktoffensive ist der neue, auch in Märkten wie Japan und Südkorea startende Avenger. Das Anfang 2023 in den Verkauf gehende kompakte Batterie-SUV wird unter dem Renegade positioniert und in Polen vom Band laufen.
„Angetrieben durch den Erfolg unseres elektrifizierten 4xe-Portfolios in Nordamerika und Europa, entwerfen und entwickeln wir die bisher leistungsfähigsten und nachhaltigsten Jeep-SUVs auf unserem Weg zur führenden emissionsfreien SUV-Marke der Welt“, sagte Markenchef Christian Meunier. „Dies ist eine vorausschauende Strategie, die dazu beiträgt, dass Millionen von Jeep-Fans auf der ganzen Welt auch in Zukunft einen Planeten haben, den sie erkunden, umarmen und schützen können. Die Elektrifizierung ist großartig für unsere Marke und macht sie noch leistungsfähiger, aufregender, nachhaltiger und spaßiger.“
https://youtu.be/bQNxyMYXHmY?t=149
Swissli meint
Der Avenger ist ideal für Europa zugeschnitten. Und bei Jeep sehen SUV auch wirklich noch einigermassen wie SUV aus. Im Gegensatz z.B. eines Model Y.
BEV meint
Was ich nicht ganz verstehe, warum man nicht endlich mal Autos baut, die vom Package nicht dem klassischen Verbrenner gleichen. Die Möglichkeiten wären doch grenzenlos, warum brauchts diese „Motorhaube“, das sieht mir nicht so aus als wäre hier ein sinnvoll nutzbarer Frunk vorhanden, weil die Klappe viel zu weit oben ist. Da müsste es schon wie beim F150 sein.
Oder halt einfach mal anders, damit man im Gelände auch vorne mehr sieht und mehr Platz im Innenraum ist.
Anti-Brumm meint
Liegt wohl auch an den gigantischen Rädern, die würden sonst den Beinen der Passagiere im Weg sein.
eBiker meint
Ich glaube da hast du recht. Und weiterhin glaube ich dass Jeep Kunden Autos möchten die eben wie ein Jeep aussehen.
Drum verstehe ich auch nicht warum die den Wrangler Magneto 2.0 nicht bauen.
eBiker meint
Auch unverständlich: hier hat einer den Gladiator – das ist der 4 Türige Pickup.
Den als eAuto – klar die Karre ist eigentlich sinnlos – aber mal ehrlich 4 Türiges Pickup-Cabrio wo man auch noch die Türen rausnehmen kann – ja sinnlos aber auch irgendwie geil ;-)
Ja ich gebs zu ich bin ein alter weisser Mann – ich find den geil ;-)
Swissli meint
Grenzenlos? Also die Fahrerfüsse möchte ich aus Sicherheitsgründen schon noch gerne hinter der Vorderachse haben wollen. Zudem ist der Mensch ein Gewohnheitstier. In erster Linie gehts um den bequemen Transport von Mensch und Material, und nicht um xxx Liter Frunk. Die Autoformen haben sich mit der Zeit auch einfach den Alltagsbedürfnissen angepasst. Selbst Tesla welche die BEV Plattform wirklich als erste „auf der grünen Wiese“ entwickeln durfte, setzt auf (sehr) klassische Autobauformen.